Nina Blazon: Lillesang - Das Geheimnis der dunklen Nixe

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Nina Blazon: Lillesang - Das Geheimnis der dunklen Nixe
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783570162873

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
"Du willst wohin?" Jos Mutter schrie nicht, aber blauen Augen blitzten vor Empörung und auf ihrer Stirn braute sich das Gewitter zusammen, das gleich auf Jo niedergehen würde.

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Irgendetwas war in diesem Meer ...

Als Jo und ihre Familie das alte Haus an der dänischen Küste erben, erzählt die kauzige Nachbarin Bente die Geschichte von dem Gongur, der an Land kommt und Menschen ins Meer zieht. Anders als ihre Mutter, die das Wasser meidet, lässt Jo sich von der Alten nicht ins Bockshorn jagen. In der Nacht jedoch wird sie tatsächlich von einer Stimme an den Strand gelockt. Bente kann das schlafwandelnde Mädchen in letzter Minute retten. Was hat es mit dem Nixen-Wesen auf sich? Und warum versteckt Jos Mutter alte Fotos, auf denen Gesichter herausgekratzt sind? Jo ahnt, dass ein uraltes Geheimnis auf ihrer Familie lastet. Sie ahnt nicht, dass Bente den Schlüssel dafür in der Hand hält ...

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Die kleine Meerjungfrau

Jolanda, genannt Jo, ist 11 Jahre alt und eine absolute Wasserratte. Sie liebt Fische und das Schwimmen. Ihre Mutter Inge hingegen fürchtet Wasser so sehr, dass sie nicht einmal badet. Die Familie lebt in Deutschland, die Eltern führen anscheinend eine sehr harmonische Ehe ohne Geheimnisse. Dies ändert sich, als eines Tages ein Anruf aus Dänemark kommt und es sich herausstellt, dass Inge dort noch eine alte Großtante hatte, mit der sie aber seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr hatte, da sie in Deutschland adoptiert wurde. Nun ist diese Großtante Mette gestorben und hat ihr kleines Häuschen am Strand Inge vererbt. Inge ist fest entschlossen, die Strandhütte schnellstmöglich zu verkaufen, um nie wieder etwas damit zu tun zu haben. Eigentlich will sie alleine nach Dänemark fliegen, doch Jo und ihr Vater begleiten sie dann doch.
In Dänemark kommen sie bei einer sympathischen Familie unter, deren Tochter Julie in Jos Alter ist, ihr Bruder Mads ist ein paar Jahre älter. Obwohl äußerlich sehr unterschiedlich, freunden sich die beiden Mädchen schnell an.
Und Freunde braucht Jo auch bald sehr dringend, denn es ereignen sich merkwürdige Dinge. Bente, eine alte Freundin von Mette taucht auf, doch irgendetwas an der alten Frau ist unheimlich. Oder bildet sich Jo das nur ein? Und was hat es mit den Dingen auf sich, die Jo und ihre Freunde in Mettes Strandhütte finden? Bald wird Jo klar, dass es in ihrer Familie noch sehr viel mehr Geheimnisse gibt… und dass diese nun irgendwie wieder zum Vorschein kommen!

Obwohl die Protagonistin Jo gerade mal 11 Jahre alt ist und das Buch somit eher als Kinderbuch eingestuft wird, war auch ich als Erwachsene total gefesselt. Autorin Nina Blazon gelingt es wieder einmal, eine spannende Geschichte für jung und alt zu erzählen, bei der man als Leser lange nicht weiß, wem man trauen kann, wer hier die Guten und wer die Bösen sind und wie das überhaupt alles zusammenhängt!
Jo ist eine sehr sympathische junge Heldin. Ich habe keine Kinder, fand ihr Verhalten aber durchweg nachvollziehbar und glaubwürdig dargestellt. Gut gefallen hat mir, dass in diesem Jugendbuch auch die Eltern eine Rolle spielen. Oft habe ich den Eindruck, dass es in solchen Büchern plötzlich nur noch die Kinder gibt und die Erwachsenen nur noch am Rande vorkommen. Auch wenn Jos Eltern hier tatsächlich nur Nebenfiguren sind, sind sie immer wieder präsent und spielen doch auch eine wichtige Rolle, vor allem ihre Mutter Inge. Für mich ein weiterer Pluspunkt der Autorin, die sich bei der Charakterisierung ihrer Figuren nicht nur auf die Protagonisten beschränkt, sondern wirklich jede Person in der Geschichte so darstellt, dass man sie sich gut vorstellen und ihre Handlungen nachvollziehen kann.

Das Märchen von der kleinen Meerjungfrau von Hans Christian Andersen kommt immer wieder zur Sprache und Nina Blazons Neu-Interpretation war für mich ein wunderschönes Leseerlebnis!

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Was ist dran am Märchen der kleinen Meerjungfrau?

In der Familie Schmidt hängt mal wieder der Haussegen schief: die elfjährige Jo möchte mit ihrer Freundin Tanja zu deren Verwandten ans Meer fahren. Für Jos Mutter Inge ein Ding der Unmöglichkeit, da sie eine panische Angst vor dem Wasser und Ertrinken hat und ihre Tochter am liebsten nicht mal am Schwimmuntericht teilnehmen lassen würde.
Da erreicht ein Telefonanruf die Familie, eine Großtante von Inge, die in Dänemark lebte, ist gestorben und hat Inge ihren Besitz vermacht: ausgerechnet ein Häuschen am Meer! Gegen den Widerstand von Inge fliegt die ganze Familie nach Kopenhagen. Bereits in der ersten Nacht hat Jo einen unheimlichen Traum und wird beim Schlafwandeln ertappt, außerdem versucht irgendein unheimliches Wesen, sich Zutritt zu dem Haus zu verschaffen. Welche Rolle spielt die alte Bente, die den Kindern etwas von toten Wiedergängern erzählt, und was verheimlicht Inge ihrer Familie, wieso läßt sie alte Fotos verschwinden?

Ich gehöre zwar mit meinen 44 Jahren nicht zur direkten Zielgruppe dieses Buches, habe mich aber mit diesem spannenden und unheimlichen Kinderbuch sehr gut unterhalten. Die Autorin schafft es immer wieder, mich mit ihrer bildhaften Sprache in den Bann ihrer Geschichten zu ziehen. Ich war bisher noch nicht in Kopenhagen, aber dieses Buch hat bei mir die Lust auf einen Besuch der Stadt geweckt.

Ebenso wie Jo und ihren neuen dänischen Freunden ist auch dem Leser lange nicht klar, wem er wirklich trauen kann, was zu zahlreichen Spekulationen einlädt. Gibt es wirklich Nixen, und wenn ja, warum holen sie immer wieder Kinder zu sich ins Meer? Warum sind in Jos Familie bereits so viele Kinder ertrunken? Welche Rolle spielt der Dichter Christian Andersen dabei?

Jo ist von ihrer Mutter genervt, weil diese ständig Angst hat, daß ihrer Tochter etwas passieren könnte, vorallem die Panik vor dem Wasser ist für Jo ein Rätsel. Ihr Vater Tom ist ein sehr ausgeglichener Charakter, der immer wieder zwischen den beiden Streithähnen vermittelt. Besonders enttäuscht ist Jo, weil ihre Mutter ihr immer wieder ausweicht, was ihre Panik angeht und auch in Dänemark hat sie schnell den Verdacht, daß ihre Mutter nicht die Wahrheit sagt.

In Dänemark sind sie im Hause der Jansens, Nachbarn der verstorbenen Mette, untergebracht, Jo freundet sich schnell mit deren Tochter Julie an, die eine Vorliebe für Rosa und Gruselgechichten hat. Das Zusammentreffen von Julies Bruder Mads und Jo steht anfangs unter keinem guten Stern, aber die folgenden Ereignisse lassen die Jugendlichen zusammenrücken. Unterstützt werden sie von Jos bester Freundin Tanja, die ihnen von Deutschland aus hilft, wo sie kann.

Die Auflösung konnte mich absolut überzeugen und ich konnte Inge immer besser verstehen, warum sie ihre Vergangenheit so lange verdrängt hat.

Ein tolles Buch, das neben dem Inhalt auch mit einem Schuppenglanzeffekt des Buchumschlages und den schönen Zeichnungen über den einzelnen Kapitel überzeugt.

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Die Geschichte der kleinen Meerjungfrau...

Die 11jährige Jo fährt mit ihren Eltern nach Dänemark, um das Haus ihrer kürzlich verstorbenen Großtante zu räumen. Jo hat erst nach dem Tod dieser Tante erfahren, dass ihre Mutter ursprünglich aus Dänemark kommt. Dort angekommen, muss Jo feststellen, dass ihre Mutter noch viel mehr Geheimnisse vor ihr und ihrem Vater hat und die gesamte Familiengeschichte höchst seltsam zu sein scheint. Gemeinsam mit ihren Freunden Julie und Mads aus Dänemark und ihrer besten Freundin Tanja versucht Jo den Geheimnissen auf den Grund zu gehen und begibt sich dabei, ohne es zu ahnen, in Lebensgefahr.

Das Buch entwickelt schon nach den ersten Seiten einen unglaublichen Sog und es fiel mir sehr schwer, es wieder aus der Hand zu legen. Der Schreibstil von Nina Blazon ist sehr fesselnd und schön detailliert und obwohl ich noch nie in Dänemark war, konnte ich mir alles dort sehr gut vorstellen. Mein Favorit war ja eindeutig das Bücher-Café in Kopenhagen, das es wohl tatsächlich gibt.

Jo ist ein sehr sympathischer Charakter und ich habe von Anfang an mit ihr mitgefiebert und sie sofort ins Herz geschlossen. Auch die anderen auftretenden Charaktere sind sehr gut beschrieben und besonders hat mir wieder gefallen, dass bei vielen der Figuren gilt, dass der erste Eindruck oft täuschen kann. Gekonnt hat mich Nina Blazon bei einigen meiner Vermutungen, die auch die handelnden Personen betrafen, aufs Glatteis geführt und einige überraschende Wendungen eingebaut. Gut gefallen hat mir dabei auch die Darstellung der Eltern und die beschriebenen Beziehungen der Kinder zu ihren Eltern und umgekehrt.

Genauso wie bei den Figuren, gab es auch in der Handlung einige Überraschungen und bis zum Ende hatte ich keine Idee zur Auflösung der Geschichte. Geschickt hat die Autorin dabei auch noch das Märchen der kleinen Meerjungfrau von Hans-Christian Andersen mit eingebaut und das tatsächliche Märchen mit einer fiktiven Geschichte verknüpft.

Sehr gut gefallen haben mir die kleinen Aussagen des Buches, dass es immer gut ist auf sein Herz zu hören und wie wichtig wahre Freunde sind. Diese Dinge sind dabei so gut in die Geschichte eingebaut, dass man als Leser sie auf jeden Fall wahrnimmt, sich aber nicht belehrt fühlt, sondern sie einen wirklich zum Nachdenken anregen.

Insgesamt ein toll geschriebenes Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite spannend ist und mit einer wunderbaren Geschichte mit vielen überraschenden Wendungen aufwartet. Nina Blazon hat so wieso schon zu meinen Lieblingsautorinnen gehört und mit diesem Buch ihren Status weiter gefestigt.

Für mich ein absoluter Buchtipp und bekommt volle 5 Sterne.

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Spannendes und märchenhaftes Abenteuer

Inhalt:
Die elfjährige Jo, eigentlich Jolanda, liebt Wasser in jeder Form, ganz im Gegensatz zu ihrer Mutter Inge, die immer eine Heidenangst hat, wenn Jo schwimmen geht. Als Inges Tante Mette ihr ein Häuschen in Dänemark vererbt, muss sie wohl oder übel ans Meer fahren, um sich um die Angelegenheit zu kümmern. Natürlich ist auch Jo dabei und nach und nach entdeckt sie mit Hilfe ihrer Freundin Julie und deren Bruder Mads, dass hinter dem Erbe nicht nur das Häuschen am Strand steckt, sondern sich ein viel größeres Geheimnis verbirgt.

Meine Meinung:
„Lillesang - Das Geheimnis der dunklen Nixe“ richtet sich eigentlich ganz klar an Kinder ab ca. zehn Jahren. Die Sprache ist, deren Alter entsprechend, leicht verständlich, das Alter der Protagonisten ist ca. 11 bis 14 Jahre, und Hintergrund der Handlung ist das Märchen „Die kleine Meerjungfrau“ von Hans Christian Andersen. Dieses wunderbare Märchen und seinen Autor hat Nina Blazon genial in ihre Geschichte eingewoben. Und obwohl es sich um ein Kinderbuch handelt, fühlte ich mich als Erwachsene mit dem Buch sehr wohl. Es ist dermaßen spannend geschrieben, dass sich mancher Roman für Erwachsene eine Scheibe davon abschneiden könnte, doch nicht so spannend oder gruselig, dass Kinder Albträume davon bekommen würden. Die Handlung ist so komplex, dass es auch für Erwachsene nie langweilig wird, doch nicht zu kompliziert, als dass Kinder dieses Alters nicht folgen könnten. Hier ist der Autorin eine Gratwanderung hervorragend gelungen. Ich würde das Buch damit fast als „All-age-Fantasy“ einordnen.

Die Protagonistin Jo war mir von der ersten Seite an sehr sympathisch, ein Mädchen mit dem Herz am rechten Fleck, aufgeweckt und intelligent, mutig und loyal. Unterstützt wird sie von ihrer besten Freundin Tanja, und in Dänemark lernt sie schnell die gleichaltrige Julie kennen und mögen. Die drei wachsen zu einem unschlagbaren Team zusammen, das es mit dem Bösen aufnehmen muss. Doch wer ist hier der Böse? Ist es die alte Bente, die immer nach Fisch stinkt? Oder ist es Julies Bruder Mads, der sich in letzter Zeit sehr verändert hat und nachts heimlich aus dem Haus schleicht? Oder ist es das dunkle Wesen im Meer, das Jo mit seinem Gesang zu sich lockt? Immer wieder lockt Nina Blazon den Leser auf eine falsche Spur. Oft trügt der Schein und es ist ganz anders, als es auf den ersten Blick wirkt. Jo weiß bald nicht mehr, wem sie trauen kann und wem nicht. Sie muss einige Gefahren überstehen, bevor sie ihr wahres Erbe antreten kann. Doch mit Hilfe wahrer Freundschaft und Liebe scheint schließlich alles überwindbar.

Fazit:
Ich kann das Buch allen märchenbegeisterten Lesern jedes Alters nur wärmstens empfehlen. Für mich war es ein Highlight in diesem Jahr.

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Zauberhafte Geschichte über das Meer und seine Magie...

Bevor ich mit meiner eigentlichen Rezension starte, möchte ich die überaus gelungene Gestaltung des Buches loben, denn der Schutzumschlag sieht wie echte Fischschuppen aus und glitzert und funkelt. Das Buch sieht dadurch wirklich sehr ansprechend aus und ist ein echtes Kleinod im Bücherregal. Jedes Kapitel ist ansonsten mit einem maritimen Motiv ausgestattet wie Fischen, Seeschlangen etc. was ich sehr hübsch finde.

Im Buch selbst geht es um die 11 jährige Jo. Statt mit ihrer besten Freundin Tanja in den Urlaub zu fahren, muss sie mit ihren Eltern nach Dänemark, die dort den Nachlass der verstorbenen Tante Mette regeln müssen. Einziger Lichtblick für sie ist das Meer, aber Mama Inge verbietet ihr ans Wasser zu gehen. Aber wieso nur, was soll schon am Strand schlimmes passieren? Doch bald ist das Meer wirklich alles andere als ungefährlich...

Mit diesem Buch versucht sich Nina Blazon an einer anderen, neuen Version "Der kleinen Meerjungfrau" und es gelingt ihr außerordentlich gut. Dieses Kinderbuch ist nicht nur für Kids unheimlich spannend und gruselig zugleich, sondern weiß auch erwachsene Leser zu begeistern.

Die geschilderten Charaktere sind typische Kids von heute, mit denen sich jedes Kind identifizieren kann, egal ob Mädchen oder Junge.

Mir hat an dem Buch vor allem gefallen, dass es nur so vor Wendungen strotzte und glaubte man endlich die Lösung zu kennen, umspült einen die nächste Überraschung. Zudem war auch Dänemark als Urlaubsland schön hervorgehoben und hat bei mir die Reiselust geweckt.

Fazit: Ein Kinderbuch, das mit seiner magischen Märchenwelt kleine und große Leser zu verzaubern weiß. Ich kann nur meine absolute Leseempfehlung aussprechen.

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Beste Nixen-Mystery!

Nina Blazon - "Lillesang" - CBT-Verlag

Der Familiensegen der Schmidts hängt gerade ziemlich schief,
Jolanda - genannt Jo, will mit ihrer Freundin Tanja an die Nordsee fahren, aber ihre Mutter Inge bleibt hart,
wenn immer es um Wasser geht, setzt sie ihrer Tochter mit einer fadenscheinigen Erklärung nach der Anderen, scharfe Grenzen, Jo will sich das nicht mehr länger gefallen lassen..
Plötzlich, ein rätselhafter Anruf, eine Inger Christensen wird verlangt, seit wann spricht Mama dänisch, warum wird sie so kreidebleich?
Tante Mette, die ausser Mama niemand zu kennen scheint, hat ihr ein Haus am Meer in Dänemark vererbt..nach großer Diskussion fahren alle Richtung Kopenhagen.
Dort angekommen, sieht Jo das Meer und rennt auf es zu, wie auf einen alten Bekannten, es blubbert und begrüßt sie freundlich, eine seltsame alte Frau beobachtet sie und folgt ihr.
Das Haus von Mette ist ein wahres Kuriositätenmuseum, die wundersamsten Kindheitserinnerungen offenbaren sich Inger, schnell will sie alles räumen lassen,
doch da hat sie nicht mit Jo gerechnet, sie wittert ein Geheimnis, 1 Std bevor es auch nur passiert, ein Blick durch das Schlüsselloch von Tante Mettes Zimmer, gibt ihr recht, das Fenster zum Meer, ein alter Sessel, eine Harpune - ein Aussichtsposten..
Mit ihren neuen Freunden, der kleine Möchtegernganove Mads und seine süße Schwester Julie - ein Albtraum in Pink - will sie herausfinden, was passiert ist, warum starb Tante Mette eines gewaltsamen Todes, wer war der böse Wassergeist, gegen den sie sich gerüstet hat? Das Meer und seine Bewohner, werden zu größten Verbündeten, sowie, zu unheimlichsten Widersachern. Wer ist diese dunkle Nixe mit den traurigen Augen, ein kleines Lied wird zum Schlüssel..
Jo erlebt das tollkühnste Abenteuer ihres Lebens.
---
Eine ganz wunderbare und fastasievolle Geschichte, ein Geheimnis jagd das Nächste, romantisch und spannend, beste "Nixen-Mystery"!
Nicht nur für Teenies, ich bin begeistert, bitte mehr davon, danke Nina!
Liebe Lesegrüße, SABO

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(Aktualisiert: 11 November 2014)
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Ein fantastisches Kinderbuch

Jolanda, genannte Jo, liebt das Wasser und die Guppies in ihrem Aquarium. Doch als sie mit ihrer besten Freundin Tanja deren Verwandte besuchen will, die neuerdings am Meer wohnen, geht Jos Mutter Inge auf die Barrikaden, da sie das Meer und Wasser im Allgemeinen fürchtet. Als jedoch Inges Tante Mette stirbt, und ihr ein Haus am Strand in der Nähe von Kopenhagen hinterlässt, macht sich kurzerhand die ganze Familie Schmidt auf den Weg, dass Häuschen in Augenschein zu nehmen. Dort angekommen verhält sich Inge sehr merkwüdig, und dann taucht auch noch Bente auf, eine alte Frau, die unangenehm nach Fisch riecht. Während Inge Jo und ihren Vater nach Deutschland zurückschicken will, entdeckt Jo, dass ihre Mutter etwas verheimlicht. Zusammen mit Julie und Mads, den Kindern ihrer Vermieter, versucht sie, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen und ahnt nicht, in welcher Gefahr sie bereits schwebt…
Jo ist eine klasse Protagonistin. Natürlich merkt man beim Lesen, dass sie noch sehr jung ist, aber es ist ja schließlich auch ein Kinderbuch. Jo ist mutig und nicht auf den Mund gefallen. Außerdem ist sie clever und schreckt auch vor einer Konfrontation nicht zurück, wenn sie sich im Recht sieht. Ich mochte sie sehr, und habe mitgelitten, wenn sie sich mit ihrer Mutter gestritten hat, und zu Unrecht heruntergeputzt wurde.
Auch Mads und Julie haben mir sehr gut gefallen, auch wenn es bei Mads etwas gedauert hat, bis er mir sympathisch wurde. In ihnen hat Jo tolle neue Freunde gefunden, die ihr beistehen und ihr helfen, dass Geheimnis ihrer Familie zu lüften.
Dann ist da natürlich auch noch die merkwürdige Bente, die eine Freundin von Mette war, und mehr über das Geheimnis von Inges Familie zu wissen scheint. Sie war sehr undurchschaubar und mit ihrem merkwürdigen Fischgeruch auch irgendwie gruselig.
Insgesamt waren sie Charaktere sehr gelungen und man wusste nicht, wem man trauen kann. Es war sehr spannend, Jo auf ihrer Suche nach der Wahrheit zu folgen. Als Kind hätte ich das Buch wohl kaum aus der Hand legen können, schließlich habe ich ja auch als Erwachsene noch an jedem Wort gehangen.
Ninas Schreibstil ist natürlich auch wieder klasse gewesen. Klar und geradlinig konnte sie mir das Geschehen sehr gut näher bringen. Obwohl die Protagonisten ja sehr jung waren, konnte man sich dennoch sehr gut in sie hinein versetzen und es hat erstaunlicherweise gar nicht weiter gestört.

Fazit
Ein wunderschönes Kinderbuch über Freundschaft und Familie, aber auch über Geheimnisse und Vertrauen und die Bewältigung von Problemen und Gefahren. Spannend bis zu letzten Seite und mit einer tollen Botschaft ist „Lillesang“ allen jungen, und natürlich auch älteren Lesern, nur zu empfehlen.

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fantastische Geschichte über die Magie des Meeres

Der Tod einer Jo bislang unbekannten Tante ihrer Mutter führt die Familie nach Dänemark, um die notwendigen Angelegenheiten des Erbes zu regeln. Das 11-jährige Mädchen ist begeistert von der Reise, denn sie liebt das Wasser und freut sich, einige Zeit am Meer verbringen zu dürfen, das ihrer Mutter im Gegensatz zu ihr eine merkwürdige und unerklärliche Angst einflößt.

Beim Haus von Tante Mette angekommen, macht die Familie nicht nur die Bekanntschaft der Jansens, mit deren Tochter Julie sich Jo anfreundet, sondern auch von Bente, die eine Freundin der Tante war und ihnen bei allem behilflich sein will. Die Geschichten, die sie erzählt, sind gruselig und handeln von finsteren Meeresbewohnern und als Jo eines Nachts von einer ihr bekannten Melodie magisch ans Meer gezogen wird, beginnt für sie ein Abenteuer, das sie in große Gefahr bringt.

Meine Meinung:

"Lillesang - Das Geheimnis der dunklen Nixe" hat mich gleich von Anfang an verzaubert. Der wunderschöne Schreibstil von Nina Blazon hat dafür gesorgt, dass die Seiten einfach nur dahingeflogen sind und ich mich leider viel zu schnell schon am Ende der Geschichte wiedergefunden habe.

Als Leser wird man gleich zu Beginn mitten ins Geschehen hineingezogen und die kontinuierlich anhaltende Spannung lässt einen auch nicht wieder los. So ganz nebenbei erfährt man dabei viele wundervolle Dinge über Hans Christian Andersen, die die Autorin mit in die Geschichte eingeflochten hat und dessen kleine Meerjungfrau hier noch eine wichtige Rolle spielen wird.

Die Charaktere sind so wundervoll und realitätsnah gezeichnet, dass sich jeder junge Leser problemlos mit ihnen verbunden fühlen kann und auch die detaillierten Beschreibungen der örtlichen Begebenheiten gaben mir das Gefühl, ein Teil der Geschichte zu sein und schürten dabei den Wunsch, den nächsten Familienurlaub unbedingt nach Dänemark zu verlegen.

Freundschaft in all seinen Facetten wird hier thematisiert und sehr schön altersentsprechend aufbereitet, ebenso, wie wichtig die Familie und gegenseitiges Vertrauen sind.

Die Idee zu der Geschichte war für mich unverbraucht und frisch und erschien mir wirklich gut umgesetzt. Dabei sorgt die Autorin stets für unvorhergesehene Wendungen und überrascht dann letztendlich mit einer Lösung, die zuvor nicht erkennbar war, aber dennoch sehr stimmig in den Rahmen der Handlung passt.

Das Lesen dieses Buches, das mit einem wundervollen Cover ausgestattet ist, war ein wahrer Genuss und ich kann es nur jedem - auch außerhalb der empfohlenen Altersangabe - uneingeschränkt empfehlen.

Fazit:

Auch mit "Lillesang - Das Geheimnis der dunklen Nixe" hat mich Nina Blazon schnell wieder in ihren Bann geschlagen. Sie ist und bleibt für mich einfach eine geniale Geschichtenerzählerin. Fasziniert habe ich den Roman verfolgt, der Märchengeschichte auf so wunderschöne Weise lebendig macht. Tolle und vielschichtige Charaktere haben mich ebenso wie die unvorhersehbare und spannende Handlung beeindruckt und ich wünschte, der Roman hätte nie geendet.

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Die junge Jo und das Meer

Irgendetwas war in diesem Meer… Doch dass es so sein könnte, weiß das aufgeweckte elfjährige Mädchen namens Jo noch nicht. Trotz ihrer Begeisterung zum Wasser hat sie das Meer nämlich noch gar nicht gesehen und das liegt sogar an ihrer eigenen Mutter: Inge hat panische Angst vor Wasser und will somit am liebsten auch ihrer Tochter jeglichen Zugang zum Meer verwehren. Prompt verbietet sie ihrer Tochter auch noch den Urlaub am Meer mit ihrer besten Freundin Tanja. Die Aufregung darüber hält nicht lange an, denn schon passiert das nächste Unglück: Eine Verwandte aus Dänemark, von dessen Existenz Jo nicht mal etwas wusste, ist verstorben und die ganze Familie muss nun dort hin reisen und sich um das vererbte kleine Häuschen kümmern. Es steht direkt am Meer…

Besonders auffällig ist natürlich zunächst einmal die wunderbare Gestaltung von Lillesang. Das Glitzern der Schuppen wirkt richtig super, auf den Innenklappen der Buchdeckel entdeckt man beim erneuten Anschauen immer etwas neues und auch die Bildchen unter den Kapitelüberschriften sind liebevoll (und sinnvoll!) gestaltet. Auch der Inhalt ist wundervoll und fantastisch gestaltet. Der Schreibstil ist flüssig und flott, mit viel Gefühl, Grusel und Action. Atem holen konnte ich beim Lesen kaum und wollte es auch nicht. Schnell wird klar, dass es in der Vergangenheit von Jos Familie viele mysteriöse Geheimnisse gibt und die wollen natürlich aufgedeckt werden!

Jo ist eine sehr angenehme Protagonistin. Sie ist wild, aufgeschlossen und mutig, scheut also nicht sofort zurück, sobald es gruselig oder gefährlich wird (und das wird es!). Sie kann aber auch ruhig und nachdenklich sein, sich zu sich selbst und ihren Werten besinnen. Wir begegnen hier außerdem noch den anderen Teammitgliedern, die mit ihr auf die Suche gehen: Julie und Mats, Geschwister, denen sie in Dänemark begegnet, und (weitgehend telefonisch) ihre beste Freundin Tanja. Jeder bringt seinen ganz eigenen Charakter mit in die Truppe und zusammen harmonieren sie toll. Auch Jos Eltern Inge und Tom sowie die alte komisch riechende Dame namens Bente, die sich als Familienfreundin vorstellt, bleiben nicht blass. Jeder scheint hier seine Geheimnisse zu haben und bringt die ein oder andere geschickte Wendung mit sich.

Wieder mal war es ein typisches Nina Blazon-Buch für mich: toll geschrieben, spannend und mit einem Ende, das man unmöglich vorhersehen kann. Nina nimmt sich ein gewisses Märchen vor, interpretiert es neu und liefert damit eine zauberhafte Geschichte. Absolute Leseempfehlung für alle Leser (nicht nur Kinder!), die gerne rätseln und fantastische Elemente mögen.

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