Alison McGhee: Ich lebe, lebe, lebe

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Alison McGhee: Ich lebe, lebe, lebe
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
All rivers flow to the sea
ET (Original)
2007
ISBN-13
9783423249348

Informationen zum Buch

Seiten
160

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Das ist der Schulbus.

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Sie hatten einen schrecklichen Unfall, Rose und ihre große Schwester Ivy. Jetzt liegt Ivy im Koma, und Rose verbringt jeden Nachmittag an ihrem Bett im Pflegeheim. Immer und immer wieder erlebt Rose den Zusammenprall ihres Autos mit einem Lieferwagen in einer vereisten Kurve, den Moment, der sie aus der Zeit katapultiert hat. Nur der Freund der Familie, William T., schafft es, an Rose heranzukommen. Und noch jemand ist da, der auf sie aufpasst: Tom. Lange sträubt sich Rose, sich ihre Gefühle für Tom einzugestehen, bis zu dem Moment, wo sie über ihre Verzweiflung und Einsamkeit mit ihm sprechen kann. Sie begreift, dass sie Ivy loslassen muss, um ins Leben zurückkehren zu können.

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Kann man lesen, muss man aber nicht

Wie kann sich die Erde einfach so weiter drehen? Wie kann alles seinen gewohnten Gang gehen, wenn die eigene Schwester im Koma liegt und nicht mehr aufwachen will? Seit dem gemeinsamen Unfall ist für Rose nichts mehr so, wie es vorher war. Fast jede freie Minute verbringt sie am Krankenbett ihrer Schwester Ivy und liest ihr vor, obwohl die Ärzte sagen, dass sie davon gar nichts mitbekommt. Die Mutter gibt Rose kaum Halt und auch die Klassenkameraden finden keinen Zugang mehr zu dem verzweifelten Teenager, der nur noch wie eine leblose Hülle durch die Gegend wandelt. Jeder Handgriff läuft fast automatisiert ab und auch die Zuneigung, die sich Rose bei den Jungen "abholt" soll ihr helfen, die Welt wieder etwas mehr aus den Angeln zu heben.

Alison McGhee beschreibt sehr einfühlsam, wie ein junger Mensch mit einer Tragödie umgeht oder vielmehr umgehen könnte, denn jeder von uns wird wohl anders auf so ein Ereignis reagieren. Der flüssige Schreibstil macht es leicht, sich in die Gefühlswelt von Rose hineinzuversetzen, aber manchmal war mir die Sprache schon etwas zu schlicht. Trotzdem gelang es mir, mich in Rose hinein zu versetzen. Dieses Gefühl, als ob zwischen einem selbst und der restlichen Welt eine Art Dämmung existiert. Abgekapselt, gefiltert, verfälscht - falsch.

Vermutlich können sich vor allem diejenigen mit Rose identifizieren, die selbst schon lernen mussten, mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgehen zu können. Eines jedoch muss klar sein: So ein Thema auf nicht mal 200 Seiten zu behandeln, beherrschen nur wenige Autoren. In Alison McGhees Zeugnis würde wohl so etwas stehen: Sie erledigte die Aufgabe zu unserer Zufriedenheit. Der Blick des Lesers auf Rose bleibt meistens eher nüchtern und so ziehen sich die wenigen Seiten unnötig in die Länge.

Insgesamt ist es sicher kein schlechtes Buch zu dem Thema. Trotzdem: Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Ivy und ich hatten einen Unfall...

Rose und ihre große Schwester Ivy hatten einen Autounfall. Seither liegt Ivy im Koma. Rose ist verzweifelt und verbringt ihre Nachmittage im Krankenhaus am Bett ihrer Schwester, sie kann und will sie noch nicht loslassen, obwohl die Ärzte keine Hoffnung machen, dass Ivy je wieder aufwachen wird. Rose versucht ihren Schmerz zu betäuben, aber egal was sie tut, es gelingt ihr nicht.
Ihre Mutter ist ihr auch keine Hilfe, sie war schon immer etwas seltsam und vergräbt sich nun noch mehr in sich selbst.

Zum Glück gibt es William T., ihren Nachbarn, der sich schon immer um die beiden Mädchen, die Große und die Kleine, gekümmert hat. Auch jetzt lässt er Rose nicht im Stich, ermuntert sie, Autofahren zu lernen und ist immer für sie da.
Und dann ist da auch noch Tom, einer ihrer Mitschüler, der ebenfalls zu ihr hält und versucht, ihr zu helfen.

Die Buchbeschreibung hatte mich sehr neugierig gemacht, die Lektüre fand ich allerdings eher anstrengend. Da das Buch nur um die 150 Seiten umfasst, habe ich mich durchgekämpft, sonst hätte ich es wohl eher abgebrochen. Der schon in der Beschreibung erwähnte "philosophische Stil" war leider gar nicht mein Fall, die ständigen Wiederholungen zwar eindrücklich, aber irgendwann auch einfach nur noch langweilig. Interessante Ansätze waren da, aber es bleibt alles theoretisch und sehr distanziert. Desweiteren fand ich das Verhalten von Rose an einigen Stellen extrem merkwürdig und wenig nachvollziehbar. Auch hatte ich so meine Schwierigkeiten mit der Erzählweise, immer wieder springt die Handlung so wie Roses Gedanken und Gefühle, es ist nicht einfach, der Geschichte zu folgen.

Insgesamt konnte mich dieses Buch daher leider nicht überzeugen, da hatte ich wohl etwas anderes erwartet und erhofft.

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