Veronica Roth: Letzte Entscheidung

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Veronica Roth: Letzte Entscheidung
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Allegiant
ET (Original)
2013
ISBN-13
9783570161579

Informationen zum Buch

Seiten
512

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Ich gehe in meiner Zelle im Hauptquartier der Ken auf und ab, ihre Worte hallen mir in den Ohren.

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Handlungsort

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Die Fraktionen haben sich aufgelöst und Tris und Four erfahren, dass ihr ganzes Leben eine Lüge ist: Es gibt eine Welt außerhalb ihrer Stadt, außerhalb des Zauns. Für Tris und Four steht fest, dass sie diese neue Welt erkunden wollen. Gemeinsam. Doch sie müssen erkennen, dass die Lüge hinter dem Zaun größer ist, als alles, was sie sich vorstellen konnten, und die Wahrheit stellt ihr Leben völlig auf den Kopf. Als Tris dann auch noch die letzte Entscheidung treffen muss, kommt alles ganz anders als gedacht ... Der atemberaubende Abschluss der Trilogie.

Autoren-Bewertungen

2 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
2.7
Plot / Unterhaltungswert 
 
2.5  (2)
Charaktere 
 
2.0  (2)
Sprache & Stil 
 
3.5  (2)
Gesamtbewertung 
 
2.7
Plot / Unterhaltungswert 
 
2.0
Charaktere 
 
2.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Nach einem tollen 1. und 2. Band ist der 3. fast nur enttäuschend

Endlich erfahren wir, was sich jenseits des Zauns befindet. Es ist weit weniger spektakulär, als ich es mir gewünscht hätte. Auch hier gibt es verschiedene Gesellschaftsgruppen, quasi eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Auch hier gibt es Rebellen.

Doch was diesem Band fehlt, ist richtige Action und Spannung, wie wir sie in den ersten beiden Bänden lesen durften. Dagegen gibt es seitenweise theoretische Hintergrundinformationen, die mir aber viel zu unverständlich waren und die ich nicht immer als logisch empfunden habe. Mich haben sie nur verwirrt. Die ersten drei Viertel des Buches habe ich mich ziemlich gelangweilt.

Die Perspektive wechselt ständig zwischen Tris und Tobias. Beide erzählen in der Ich-Form, der Erzählstil unterscheidet sich dabei praktisch nicht. Auch der Inhalt ihrer Erzählungen ist nicht eindeutig einer der Personen zuzuordnen. So kam es immer wieder dazu, dass ich mitten im Abschnitt nicht mehr wusste, wer hier eigentlich grad dran ist, und zurück blättern musste.

Auch die Charaktere haben sich zum Teil recht seltsam entwickelt. Tobias merkt man die Stärke und den Mut eines Ferox überhaupt nicht mehr an. Er vertraut blind x-beliebigen Leuten.

Probleme, die sich über lange Zeit entwickelt haben, werden nun locker durch ein kurzes Gespräch gelöst. Tut mir leid, aber es gibt in diesem Buch so viel, was ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte.

Im Gegensatz zu vielen anderen Rezensenten finde ich das Ende allerdings absolut plausibel, Nach der ganzen Entwicklung über die drei Bände konnte es in meinen Augen gar nicht anders ausgehen.

Fazit: Hätte ich gewusst, wie enttäuschend der 3. Band wird, hätte ich diese Reihe nicht angefangen. Da ich aber die ersten beiden Bände nun schon kannte, wollte ich natürlich auch das Ende mitbekommen.

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Gesamtbewertung 
 
2.7
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Charaktere 
 
2.0
Sprache & Stil 
 
3.0

Der Schluss ist noch das Beste an der Geschichte!,

Tris und Four und die anderen befinden sich nun außerhalb der Stadt und werden ins Zentrum derjenigen gebracht, die seit Jahrzehten das Leben in der Städte, die Fraktionen und alles was sie bisher gekannt haben, beobachten und steuern. Sie erfahren, wie das System in ihrer Stadt Chicago überhaupt zustandegekommen ist und welche Gründe es für die Etablierung des Fraktionen-Systems gegeben hat. Und natürlich gehört hierzu auch die Wahrheit über die Unbestimmten, eine Frage, die Tris ganz speziell interessiert.

Ich hatte zwar mit Absicht keine Rezensionen über diesen Abschlussband der Trilogie gelesen, aber dennoch schon am Rande einige negative Stimmen gehört, vor allem das Ende sollte ja geradezu furchtbar sein. Dies kann ich so nur teilweise bestätigen. Den Schluss fand ich ungewöhnlich, aber nicht schlecht. Schwergetan habe ich mich mit großen Teilen der Handlung davor. Für mich war da irgendwie ein ziemlicher Bruch zu den beiden Vorgängern in der Erzählweise und Entwicklung der Handlung.
Dies lag zum einen daran, dass die Autorin in diesem dritten Teil auf einmal teilweise die Perspektive wechselt. Wurden die ersten beiden Bände noch aus der Ich-Perspektive von Tris erzählt, wird hier zwischen ihr und Tobias abgewechselt. Da ich dazu neige, Kapitelüberschriften gerne mal zu überlesen, fiel es mir manchmal schwer, nachzuvollziehen, wer hier gerade berichtet. Eigentlich mag ich abwechselnde Perspektiven, weil sich so eine bessere Sicht auf die Ereignisse bietet, aber hier passte es für mich oft nicht richtig.
Zum anderen konnte mich die Entwicklung der Figuren nicht wirklich überzeugen, inbesondere mit Tobias hatte ich hier desöfteren meine Schwierigkeiten, er benimmt sich hier oft ganz anders als wir das bisher von ihm kannten.
Das Verhältnis zwischen Tris und Tobias war, wie schon gehabt, ein ständiges Auf und Ab, obwohl sie hier immerhin etwas mehr miteinander reden als während der vorherigen Bände.

Was die Erklärung zu der Welt angeht, die Veronica Roth sich für die Trilogie ausgedacht hat, bin ich etwas enttäuscht. Vieles wird schnell abgehandelt, es bleiben einige Fragen offen und zu genau sollte man vieles nicht hinterfragen, da klaffen dann nämlich diverse Logiklücken auf.

Insgesamt hatte ich nach den negativen Kritiken Schlimmeres erwartet, fand den dritten Band aber über weite Strecken eher zäh und wenig überzeugend. Das Ende in seiner Konsequenz hingegen hat mir gar nicht so schlecht gefallen und sorgt auf jeden Fall für einen klaren Schlusspunkt.

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