Lucy Inglis: Worte für die Ewigkeit

Lucy Inglis: Worte für die Ewigkeit

 
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Lucy Inglis: Worte für die Ewigkeit
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Crow Mountain
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783551520876
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Das Camp war ein Hexenkessel, voller raubeiniger Männer und Frauen, Tiere, Schmutz und Lärm.

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Sommer in Montana, darauf hat Hope so gar keine Lust. Aber gegen ihre resolute Mutter kann sich die 16-Jährige einfach nicht durchsetzen. Und hier, mitten im Nirgendwo, auf einer einsamen Pferderanch begegnet sie Cal, der ihr Leben für immer verändern wird. Montana 1867, die 16-jährige Emily ist auf dem Weg zu ihrem Ehemann, den sie nie zuvor gesehen hat. Doch die Kutsche, in der sie unterwegs ist, verunglückt und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet - einem Halbindianer, der ihr zeigt, was Leben und Freiheit bedeutet. Zwei große Liebesgeschichten, die auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind.

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Schöne Jugendromanze

Hope und ihre Mutter Meredith ziehen für einen Monat auf eine Farm in Montana, da Meredith hier berufliche Forschungen betreibt. Hope ist zuerst wenig begeistert, aber gege ihre resolute Mutter hat sie keine Chance. Ihre Einstellung ändert sich aber auch schnell, als sie Cal kennenlernt. Die beiden Jugendlichen freunden sich schnell an, aber Cal scheint ein dunkles Geheimnis zu umgeben. Bei einem gemeinsamen Ausflug kommt es zu einer dramatischen Entwicklung.

Parallel zu diesem Handlungsstrang in der Gegenwart erzählt die Autorin die Geschichte von Emily, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ebenfalls durch Montana reist, auf dem Weg zu ihrem zukünftigen Ehemann, von dem sie nicht mehr gesehen hat als ein Bild. Bei der Überquerung eines Flusses verunglückt Emilys Reisegesellschaft und die junge Frau überlebt als Einzige. Sie wird von Nate gerettet, einem ruppigen, einsam lebenden Halbindianer, dessen einfaches Leben für die behütet und in Wohlstand aufgewachsene Emily eine große Umstellung bedeutet.

Die beiden Handlungsebenen sind durch Emilys Tagebuch verknüpft, welches Hope auf der Farm findet. Schnell zeigt sich, dass die beiden jungen Frauen zwar in verschiedenen Jahrhunderten leben, ihre Geschichten aber erstaunliche Parallelen aufweisen. So entwickeln sich zwei Liebesgeschichten, die zwar etwas vorhersehbar, aber dennoch schön zu lesen sind.

Allerdings fand ich die Figuren insgesamt doch etwas zu eindimensional dargestellt. Die Bösewichte der Geschichte sind extrem oberflächlich beschrieben, ihre Motive bleiben im Dunkeln, sie sind einfach nur schlechte Menschen und da fehlt dann doch irgendwie etwas.
Die Hauptfiguren in beiden Handlungssträngen werden etwas detaillierter dargestellt, aber auch hier hätte ich mir noch mehr Tiefe gewünscht. Die Nebenfiguren hingegen bleiben in beiden Zeiten völlig blass, zum Beispiel Hopes Mutter und leider auch die indianische Familie von Nate in der Vergangenheitshandlung, die eigentlich so interessante Charaktere gewesen wären! Hier hat die Autorin für meinen Geschmack leider viel Potential verschenkt.

Sie reißt die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner an, bleibt hier aber eher an der Oberfläche und konzentriert sich auf ihre beiden Lovestories. Wer also einen Jugend-Liebesroman mit hübscher, aber nicht allzu tiefgehender Hintergrundgeschichte sucht, ist hier genau richtig.

Gegen Ende wird die Handlung sehr dramatisch und auch ziemlich kitschig. Einerseits schön, aber auch hart an der Grenze, das ist sicherlich persönliches Empfinden. Das immer wieder auftauchende mysteriöse weiße Wildpferd war für meinen Geschmack einfach zu viel des Guten! Ansonsten schöne Unterhaltung ohne allzu viel Tiefgang.

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