Eva Siegmund: Cassandra. Niemand wird dir glauben

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Eva Siegmund: Cassandra. Niemand wird dir glauben
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783570311837
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
461

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
An meinem fünften Geburtstag schenkte mein Vater mir ein Sparschwein.

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Handlungsort

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Nachdem Liz und Sophie dem Sandmann entkommen sind, arbeitet Liz als Blog-Jounalistin bei Pandoras Wächter. Nach einem kritischen Artikel über die Abschaffung des Bargelds wird sie verhaftet – sie soll den Chef der NeuroLink AG getötet haben. Alle Beweise sprechen gegen sie – aber ist sie wirklich eine Mörderin? Als Liz verurteilt und aus Berlin verbannt wird, bleibt ihre Schwester Sophie in der Stadt zurück. Nun ist es an ihr, die Wahrheit herauszufinden, doch bald ist auch Sophie in Berlin nicht mehr sicher.

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Der Kampf gegen die allmächtige Firma NeuroLink geht weiter

Das Cover:
Wie schon beim 1. Band hat auch hier das Cover mit der Handlung nichts zu tun. Ich würde bei diesem Bild auf jeden Fall einen sehr romantischen, evtl. auch fantastischen Roman erwarten. Doch damit liegt man ziemlich daneben. Ein Mädchen im wallenden Ballkleid kommt in der Geschichte einfach nicht vor, und auch sonst nichts, was annähernd in diese Richtung geht.

Inhalt:
Nachdem Liz und Sophie dem Sandmann entkommen sind, arbeitet Liz als Journalistin für den Blog Pandoras Wächter, wo sie immer wieder gegen die Machenschaften von NeuroLink anschreibt. Als sie eine Einladung zum Interview mit dem Firmenchef Harald Winter erhält, ergreift sie die Chance natürlich. Doch am nächsten Tag wird Winter tot aufgefunden und Liz kann sich an nichts erinnern …

Meine Meinung:
Etwa ein Jahr ist in der Geschichte vergangen seit dem Ende des 1. Bandes „Pandora. Wovon träumst du?“. In diesem Jahr sind einige Dinge geschehen, die nach und nach erwähnt werden, sodass die Lücke zwischen den Bänden allmählich geschossen wird.

Einige Ereignisse aus dem 1. Band werden hier zwar auch noch mal kurz erwähnt, ich sehe das aber eher als eine Auffrischung für diejenigen, die das Buch vor längerer Zeit gelesen haben. Für all die Leser, die „Pandora“ nicht kennen, stelle ich es mir sehr schwierig vor, die Handlung ganz zu verstehen.

Wie gewohnt wechselt die Erzählperspektive zwischen Sophie und Liz. Beide erzählen in der Ich-Form. Auch wenn ich meistens keine Probleme mit der Zuordnung hatte, kam es doch auch mal vor, dass ich zurückblättern musste, um nachzuschauen, wer jetzt gerade dran ist. Die beiden hatten sich im 1. Band noch mehr unterschieden. Durch ihr Zusammenleben sind sie sich anscheinend ein bisschen ähnlicher geworden. ?

Die Handlung ist von Anfang an spannend, konnte mich aber doch nicht ganz so mitreißen wie bei „Pandora“, wo alles noch neu und besonders war. Inzwischen ist man als Leser mit der Thematik dieser Dystopie ziemlich vertraut und so kann einen nicht so schnell etwas überraschen. Dabei hat die Autorin sogar einige Wendungen eingebaut, die ich so nicht vorhergesehen habe. Trotzdem fehlte mir einfach das gewisse Etwas, das ein Buch unsterblich macht.

Dabei kann ich mich auch mit dem Schluss nicht ganz anfreunden. Keine Frage, er ist logisch und verständlich. Ich kann alle Handlungen nachvollziehen. Aber ich hätte mir doch ein anderes Ende gewünscht, auch wenn das nicht so realistisch gewesen wäre. Aber das ist ja nur mein ganz persönliches Empfinden. Andere werden vielleicht gerade diesen Schluss als etwas Besonderes ansehen.

Fazit:
„Cassandra. Niemand wird dir glauben“ ist die spannende Fortsetzung eines dystopischen Jugendromans mit Thrillerelementen. Auch wenn mich der 2. Band nicht ganz so begeistern konnte wie der 1., hat mir das Lesen doch viel Spaß gemacht und ich habe Liz und Sophie gerne bei der Lösung ihrer Probleme begleitet.

Die Pandora-Dilogie:
1. Pandora. Wovon träumst du?
2. Cassandra. Niemand wird dir glauben

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Eine gelungene Fortsetzung

Inhalt
Es ist einige Zeit vergangen seitdem Liz und Sophie dem Sandmann entkommen sind. Liz arbeitet bei Pandoras Wächtern als Bloggerin und soll ein Interview mit Harald Winter, dem Chef von NeuroLink AG, führen. Doch hat sie dabei kein gutes Gefühl und als sie dann verhaftet wird und alle Beweise gegen sie sprechen, scheinen sich ihre Bedenken zu bewahrheiten. Denn angeblich soll sie Harald Winter ermordet haben und leider erinnert sie sich an nichts. Sophie versucht ihrer Schwester zu helfen und die Wahrheit aufzudecken.

Meine Meinung
Da mir schon der erste Band rund um Sophie, Liz und der spannenden Zukunftsversion sehr gefallen hatte, war ich unglaublich neugierig auf die Fortsetzung. Ich finde die Idee dahinter unglaublich fesselnd, dazu gefällt es mir, dass das Buch in Berlin spielt.
Allerdings muss ich gestehen, dass mir der Plot der Vorbandes nicht mehr so präsent war und ich dadurch einige Einstiegsschwierigkeiten ins Buch hatte.
Es ist etwas ein Jahr vergangen seit den Geschehnissen des Vorbandes, Bargeld wird abgeschafft und auch sonst gibt es einige Veränderungen. Der Weltenentwurf gefiel mir sehr, vor allem, da er ganz nebenbei zum Nachdenken anregt und alles andere als unrealistisch ist.

Der Plot beginnt ziemlich schnell spannend zu werden und man begleitet Liz und Sophie, Liz die angeklagt und bestraft wird und Sophie auf der Suche nach Antworten. Es gibt einige überraschende Wendungen und obwohl ich momentan nicht mehr so häufig Dystopien lese, konnte es mich doch fesseln.

Liz und Sophie sind immer noch sehr unterschiedlich, obwohl ich sagen muss, dass sie sich hier immer ähnlicher werden. Sophie wird mutiger, auch wenn man noch oft sieht, wie schüchtern und unscheinbar sie immer noch ist.
Deshalb mag ich Liz auch einfach lieber, sie ist stark, selbstbewusst und kämpft für das, was ihr wichtig ist. Dennoch fand ich es toll erneut beide Schwestern zu begleiten.
Die Nebenfiguren erschienen mir dagegen etwas zu blass, was aber nicht weiter schlimm ist.

Der Plot wird erneut abwechseld aus der Ich-Perspektive von Liz und Sophie geschildert, was mir gut gefiel. Dazu gab es manche Abschnitte, die mit der Überschrift News of Berlin betitelt sind, die Ähnlichkeiten mit Nachrichten haben.
Der Schreibstil ist sehr emotional, fesselnd und leicht und locker zu lesen und die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Ich mag die Art, wie die Autorin schreibt und wie sie es schafft, dass ich mir ein fremdes Berlin ohne Probleme vorstellen kann.

Das Ende ist eines mit dem ich so nicht gerechnet hätte, aber ich muss gestehen, dass ich solche Enden großartig finde, so dass das Ende für mich das beste an dem Buch war. Es schließt die Geschichte rund um Liz und Sophie gut ab und sorgt für ein realistisches und stimmiges Finale.

Fazit
Mit "Cassandra- Niemand wird dir glauben" konnte mich die Autorin erneut überzeugen und ich kann diese Dilogie jedem Dystopiefan ans Herz legen. Allerdings empfehle ich jedem die beiden Bände recht zeitnah hintereinander zu lesen, damit niemand meine Einstiegsschwierigkeiten erleben muss.

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