Amy Talkington: Liv, Forever

 
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Amy Talkington: Liv, Forever
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Liv forever
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783407744876

Informationen zum Buch

Seiten
316

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Für ein Mädchen wie mich waren die Aussichten, in Wickham Hall zu landen, gleich null.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Eine Liebe für die Ewigkeit … Liv spürt augenblicklich, dass es im Internat »Wickham Hall« nicht mit rechten Dingen zugeht: Wer oder was verbirgt sich in dem alten Gemäuer? Weiß der scheinbar unnahbare Malcolm etwas darüber? Liv verliebt sich in ihn. Unsterblich. Doch dann wird Liv hinterrücks ermordet. Aber sie ist nicht tot, sondern geistert mit den Seelen vieler anderer verstorbener Mädchen durch die Schule. Ist sie verflucht? Wie lässt sich der Bann brechen? Kann Liv zu Malcolm zurückkehren? Bald stößt sie auf das dunkle Geheimnis von »Wickham Hall« ...

Autoren-Bewertungen

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(Aktualisiert: 13 April 2015)
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Geister im Internat

Inhalt:
Liv ist überglücklich, als sie im Eliteinternat Wickham Hall aufgenommen wird. Als Stipendiatin wird sie zwar von den Mitschülern gemobbt, doch was macht das schon, wenn der beliebteste Junge, Malcolm Astor, der Schule ein Auge auf sie geworfen hat? Doch auch mit dem freakigen Gabe fühlt sich Liv verbunden, ist er doch ebenso ein Außenseiter wie sie selbst oder sogar noch mehr, denn Gabe sieht Geister.

Meine Meinung:
Das erste Drittel des Buches konnte mich nicht überzeugen, hier plätscherte die Handlung ein wenig vor sich hin und schien mir ziemlich oberflächlich. Doch dann geschieht etwas Schreckliches, und nun wird es richtig interessant. Liv, Gabe und Malcolm müssen zusammenarbeiten, um einer tödlichen Verschwörung auf die Schliche zu kommen.

Liv erzählt in der Ich-Form, was hier sehr gut passt. Man kann sich so sehr gut in sie hineinversetzen, versteht genau die Schwierigkeiten, mit denen sie zu kämpfen hat und bekommt auch ihre Gefühle hautnah mit. Sie war mir von Anfang sympathisch und ich habe mich gern mit ihr identifiziert. Die beiden Jungen wirken zuerst etwas undurchsichtig, was das Geschehen natürlich spannend macht, denn man weiß als Leser nicht so genau, ob man ihnen wirklich hundertprozentig trauen kann.

Der Schluss des Buches war auf jeden Fall richtig spannend und die Aufllösung schien mir logisch. Man hätte vielleicht noch etwas detaillierter erzählen können, aber im Großen und Ganzen war es ein unterhaltsames Buch.

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Liv Forever

Olivia Bloom hat es geschafft. Sie hat mit ihrer Zeichenmappe das Stipendium für Wickham Hall bekommen, einer der besten weiterführenden Schulen des Landes. Olivia ist begeistert als sie von einer Stretchlimousine zur Schule gebracht wird und hofft darauf, nun ganz viel Zeit mit ihrem Lieblingsfach, der Kunst, verbringen zu können. Schnell aber merkt sie, dass sie aufgrund ihrer Herkunft unter den Schulkameraden nicht gerne gesehen ist. So freundet sie sich mehr oder weniger zwangsläufig mit Gabe an, einem Außenseiter an der Schule. Tiefere Gefühle aber entwickelt sie für Malcolm, einem der Schüler aus besseren Kreisen, den an der Schule alle vergöttern. Malcolms Zuneigung für Olivia, genannt Liv, macht ihr das Leben in Wickham Hall aber nicht leichter. Die Eifersucht anderer Mädchen scheint greifbar zu sein und das Glück zwischen Malcolm und Liv soll nur von kurzer Dauer sein und wird von Livs Tod überschattet. Aber Liv lebt als Geist weiter und sie kann mit Gabe kommunizieren. So kommen sie gemeinsam hinter das große und gruselige Geheimnis von Wickham Hall.

„Liv Forever“ ist eine sehr schöne Liebesgeschichte für junge Leser, die durch die eingebundene Geistergeschichte einen Hauch von Fantastik erhält. Das Buch liest sich flott und ist sicherlich eine wundervolle Romantasygeschichte für das angesprochene jugendliche Lesepublikum. Auch wenn hier natürlich nicht alles wirklich glaubhaft daherkommt, tut das der Geschichte an sich keinen Abbruch. Amy Talkington versteht es ihre Leser gemeinsam mit ihren Protagonisten rätseln zu lassen. Alleine das beschriebene Internatsgelände mit den herrschaftlichen Häusern, den Wäldern, dem See und der gesamten Umgebung nimmt den Leser gefangen und lädt dazu ein sich auf diese Geistergeschichte einzulassen.

Liv Forever ist eine wahrlich geisterhafte Liebesgeschichte mit zauberhafter „Auflösung“ am Ende.

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Jugendbuch mit unerwarteter Wendung



Liv ist stolz und glücklich, dass sie in der renommierten Privatschule "Wickham Hall" angenommen wurde. Doch ihr Start gerät nicht so gut, gleich am ersten Tag kommt sie zu spät und bekommt in der folgenden Zeit deutlich zu spüren, dass die Stipendiaten an der Eliteschule eher Menschen zweiter Klasse sind. Umso erstaunlicher ist, dass sich Malcolm, der beliebteste Junge der Schule, ausgerechnet für sie interessiert. Meint er es ehrlich oder spielt er ein gemeines Spiel mit Liv? Sie beschließt, ihm zu vertrauen, doch dann geschieht etwas Schreckliches: Liv wird ermordet! Als sie wieder zu sich kommt, ist sie ein Geist, niemand nimmt sie mehr wahr, doch sie kann alles sehen und hören, was um sie herum vorgeht. Und sie stellt fest, dass sie nicht der einzige Geist auf dem Schulgelände ist! Zum Glück gibt es da noch Gabe, wie sie vor ihrem Tod, ein Außenseiter, aber er kann sie hören und so kann sie mit ihm kommunzieren. Werden sie Livs Tod und die anderen mysteriösen Ereignisse auf Wickham Hall aufklären können?

Eigentlich wollte ich in meiner Rezension Livs Tod nicht erwähnen, aber da dieses einschneidende Ereignis bereits in der Buchbeschreibung vorweggenommen wird, verrate ich damit wohl nicht zu viel.

Der erste Teil des Buches ist somit eine typische Internatsgeschichte, armes Mädchen kommt in eine Eliteschule und trifft dort auf reichen Jungen. Kommt einem ziemlich bekannt vor. Doch was dann passiert, lenkt die Geschichte in eine andere Richtung und vor allem die zart beginnende Liebesgeschichte wird so jäh unterbrochen. Auf einmal sind nicht mehr Liv und Malcolm die Hauptfiguren, sondern Gabe übernimmt eine tragende Rolle, da er der Einzige ist, der Liv hören kann.

Leider konnte mich trotz dieser ungewöhnlichen Wendung der weitere Verlauf nicht so wirklich überzeugen. Die reißerische Aufklärung am Ende fand ich ziemlich unglaubwürdig, ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas über Jahrzehnte hinweg unbemerkt bleibt oder vertuscht werden kann. Auch würde ich denken, dass zumindest aufgeklärte Menschen unserer Zeit nicht auf solche Ideen kommen würden, andererseits kann man sich da wohl nie sicher sein. Ein weiterer Kritikpunkt sind die anderen Geister, die für mich zu blass blieben. Durch kurze, eingeschobene Absätze erfahren wir von ihnen teilweise etwas mehr, aber ihr Verhalten war für mich dennoch nicht ganz schlüssig.

Der Schluss ist naturgemäß kein Happy-End, aber dennoch ein versöhnlicher Schlusspunkt der Geschichte.

Das Buch ist in sich abgeschlossen, bietet aber die Möglichkeit einer Fortsetzung in gänzlich anderer Umgebung, ich bin gespannt, ob die Autorin versuchen wird, die Geschichte weiterzuführen.

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Benutzerkommentare

2 Bewertungen

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4.2
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Ein Geist, der sich nichts gefallen lässt!

Amy Talkington - "LIV Forever" - Gulliver-Verlag

Damals:
Minerva Savage und Wallace Wickham mussten um ihr Glück kämpfen, eine unstandesgemäße und tragische Liebe, aber Wallace setzte sich durch und heiratete Minerva, mit der er eine Schule gründete und mit ihr die Saison mit einem Walzer eröffnete, Wickham Hall, so heisst sie noch heute..
150 Jahre später:
Auf eine hochwertige Kunst-Akademie zu gehen, ist Olivia Blooms größter Wunsch, Wickham Hall wäre das "Non Plus Ultra". Sie reicht ihre Mappe ein und kann es kaum fassen, das Stipendium wird ihr erteilt und der Traum vom eigenen Atellier rückt immer näher, sie weiß alles über Kunst und malt fantastische Bilder, ihre Leinwand lebt..
Eine Limousine setzt Liv bei der alten Academy ab, ein ergrautes herrschaftliches Schulgebäude, eingesäumt durch eine große Mauer, die niemals ein Geheimnis weitergeben wird..
Am ersten Tag bringt Liv es fertig, den letzten Platz neben dem größten Loser zu ergattern und von dem beliebtesten Jungen der Schule zum traditionellen Walzer aufgefordert zu werden. In Rekordzeit macht sie sich unbeliebt, Malcom Astor sei dank.
Sie freundet sich mit Gabe, dem Schulrebellen an und verliebt sich Hals über Kopf in Malcom, wäre da nicht der Standesdünkel seiner Freunde, die wie er, einem Geheimbund angehören.
Die kleine Romanze bleibt nicht lange geheim und eines Tages wacht Liv als Geist auf.
Malcom und Gabe müssen jetzt zusammenhalten um hinter das Geheimnis von Wickham Hall zu kommen, denn Liv gibt nicht auf, sie ist ein Geist, der sich nichts gefallen lässt..
Wickham Hall - ein Gemäuer mit verblühten Traditionen und ruchlosen Geheimnissen.
Eine unglaublich schöne Geschichte, spannend, rebellisch und wildromantisch!
Bitte mehr davon, über eine Fortsetzung würde ich mich freuen! :-)

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Schaurig-schöner Romantasy-Jugendroman

Mit ihrem Jugendroman „Liv Forever“ hat die US-amerikanische Autorin Amy Talkington ein sehr fesselndes und unterhaltsames Debut voller Romantik, düsterer Geheimnisse, Intrigen, Mystik, Paranormalem und natürlich Gänsehaut vorgelegt. Hierbei ist es der preisgekrönten Drehbuchautorin und Regisseurin auf ungewöhnliche, aber recht abwechslungsreiche Weise gelungen, Elemente aus Thriller, Liebes-, Internats-, Geister- und Gruselgeschichte zu einer mitreißenden und originellen Handlung zu vereinen.
Mit dem altehrwürdigen, 150 Jahre alten Eliteinternat Wickham Hall hat die Autorin das ideale stimmungsvolle Setting für ihr Fantasy-Jugendbuch aufgegriffen, das einfach typisch für derartige Internatsgeschichten in historischen Gemäuern ist. Gekonnt wird eine faszinierend unheilvolle und herrlich gruselige Atmosphäre heraufbeschworen, so dass der Leser schon gespannt auf das Auftauchen von Geistern und übernatürlichen Wesen wartet.
Als die künstlerisch hochbegabte Olivia Bloom ein heißbegehrtes Kunststipendium an der Wickham Hall erhält, kann sie ihr Glück kaum fassen. Zum ersten Mal im Leben hat sie ihr eigenes Atelier mit einer tollen Ausstattung an Materialien - es könnte gar nicht besser laufen, wären da nur nicht diese überheblichen, reichen Mitschüler, die die Regeln an der Schule aufstellen, altmodische Traditionen pflegen und zu einer mysteriösen Geheimgesellschaft gehören. Schon bald freundet sie sich mit dem seltsamen Außenseiter Gabe Nicholls an, der mit seiner übernatürlichen Begabung Geister sehen kann.
Wie viele dieser typisch klischeebehafteten Internatsgeschichten beginnt auch „Liv forever“ mit der klassischen Instant-Love-Story zwischen dem neuen, unbeliebten Mädchen und dem coolen, angesagtesten Typen vom Internat, dem geheimnisvollen, unwiderstehlichen Malcolm Astor. Glücklicherweise nimmt die Handlung aber einen völlig unerwarteten Verlauf nach einer für die Hauptfigur Liv sehr tragischen Wendung. Für den Leser ist dies keine wirkliche Überraschung, da ihre heimtückische Ermordung leider bereits im Klappentext verraten wird. Gemeinsam mit Gabe, der Livs einzige Verbindung zu den Lebenden ist, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Mörder und den Hintergründen einer finsteren Verschwörung, die schon einige unschuldige Leben auf Wickham Hall gefordert hat.
Nach der sehr viel versprechenden Ausgangskonstellation bringt die Autorin mit dieser sehr überraschenden Wendung und erstaunlichen Verwicklungen viel frischen Wind, enorme Spannung und eine tolle gruselige Atmosphäre in die Handlung. Völlig überzeugen konnte mich die Umsetzung im weiteren Verlauf allerdings nicht, wirkten doch einige Entwicklungen und Erklärungen nicht ganz nachvollziehbar und logisch, was das tolle Leseerlebnis aber keineswegs schmälert.
Sehr gelungen ist auch die sympathische Hauptfigur Liv, die mit ihrem Faible für Kunst als interessanter und sehr lebendiger Charakter geschildert wird, und mir auf Anhieb mit ihrer unkonventionellen, witzigen und offenen Art gut gefallen hat. Sie bildet einen faszinierenden Kontrast zu den anderen elitären Schülern, denen es vor allem um Geld, Prestige und Macht geht. Leider empfand ich die weiteren Nebenfiguren ausnahmslos blass und recht stereotyp charakterisiert. Gerade bei Malcolm und Gabe hätte ich mir eine etwas tiefgründigere Charakterzeichnung und mehr Einblick in ihre Gedankenwelt und Persönlichkeit gewünscht. Sehr rätselhaft blieb mir auch das Verhalten der Geisterweisen auf dem Campus, über deren tragische Schicksale der Leser in den in die Handlung eingestreuten, kursiv gedruckten Kapiteln einiges erfährt.
Der frische, jugendliche Schreibstil der Autorin liest sich sehr angenehm und flüssig. Vor allem die flotten Anmerkungen der Protagonistin bringen viel Witz, Tempo und Abwechslung in die Geschichte, die mit einem stimmigen und zufriedenstellenden Ausklang endet.

FAZIT
„Liv Forever“ ist ein fesselnder, abwechslungsreicher Roman für Jugendliche ab 14 Jahren -- voller Romantik, düsterer Geheimnisse, Intrigen und Mystik, der mit seiner originellen Handlung und einer herrlich unkonventionellen Hauptfigur zu unterhalten weiß.



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