Jacob Van der Hoeden: Lienekes Hefte

Jacob Van der Hoeden: Lienekes Hefte

 
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Jacob Van der Hoeden: Lienekes Hefte
ET (D)
2011
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783941787568
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
140

Sonstiges

Originalsprache
niederländisch
Übersetzer/in
Auszeichnungen
DIE BESTEN 7 - Bücher für junge Leser
Luchs der ZEIT und Radio Bremen (April 2009)
Pressestimmen
»Dokumente einer großen Vaterliebe, nun liebevoll im Faksimile reproduziert. ... Alle Kinder können sich in den Heftchen für Lieneke verlieren.«
Susanne Mayer, Die Zeit

»Die Brief-Heftchen dokumentieren auf herzergreifende Weise VaterIiebe, Zusammenhalt und Überlebenswillen.«
Der Spiegel

»›Lienekes Hefte‹ sind nicht nach literarischen Kriterien zu beurteilen. Sie waren Überlebensmittel in einem viel konkreteren Sinn, als es Bücher gemeinhin sein können. Natürlich sind die Heftchen auch Dokumente der fast ausgestorbenen Gebrauchskunst des Schreibens illustrierter Briefe. «
Siggi Seuß, Deutschlandfunk

Erster Satz
Als ich ganz klein war, gab es noch keinen Krieg.

Handlungsort

Handlungsorte
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Lieneke ist sechs Jahre alt, als deutsche Truppen 1940 die Niederlande besetzen. Als die Judendeportationen beginnen, beschließt die Familie van der Hoeden unterzutauchen. Lieneke, die Jüngste von vier Geschwistern, kommt nacheinander bei verschiedenen Familien unter, die das Mädchen unter großer Gefahr für ihr eigenes Leben vor den Häschern der Nazis versteckt halten. Natürlich vermisst Lieneke ihre Familie, ist traurig und fühlt sich allein. Bis eines Tages ein Brief ihres Vaters eintrifft. Insgesamt neun Briefe in Form kleiner Heftchen hat der Vater seiner Tochter bis zur Befreiung der Niederlande heimlich zukommen lassen, um Lieneke das Gefühl des Verlassenseins zu nehmen. In diesen wunderschön illustrierten Briefen erzählt er fröhlich, leicht und hoffnungsfroh von den Dingen des Alltags, berichtet – verschlüsselt – über die Neuigkeiten der Familie und nimmt Anteil am Tun und Werden seiner Tochter.

Die französische Schriftstellerin Agnès Desarthe hat die Heftchen in Israel entdeckt, wohin die Familie nach dem Krieg emigrierte, und erzählt in einem zehnten Heft die Geschichte, die sich dahinter verbirgt, aus dem Blickwinkel der kleinen Lieneke.

Ein wunderbares, anrührendes Dokument des Widerstands, voller Poesie und väterlicher Zärtlichkeit.

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