Ursula Poznanski: Erebos

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Ursula Poznanski: Erebos
Verlag
ET (D)
2010
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783785569573

Informationen zum Buch

Seiten
485

Sonstiges

Erster Satz
Es beginnt immer nachts.

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In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht - Erebos. Als Raubkopie geht es von Hand zu Hand und wer es spielt, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Spielregeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und - wer gegen die Spielregeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Merkwürdig ist aber, dass die Aufgaben, die Erebos stellt, nicht in der Welt von Erebos, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Die Fiktion des Spiels und die Realität verschwimmen auf irritierende Weise.

Auch Nick ist süchtig nach Erebos, bis das Spiel ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen. Natürlich führt er diesen Auftrag nicht aus und wird prompt vom Spiel ausgeschlossen. Als auch noch sein bester Freund Jamie schwer verunglückt, begreift Nick: Erebos ist weitaus mehr als nur ein harmloses Computerspiel!

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Ein spannendes Buch für Jugendliche ab ca. 12/13 Jahren, wahrscheinlich insbesondere interessant für Jungen und für Computerspiel-Fans, das man aber auch als Erwachsener gut in kürzester Zeit (da wirklich sehr spannend) weglesen kann.

In der ersten Hälfte bewegt die Handlung des Buches sich vorwiegend in der Welt der Computerspiele, bzw. eines bestimmten, nämlich des Rollenspieles Erebos. Für mich ist das eine fremde Welt, daher empfand ich hier beim Lesen deutliche Längen. Trotzdem ist auch für den Nicht-Spieler sehr gut nachvollziehbar beschrieben, was das Faszinierende an Erebos ist, und wie es dazu kommt, daß die Jugendlichen regelrecht abhängig und süchtig nach diesem Spiel werden.

In der zweiten Buchhälfte verlagert sich die Handlung mehr in die Realität, es wird spannender, und die düstere und bedrückende Atmosphäre des Anfangs beginnt sich zu lichten. Diese Wendung habe ich sehr begrüßt.

Am Ende gibt es einen regelrechten Showdown, bei dem alles Rätselhafte sich aufklärt. Die Auflösung geht zwar sehr in Richtung SF, aber ist in sich schlüssig und paßt zum Buch.

Die jugendlichen Hauptpersonen (Nick und seine Freunde) sind treffend beschrieben und verhalten sich sehr jugendgemäß - obwohl sie an vielen Stellen kindlicher agieren, als man es dem Alter nach erwarten würde (Nick ist 17, wirkte auf mich aber stellenweise eher wie 14/15). Erwachsene tauchen hier nur am Rande auf, Nicks Eltern z.B. spielen nur eine Nebenrolle. Sehr gut fand ich, daß die Jugendlichen selber einen Ausweg aus ihren Verstrickungen finden (nicht alle, aber jedenfalls Nick und ein paar andere).

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Der 16jährige Nick bemerkt Veränderungen an seinen Klassenkameraden und Freunden. Er scheint von einer Sache ausgeschlossen zu sein. Nach einigen Tagen wird auch er mit dem Erhalt einer CD in den Kreis der Wissenden eingeladen - es handelt sich um ein absolut faszinierendes Computerspiel, das die Spieler in ihren Bann zieht. Während des Spiels müssen immer schwieriger werdende Aufgaben gelöst werden, nicht nur in der Onlinewelt, sondern auch in der Realität, London. Man hat nur eine Chance - wer die Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus.

Wer Erebos spielt, vergisst die Zeit um sich herum. Wer das Buch Erebos liest, gerät dadurch in den gleichen Strudel - das Buch macht einfach süchtig. Die knapp 500 Seiten will man so schnell wie möglich lesen, auch wenn Essen, Schlafen und Arbeit dadurch für ein paar Tage zu kurz kommen. Die Autorin schafft es, ihre Leser in den Bann zu ziehen, von diesem Buch geht eine unbeschreibliche Faszination aus. Man will wissen, wer hinter den einzelnen Figuren im Computerspiel steckt (die Schüler dürfen nicht darüber reden, doch Nick sieht ja die typischen Anzeichen der Schlaflosigkeit auf ihren Gesichtern) und man will wissen, was hinter diesem Reiz steckt und was wohl der toternste Sinn hinter diesem Computerspiel sein wird.

In diesem Buch sind gut und böse sehr nah beieinander - es gibt keinen ultimativen Bösen, es gibt kein blütenweißes Opfer - und alles ist so realistisch beschrieben, als wäre man direkt vor Ort.

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Erebos


Zum Inhalt selbst möchte ich gar nicht viel sagen! Denn was auf der Rückseite des Buches steht sagt schon viel aus - und zeugt von Spannung:

Erebos ist ein Spiel.
Es beobachtet dich,
es spricht mit dir,
es belohnt dich,
es prüft dich,
es droht dir.
Erebos hat ein Ziel:
Es will töten.


Und wer doch etwas mehr wissen will: Ein Computerspiel wiandert in einer Londoner Schule von Schüler zu Schüler - Erebos. Es selbst hat seine Regeln: Es gibt nur eine Chance und es darf kein Wort darüber verloren werden. Irgendwann bekommt es Nick in die Hände - und er wird süchtig. Er merkt nicht, wie Fiktion und Wirklichkeit plötzlich miteinander verschmelzen, bis das Spiel ihm befiehlt, einen Mitmenschen umzubringen...


Betrachtet man das Cover, sagt es indirekt schon sehr viel aus - das merkt man meist allerdings erst hinterher. Das Buch beginnt mit einer Spannung, die bis zum letzten Kapitel anhält! Obwohl es eigentlich "nur" um ein Spiel geht, schafft die Autorin (auch mit Hilfe des Spiels), wie schon in der Inhaltsangabe gesagt, Wirklichkeit und Fiktion zu verschmelzen und trennt diese erst wieder durch einen zentralen Knackpunkt, dem Höhepunkt des Buches.

Ein wirklich sehr gelungener Thriller für alle Altersstufen ( ca. ab 13) - sehr empfehlenswert

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