Eoin Colfer: Die Katzenhexe

 
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Eoin Colfer: Die Katzenhexe
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783785582619

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
englisch

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Das grandiose Finale von Eoin Colfers Zeitreise-Trilogie WARP. Der Bestsellerautor mixt die Genres: Dystopie, Agententhriller, historischers Abenteuer und Satire. Ein wunderbares Lesevergnügen voller Fantasie und krachender Ironie vom Autor der Artemis Fowl-Bücher.

Ein Zeugenschutzprogramm in der Vergangenheit. Dafür wurde WARP vom  FBI ursprünglich entwickelt. Aber durch einen Riss im Zeittunnel sind einige der WARP-Agenten im Jahr 1647 gestrandet. Prompt werden sie von der überraschten Bevölkerung für Hexen gehalten und gnadenlos verfolgt. Auch FBI-Junior-Agentin Chevie Savano und ihr Freund Riley landen in diesem dunklen Zeitalter und treffen auf einen alten Widersacher: Quantenzauberer Albert Garrick, in dieser Epoche der erfolgreichste Hexenjäger von allen. Jetzt hat Garrick nur noch ein Ziel: Rache an seinem ehemaligen Lehrling Riley und dessen Gefährtin Chevie, der Katzenhexe!

„Die Katzenhexe“ ist der dritte Band der WARP-Trilogie. Die beiden Vorgängerbände sind „Der Quantenzauberer“ und „Der Klunkerfischer“.

Mehr Infos rund um WARP unter:
www.colfer-warp.de

Autoren-Bewertungen

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Unterhaltsamer Abschluss der Reihe

Die Handlung schließt nahtlos an den Vorgänger an und ich war sofort wieder im Geschehen drin.
Gleich zu Anfang erscheint Garrick erstaunlicherweise auf der Bildfläche und es wird deutlich, dass es für ihn nur ein Ziel gibt: Rache an Riley.
Durch einen erneuten Zeitsprung werden die Geschichte und die Personen in das Jahr 1647 katapultiert. Dort scheint Garrick die Oberhand zu haben, doch Riley und Chevie bekommen von unerwarteter Seite Hilfe.

Es ist die Zeit der Hexenverfolgungen und gekonnt wird der historische Hintergrund mit den futuristischen Details rund um die Zwischendimension und die Zeitsprünge verwoben. Es war eine grausame Zeit und genauso grausam agiert Albert Garrick. Er tötet und manipuliert ohne jegliche Skrupel und verkörpert perfekt den emotionslosen Psychopathen, der leider auch sehr intelligent ist und vom Wurmloch mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet wurde.

Es ist für Chevie und Riley nicht leicht sich gegen ihn zu behaupten. Vor allem Rileys gutes Herz und Unfähigkeit zu Gewalttaten machen es nicht unbedingt leichter. Doch wer die beiden kennt, weiß, dass sie irgendeinen Ausweg finden werden. Bis es soweit ist gibt es jede Menge knifflige Situationen, actionreiche Kämpfe und überraschende Wendungen. Das Highlight waren für mich die witzigen Dialoge. Ich will hier nicht verraten mit wem, denn das würde die Überraschung verderben. Falls ihr das Buch lest, wisst ihr aber sofort, was und wen ich meine.

Dieser Band ist ein gelungener Abschluss der Reihe, der mir besser gefallen hat, als Band 2. Vor allem der Humor und die genialen Ideen haben mir beim Lesen dieser unterhaltsamen Mischung aus Dystopie und historischem Abenteuerroman Spaß bereitet, so wie ich das von den meisten von Colfers Büchern gewohnt bin.

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Prima Abschlussband dieser Zeitreise-Trilogie

Inhalt:
Chevron Savano, die Junioragentin des FBI und ihr Freund Riley, landen diesmal durch einen Riss im Zeittunnel in Mandrake Groan, England, im Jahr 1647. Dummerweise gilt hier ihr schlimmster Widersacher Albert Garrick, der Quantenzauberer, als größter Hexenjäger. Auf sein Geheiß werden die beiden festgenommen und Chevie soll als Hexe verbrannt werden. Doch so einfach machen es unsere beiden Helden ihrem Gegner nicht …

Meine Meinung:
Nach einer kurzen Einleitung mit dem Titel „Was man wissen muss“, geht die Geschichte dort weiter, wo sie im 2. Band endete. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, die Vorgänger zu lesen, um der Handlung folgen zu können. Ansonsten entgehen einem einfach viele Zusammenhänge, die diese Trilogie ausmachen.

Obwohl ich ein bisschen den Witz des 1. Bandes vermisst habe, gibt es noch genügend Szenen zum Schmunzeln. Auf einige unnötige Gewalttaten hätte ich in diesem Jugendbuch gerne verzichtet, aber es war nicht ganz schlimm.

Neben Chevie und Riley, die sich im Wurmloch ziemlich nahe gekommen sind, treffen wir auch Professor Smart wieder, wenn auch nicht in der gewohnten Form. Mit dabei sind außerdem die FBI-Agenten Isles und Pointer. Letzterer muss sein Leben dummerweise im Körper eines Hundes verbringen dank einer unglücklichen Mutation während der Zeitreise. Die Szenen mit Pointer fand ich besonders lustig, bietet seine missliche Lage doch jede Menge Stoff für Spott, aber auch für Nettigkeiten.

Durch seine diversen Aufenthalte im Wurmloch ist Garrick schier unsterblich geworden. Eine einfache Verwundung kann ihm nichts anhaben. Es ist daher sehr spannend, mitzuerleben, welche Ideen sich Chevie, Riley und die FBI-Agenten einfallen lassen, um ihn zu besiegen. Dabei beweisen sie viel Mut, Geschick, Intelligenz und eine große Portion Freundschaft und Loyalität.

Eoin Colfer versteht es blendend, seine Leser immer wieder durch unvorhergesehene Wendungen zu überraschen. Kaum atmet man auf, weil etwas geglückt ist, geht im nächsten Moment etwas anderes wieder schief. So durchläuft man ein Wechselbad der Gefühle und leidet und bangt mit den Protagonisten mit.

Besonders Riley hat mir sehr gut gefallen. Seine Entwicklung über die gesamte Trilogie ist einfach klasse. Wirkte er anfangs noch wie ein kleiner Junge, hat er sich mittlerweile zu einem selbstbewussten jungen Mann gemausert, der Charakter besitzt.

Das Ende der Geschichte konnte mich begeistern, wenn auch nicht alles logisch erscheint, aber was ist bei einer Zeitreise schon wirklich logisch? Hier kann ich aber großzügig darüber hinwegsehen, weil sich einfach alles gut zusammenfügt.

Die Reihe:
1. WARP. Der Quantenzauberer
2. WARP. Der Klunkerfischer
3. WARP. Die Katzenhexe

?????

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Benutzerkommentare

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Zeitreisen für Fortgeschrittene...

Nachdem mich der zweite Band "Der Klunkerfischer" enttäuscht hatte, wollte ich aber dennoch wissen wie die Trilogie endet, da der erste Teil "Der Quantenzauberer" sich so hervorragend las.

In meinen Augen sollte man auf jeden Fall die beiden Vorgänger kennen, sonst wird man Verständnisprobleme bekommen. Zudem sollte man auch eine gehörige Portion Fantasie mitbringen, um die erdachten Wurmlöcher und Co des Autors sich auch vorstellen zu können.

In diesem Band befinden sich unsere lieb gewonnenen Charaktere Riley und Chevie im Jahr 1647, wo die Hexenverfolgung gerade stark in Mode ist. Da verwundert es dann auch kaum, dass unsere Zeitreisenden schnell für solche gehalten werden. Können sie dem Mob entkommen und vor allem: werden sie Garrick endlich bezwingen können?

Gut gefallen hat mir, dass der Roman damit startet, dass man erfährt was bisher geschah. Da die Lektüre von Teil zwei für mich schon über ein Jahr her ist, hat das Erinnerungslücken gefüllt und so habe ich mich schnell wieder in der Geschichte zurechtfinden können.

Die massiven Gewaltszenen, die mir im zweiten Band so gar nicht lagen, hat Colfer hier zwar nicht gänzlich abgestellt, aber sie bestimmen nicht mehr ausschließlich die Handlung. Zudem hat der Autor zu seinem Humor zurückgefunden, so dass man beim Lesen ein ums andere Mal auch schmunzeln kann.

Etwas geschwommen bin ich bei den Wurmlöchern und dem Riss im Weltengefüge, da kam ich nicht immer ganz mit. Wahrscheinlich sollte man bei den Punkten einfach nicht so sehr darüber grübeln, sondern die Darstellung des Autos als gegeben hinnehmen.

Besonders erfreut hat mich hier wieder einmal Riley als Charakter. Er ist einfach so herzensgut, das kann man nur schwer begreifen. Ich fand einfach toll, dass er trotz allem was der schrecklichen Garrick getan hat, kein Mörder sein möchte.

Garrick ist als Protagonist wirklich dazu geboren dem Leser Albträume zu verpassen. Hier fand ich gut, dass trotzdem zwischendurch durchblitzt, dass er nicht immer so war und auch er mal etwas Menschliches an sich hatte.

Fazit: Für mich ein guter Abschluss der Reihe und eine deutliche Verbesserung zu Band 2. Wer Teil eins mochte, der wird mit diesem Abschluss ebenfalls glücklich werden, gern spreche ich eine Leseempfehlung aus.

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Diese Trilogie sollte viel mehr Aufmerksamkeit bekommen

Inhalt
FBI-Junior-Agentin Chevie und ihr Freund Riley wollen eigentlich Rileys Bruder befreien, doch das ist eine Falle. Beide treffen auf Albert Garrick, geraten in einen Zeittunnel und stranden im Jahre 1647. Leider ist Garrick dort schon als Hexenfinder bekannt und beschuldigt Chevie eine Hexe zu sein. Deshalb werden Chevie und Riley gefangen genommen, denn Garrick hat nur ein Ziel, er möchte sich an Riley rächen.

Meine Meinung
Die "WARP"-Trilogie gehört für mich zu den ungewöhnlichsten Reihen und ich finde, dass sie viel mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte, da sie sich wirklich lohnt. Alleine die Idee der Zeittunnel, wie die ganzen Zeitreisen umgesetzt sind und was die Zeitreisen mit einem machen können, finde ich unglaublich faszinierend. So hat Chevie hier auf einmal Katzenaugen und kann auch im Dunkeln sehen oder trifft auf einen sprechenden Hund, der aber eigentlich ein Mensch ist, aber durch die Zeitreisen verändert wurde.
Das Buch sprüht einfach vor Ideen und gerade das gefällt mir so unglaublich gut.

Immer wieder gibt es überraschenden Wendungen und das Buch ist voller Action und manchmal nichts für zartbesaitete. Vor allem hat es mich überrascht, dass Garrick, der eigentlich als besiegt gegolten hat, hier wieder auftaucht und wie er das geschafft hat.
Allerdings hatte ich zuerst leichte Einstiegsschwierigkeiten, was vor allem auch an der Komplexität des Ganzen liegt, denn es ist keine ganz einfache Kost.

Dennoch ist es unglaublich gut. Das Buch sprüht vor Sarkasmus, lustigen, aber auch ernst zunehmenden Schlagabtäuschen und einem Witz, der einmalig ist. Auch der Schreibstil ist einzigartig und schwer zu beschreiben. Alles wird als eine Art Allwissender Erzähler erzählt, aber auf eine besondere Art, sodass man das Schicksal der Protagonisten hautnah miterlebt. Dazu passt der Schreibstil wunderbar ins Setting und zu der jeweiligen Zeit in der das Buch spielt.

Die Protagonisten, allen voran Chevie und Riley, sind unglaublich gut ausgearbeitet und die beiden sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Aber auch Garrick, der für mich das pure Böse ist, ist konsequent und überzeugend dargestellt.

Das Ende war mir etwas zu viel, weil es mich an einer Stelle verwirrt hat und hier etwas weniger mehr gewesen wäre, aber dennoch war das Ende gelungen und bietet einen wunderbaren Abschluss einer einzigartigen Trilogie.

Fazit
"WARP- Die Katzenhexe" bietet einen einzigartigen Lesegenuss mit einer Mischung aus Zeitreiseroman, Agententhriller und einem historischen Roman, der aber immer einen Steampunk-Flair hat. Ich finde, dass diese Trilogie viel bekannter sein sollte, da sie sich einfach lohnt und ich sie, obwohl ich nicht die volle Punktzahl vergebe, nur empfehlen kann.

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guter Abschluss der Trilogie

Katzenhexe ist der finale Teil der Eoin-Colfer-Trilogie über die WARP, eine Spezialeinheit des FBI, die sich mit Zeitreisen beschäftigt. Man sollte unbedingt die beiden Vorgänger gelesen haben, da einem sonst viel von der verzwickten Story entgeht, auch wenn natürlich eine kleine Einleitung zum Einstieg im dritten Teil dem Leser hilft sich zurecht zu finden. Aber dann wird man sofort in die Geschichte hinein katapultiert, dorthin, wo sie im zweiten Band so abrupt geendet hatte.
Chevie, die angehende FBI-Agentin, und Riley, der Zauberlehrling aus der Vergangenheit, sind auf der Suche nach Riley‘s Bruder und geraten unversehens wieder in die Fänge des dämonischen Albert Garrick, eines durchgeknallten Mörders, der durch zu viele Zeitreisen zu einer gefährlichen, fast unbesiegbaren Mutation geworden ist. Aber Gott sei Dank sind Chevie und Riley nicht alleine. Mit Hilfe zweier weiterer Agenten und des fast wieder auferstandenen Professor Smart nehmen die beiden den Kampf gegen Garrick auf erneut und bringen ein kleines Dorf im mittelalterlichen England ganz gehörig durcheinander.
Colfer ist nach seiner genialen Reihe um Artemis Fowl bekannt für liebenswerte Helden in einer fantastischen Welt voller magischer Wesen und abenteuerlicher Verwicklungen zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Dies versucht er auch hier, wobei sein Hauptaugenmerk auf Zeitreisen und den dafür benötigten Wurmlöchern liegt. Der Leser muss sich darauf einlassen, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft doch nur Illusion sind und wie alle Zeitreiseromane ist nicht immer alles erklärlich, was hier so passiert. Seine Protagonisten haben mit teils sehr seltsamen körperlichen und geistigen Veränderungen zu kämpfen, wenn sie mehr als einmal eine Zeitreise unternehmen. Außerdem gibt es einen Riss im Weltengefüge, der alles zu verschlucken droht, was ihm zu nahe kommt und am Ende Alles vernichten könnte. Es ist aber auch der große Kampf der Guten gegen den absoluten Bösewicht, der vor nichts zurückschreckt und die Weltherrschaft anstrebt – im zweiten Band hatte Garrick das ja auch schon in einer anderen Zeitebene versucht.
Gefallen haben mir Riley und Chevie, die beide einfach perfekte Helden und ein richtiges Traumpaar sind. Auch Isles und Pointer sind der Knüller und ich habe sehr viel über die Gespräche gelacht, die ein Mann mit seinem „Hund“ führen kann. Das Ende ist schlüssig und hat einen sehr spannenden Showdown für den Leser parat.
Mein einziger Kritikpunkt ist, wie schon im zweiten Band, dass Eoin Colfer mehrmals ziemlich brutal und blutig und – meiner Meinung nach – unnötigerweise Menschen umbringt, zerfetzt, zu Tode quält oder auch nur ständig bewusstlos schlägt. Auch diesmal hat mich diese Härte in einem Jugendbuch teilweise überrascht und grundsätzlich gestört. Dennoch wurde ich über weite Strecken gut unterhalten und bin zufrieden mit diesem Abschlussband.

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