Christoph Marzi: Heaven - Stadt der Feen

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Christoph Marzi: Heaven - Stadt der Feen
Verlag
ET (D)
2009
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783401063829

Informationen zum Buch

Seiten
358

Sonstiges

Erster Satz
Die Nacht, in der Heaven ihr Herz verlor, war mondlos und kalt.

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Handlungsort

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Feenblut fließt in den Adern von Heaven. Aber bisher weiß das Mädchen noch nichts von ihrer besonderen Abstammung. Als die Jagd auf sie beginnt, ist Heaven ist ganz auf sich gestellt. David dagegen findet sein Leben ziemlich normal. Gut, seine Ex hat ihn gerade verlassen, aber kein Grund für ein Hollywood-Drama. Doch dann trifft er hoch auf den Dächern Londons Heaven. Und Davids Leben ändert sich für immer.

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Heaven

Ich muss gestehen, dass mich vor allem das Cover zum Kauf verleitet hat. Eigentlich wollte ich nach „Somnia“ kein Buch des Autors mehr lesen. Doch zum Glück hat er sich hier eine ganz neue originelle Geschichte einfallen lassen und ich hatte dieses Mal nicht das Gefühl, eine ähnliche Story nur mit anderen Personen bereits gelesen zu haben.

Mit „Heaven“ hat Marzi erneut eine Geschichte im winterlichen London geschrieben, das ein von ihm bevorzugter Schauplatz zu sein scheint. Doch es gibt noch mehr Ähnlichkeiten, die mich immer wieder an Lycidas erinnert haben, z.B. wurden einigen Personen wieder literarische Namen gegeben, oder die Erwähnung von Orten die wir bereits aus anderen Büchern Marzis kennen. Es war wie die Rückkehr an einen bekannten Schauplatz nur mit einer ganz anderen Story, die mehr in der Realität als in einer fantastischen Parallelwelt angesiedelt ist.

Die erwähnten Musikstücke habe ich mir leider noch nicht alle angehört, aber es wäre doch schön, wenn man diese Lieder beim Lesen anhören könnte, um so die von Marzi aufgebaute Stimmung intensiver zu spüren. Toll wäre es, wenn gleich eine CD bei dem Buch dabei wäre.

Wir erfahren die Geschichte von Heaven, einem geheimnisvollen Mädchen, das merkwürdigerweise noch weiterlebt, obwohl ihm das Herz herausgeschnitten wurde. Das total verängstigte Mädchen begegnet David und gemeinsam wollen sie die Rätsel lösen, wer Heavens Herz gestohlen hat und wieso sie trotzdem noch lebt. Es beginnt eine spannende Verfolgungsjagd quer durch London und gespickt mit einigen kleinen Nebengeschichten, die fast genauso interessant sind wie die Hauptstory.

Doch genau hier gab es für mich einen kleinen Kritikpunkt. In diesen Nebengeschichten und den Personen steckt noch einiges Potential, dass Marzi nicht voll ausgeschöpft hat, was mich etwas unzufrieden zurückließ.

Eine spannende und mystische Story mit ein paar kleinen Schwächen.

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Es beginnt mit dem Lied “Chim Chim Cher-ee”, das einst Dick van Dyke und Julie Andrews in “Mary Poppins” sangen. Diese Melodie, die ich zudem sehr mag, versetzte mich gleich in die passende Stimmung zu der Geschichte um Heaven und David – in der auch oft der schnellere Weg über die Dächer Londons genommen wird.

Musik begleitet uns durch das ganze Buch, ich traf sowohl auf alte Bekannte als auch auf unbekannte Namen, die meine Neugier herausforderten. Auch gab es wieder viele literarische Anspielungen: Autoren, Figuren, schweigende Bücher, Geschichten von bestimmten Titeln und ihren Lesern – und nicht zuletzt war da ein wunderbarer kleiner Buchladen namens “The Owl and the Pussycat”, der von einer liebenswerten älteren Dame geführt wurde, die ich schnell in mein Herz geschlossen habe.

Nicht fehlen dürfen natürlich auch die für Christoph Marzi so typischen poetischen Sätze, und glücklicherweise gab es hier sehr viele davon. Einige davon berühren mich einfach nur tief und auf eine ganz besondere Weise, andere vermitteln mir wunderschöne Bilder – und manche bringen mich auch noch zum Nachdenken. Da geht es dann um Erwartungen, Abgründe und alte Fotografien, die jeder mit sich herum trägt.

In der Geschichte geht es um eine junge Liebe, Überleben, Flucht, Geheimnisse, Tote, Geister – und Dinge, die ich nicht erwähnen will, die mich aber sehr begeistert haben. Und die mit der hier dargestellten Entstehung von Feen eng zusammenhängen.

Dazu kommen noch die wirklich gelungenen Figuren, auch die Nebenfiguren standen mir sehr nah und werden mich sicher noch eine Weile begleiten.

Ich hoffe, man merkt wie begeistert ich von dem Buch bin – es hat mich nämlich rundherum glücklich gemacht. Und je weiter ich kam, desto intensiver wurde dieses Gefühl. Die besondere Atmosphäre hält bei mir auch noch an, und meine Gedanken schweifen manchmal ab – zu Dingen, die ihr selber erlesen müsst…

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