Janet Clark: Fintersmoos - Im Angesicht der Toten

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Janet Clark: Fintersmoos - Im Angesicht der Toten
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783785577509

Informationen zum Buch

Seiten
208

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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In einer Gletscherspalte finden Mascha und Nic eine Tote, die Mascha zum Verwechseln ähnlich sieht. Wer ist diese Frau und wieso starb sie ausgerechnet in Finstermoos? Neben der Leiche liegt genau die Axt, mit der Nic am Abend zuvor angegriffen wurde – hat ihr unheimlicher Verfolger etwa auch hier sein Unwesen getrieben? Noch bevor Nic und Mascha sich aus der Gefahrenzone bringen können, wird das Seil gekappt, mit dem sie sich in die Spalte abgelassen haben. Die beiden sind unentrinnbar gefangen! Unterdessen warten Luzie, Valentin und Basti in Finstermoos ungeduldig auf Nachricht von den beiden, ahnungslos, dass sie selbst in größter Gefahr schweben. Sie müssen die bedrohlichen Vorfälle der letzten Tage aufklären, bevor sie für immer zum Schweigen gebracht werden ...

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Finstermoos - Im Angesicht der Toten

Wer dieses Buch lesen möchte, der sollte ganz sicher zunächst Band 1 – Aller Frevel Anfang und Band 2 – Am schmalen Grat gelesen haben, denn sonst wird der Einstieg in die Finstermoosgeschichte schwer fallen und das, obwohl die Autorin zu Beginn des Buches nochmals einen kleinen Rückblick auf alles das gibt, was zuvor geschah.

Basti, Luzie und Valentin sind zurück in Finstermoos, doch Valentin muss zunächst im Krankenhaus verbleiben und teilt sich dort ein Zimmer mit seinem Vater. Mascha und Nic befinden sich noch in der Gletscherspalte mit einer vereisten Toten, die Mascha sehr ähnlich sieht. Glücklicherweise aber kommt der Förster, der nach wie vor noch nach Luzie sucht, ihnen zur Hilfe und begleitet sie zurück ins Dorf. Dort macht derweil Basti eine Entdeckung, die ihn wirklich erschüttert und ihn daran zweifeln lässt wer er überhaupt ist.

Janet Clark führt in diesem dritten Band die Handlung schnell fort und präsentiert dem Leser erneut einige kleine Auflösungen, aber auch viele neue Fragen. Finstermoos ist wie ein Fass ohne Boden. Hier gibt es Rätsel ohne Ende und zu viele Personen, die irgendwem etwas schulden und daher nicht mit der Wahrheit herausrücken oder es mit ihr nicht so genau nehmen.

Nach wie vor gefällt mir die Reihe sehr gut. Die Autorin versteht es ihre Leser in immer andere Richtungen denken zu lassen und so die Spannung auf wirklich hohem Niveau zu halten. Daher ist es wohl ganz klar, dass der vierte und abschließende Band „Finstermoos – Bedenke das Ende“ nun mit Neugier erwartet wird und unbedingt gelesen werden muss. Dabei interessiert mich vor allem die Frage, ob die Jungs, die im Bunker gefangen sind, gerettet werden können. Aber auch alle anderen Finstermoos Geheimnisse möchte ich gelüftet wissen.

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Runde drei in Finstermoos

Nachdem Mascha und Nic in einer Gletscherspalte eine Tote gefunden haben, die auffallende Ähnlichkeit mit Mascha hat, wird ihr Ausstiegsseil durch einen Unbekannten gelöst. In der Zwischenzeit kommt Basti einem Geheimnis auf die Spur, das ihn persönlich betrifft.

Endlich geht es wieder nach Finstermoos und wir erfahren in diesem Band, was es mit den Toten in der Gletscherspalte und im Bunker auf sich hat. Luzie, Basti, Nic, Mascha und Valentin – und der Leser natürlich – erhalten in diesem Band überraschende Antworten auf einige offene Fragen, so daß die Höhlenbilder, die die Jugendlichen im zweiten Band entdeckt haben, allmählich mehr und mehr Sinn ergeben.

Der große Zusammenhang hinter dem Geheimnis ist in jedem Fall nach all den Jahren immer noch brisant genug, daß jemand unbedingt vermeiden möchte, daß die Fünf die Wahrheit ans Licht bringen.

In diesem Buch wird die Bühne vorbereitet für den großen Showdown im letzten Band. Am Ende laufen die Handlungsstränge zusammen und nicht nur den Leser erwartet das ungewisse Dunkel.
Ich bin jetzt sehr gespannt, welche Auflösung der vierte Band bringen wird.

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(Aktualisiert: 10 Juli 2015)
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Finstermooser Pageturner

Janet Clark - Finstermoos.Band 3 - Im Angesicht der Toten - Loewe-Verlag

Finstermoos im August 2015, wir nähern uns dem "Bunkerdatum"
Der letzte Teil endete in einer Gletscherspalte, wo wir jetzt sofort "weiterzittern" können und nicht nur vor Kälte..
Die Suche nach Maschas Mutter führt über Schluchten, Höhlen und Gletscher. Luzie , Basti und Valentin haben es mit mehr oder minder großen Blessuren nach Hause geschafft, doch ein sehr dumpfes Gefühl der Angst macht sich unter den Jugendlichen breit: Wo sind Nic und Mascha, die den schwierigen Weg über den Gletscher genommen haben? Diese Ungewissheit lässt sie nicht schlafen und als der Rettungshubschrauber ein "Negativ" wegen Ausfall der Wärmebildkamera meldet, liegen alle Nerven blank. Hätte man das Team nicht aufteilen sollen, um dem tückischen Verfolger zu entkommen? Von Rachedurst umnachtet treibt ein irrer Killer die Freunde über die Berge. Das Zeitfenster wird eng, das Warten zerrt an den Nerven.
Nach und nach tappen unsere jungen "Finstermooser" in die gleiche Falle, wie ihre Eltern. Ihre Eltern haben ganz Finstermoos auf einer Lüge aufgebaut, sie teilen sich ein unaussprechliches Geheimnis, jeder trägt seine eigenen Sünden mit sich herum. Ein düsteres Netz, indem sich jetzt ihre Kinder verfangen haben und dafür büßen sollen.
Luzie, Basti, Mascha, Nic und Valentin wollen sie das Rätsel lösen und setzen dabei ihr Leben aufs Spiel, ein zu allem entschlossener "Unbekannter" will das Geheimnis von Finstermoos wahren. Koste es, was es wolle..

Spannend und aufwühlend, die Nerven sind am Ende. Jugend-Alpen-Thriller für jedes Alter vom Feinsten!
Ich kann es kaum erwarten, bis die finale Fortsetzung im Herbst erscheint.

1.Finstermoos - Aller Frevel Anfang:
2.Finstermoos - Am schmalen Grat:
3.Finstermoos - Im Angesicht der Toten:
4.Finstermoos - Bedenke das Ende:

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Zwischenbericht der Detektei S.

***Bitte vor dem Weiterlesen die Fußnote beachten!***

Derzeit ergibt sich nach meinem Wissen folgendes Bild:

Die Gruppe, bestehend aus Basti Schranner, Luzie Schultheis und Valentin Becker, hat nach ihrem Ausflug in die Berge Finstermoos erreicht. Da Valentin Becker verletzt ist, befindet er sich zusammen mit seinem Vater, Philipp Becker, im Krankenhaus.

Nachdem Mascha Lindemann und Nic Schranner in eine Gletscherspalte gerieten, entdeckten sie dort eine mumifizierte Leiche. Dabei wurde festgestellt, dass diese große Ähnlichkeit mit Mascha Lindemann aufweist. Ein paar Jahre muss diese dort bereits gelegen haben, und es ist zu vermuten, dass sie sich nicht allein in ihrem kühlen Grab befand. Selbst mir - das sei am Rande bemerkt - bereitet dieser Fund Gänsehaut. Zudem wurde bei näherer Untersuchung ein Foto aufgespürt, so dass mit höchster Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass es sich bei der Mumie um die Großmutter von Mascha Lindemann, handelt.

Es kann wie folgt geschlussfolgert werden: Die Gletscherleiche ist erfreulicherweise nicht die vermisste Armina Lindemann. Bedauerlicherweise gibt es jedoch keine dienlichen Hinweise auf ihren Verbleib. Als sicher gilt bislang, dass sie sich auf den Spuren ihrer Familiengeschichte befindet, auf die sie durch den Fund der Babyleiche in der Baugrube des Unternehmers Philipp Becker gestoßen ist.

Ich erlaube mir die Anmerkung, dass sich die Suche nach Mascha Lindemann und Nic Schranner aus zwei Gründen schwierig gestaltete: einerseits fiel die Wärmebildkamera des Hubschraubers der Bergwacht aus, anderseits wurde der Ausstieg aus der Gletscherspalte von einer noch unbekannten Person verhindert. Nur dem unkomplizierten Einsatz - und das nicht nur hierbei - des bislang als grantig und schroff geltenden Försters Christopher Schultheis ist es zu verdanken, dass beide ohne nennenswerten Schäden den Ort verlassen konnten und nach Finstermoos zurückkehrten.

Momentan halten sie sich in Berlin auf. Wie mir allerdings mein Partner vor Ort mitteilte, kam es dort zu einigen weiteren unschönen Ereignissen, die meinerseits noch der Prüfung bedürfen.

Es ist davon auszugehen, dass alle Ereignisse in Finstermoos erst mit Erscheinen von Armina und vor allem Mascha Lindemann in Gang gesetzt wurden. Letztere Vermutung liegt wegen der großen Ähnlichkeit von Mascha Lindemann und ihrer Großmutter nahe. Damit erklärt sich auch das Erschrecken des Hotelbesitzers Krailinger. Hubert Krailinger, der von manchen im Dorf als "König von Finstermoos" bezeichnet wird, muss von mir in den nächsten Tagen genauer "untersucht" werden, damit Verdachtsmomente ausgeschlossen oder bestätigt werden können.

Eine Herausforderung stellt nach wie vor das Wandbild in den Bergen dar. Eine hinsichtlich einer abgebildeten schwangeren jungen Frau aufgestellte Mutmaßung wurde bestätigt. Weitere Deutungsmöglichkeiten können erst zu gegebener Zeit manifestiert werden. Angesichts der derzeit durchaus als unheimlich zu betrachtenden Lage halte ich Spekulationen für unangemessen.

Die Schilderungen der Jugendlichen sind beunruhigend, doch glaubhaft und spannungsgeladen, wenn auch sehr emotional geprägt von eigenen Befindlichkeiten. Neben Mascha Lindemann scheint besonders Basti Schranner in den Mittelpunkt der Ereignisse zu rücken. Unbestätigten Ermittlungen zufolge ist seine Herkunft nicht eindeutig. Aufgefundene Fotos lassen eine andere Interpretation als die bisher bekannte zu. Es ist daher zu klären, ob ein Einbruch in das Haus der Schranners im Zusammenhang dazu steht. Und was die Familie Mosbichl mit allem zu tun hat.

Ich werde weiter berichten.

***Der Text könnte Spoiler für Leser enthalten, die die Ereignisse in Band 1 und Band 2 der Finstermoos-Reihe nicht verfolgt haben.***

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Es bleibt spannend

Mascha und Nic sind mit der Toten, die Mascha sehr ähnlich sieht, in der Gletscherspalte gefangen, da jemand das Seil gekappt hat.
Basti entdeckt bei seinem Bruder Fotos, die ihn sehr verwirren. Er macht sich nochmals alleine in die Höhle mit den Zeichnungen auf und erlebt eine Überraschung, die noch weitere Fragen aufwirft.
Auch dieser dritte Band ist wieder äußerst spannend. Einige Unklarheiten werden geklärt, dafür werden immer neue Fragen aufgeworfen. Beim Lesen denke ich ständig, dass ich jetzt aber den Täter habe, der verhindern will, dass alte Geheimnisse ans Tageslicht kommen. Doch schon kurz darauf muss ich meine Schlüsse wieder total über den Haufen werfen. Das macht mich wahnsinnig und fesselt mich gleichzeitig sehr.
Sehr hilfreich ist die Zusammenfassung „was bisher geschah“, weil zwischen den einzelnen Bänden ja immer ein wenig Zeit vergeht. Ich hätte die vier Bände am liebsten hintereinander weg gelesen.
Der Schreibstil gefällt mir gut und es ist sehr schön, dass wir die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven kennenlernen.
Ein sehr spannender Band, der neugierig auf den nächsten macht.

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