Suzanne Collins: Gefährliche Liebe

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Suzanne Collins: Gefährliche Liebe
Verlag
ET (D)
2010
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Catching Fire
ET (Original)
2009
ISBN-13
9783789132193

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Erster Satz
Als ich aufwache, ist die andere Seite des Bettes kalt.

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Spürst du, was sie wirklich fühlt?

Seitdem Katniss und Peeta sich geweigert haben, einander in der Arena zu töten, werden sie vom Kapitol als Liebespaar durch das ganze Land geschickt. Doch da ist auch noch Gale, der Jugendfreund von Katniss. Und mit einem Mal weiß sie nicht mehr, was sie wirklich fühlt oder fühlen darf. Als immer mehr Menschen in ihr und Peeta ein Symbol des Widerstands sehen, geraten sie alle in große Gefahr. Und Katniss muss sich entscheiden zwischen Peeta und Gale, zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Leben und Tod ...

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Ein gute Fortsetzung

Obwohl Katniss und Peeta es entgegen aller Erwartungen beide geschafft haben, die Hungerspiele zu überleben, bedeutet es für sie keinesfalls ein Ende aller Sorgen.
Das Capitol sieht sich in seiner Macht gefährdet und tatsächlich scheinen in verschiedenen Distrikten die Flammen einer Rebellion aufzulodern.
Um sich selbst und alle, die ihr etwas bedeuten, zu retten, muss Katniss die Menschen davon überzeugen, dass sie völlig harmlos und naiv ist und nur aus Liebe zu Peeta gehandelt hat. Und das obwohl sie sich ihrer Gefühl immer noch nicht im Klaren ist.
Um sich selbst und alle, die ihr etwas bedeuten, zu retten, muss Katniss die Menschen davon überzeugen, dass sie völlig harmlos und naiv ist und nur aus Liebe zu Peeta gehandelt hat. Und das obwohl sie sich ihrer Gefühl immer noch nicht im Klaren ist.

Mit einer der zentralen Punkte ist Katniss' Liebesleben, ihre gespielte(?) Beziehung zu Peeta, das, was vielleicht aus ihr und Gale werden könnte... Der Konflikt ist an sich absolut gerechtfertigt und nicht uninteressant, allerdings hätte man ihn auch ein bisschen weniger breit und häufig behandeln können. Überhaupt ist gerade der Anfangsteil ziemlich introspektiv: Katniss sinnt über die Geschehnisse nach, über ihre Handlungen, welche Rolle sie in der Entwicklung der Rebellion spielt, welche Schuld sie damit trägt. Wirklich interessant und wichtig, aber vielleicht einen Tick zu ausschweifend. Vor allem weil sich doch einige Aspekte wiederholen.

Sehr gut gefallen haben mir die Einblicke, die man in den Alltag der Menschen bekommt, die Macht und Herrschaft des Capitols und die ersten Hinweise auf Aufstände in den Distrikten. Außerdem bekommen auch die anderen Figuren noch etwas mehr Konturen, sowohl die Menschen aus Distrikt 12 als auch die anderen ehemaligen Tribute.
Die Rache des Capitols kommt dann schnell und gnadenlos. Hier war ich dann von der Glaubwürdigkeit von Katniss' Reaktion wirklich positiv überrascht. Ihre völlige Verzweiflung, zeitweise auch völlig egoistisch, hat sie mir hier sehr sympathisch gemacht. Trotzdem fängt sie sich und beginnt auch bald mit Pläneschmieden. Katniss' Überlegungen haben allerdings dann doch nach der gefühlt x-ten Wiederholung leichtes Augenrollen hervorgerufen.

Auch dieser zweite Band hat wieder einige eindrucksvolle Bilder zu bieten, bei denen ich mich schon auf eine filmische Umsetzung freue.

Wie schon der erste Band vermag auch dieser hier, den Leser vom Anfang bis zum Schluss zu fesseln. Auch wenn ich an meinem Hauptkritikpunkt doch noch weiterhin festhalten kann: Es könnte noch so viel besser sein, wenn an den richtigen Stellen noch mehr Tiefe aufgebaut würde.

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Sehr gelungener Teil 2 der Trilogie

Katniss und Peeta haben die Hungerspiele überlebt und kehren als Sieger zurück in Distrikt 12. Jedoch ist der Alptraum noch lange nicht vorbei. Dass sie nur wegen ihrer großen Liebe zueinander nicht gegeneinander gekämpft haben, finden zwar viele Leute romantisch, einige sehen das aber auch als offene Auflehnung gegen das Capitol. Es brodelt in den Distriken und da Katniss der Auslöser dafür ist, setzt das Capitol alles dran, die neue "Heldin" wieder vom Thron werfen.

Das Buch fängt genauso spannend an, wie der erste Band und hat mich atemlos die Seiten verschlingen lassen. Hat man als Leser noch gedacht, dass sich für Katniss alles zum Guten wendet, sobald sie endlich wieder Zuhause ist, muss man schnell erkennen, dass das Capitol, allen voran Präsident Snow, sie nicht einfach so entkommen lässt.

Die Lage spitzt sich dramatisch zu und wieder war ich nur entsetzt angesichts der Ideen, die dieses totalitäre Regime aufbringt, um Aufstände möglichst schnell im Keim zu ersticken. Immer dann wenn man denkt, dass noch mehr Perversionen gar nicht mehr möglich sind, kommt die nächste Überraschung.

Gut gefallen hat mir auch hier wieder, dass der Fokus eindeutig auf den wirklich irren Zuständen liegt und dem Leser sehr gut vor Augen geführt wird, in was für einer brutalen und perversen Welt wir uns befinden. Die Liebesgeschichte bleibt weiterhin im Hintergrund und da das Buch wieder aus der Ich-Perspektive von Katniss geschrieben ist, kann man gut nachvollziehen, dass Katniss sich selber über ihre Gefühle nicht im Klaren ist und auch einfach größere Probleme hat.

Es kommen weitere Charaktere mit dazu und man trifft auf alte Bekannte aus dem Vorgängerband. Dabei finde ich es sehr gut gemacht, wie die Charaktere langsam Konturen gewinnen und man als Leser auch die Skepsis von Katniss gegenüber der Loyalität der einzelnen Personen immer gut nachvollziehen kann. Gleichzeitig geht die Autorin nicht zimperlich mit ihren Figuren um und auch liebgewonnene Figuren sterben. Gefällt mir sehr gut, da es noch eindringlicher diese erschreckende Zukunftsvision beschreibt.

Alles in allem ein sehr gelungener Zwischenteil einer Trilogie und ich bin sehr froh, dass Teil 3 gleich zum Weiterlesen bereit lag.

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Wer den ersten Band noch nicht gelesen hat, sollte lieber den Inhalt überspringen, weil es nicht möglich ist etwas darüber zu sagen, ohne das Ende des ersten Bandes zu verraten.

Katniss und Peeta denken sie haben es geschafft, das Kapitol wurde überlistet, als tragisches Liebespaar durften sie beide die Hungerspiele überleben. Was sie nicht ahnen, ihr Handeln hat in manchen Distrikten Widerstandsgruppen ins Leben gerufen, die sich gegen das Kapitol auflehnen wollen. Nicht nur Katniss selbst ist in Gefahr, auch alle die ihr lieb sind stehen kurz davor, von der Regierung ermordet zu werden. Doch dann denkt sich das Kapitol eine Rache aus, mit der niemand gerechnet hat. Zu den nächsten Hungerspielen müssen Katniss und Peeta wieder zusammen in die Arena. Zusammen mit anderen Siegern der letzten Jahre. Und diesmal soll wirklich nur einer von ihnen lebend heraus kommen, wenn überhaupt.

„Gefährliche Liebe“ ist der zweite Band der „Tribute von Panem“. Den Titel finde ich ziemlich unglücklich gewählt, da er meiner Meinung nach zu kitschig klingt und damit den Inhalt des Buches gar nicht trifft. Im Original lautet er „Catching Fire“, was in mehrerer Hinsicht sehr viel passender ist. Dieser Band ist noch um einiges härter als der erste. Das Kapitol geht ohne Gnade gegen seine Gegner ins Feld, schonungslos wird gemordet und jeder beseitigt, der im Weg stehen könnte.

Schon der erste Band „Tödliche Spiele“ war so spannend, dass ich ihn kaum weg legen konnte. „Gefährliche Liebe“ war sogar noch spannender. Kaum kommen Katniss und Peeta in der Arena an, weiß man kaum mehr wer Freund oder Feind ist. Bis zur letzten Seite steigert sich die Spannung immer weiter, um den Leser zu guter Letzt mit einem dicken Kloß im Hals zurück zu lassen. Erst der dritte Band wird hoffentlich die ersehnte Auflösung bringenIm August erscheint er auf Englisch (“Mockinjay”), auf Deutsch ist er mit dem Titel “Flammender Zorn” für März 2011 angekündigt.

Eine mehr als gelungene Fortsetzung, nach deren Lektüre ich erst mal eine kurze Pause brauchte, weil sie mich so sehr mitnahm. Wer sich bisher vom Titel abschrecken ließ, der täuscht. „Die Tribute von Panem“ bieten wesentlich mehr Handlungstiefe und Stoff zum nachdenken als die meisten All-Ager und gehören für mich zu den Jahreshighlights 2010. Empfehlenswert für alle zwischen 14 und 144.

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Katniss und Peeta kehren nach dem Sieg der Hungerspiele nach Distrikt 12 zurück - nach Hause. Aber dort ist nichts mehr wie vorher. Man spürt die Spannungen förmlich. Niemand kann sicher sein und niemand weiß was er sagen darf/kann und vorallem wo. Die Regierung tritt als Übermacht auf und bestimmt das Leben. Es ist traurig, ein Spiel spielen zu müssen, wenn man doch eigentlich nur in die Heimat wollte... und alles vergessen.

Die Stimmung ist so beklemmend und bereits in Kapitel 2 bleibt mir die Spucke weg. "Das System muss sehr wacklig sein, wenn eine Handvoll Beeren es zum Einsturz bringen kann." Dieser aufmüpfige Satz in falscher Gesellschaft und es geht von vorn los, ein Spiel um Leben und Tod. Meine Augen kleben am Buch. Wenn es einen dritten Band gibt, muss es auch Hoffnung geben. Dieser Druck, den Suzanne Collins auch auf mich als Leser ausstrahlt, kann ich nicht beschreiben, aber er ist da.

Jeder Wiederstand ist zwecklos. Auch Katniss muss bitter erfahren, was ein Hauch von Menschlichkeit und Gerechtigkeit für Folgen hat. Das System steht und es duldet keinen Aufstand! Am schlimmsten empfand ich die Hoffnung beim Lesen, welche so niedergerissen wurde... das Gefühl und das Glück direkt aus den Eingeweiden. Im ersten Teil des Buches werde ich die Gänsehaut kaum noch los. Ich habe das starke Bedürfnis mich mit dem Buch nach draussen auf eine Wiese zu setzen und in den kurzen Lesepausen zwischen den Kapiteln über die Felder zu schauen. Freiheit zu spüren, die ich als selbstverständlich erachte. Zu denken, zu reden ... alles nur für mich. Ich wollte nicht in Katniss´Haut stecken. Aber ist solch ein Szenario so weit weg? Ist es nicht erschreckend, was Menschen und Staaten tun,... für die eigene Macht? Wenn Menschen nicht mehr sie selbst sein dürfen? Grausam!

Suzanne Collins macht die Geschichte so lebendig, meine emotionale Anspannung ist enorm. Die Charaktere bleiben eindringlich und entwickeln sich stetig weiter. Es ist toll zu lesen, wie die Oberflächlichkeit verschwindet und sie Blicke hinter die Kulissen wagen. Ich bleibe bei meiner Meinung von Band 1: Panem ist sehr lesenwert. In gewisser Weise hilft es auch, das Leben bewusster zu empfinden. Aber ein Hinterfragen und Ändern ist nicht leicht, wenn alles "perfekt" eingespielt scheint. Oder doch?

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