Linda Sue Park: Der lange Weg zum Wasser

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Linda Sue Park: Der lange Weg zum Wasser
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
A long Walk to Water
ET (Original)
2011
ISBN-13
9783845812373
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
128

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in

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Handlungsort

Kontinent
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Nyas Aufgabe ist es, für ihre Familie Wasser bei der Wasserstelle zu holen. Sie läuft dafür acht Stunden. Jeden Tag.  Salva flieht aus seinem vom Krieg zerstörten Dorf. Er läuft quer durch Afrika, auf der Suche nach einem sicheren Ort, an dem er bleiben kann, und nach seiner verschollenen Familie.  Zwei fesselnde Stimmen erzählen von Not und Vertreibung – aber auch von Hoffnung und Zukunft in einer Welt, in der sich unerwartete Chancen für die auftun, die nicht aufhören, an das Gute zu glauben.  Der Roman basiert auf einer wahren Geschichte.

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Wasser für den Sudan!

Südsudan, 1985. Salva ist gerne in der Schule, doch an diesem Tag fallen Schüsse und der Lehrer scheucht sie alle in den Busch hinaus. Er warnt sie davor, in ihre Dörfer zurückzukehren, denn dort würden sie den Kämpfern nur in die Arme laufen. Salva irrt erst alleine herum, dann schließt er sich einer Gruppe flüchtender Menschen an. Sie laufen tagelang, wochenlang, erst Richtung Äthiopien, wo sie in einem riesigen Flüchtlingslager unterkommen. Als dieses Jahre später geschlossen wird, findet sich Salva erneut auf der Flucht wieder. Millionen von Menschen sterben im sudanesischen Bürgerkrieg, Millionen werden aus ihrem Zuhause vertrieben, tausende von Kindern verlieren ihre Familien und irren allein durch die unwirtlichen Landschaften.

Südsudan, 2008. Nya läuft jeden Tag zur Wasserstelle, füllt ihren Kanister und läuft zurück in ihr Dorf, zu ihrer Familie. Nicht nur einmal, sondern den ganzen Tag, immer hin und her führt sie ihr Weg.

Das schmale Buch umfasst nur knapp 130 Seiten und ist somit schnell gelesen. Dennoch ist es eine sehr eindringliche und berührende Geschichte.
Abwechselnd wird in kurzen Kapiteln die Geschichte von Nya und Salva erzählt, wobei die Kapitel zu Nya meist sehr knapp sind, die zu Salva etwas ausführlicher. Man gewinnt den Eindruck, als wären die Menschen immer unterwegs, als würden sie immer irgendwohin laufen, entweder auf der Flucht vor Gewalt, Kämpfen und Armut oder auf der Suche nach Wasser. Beides ist erschütternd.

Am Ende gibt das Buch aber auch Hoffnung, als in Nyas Dorf ein Brunnen gebaut wird, der die Menschen endlich mit sauberem Wasser versorgen wird und gleichzeitig Mädchen wie Nya die Chance geben wird, zur Schule zu gehen anstatt den ganzen Tag mit der Wasserbeschaffung beschäftigt zu sein.

Salvas Geschichte beruht auf dem wahren Leben von Salva Dut, der den Bürgerkrieg im Sudan überlebt hat, die Chance bekam, nach Amerika zu gehen und seine dortige Ausbildung nun dazu nutzt, die Lebensbedingungen im Sudan zu verbessern. Mehr über seine Organisation findet man unter www.waterforsouthsudan.org

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