Antje Babendererde: Indigosommer

 
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Antje Babendererde: Indigosommer
Verlag
ET (D)
2009
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783401063355

Informationen zum Buch

Seiten
336

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
"Hey, lass dich anschauen, Midget", sagte Alex.

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Handlungsort

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„Die Gischt in der Brandung schimmerte nicht weiß, sondern blau. Es war ein indigoblaues Leuchten und Flimmern entlang der gesamten Brandungslinie. Das Meer sprühte Funken. Fasziniert starrte ich auf das Schauspiel. Und dann sah ich ihn. Den einsamen Wellenreiter in der Nacht. Seine schwarze Gestalt im Licht des vollen Mondes hatte etwas Gespenstisches, so, als wäre er nicht von dieser Welt.“ Ein bewegender Liebesroman vor grandioser Kulisse: Ein einsamer Strand, ein langer Sommer und eine Liebe, die nicht sein darf.

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Indigosommer

Mein erstes Buch von Antje Babendererde, einer Autorin, von der ich allerdings schon einiges gehört habe. Anfangs dachte ich immer, dass sie einfach etliche Jahre zu spät kommt, denn im Alter von 10, 12 Jahren fand ich Geschichten, die mit Native Americans zu tun hatten, ganz groß. Als mir jetzt aber die Neuerscheinung "Indigosommer" in die Hände fiel, musste ich einfach zugreifen.

Smilla Rabe ist ein 15jähriges Mädchen aus Berlin, dass ein Jahr in den USA verbringen darf. Sie und ihre Eltern sind mit einem Geschäftskollegen ihres Vaters und dessen Familie befreundet und dort schlüpft sie für ein Schuljahr unter. Smilla reist schon einige Wochen vor dem Beginn der Highschool nach Seattle und kommt so in den Genuß mit ihren Gastgeschwistern Janice und Alec Turner zu einem mehrwöchigen Surftrip auf die Olympic-Halbinsel, genauer gesagt nach La Push, zu fahren. Ja, La Push ist auch der Ort in Stephenie Meyers Twilight-Saga, in dem die Quileute in einem Reservat leben. Smilla kennt natürlich die Bücher um Bella Swan und Edward Cullen und obwohl sie kein Fan ist, findet sie es trotzdem spannend ausgerechnet dorthin zu fahren. Natürlich kommt auch die Clique von Janice und Alec mit - insgesamt sind sie zu siebt. Kaum haben sie den Ort erreicht, bemerken alle die deutliche Ablehnung, die ihnen entgegenschlägt. Obwohl La Push auf das Geld der Touristen angewiesen ist und dementsprechend Camping genehmigt und sogar einige Mietshäuschen und ein Motel gebaut hat, so tun sich die Bewohner größtenteils doch mit den "Bleichgesichtern" schwer... Aber ist die Situation im Reservat, die hohe Arbeitslosenrate und die schlechte Perspektive der alleinige Grund? Auch die Jungs aus der Clique, die letztes Jahre schon mal am First Beach gesurft sind, verhalten sich nicht völlig normal.

Smilla hat Probleme, sofort in die einige Jahre ältere Gruppe intergriert zu werden - nicht, weil sie angefeindet wird oder ihr die anderen reserviert entgegentreten, nein, sie ist selbst auch ein wenig schüchtern und zurückhaltend. Doch sie nähert sich an, ist nicht kompliziert. Dann lernt sie Conrad kennen, einen Jungen aus dem Dorf La Push, und sie fühlt sich zu ihm hingezogen. Dennoch hält sie etwas zurück - seine Ablehnung - und andererseits erkennt sie die tiefe Traurigkeit in ihm, die sie gerne verstehen möchte. Ob die beiden, die aus solch unterschiedlichen Welten stammen, sich tatsächlich annähern können? Und welches Geheimnis versuchen Alec und seine beiden Kumpels zu verwahren?

Antje Babendererde zeichnet fantastische Figuren - sie sind sehr glaubhaft, mit all ihren Ängsten und Träumen, mit ihren Vorstellungen und Wünschen, aber auch ihre Vorurteilen und Überzeugungen. Zudem sind die Probleme aller sehr gut nachvollziehbar und realistisch - gerade in der Teenagerwelt - und die Autorin bietet durchaus auch so eine Art Lösungsweg an, wie man mit Problemen, Ängsten und Klischees umgehen kann. Dass sie bei all dem auch noch alte Geschichten von und um die alte Kultur der Quileute, die von den Wölfen abstammen, einfließen lässt, rundet für mich das Buch perfekt ab. Von den Gefühlen Smillas und Conrads mal ganz abgesehen - und damit meine ich nicht nur die Verliebtheit.

FAZIT: Das war definitiv nicht mein letztes Buch von Antje Babendererde - und es ist uneingeschränkt empfehlenswert!

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