Joanne K. Rowling: Harry Potter und der Stein der Weisen

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Joanne K. Rowling: Harry Potter und der Stein der Weisen
Verlag
ET (D)
1998
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Harry Potter and the Philosopher's Stone
ET (Original)
1997
ISBN-13
9783551551672

Informationen zum Buch

Seiten
335

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in

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Handlungsort

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Eigentlich hatte Harry geglaubt, er sei ein ganz normaler Junge. Zumindest bis zu seinem elften Geburtstag. Da erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll. Und warum? Weil Harry ein Zauberer ist.

Und so wird für Harry das erste Jahr in der Schule das spannendste, aufregendste und lustigste in seinem Leben. Er stürzt von einem Abenteuer in die nächste ungeheuerliche Geschichte, muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, daß er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen.

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Joanne K. Rowling – Harry Potter und der Stein der Weisen

Das Leben ist kein Zuckerschlecken bei den Dursleys, Tante und Onkel, die Harry Potter als Baby aufgenommen haben, nachdem seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Sein Zimmer ist eine Besenkammer, er wird von allen schikaniert und beinahe schon wie ein Sklave gehalten. Doch je näher Harrys elfter Geburtstag rückt, umso verzweifelter versucht jemand, Briefkontakt zu Harry aufzunehmen. Onkel und Tante versuchen es zu verhindern, doch lange sind sie dem postalischen Ansturm nicht gewachsen. Bald schon stellt sich heraus, dass Harry ein Zauberer ist – und ab sofort eine Schule für Hexerei und Zauberei besuchen soll. So beginnt für Harry das glücklichste Jahr seines Lebens, in dem er Freunde (und Feinde) gewinnt, die Wahrheit über den Tod seiner Eltern erfährt und nebenbei noch Hogwarts jüngster Sucher wird.

Der erste Harry Potter ist ein Buch zum verschlingen. Ich weiß noch ganz genau, wie ich den ersten Band in einer Nacht durchgelesen habe, weil ich ihn einfach nicht aus der Hand legen konnte. Rowling schreibt unkompliziert, dennoch nicht zu einfach und fürchterlich mitreißend. Geschickt führt sie den Leser von einem Erlebnis der jungen Zauberer zum nächsten, und man muss einfach so schnell wie möglich erfahren, wie es weitergeht.

Die Geschichte ist spannend, es gibt einen richtig guten Bösewicht (eigentlich mehrere) und zumindest für mich durchaus unerwartete Wendungen. Doch auch, wenn man den Handlungsverlauf kennt, macht es immer wieder einfach Spaß, in die Welt der Zauberer und Muggel einzutauchen.

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Als Baby wird Harry Potter vor die Tür der "Muggelfamilie" Dursley gelegt. Bis zum Alter von zehn Jahren weiss er wenig über seine Herkunft und lebt mehr schlecht als recht unter der Treppe in einer kleinen Kammer. Die Dursleys, eigentlich Onkel und Tante, behandeln Harry als Störfaktor und verschweigen ihm seine Geschichte: Seine Mutter war eine Hexe, sein Vater ein Zauberer. Beide starben bei einem Anschlag des bösen Zauberers Voldemort und nur Harry überlebte. Zehn Jahre vergingen und nun soll Harry eingeschult werden. Aufnahme findet er in Hogwarts, der Schule für Zauberei.

Viel Hype gab und gibt es um Joanne K. Rowlings Harry Potter und ich erinnere mich noch genau, dass ich den Trubel um die Bücher anfangs nicht verstehen konnte. Inzwischen habe ich dieses Buch nun zum zweiten Mal gelesen und bin dem Harry-Potter-Virus verfallen.

"Harry Potter und der Stein der Weisen" ist ein wunderbares Buch, das man - im Gegensatz zu den später folgenden Bänden - ruhig auch kleineren Kindern vorlesen kann. Doch auch ich als Erwachsene habe immer wieder meinen Spaß an Harrys klassischer Waisenjunge-im-Internat-Geschichte, die durch die vielen schönen Ideen der Autorin bezaubert.

Obwohl sich so viel Erwachsene rund um die Welt für Harry Potter begeistern konnten, ist in diesem ersten Teil die Sprach noch kindgerecht verpackt. Es geschehen natürlich ein paar unheimliche Dinge, aber vor ganz bitteren Grausamkeiten bleiben wir noch verschont. Die Freundschaft Harrys zu dem Rotschopf Ron und der (alt)klugen Hexe Hermine steht im Mittelpunkt der Erzählung. Die Gemeinschaft macht sie stark und lässt sie gegen fiese Mitschüler und bösartige Zauberer bestehen.

Trubel um das Phänomen Harry Potter? Zu recht, meiner Meinung nach. Allerdings sollte man sich im Klaren darüber sein, dass sich dieser erste Teil hauptsächlich an Kinder und Jugendliche richtet und damit nicht mit der ganz großen epischen Fantasy vergleichbar ist.

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Betrachtet man nur den Handlungsverlauf von "Harry Potter und der Stein der Weisen", so ist er nicht umwerfend und auch durchaus nicht neu. Der "Underdog", der, hinsichtlich seiner Herkunft von den Mitmenschen mehr oder weiniger verkannt, im Elend und fern der Welt aufwächst, in die er gehört, dann aber seine wirkliche Existenz findet und dort Abenteuer erlebt, ist durchaus nicht neu und läßt sich schon in jahrhundertealten Märchen wiederfinden.

So ist es bei dem Buch: Harry ist Vollwaise, wird nach dem Tode der Eltern bei Onkel und Tante aufgenommen, hat es dort schlecht, während sein Cousin nach Strich und Faden verwöhnt wird, und erfährt schließlich, daß er ein Zauberer ist und beginnt seine Ausbildung auf der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei. Dort gibt es ein Geheimnis, welches auch den Zauberer auf den Plan ruft, der seine Eltern ermordet hat, und der verschwand, nachdem Harry als Baby einen Mordanschlag überstanden hat. Gemeinsam mit seinen neuen Zauberer-Freunden Hermine und Ron versucht Harry, das Rätsel zu lösen. Man kennt in der Tat ähnliches aus vielen anderen Geschichten.

Was den eigentlichen Reiz ausmacht, zu unerhörtem Lesespaß führt und den Roman neuartig macht, ist die Parallelwelt, welche Mrs Rowling aufbaut und die dennoch stets auf Tuchfühlung mit der Realität bleibt, die dem Leser vertraut ist.

Der Roman spielt nicht in einer Sphäre, die durch Abgründe in Raum und/oder Zeit vom Leser entfernt ist. Vielmehr reichen die Ausläufer der gegensätzlichen (magischen und nicht-magischen) Welten immer wieder in die andere hinein. Der Hintergrund wird in einer Dichte aufgebaut, daß man sich zuweilen denkt: "Hey, solche absurden Situationen sind mir auch schon passiert, und hier gibt es eine Erklärung, die zwar höchst unwahrscheinlich, aber doch von innerer Logik ist."

Insofern wäre es zu kurz gegriffen, das Buch schubladenhaft einfach als Fantasy zu kategorisieren, ein Genre übrigens, dem ich nach einigen Leseversuchen nicht einmal mehr besonders aufgeschlossen bin. Der fantastische Hintergrund prägt zwar, aber es steckt so viel mehr darin: Kriminal-, Ritter-, Internatsroman, als Reihe betrachtet sogar Entwicklungsroman.

Besondere Freude macht einem die flotte Schreibe und der trockene Humor, der das Buch würzt. Hier ein Kompliment an die Übersetzer: Es gehört viel Fingerspitzengefühl dazu, einen englischen Urtext so zu übersetzen, daß der typisch englische Humor erhalten bleibt und doch gut deutsche Sprachqualität erhalten bleibt!

Die mehrfach angemerkten Längen auf den ersten 50 Seiten sind entschuldbar, da sie notwendig sind, um besagten Hintergrund in der genannten Dichte aufzubauen. In den folgenden Bänden, dies zum Trost, ist dies dann doch anders, da vieles bereits als bekannt vorausgesetzt wird und der Beginn der Bücher entsprechend straffer ausfällt, ohne verwirrend zu wirken.

Wegen der letztgenannten Schwäche bekommt das Buch von mir viereinhalb Ratten, aufgerundet auf fünf. Daß ein Buch einen so breitgestreuten Erfolg hat, nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen, nicht erst nach, sondern vor der Verfilmung, ist kollossal!

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Ich fande das Buch sehr gut. Außer die ersten 50 Seiten waren nicht so spannend. Als dann Harry Potter nach Hogwarts ging wurde das Buch spannend und man konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

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Der Einstieg ist zwar ein bisschen langatmig aber wenn man die ersten 50 Seiten gelesen hat, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Es ist auch sehr empfehlenswert das Buch im englischem Original zu lesen, da es nicht alzu schwer zu lesen ist und durchaus leicht verständlich.

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Nach all der plötzlich auftretenden Hysterie fragt man sich schließlich, ob man hier etwas Gutes verpasst. Ich konnte nicht widerstehen und habe das Buch an einem Wochenende durchgelesen, wobei ich es durchaus kurzweilig fand.

Harry Potter ist Waisenkind und wächst bei Onkel und Tante Dursley auf, die ihn wirklich schlecht behandeln. So muss er in einem Schrank übernachten, während sein Cousin Dudley 2 Zimmer alleine für sich und sein Spielzeug hat. Aber alles ändert sich, als er im Alter von 11 Jahren erfährt, das er der Sohn von Zauberern ist. Außerdem ist er in Zaubererkreisen eine echte Berühmtheit, da er schon als Kleinkind so mächtig war, dass ihn der böse Zauberer Voldemort nicht töten konnte. Nun kommt Harry gegen den Widerstand seiner Verwandtschaft auf die Zauberschule, wo er viele nette und weniger freundliche Leute kennen lernt.

Das Ganze ist einerseits ein ganz normales Kinderbuch ( wie die „Hanni und Nanni“-Bücher, meiner Schwestern), aber auch eine Kriminalgeschichte. Harry muss den Diebstahl des „Steines der Weisen“ verhindern. Kindern gefällt das alles sicherlich sehr gut, für einen Erwachsenen wie mich hätte es durchaus etwas mehr Action sein können. Ich fand das Buch recht nett, werde mir aber garantiert nicht jeden weiteren Band holen, da mir das zu teuer werden würde. Die Hardcover-Ausgaben sind sehr schön, aber billigere Taschenbücher wären mir ehrlich gesagt lieber gewesen.

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