Katja Brandis: White Zone - Letzte Chance

Katja Brandis: White Zone - Letzte Chance

 
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Katja Brandis: White Zone - Letzte Chance
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783407821942

Informationen zum Buch

Seiten
464

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Eine berühmte Video-Bloggerin hat mich mal gefragt, wie es sich anfühlt, ein Auto mit achzig Stundenkilometern gegen eine Mauer zu fahren.

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Sechs straffällige Jugendliche, darunter die 19-jährige Crash, erhalten eine letzte Chance: In einer alten Forschungsstation in der Antarktis sollen sie ihr Leben in den Griff bekommen. Doch das Abenteuer wird zum Höllentrip. Ein Unbekannter bedroht die Gruppe und die unmenschliche Umgebung fordert ihren Preis. Nicht nur Crashs Nerven liegen blank. Als die Jugendlichen schließlich ein japanisches Walfangboot bei seiner grausamen Arbeit beobachten, entsteht ein riskanter Plan, für den sie alles auf eine Karte setzen.

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Letzte Chance in der Antarktis

In ihrem neuen Roman nicht nur für jugendliche Leser nimmt sich Katja Brandis eines ungewöhnlichen Themas an.
Sie schickt sechs straffällig gewordene junge Leute im Jahr 2030 im Rahmen eines Resozialisierungsprogramms auf eine verlassene Forschungsstation in der Antarktis. Dort sollen sie unter extremen Bedingungen und der Aufsicht von zwei Betreuern die Möglichkeit erhalten, ihrem Leben eine andere Wendung zu geben und in ein normales Leben zurückzufinden.
Für die meisten der Jugendlichen, beinahe noch Kinder, ist die Antarktis die buchstäblich letzte Chance, - und es scheint so, als wären sie, nach den zu erwartenden anfänglichen Schwierigkeiten, sehr bereit, diese zu ergreifen.
Im Laufe der Handlung gelingt es ihnen, zu einer Art Gemeinschaft zusammen zu wachsen, sie fassen Vertrauen zueinander; und der Leser erfährt nach und nach immer mehr über ihre jeweiligen Vorgeschichten und die Vergehen, die sie auf die Antarktisstation gebracht haben.

Doch "White Zone" erschöpft sich beileibe nicht in der Beschreibung von Wiedereingliederungs- und sonstiger pädagogisch-psychologischer Maßnahmen!
Er ist viel mehr, dieser Roman! Er ist ein spannender Krimi, eine berührend zarte Studie von Kinderseelen, die so stark verwundet wurden, dass ihre Hilfeschreie in gesetzeswidrigen Aktionen mündeten, - und nicht zuletzt ist er auch eine Vision einer nicht allzu fernen Zukunft mit technischen Möglichkeiten, die man bereits heute erahnen kann, genauso wie unguten Entwicklungen, die gleichzeitig zu befürchten sind.

Und unversehens stellt der Leser fest, dass auf der heruntergekommenen Forschungsstation nicht alles so ist, wie es scheint!
Plötzlich beschleicht ihn das Gefühl drohender Gefahr, denn unerklärliche Dinge ereignen sich, die darauf hindeuten, dass sich versteckt in den Tiefen des weitläufigen Gebäudes ein Unbekannter aufhält.
Möchte er den jungen Leuten Schaden zufügen? Oder lauert gar Gefahr innerhalb der Gruppe? Und wenn dem so ist - welche Absichten verfolgt er?
Und so wird der Leser sehr bald hineingezogen in einen Strudel sich überschlagender Ereignisse, die ihn bis zum Ende in Atem halten...

Die Handlung des Romans wird weitgehend aus der Perspektive des Mädchens Crash erzählt, die bald die Sympathien des Lesers gewinnen wird. Wir folgen ihren Gedanken, ihren Beobachtungen und erleben mit, wie sie selbst sich verändert, langsam, während die Geschichte voranschreitet. Ob es ihr, die sich von Anfang an stark zu der eisigen weißen Weite der Antarktis hingezogen fühlt, ganz so, als warte hier etwas - oder jemand? - auf sie, gelingt, einen Neuanfang zu machen? Werden sich ihre Vorahnungen bestätigen?

Katja Brandis gelingt es hervorragend, ein nicht einfaches Thema umzusetzen! Ihre Sprache ist klar und eindringlich, doch gleichzeitig auch anrührend. Sie versteht es, Stimmungen einzufangen und sie dem Leser zu übermitteln. Und sie schreibt logisch und zur gleichen Zeit mitreißend.
Dass sie darüberhinaus eine Autorin ist, die Wert auf Genauigkeit legt, merkt man deutlich, wann immer sie, was häufig geschieht, Hintergrundinformationen einstreut:
zur modernen Technik, zur Geschichte der Antarktisstationen, zu den Forschungen, die dort durchgeführt werden, etc.
Ein wichtiges Thema im Roman ist auch der Schutz unserer Erde, unseres Lebensraums und der Tierwelt, der der Autorin, so darf man mutmaßen, ein Herzensanliegen ist - und den sie schließlich auch zur Herzensangelegenheit ihrer Protagonisten macht.
All dies macht "White Zone" zu einem herausragenden ( Jugend- ) Roman, dem ich eine große Leserschaft wünsche!

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Albtraum in der Antarktis

Inhalt:
Sechs straffällig gewordene Jugendliche, drei Mädchen und drei Jungs, bekommen ihre "letzte Chance" durch eine Resozialisierungs-Maßnahme in der Antarktis. Mit zwei Betreuern soll das Ganze gelingen, es entwickelt sich aber zum Albtraum.

Meine Meinung:
Katja Brandis hat einen spannenden und äußerst gut recherchierten Roman geschrieben. Der größte Teil des Geschehens wird von der Haupt-Protagonistin Crash erzählt. Sie hat eine sehr gute Beobachtungsgabe, ist sehr intelligent und sensibel. Was die Jugendlichen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, erleben und anstellen, hat mich von Anfang an gefesselt! Sie raufen sich zusammen und werden notgedrungen zu einer eingeschworenen Gemeinschaft. Die Maßnahme endet in einer Katastrophe, hat nach meinem Empfinden aber für die "Chaos-Kids" auch Gutes bewirkt.
"Nebenbei" erfährt man vieles über die Forschungsarbeit in der Antarktis. Sehr beeindruckt haben mich auch die anschaulichen Landschaftsbeschreibungen. Da war ich froh, im warmen Wohnzimmer zu sitzen. Die Handlung spielt im Jahr 2030. Was sich die Autorin an technischen Neuerungen ausgedacht hat, ist erschreckend und haarsträubend, aber wahrscheinlich nicht weit weg von der Realität.

Fazit:
Ein spannender, fesselnder und informativer Roman (nicht nur) für Jugendliche.

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Resozialisierung im Eis

Im Jahr 2030 erhalten sechs Jugendliche eine letzte Chance. Social Adventures Network bietet straffällig gewordenen Jugendlichen die Möglichkeit, ihrem Leben doch noch eine andere Wendung zu geben. So kommt die 19-jährige Crash mit fünf anderen Jugendlichen in die Antarktis. Die Gegend ist unwirtlich und damit ist der Aufenthalt in Neumayer III eigentlich schon abenteuerlich genug, aber dann geschehen Dinge, die den Aufenthalt wirklich bedrohlich machen. Als sie ein Walfangboot bei der Arbeit beobachten, wollen sie ein Zeichen gegen den Walfang setzen. Werden sie erfolgreich sein?
Mir gefällt der Schreibstil von Katja Brandis außerordentlich gut. Ihre Sprache ist so eindringlich, dass man direkt angesprochen wird. Meistens wird aus der Sicht von Crash über das Geschehen berichtet.
Die Jugendlichen Benny, Dattel, Fee, Seven, Kaya und Crash sind sehr unterschiedlich, aber alle haben eines gemeinsam: Ihre Kindheit und Jugend verlief nicht gradlinig und ihnen fehlte die liebevolle Zuwendung von Erwachsenen. Ihre verzweifelten Hilferufe wurde nicht gehört. Wenn man so nach und nach erfährt, was sie bisher erlebt haben, kann man Verständnis für diese Jugendlichen haben, auch wenn die Art und Weise ihres Revoltierens nicht richtig ist. Besonders Crash hat mir gut gefallen, die alles reflektiert und sehr mutig ist.
Die technischen Möglichkeiten, die diese Jugendliche ganz selbstverständlich nutzen, kommen uns Lesern noch sehr utopisch und auch ein wenig bedrohlich vor.
Nun sind sie also hier, in einer kalten und weißen Welt. Zwei Betreuer sollen für sie da sein und sich um die Versorgung kümmern, was mir unter den Bedingungen zu wenig vorkommt. Aber eigentlich kümmert sich nur Martin, denn Sara glänzt mehr oder weniger durch Abwesenheit. Während die sechs anfangs nur auf Krawall gebürstet sind, raufen sie sich doch mit der Zeit zusammen. In der russischen Forschungsstation können sie erleben, was Wissenschaftler in dieser Welt der Stille alles erforschen können. Doch dann passieren bedrohliche Dinge und es scheint, als wäre da noch jemand auf der Station. Ist dieser Unbekannte eine Gefahr für die Gruppe?
Ihr Plan zur Rettung der Wale ist mutig und irrwitzig zugleich. Doch es läuft nicht alles nach Plan. Doch genau an dieser Herausforderung wachsen sie.
Ein Roman, der fesselt, informiert und zum Nachdenken anregt und obendrein noch gut unterhält.
Ein sehr empfehlenswertes Buch.

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Resozialisierung in eisiger Kälte

Die 6 Jugendlichen Benny, Dattel, Seven, Kaya, Fee und Crash werden die nächsten 3 Monate auf der ausgemusterten Forschungsstation Neumeyer III in der Antarktis verbringen. Sie machen jedoch keineswegs Urlaub dort, sondern sie sind mit 2 Betreuern der Agentur „Social Adventures Network“ an den Südpol geflogen worden, um dort die letzte Chance auf Resozialisierung zu erhalten, denn sie alle haben eine mehr oder weniger dicke Strafakte.

Die Kids und ihre Betreuer scheinen auf der riesigen Forschungsstation jedoch nicht alleine zu sein, denn es passieren merkwürdige Dinge und es scheint als ob jemand ganz und gar nicht einverstanden damit ist, sein „Zuhause“ teilen zu müssen. Nicht zu wissen ob es diesen „Einsiedler“ tatsächlich gibt, oder ob sich vielleicht jemand aus der Gruppe üble Scherze mit den Anderen erlaubt, zerrt an den Nerven aller.

Bei einem ihrer Ausflüge in die unwirtliche Umgebung der Forschungsstation, die sie über das Schelfeis führt, werden die Jugendlichen Zeuge einer Walfang-Aktion und sie alle sind schockiert über das Gesehene, so dass sie gemeinsam ein Zeichen gegen den Walfang setzen wollen.

Erreichen sie mit dieser Aktion ihre endgültige Resozialisierung oder sind sie weiter davon entfernt als jemals zuvor?

Katja Brandis führt den Leser in ihrem Buch „White Zone – letzte Chance“ ins Jahr 2030. Die Menschen sind durch Datenbrillen, Communicatoren und Hirnschnittstellen (BrainConnect) mehr denn je mit dem Internet verbunden, sie leben quasi online. So wundert es nicht, dass Betreuer Martin die Kids in der Antarktis in erster Linie mit Internet-Abstinenz straft - jeder hat am Tag nur eine Stunde freien Internetzugang. So wirklich unvorstellbar finde ich diesen Gedanken gar nicht, wenn man sieht, wie viel Zeit wir heute schon online verbringen und wie wichtig Soziale Netzwerke geworden sind. Nur die Hirn-Schnittstelle mag ich mir noch nicht so recht vorstellen ….

Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Crash erzählt, die mir von Anfang an sehr sympathisch ist. Der Leser lernt die Jugendlichen erst nach und nach kennen und manche Dinge bleiben bis kurz vor Schluss verborgen. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam – sie haben (meist mehrfach) richtig großen Mist gebaut und man gibt ihnen nur noch eine einzige Chance um sich anzupassen und ins richtige Leben zurück zu finden. Kinder, die wahrscheinlich zu Hause keinerlei Nestwärme erfahren haben und die mit ihren haarsträubenden und gefährlichen Aktionen nichts anderes tun als einen Hilfeschrei abzusetzen, der von den Eltern mit Kinderheim und Pflegefamilien beantwortet wird.

Diese straffällig gewordenen Jugendlichen sind mit 2 Betreuern in die Antarktis verfrachtet worden, wobei man Sara nicht wirklich als Betreuerin bezeichnen kann. Sie ist für die Verpflegung der Kids zuständig und ansonsten hält sie sich eher von der Gruppe fern. Die ganze Last liegt auf Martin, der jedoch durch einen Unfall außer Gefecht gesetzt wird und so müssen sich die 6 mehr oder weniger zusammenraufen, um in der unwirtlichen Umgebung zu überleben. Es macht Spaß zu sehen, wie sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt, wo anfangs nur ein Gegeneinander zu finden war.

Auch auf Neumeyer III sind die Kids nicht die Vorzeige-Jugendlichen und die eine oder andere durchgeführte Aktion ließ mich heftig mit dem Kopf schütteln. Was mir aber total imponiert hat ist die Vehemenz, mit der sie ihr gestecktes Ziel verfolgen und nicht mehr aus den Augen lassen – egal, welche Konsequenzen das für sie selbst letztendlich haben wird.

„Die Tragödie des Lebens liegt nicht im Nichterreichen seines Ziels...
Die Tragödie des Lebens liegt darin, keine Ziele zu haben, die man erreichen kann“
(Benjamin Mays)

An den Büchern von Katja Brandis gefällt mir jedes Mal aufs Neue:
*ihre hervorragende Recherchearbeit, denn alles, was über über die Forschung und die Zustände in der Antarktis von ihr in diesem Buch beschrieben wird, basiert auf Tatsachen
*die Verknüpfung einer fiktiven Geschichte mit aktuellen Aspekten unserer Umwelt, wie hier die Walfang-Aktion, die die Kids zum Handeln verleitet.

Wieder einmal konnte ich feststellen, dass es Jugendbücher gibt, die mich fesseln und begeistern können. „White Zone“ ist nunmehr das 4. Buch von Katja Brandis und ich hoffe, dass es zukünftig noch mehr jugendlichen Lesestoff von ihr geben wird.

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(Aktualisiert: 20 April 2017)
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Ein gelungener Jugendroman nicht nur für Jugendliche

Sechs straffällig gewordene Jugendliche werden im Jahr 2030 für eine Resozialisierungsmaßnahme ans Ende der Welt geflogen, in die Antarktis. Dort müssen Kaya, Benny, Crash, Dattel, Seven und Fee auf einer verlassenen Forschungsstation lernen, die nächsten 3 Monate miteinander auszukommen und füreinander zu sorgen. Doch das gestaltet sich bei 6 pubertären kriminellen Jugendlichen als gar nicht so leicht, denn die Charaktere von ihnen könnten unterschiedlicher nicht sein. Und es gibt nur zwei erwachsene Betreuer für sie, Martin und die Köchin Sara, die aber genauso miserabel kocht wie sie auf die Kids aufpasst. Allerdings geschehen merkwürdige Dinge auf der Station und schnell wird der Gruppe klar, dass sie nicht die Einzigen auf der Forschungsstation Neumeyer III sind. Es verschwinden Dinge und deutliche Aufforderungen, dass sie verschwinden sollen, werden an einen Spiegel geschrieben. Jemand möchte offensichtlich die Station wieder für sich allein haben. Doch das ist noch das harmloseste, mit denen sich die Gruppe auseinandersetzen muss. Bei einem Ausflug werden sie Zeuge einer brutalen Walfangaktion und die 6 Jugendlichen fassen einen Plan, wie sie diesen stoppen wollen. Dann überschlagen sich die Ereignisse und es geht plötzlich um Leben und Tod für einige…..

„White Zone – Letzte Chance“ ist der neueste Jugendroman der Autorin Katja Brandis. Es ist mein 2. Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe und ich bin wieder sehr begeistert gewesen. Ihr Schreibstil ist einfach toll zu lesen und man fliegt nur so durch die Seiten des Buches. Bei ihr gibt es immer eine Portion Fiktion gepaart mit einem brisanten Thema, auf welches sie aufmerksam machen möchte. Ihre Jugendbücher spielen meist in der Zukunft, so auch hier im Buch. Sie schreibt das Jahr 2030, es gibt Communicatoren, Datenbrillen und andere technische Raffinessen und ohne Internet und Technik funktioniert eigentlich gar nichts mehr, nicht mal der nächtliche Gang zur Toilette, weil es keine Lichtschalter mehr gibt und alles per Sprachansage gesteuert ist. Das setzt die Kids natürlich vor eine große Herausforderung, denn weder funktionieren ihre Datenbrillen in der Antarktis, noch gibt es sprachgesteuerte Technik auf der alten Forschungsstation und Internetzugang hat jeder Jugendliche nur eine Stunde am Tag, unter der Voraussetzung, dass sie sich anständig benehmen. Da ist Stress vorprogrammiert. Aber das ist heutzutage auch schon öfters wünschenswert, man sollte vielmehr auf internetfreie Zeit achten, denn wenn ich mir die Kids so anschaue, da geht auch nichts mehr ohne Handy und Co., aber die Nachbarskinder kennt man nicht, mit denen man abhängen könnte.

Das Buch ist meist aus der Sicht der Jugendlichen Crash geschrieben, sie ist hier die Hauptprotagonistin. Crash, der Name ist Programm ihrer früheren kriminellen Machenschaften, liebte es, Autos zu Schrott zu fahren. Doch damit soll nun Schluss sein. Sie war mir beim Lesen sofort sympathisch und als Charakter finde ich sie sehr gut dargestellt. Die anderen 5 Jugendlichen lernt man im Laufe des Buches auch näher kennen. Mit einigen wurde ich warm, bei anderen konnte ich mich einer Antipathie nicht verwehren. Das lag aber nicht am Charakter an sich, sondern an den Handlungen und den Entwicklungen des Plots, die denjenigen von der Autorin zugedacht waren.

Katja Brandis ist es mit dem Buch wieder gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite an das Buch zu fesseln und am Ende……ja, da rollte die ein oder andere Träne, was ich so nur sehr selten erlebe bei mir und zeigt, wie emotional ich besonders mit der Hauptprotagonistin Crash mitgelitten habe.

Wieder einmal konnte ich feststellen, dass ich auch Jugendbücher, so sie denn gut geschrieben sind, sehr gern lese. Bei Katja Brandi´s Büchern ist das auf alle Fälle so,das nächste Buch von ihr liegt schon zum Lesen bereit und ich freue mich darauf.

Natürlich kann ich für „White Zone – letzte Chance“ nur volle Sternenanzahl und eine Leseempfehlung geben, es hat mich vollauf begeistert.

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