Joss Stirling: Finding Sky

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Joss Stirling: Finding Sky
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Finding Sky
ET (Original)
2010
ISBN-13
9783423760478

Informationen zum Buch

Seiten
464

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Das Auto fuhr davon und ließ das kleine Mädchen auf dem Parkplatz zurück.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Zed Benedict umgibt ein Geheimnis. Mit seiner Arroganz, seiner Unnahbarkeit, seinem Zorn schüchtert er alle ein: Lehrer, Mitschüler. Auch Sky, die sich, allerdings heimlich, stark zu dem unverschämt gut aussehenden Jungen hingezogen fühlt. Doch dann hört sie plötzlich seine Stimme in ihrem Kopf ... und er versteht ihre gedachte Antwort! Als Zed daraufhin behauptet, Sky sei sein Seelenspiegel, sein ideales Gegenstück und ein Savant wie er, ein Mensch mit einer übernatürlichen Gabe, glaubt Sky ihm kein Wort. Und will ihm nicht glauben – denn tief in ihr drinnen rührt sich eine Fähigkeit, vor der sie eine Höllenangst hat ...

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Macht neugierig auf mehr

Inhalt:

Sky hat eine schreckliche Kindheit hinter sich. Sie wurde ausgesetzt und von Heim zu Heim geschoben. In Sally und Simon hat sie eine großartige neue Familie gefunden.
Gemeinsam mit ihnen zieht Sky von England nach Wrickenridge, Colorado. Sie gewöhnt sich schnell in der neuen Schule ein, gerät aber immer wieder an Zed, dessen Ausstrahlung Sky abstößt und doch gleichzeitig anzieht.
Wie aus heiterem Himmel warnt Zed sie vor der Dunkelheit, weil er etwas "gesehen" hat.

Als Sky bei einem Schulausflug Zeds Vater kennenlernt, sieht sie das erste mal wieder die Farben: Für Sky ist die Aura der Menschen sichtbar. Eine "Gabe", die sie seit ihrer Kindheit verdrängt hatte.
Und was ist plötzlich in Zed, diesem jüngsten von 7 Söhnen der Familie Benedict, gefahren? Hatte er sie tatsächlich in Gedanken kontaktiert?

Meine Meinung:

Vorneweg: Wieder einmal hatte ich aufgrund des Klappentextes etwas anderes erwartet: einen Fantasy-Roman um Liebe und Fähigkeiten...

Und so hat das Ganze auch begonnen: Sky kommt an eine Schule und verguckt sich in den unnahbaren, gut aussehenden Zed.... (na, kommt euch das bekannt vor?) Doch mit einem Mal spaltet sich die Handlung auf positive Weise ab.
Der Fantasy-Anteil beschränkt sich auf die "Savants". Sie sind Menschen mit besonderen Gaben. Ab dem zweiten Teil des Buches waren diese besonderen Fähigkeiten für mich einfach da und ich fühlte mich eher in einer FBI-Geschichte, die mich aber voller Erwartung durch die Seiten rasen ließ.

Leider konnte ich die Handlungen der Protagonisten teilweise nicht ganz nachvollziehen. Sowieso waren sie für mich etwas überzeichnet, anders kann ich es nicht ausdrücken. Schwarz und weiß, Nuancen gab es leider kaum.

Die Protagonisten

Ausgesetzt und namenlos fand Sky in eine neue Familie, die sie liebt und respektiert. Sie hat früh gelernt, die Gabe des Aura-Sehens zu unterdrücken und nicht aufzufallen. Sie ist musisch sehr begabt und findet trotz ihres "Beziehungs-Defizits" Freunde in Wrickenridge.
Als sie auf Zed triff, der so arrogant und gleichzeitig anziehend ist, spürt sie Gefühle von nie dagewesener Intensität.
Sie hält sich selbst für nichts besonderes und fällt aus allen Wolken, als Zed sich ihr gegenüber nett verhält.
Sky hat eine ausgeprägte Fantasie, baut in Gedanken Storyboards und gliedert ihre Mitmenschen als Protagonisten ein, um sich selbst zu schützen. Denn sie ist scheu und alles andere als selbstbewusst.
Der Grund dafür lässt sie auch an der Beziehung zu Zed zweifeln und sie würde auch hier lieber davonlaufen, als sich der Wahrheit zu stellen.

Zed ist der typische BadBoy. Zumindest am Anfang des Buches. Gut aussehend und stark, arrogant und abweisend. Doch diese Fassade brökelt von einer auf die andere Sekunde, als er Sky "richtig" kennenlernt.
Trotz allem sträubt er sich dagegen, aus der Masse hervorzustechen, damit seine Familie und ihre Geheimnisse nicht offengelegt werden.

Dann sind da noch die Mitschüler von Sky, die sie in einer Szene in typischer Manier beschreibt:
"Obi-Tina, Zoe, die in die Rolle einer leicht boshaften Catwoman passte, Elastoman Nelson und die Vampirbräute Sheena & co."

Der Schreibstil

Die Geschichte wird aus Skys Sicht in der Ich-Form erzählt. Sky hat eine sehr schöne Beziehung zur Musik und zu Filmen, weshalb oft der zur Situation passende "Soundtrack" genannt wird.
Auch stellt die Autorin oft sehr schöne Vergleiche mit Comics dar.
Das Buch war sehr flüssig zu lesen, auch wenn es für meinen Geschmack etwas an Spannung fehlte, neugierig machte es mich aber dennoch.

Urteil:

Die erste Hälfte des Buches war gut zu lesen, aber vom Unterhaltungswert her Durchschnitt, also 3 Bücher. Die zweite Hälfte konnte mich schon mehr überzeugen (wenngleich ich etwas mehr Fantasy-Anteil erwartet hätte) und hat eine Empfehlung von 4 Büchern verdient. Wieder einmal bedaure ich, dass ich keine halben Bücher vergeben kann. Aber weil "Finding Sky" mich neugierig auf mehr gemacht hat, erhält es von mir 4/5 Ratten.

Die Fortsetzung "Saving Phoenix" erscheint voraussichtlich am 01.11.2012 und ich möchte es auf jeden Fall lesen.

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Gelungener Jugend-Fantasyroman mit einer bezaubernden Teenie-Romanze

Inhalt:
Sky hat in ihrer Kindheit schreckliche Dinge erlebt; mit sechs Jahren wurde sie auf einem Rastplatz ausgesetzt und - geprägt von den Erlebnissen - hat sie vieles, sogar ihren eigenen Namen vergessen. Es dauerte ganze vier Jahre, bis sie wieder das Reden anfing. Im Alter von 10 Jahren wurde sie schließlich von einem Künstler-Ehepaar adoptiert, die ihr auch den Namen "Sky" gaben (ohne dabei jedoch wirklich an den Nachnamen "Bright" zu denken...)
Als Sky 16 wird, zieht sie mit ihren Adoptiveltern für ein Jahr von England nach Colorado in den USA. An der Wrickenridge High erwartet Sky viel Neues, und sie findet trotz ihrer Schüchternheit schnell eine gute Freundin - "Obi"-Tina steht ihr immer mit Rat und Tat zur Seite. Aber da gibt es auch einen Jungen, der eine gewisse Anziehung auf Sky ausübt. Ausgerechnet der Schul-Rowdy und Mädchenschwarm Zed Benedict geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Allerdings scheint dies nicht auf Gegenseitigkeit zu beruhen, so ruppig, wie er sich ihr gegenüber verhält.
Bis Sky plötzlich eines Tages seine Stimme in Ihrem Kopf hört. Hat sie geträumt?
Aber warum ist Zed plötzlich wie ausgewechselt und so besorgt um sie? Er scheint überhaupt nicht mehr von ihrer Seite zu weichen....
Als Zed ihr mitteilt, sie sei - genau wie er - ein Savant und zudem noch sein Seelenspiegel, versteht Sky die Welt nicht mehr. Eine Welt, die für sie plötzlich sehr gefährlich wird ...

Handlung & Charaktere:
Joss Stirling hat mit dem Jugendroman "Finding Sky" eine schöne Mischung aus leichter Fantasy und Teenagerromanze zusammengestellt, die genau der Alters-Zielgruppe entspricht. Die richtigen Themen, die das jugendliche Leserherz höher schlagen lassen - aber dabei kann das Buch sehr gut als All-Ager durchgehen. Man sollte sich jedoch immer vor Augen halten, dass es eben ein Jugendbuch ist.
Das Buch sorgt für Entspannung pur, man kann sich fallen lassen und einfach die Leichtigkeit der Geschichte genießen. Dementsprechend finde ich den Schreibstil sehr passend. Locker-flockig und sehr flüssig geschrieben und mit einer großen Portion Humor durchzogen, wird der Leser sofort in den Bann der Geschichte gezogen. Auch die Fantasy-Elemente des Buches überzeugen. Nicht zu dick aufgetragen und doch ist der paranormale Touch vorhanden. Das Thema "Savant" und die dazugehörigen Elemente wie Telepathie, das "Sehen" von Ereignissen, das "Bewegen von Gegenständen" ist sehr schön und ansprechend ausgearbeitet, vor allem die Darstellung des "Seelenspiegels" ist sehr gut gelungen. Es fließt sozusagen in das normale Leben mit ein und ist nicht das beherrschende Element des Buches. Denn gleichzeitig findet hier eine wunderschön dargestellte zarte Jugendromanze statt, die den Leser einfach berühren muss.
Die Geschichte wird aus der Sicht der 16-jährigen Sky Bright erzählt, was dem Leser eine Menge Einblick in ihre doch sehr durcheinandergeratene Gefühlswelt zulässt. Trotz der vielen negativen Erfahrungen, die sie in ihrem jungen Leben machen musste, hat sie sich einen gehörigen Teil Humor und Ironie beibehalten können. Diese Eigenschaften, gepaart mit ihrer Schüchternheit und ihrer Sensibilität, machen sie zu einer sehr liebenswürdigen Protagonistin. Man möchte sie manchmal einfach nur drücken.
Zed stellt den coolen Schul-Rowdy und Mädchenschwarm dar und versucht, sich so etwas von allem zu distanzieren. Später erfährt der Leser auch, warum das so ist. Denn in Wahrheit ist Zed eher liebevoll, fürsorglich und sehr hilfsbereit.
Etwas abrupt erscheint hier seine plötzliche Wandlung, die praktisch mit dem Umblättern einer Seite kam. Dies ging vielleicht etwas zu schnell und überfordert den Leser kurzfristig, auch wenn sich die Ursache dessen recht schnell aufklärt.
Die Romanze zwischen Sky und Zed, das vorsichtige Herantasten an die jugendliche Liebe und die dazugehörigen Gefühle ist sehr berührend und harmonisch. Es zaubert immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht.
Auch schön gelungen sind Sky´s Zweifel an der ganzen "Savant-Sache" Das sie nicht einfach hinnimmt, was man ihr so plötzlich vor die Füße wirft, sondern dass sie versucht, erst einmal realistisch zu bleiben und nicht gleich alles Hals über Kopf glaubt, was ihr Zed und später auch die ganze Familie Benedict erzählt. sie tastet sich langsam an die Sache heran.
Ein kleiner Wehrmutstropfen hinterlässt die Darstellung der Geschehnisse in Vegas. Hier wird alles zu hektisch, und man hat das Gefühl, die zeit wird knapp und das Thema muss nun schnell, schnell beendet werden. Hier hätte ich mir eine etwas schönere Ausarbeitung gewünscht.

Mein persönliches Fazit:
Ein sehr gelungener Jugend-Fantasyroman mit einer bezaubernden Teenie-Romanze und einer äußerst humorvollen Protagonistin.
Einige Leser kritisieren den fehlenden Tiefgang - aber ganz ehrlich: Man sollte das Buch als solches betrachten, dass es ganz schlicht und einfach ist: Ein Jugendbuch, dass für entspannte Lesestunden sorgen soll. Ich denke, dass Jugendliche neben dem großen Berg an Hausaufgaben und Lernmaterial mit solch einem schönen Buch ganz wundervoll entspannen und vom Schul-Alltag abschalten können - und sich nicht auch noch hier zusätzlich mit schwerer Literatur abplagen müssen.
Denn brauchen wir das nicht alle mal - einfach ein Buch zum Entspannen und Abschalten? Muss es unweigerlich immer "Tiefgang" haben?
Mit "Finding Sky" glückt das Entspannen ganz sicher !

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