Kyra Dittmann: Dark Horse Mountain

 
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Kyra Dittmann: Dark Horse Mountain
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783649623441

Informationen zum Buch

Seiten
304

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Energisch lenkte er den Wagen über den holprigen Weg.

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Na super. Wegen ihrer Fünf in Englisch wird Roxy in den Sommerferien zu ihrem bislang unbekannten Vater auf dessen Pferderanch in Amerika verbannt. Und Roxy HASST Tiere. Und Stallgeruch erst recht. Das wird kein bisschen besser, als sie Cale kennenlernt, der sich um die Pferde kümmert und verdammt gut aussieht, sie aber für eine komplette Idiotin hält. Dabei checkt Roxy als Einzige, dass auf der Ranch etwas nicht stimmt: Warum verschwinden immer wieder Pferde von den Weiden – und wieso verlaufen alle Ermittlungen im Sande?

Nur ein Wesen gibt es, von dem Roxy sich in dieser Einöde verstanden fühlt. Und das ist ausgerechnet der völlig unberechenbare Hengst Hot Coffee, der niemanden an sich heranlässt. Außer Roxy. Mit ihm an ihrer Seite deckt Roxy nach und nach die Machenschaften einer kaltblütigen Pferdemafi a auf ... und gerät in große Gefahr.

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(Aktualisiert: 19 Februar 2017)
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Tolles Pferdeabenteuer

Für Roxy läufts nicht rund; ihre Versetzung ist gefährdet, ihre Freundinnen zicken rum und mit ihrer Mutter hat sie ebenfalls Krach. Da erscheint ihr die Reise in die USA zu ihrem ihr bislang unbekannten Vater doch viel verlockender, als die Ferien mit Mams und ihrem neuen Freund auf den Malediven zu verbringen. Aber wo ist sie da nur gelandet? Die öde Prärie Wyomings und die einsame Pferderanch ihres Vaters ist nun wahrlich kein Ort, um einer genervten Teenagerin Ablenkung zu verschaffen, und doch... zwischen all dem Mist und den kaputten Zäunen und gefährlichen Pferden findet Roxy ganz allmählich Gefallen an dem Landleben. Außerdem ist da noch Cale, der umwerfend gut aussehende Pferdepfleger, der sich um sie kümmert, und schließlich Hot Coffee, ein unberechenbarer Hengst, der Roxy auf wundersame Art und Weise zu vertrauen scheint.

Dieser Pferderoman ist zugeschnitten auf ein jugendliches Zielpublikum ab 12 Jahren und hat aber auch mir als Erwachsene sehr gut gefallen. Kyra Dittmann hat für ihre Geschichte ein faszinierendes Setting gewählt; die unendliche Weite der Prärie ist in wunderbar lebendige Bildern eingefangen und wecken das Fernweh.

Mit der Hauptprotagonistin Roxy, die aus der Ich-Perspektive erzählt, konnte ich mich sehr schnell anfreunden. Zunächst lernen wir sie und ihre Probleme in Deutschland kennen, bevor es ab nach Wyoming geht und sie plötzlich mit einem ganz anderen Leben konfrontiert wird. Amüsant, wie sie anfangs immer noch versucht, die Unnahbare zu geben und vor allem durch ihr perfektes Styling und Make-up aufzufallen. Das kann natürlich nicht gut gehen, wenn man zum Ausmisten verdonnert wurde, und so kommt es zu unfreiwillig komischen Szenen, bei denen sich Roxy mehr als einmal blamiert.

Mit Tieren hat sie überhaupt nichts am Hut, aber natürlich ändert sich das sehr schnell. Mehr aus Zufall als gewolllt freundet sie sich mit Hot Coffee, einem unberechenbaren Hengst an und gewinnt sein Vertrauen. Diese Pferdeszenen hab ich anfangs mit viel Skepsis gelesen, war dann aber sehr positiv überrascht, mit wieviel Einfühlsvermögen und Authenzität die Autorin diese Passagen gestaltet hat. Roxy ist kein Wunderkind, das plötzlich aus dem Nichts heraus zur Pferdeflüsterin wird, und Hot Coffee wird nicht vermenschlicht, sondern verhält sich genau so, wie das ein Pferd tun würde. Dafür ein riesengroßes Lob!

Mit Cale kommt auch noch eine weitere Komponente mit ins Spiel, nämlich das erste Verliebtsein, die Unsicherheit gegenüber dem anderen Geschlecht und gleichzeitig der unwiderstehliche Drang, dem anderen zu gefallen. Sehr schön dargestellt und herzerfrischend zu lesen, wie Roxy hin- und hergerissen ist, wie sie sich um Cale bemüht und gleichzeitig Distanz zu wahren versucht, was natürlich nicht gelingt.

Alleine damit wäre eigentlich die Handlung schon unterhaltsam genug, aber Kyra Dittmann hat das Ganze auch noch mit einem Pferdekrimi verknüpft, der dafür sorgt, dass der Spannungsbogen kontinuierlich ansteigt und Roxy noch mehr Gefühlschaos erlebt und erleidet. Sie und Cale bekommen einen Gegenspieler, der als Bereiter auf die Ranch kommt und mit den Pferden ziemlich roh umspringt; von seinem verdächtigen Verhalten ganz zu schweigen. An diesem Punkt ist die Handlung etwas durchschaubar; aber am Ende wächst Roxys über sich hinaus und sorgt in einem atemberaubenden Showdown dafür, dass das Gute siegt und die Bösen nicht ungeschoren davon kommen.

Mein Fazit: ein wunderbarer Pferderoman mit hohem Unterhaltungswert, der Spannung, Liebe und Pferdeabenteuer auf eine rasante Art verbindet und Garant für ein paar schöne und Lesestunden ist. Da mir auch die Pferdeszenen durchwegs gefallen haben und der Schreibstil unkompliziert und flüssig zu lesen war, hat sich "Dark Horse Mountain" die Höchstwertung verdient.

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Dark Horse Mountain

Dark Horse Mountain“ von Kyra Dittmann erzählt von Teenagerproblemen und Pferden und ist für Jugendliche ab 12 Jahre gedacht.



Um was geht es?

Roxy ist eigentlich ein ganz normaler Teenager mit Problemen, die Jugendliche in diesem Alter meist haben, so gibt es ständig mit ihrer Mutter Krach, ihre Freundinnen streiten und zicken ständig rum und ihre Versetzung ist ebenfalls gefährdet.



Da sucht sie auf der Ranch ihres lange verschollenen Vaters Abwechslung und Ruhe. Doch die vorher so cool beschriebene Farm entpuppt sich als stinknormaler Bauernhof. Doch mit der Zeit findet sie sogar Gefallen an diesem Landleben und schließt Freundschaft mit einem fast unberechenbaren Pferd.



Meinung:

Erzählt wird hier aus der Sichtweise von Roxy, es ist eine Geschichte über ganz normale Teenagerprobleme gemischt mit ein wenig Abenteuer und wie es sich für einen guten Jugendroman gehört Gut gegen Böse, wobei zum Ende hin das Gute siegt.



Hervorragend wurde hier die Protagonistin von der Autorin ausgebaut, aus einem anfangs noch etwas schüchternen Mädchen, wurde ein ganz selbstbewusstes das viel Mut und Ausdauer bewiesen hat. Viele Mädchen wünschen sich in diesem Alter ein eigenes Pferd und werden sich so auch mit dieser Geschichte sehr gut identifizieren können.



Insgesamt ist hier ein guter Unterhaltungswert gegeben, es gibt Spannung, die erste Liebe und ein tolles Abenteuer. Der Schreibstil ist dabei altersentsprechend, gut und flüssig zu lesen.

Mich selber hat die Geschichte angesprochen, ich fand die Mischung der Autorin gut und habe mich insgesamt gut unterhalten gefühlt.



Fazit: ein tolles, spannendes Pferdeabenteuer für Pferdenarren

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