Marissa Meyer: Wie Monde so silbern

 
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Marissa Meyer: Wie Monde so silbern
Untertitel
Die Luna-Chroniken, Band 1
Verlag
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Cinder: Book One of the Lunar Chronicles
ET (Original)
2012
ISBN-13
9783551583352
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
384

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Auszeichnungen
Kalbacher Klapperschlange (Siegerbuch 2015)
Erster Satz
Die Schraube in Cinders Fußgelenk war verrostet, der Schlitz zur Mulde zermalmt.

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Handlungsort

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Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will?

Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …

Autoren-Bewertungen

2 Bewertungen

Eine tolle Aschenputtel-Adaptation
Gesamtbewertung 
 
4.7
Plot / Unterhaltungswert 
 
5.0
Charaktere 
 
5.0
Sprache & Stil 
 
4.0
Inhalt:
Cinder lebt mit ihren zwei Stiefschwestern und ihrer Stiefmutter in Neu-Peking. Ganz gemäß dem Märchen ist sie für die Drecksarbeit zuständig, während die Schwestern von der Mutter nach Strich und Faden verwöhnt werden. Cinder verdient als Mechanikerin den Lebensunterhalt für die Familie. An ihrem Marktstand lernt sie eines Tages Prinz Kaito kennen. Und wieder angelehnt an das Märchen steht ein kaiserlicher Ball an, zu dem nur die Schwestern gehen sollen, nicht aber Cinder. Denn Cinder ist kein gewöhnliches Mädchen, sie ist ein Cyborg und damit aus der Gesellschaft ausgegrenzt, was Prinz Kai aber nicht weiß …

Meine Meinung:
Melissa Meyer ist es hervorragend gelungen, das Märchen von Aschenputtel (engl. Cinderella —> Cinder) umzuschreiben und zu erweitern. Cinder ist einem sofort sympathisch. Sie hat das Herz am rechten Fleck und setzt sich auch mal für andere ein. Ihre beste Freundin ist Iko, eine Androidin, also eine Art Roboter. Allerdings haben hier die Androiden zum Teil auch Gefühle, sodass man zu ihnen eine Beziehung aufbauen kann. Mir hat das Miteinander von Mensch und Technik hier sehr gut gefallen. Es wirkte richtig natürlich.

Dramatisch wird die Geschichte dadurch, dass auf der Erde eine Seuche grassiert, die Blaue Pest, auch Letumose genannt. Bald sieht es so aus, als könnte Cinder bei der Bekämpfung als Testperson mitwirken. Doch hat die Autorin immer wieder neue Ideen und Überraschungen auf Lager, wenn auch das große Ganze früh zu erahnen ist. Das tut dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch.

Fazit:
Das Buch bietet Neues und Altes und verbindet beides auf charmante Weise. Ich kann dieses Buch für Leser ab 12 Jahren wärmstens empfehlen.

Die Reihe:
1. Wie Monde so silbern
2. Wie Blut so rot
3. Wie Sterne so golden
4. Wie Schnee so weiß

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Aschenputtel in Neuauflage!
Gesamtbewertung 
 
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Plot / Unterhaltungswert 
 
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Charaktere 
 
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Sprache & Stil 
 
4.0
Cinder lebt mit ihrer Stiefmutter und ihren beiden Stiefschwestern in Neu-Peking. Sie arbeitet als Mechanikerin und ist bekannt für ihr großes Geschick, alles zu reparieren und wieder zum Laufen zu bringen. Kein Wunder, dass eines Tages sogar der Prinz des Landes, Kai, an ihrem Stand auftaucht und ihr eine kaputte Androidin zur Reparatur übergibt. Die beiden verstehen sich trotz der himmelweiten Unterschiede zwischen ihnen auf Anhieb sehr gut. Allerdings weiß Kai nicht, dass Cinder nicht ganz menschlich ist. Nach einem schweren Unfall in ihrer Kindheit wurden ihr diverse Körperteile durch mechanische Prothesen ersetzt und sie ist nun ein Cyborg. Eine Tatsache, die sie gegenüber dem Prinzen auch tunlichst für sich behält. Obwohl sie bisher nicht an der allgemeinen Schwärmerei für den gutaussehenden jungen Thronfolger teilgenommen hat, muss sie sich doch eingestehen, dass sie ihn sympathisch findet und seine Aufmerksamkeit ihr gegenüber ihr irgendwie gefällt.

Doch dann erkrankt eine ihrer beiden Schwestern an der Pest. Und das Land steuert auf eine Katastrophe zu, der schon ewig schwelende Konflikt mit den Lunariern, einem Volk vom Mond, spitzt sich immer weiter zu. Dies bringt auch Prinz Kai in eine sehr unangenehme Situation und alles eskaliert auf dem berühmten Ball!

Cinderella in einer Cyborg-Version? Mein erster Gedanke war: Nein, danke, das mag ich nicht lesen. Aber dann wurde ich von den vielen positiven Stimmen doch neugierig gemacht und wollte mir selbst eine Meinung bilden. Auf den ersten Seiten haben ich mich noch etwas schwergetan mit diesem neuen und erwarteten Setting des bekannten Märchenstoffs. Doch relativ schnell gelang es der Autorin dann doch, mich zu fesseln und in die Geschichte hineinzuziehen. Obwohl viele Elemente des klassischen Cinderella-Stoffs verwendet werden – die Stiefmutter, die beiden Schwestern, Cinders hartes Leben voller Arbeit, etc – gelingt es der Autorin, ihre ganz eigene Geschichte zu spinnen.

Einige Geheimnisse der Story waren für mich schon sehr früh absolut deutlich und offensichtlich, wohingegen die Figuren anscheinend gar nicht auf solche Ideen kommen, aber der Lesefreude hat dies für mich keinen Abbruch getan.
Einzig das Ende hat mich nicht ganz glücklich gemacht, ist es doch relativ offen gehalten. Der zweite Band „Wie Blut so rot“ wird die Rotkäppchen-Sage aufgreifen, aber ich hoffe sehr, dass wir auch mehr über Cinders weitere Geschichte erfahren werden. Möglicherweise müssen wir uns damit aber auch noch gedulden, denn es sind noch ein dritter und vierter Teil angekündigt!

Von mir erhält dieser Auftaktband auf jeden Fall die volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung!
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