Isabel Abedi: Isola

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Isabel Abedi: Isola
Verlag
ET (D)
2007
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783401060484

Informationen zum Buch

Seiten
2007

Sonstiges

Erster Satz
Er war wie jedes Jahr um diese Zeit der einzige Mensch im Garten des Evangelischen Klinikums in Berlin.

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Sie sind zu zwölft und sie haben das große Los gezogen. Drei Wochen allein auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro - als Darsteller eines Films, bei dem nur sie allein die Handlung bestimmen - bei dem nur sie selbst wissen, was Wahrheit ist und was Lüge. Doch dann wird das paradiesische Idyll für jeden von ihnen zu einer ganz persönlichen Hölle. Und am Ende müssen die Jugendlichen erkennen, dass die Lösung tief in ihnen selbst liegt.

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Big Brother is watching you. "Isola", die abgeschiedene Insel vor Rio de Janeiro wurde einst als tropisches und außergewöhnliches Gefängnis genutzt. Ohne Gitter, dafür aber mit zahlreichen fast unsichtbaren Kameras versehen, ist sie idealer Handlungsort für ein neues Filmprojekt des erfolgreichen Regisseurs Quint Tempelhoff. Er wählt zwölf Jugendliche im Alter zwischen sechzehn und neunzehn Jahren aus, schickt sie für drei Wochen ohne Drehbuch nach Isola, um alles zu filmen. Nur drei persönliche Dinge darf jeder der Zwölf mitnehmen.

Vera, die in ihrem richtigen Leben eigentlich Joy heißt, möchte auf der Insel nur die Zeit bis zu ihrem 18. Geburtstag überstehen und sich dann auf die Suche nach der geheimnisvollen Esperanza machen, deren Foto eines der drei persönlichen Dinge ist, die Vera mit auf Isola nahm. Doch nicht nur Vera trägt ein Geheimnis mit sich. Was haben Solo, Joker, Darling, Moon, Krys, Elfe, Neander und all die anderen zu verbergen? Kurz nach Ankunft auf der Insel beginnt ein tödliches Spiel und keiner scheint zu wissen, wer hier die Fäden zieht.

Die stille Vera fühlt sich von Anfang an zu Solo hingezogen und obwohl sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden recht schnell abzeichnet, bleibt diese angenehm dezent und behält trotz der animalischen Umgebung eine unschuldige Zartheit, was natürlich für einen Jugendroman angemessen ist. Isabel Abedi weiß, wie sie jugendliche und erwachsene Leser gleichermaßen in ihren Bann zieht. Die Geschichte beginnt langsam, geheimnisvoll und auch etwas unheimlich. Als aus einem Spiel tödlicher Ernst wird, steigert sich die Spannung immer mehr, bis schließlich weder die Protagonisten noch die Leser wissen, wem sie noch vertrauen können.

Etwas verwundert hat mich, dass die Autorin nur in einer nebensächlichen Bemerkung Kritik an solchen Fernsehsendungen übt. Ich hätte mir in dieser Hinsicht eine etwas umfangreichere und kritische Auseinandersetzung gewünscht. Auch die Charaktere selbst sind zwar mehr oder weniger sympathisch, mache sogar sehr unsympathisch, aber so richtige Tiefe erlangt keiner von ihnen. Es finden sich ein paar gängige Klischees und das Ende war für meinen Geschmack etwas zu übertrieben. Vielleicht sieht man das aber als Erwachsener etwas strenger?

"Isola" ist trotz der Kritik als Spannungsroman empfehlenswert, wenn ich auch denke, dass die Autorin daraus viel mehr hätte machen können.

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Ich finde, dass dieses Buch alles in allem sehr gelungen ist, doch finde ich auch, dass teils ein paar Stellen irreal sind... Der Schreibstil Isabel Adebis ist sehr gut, auch die Spannung wurde super aufgebaut und bleibt durch einige Irrwege und falsche Fährten gut erhalten... Ich würde das Buch noch ein weiteres Mal kaufen und kann es nur empfehlen. Man sollte jedoch starke Nerven besitzen! ;)) Vielen Dank für das spannende Buch (bestens geeignet für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren).

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