Mary E. Pearson: Der Kuss der Lüge

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Mary E. Pearson: Der Kuss der Lüge
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
The Kiss of Deception
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783846600368

Informationen zum Buch

Seiten
560

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Heute war der Tag, an dem tausend Träume sterben mussten und ein einziger geboren wurde.

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Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch das Mädchen entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Die beiden sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt Lia sich zu beiden hingezogen ...

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Pageturner trotz einiger Kritikpunkte

Am Tag ihrer Hochzeit reißt Lia aus. Die älteste Tochter der Königshauses Morrighan will nicht heiraten, schon gar keinen sicherlich abscheulichen Prinzen, den sie nie zuvor gesehen hat. Gemeinsam mit ihrer Dienerin und Freundin Pauline ergreift sie die Flucht. Die beiden Mädchen reisen durchs halbe Land und finden schließlich Zuflucht in einem kleinen Ort, in dem sie als Schankmädchen in einer Herberge anheuern. Für Lia ist es eine komplett neue Erfahrung, vom Leben einer Prinzessin mit allen Annehmlichkeiten, aber auch Zwängen und Einschränkungen zu einem Leben voll harter Arbeit, aber auch persönlicher Freiheit. Sie ist fest entschlossen, niemals zurückzukehren und ihr Leben in Zukunft selbst zu bestimmen.

Kurz nach den beiden Mädchen tauchen zwei fremde Männer in dem kleinen Ort auf. Was Lia nicht weiß: beide sind auf der Suche nach ihr. Der eine soll sie töten, der andere ist der Prinz, den sie eigentlich hätte heiraten sollen. Aus unterschiedlichen Gründen suchen nun beide ihre Nähe und Lia fühlt sich auch zu beiden hingezogen. Doch zwischen ihnen stehen so viele Geheimnisse…

Ich bin bei Jugendfantasybüchern meist ziemlich skeptisch, je höher sie gehypt werden, umso mehr. Doch „Der Kuss der Lüge“ hat mich positiv überrascht, das war für mich ein echter Pageturner.

Die Autorin lässt geschickt offen, welcher der beiden jungen Männer der Attentäter und welcher der Prinz ist. Lia hält sie sowieso beide für normale Reisende, der Leser weiß somit schon mehr, aber eben auch nicht genau, welcher der beiden nun welches Ziel verfolgt. Es gibt immer wieder Kapitel aus Sicht der beiden, die dann eben mit „Der Attentäter“ oder „Der Prinz“ überschrieben sind. Obwohl ich mir wirklich Mühe gegeben habe, Hinweise zu entdecken, war ich bis zur Auflösung nicht sicher, wer nun wer ist.

Gegen Ende ändert sich die Geschichte und hier hatte sie für mich leider auch einige Längen, hier hätten ein paar Straffungen meiner Meinung nach gutgetan. Eigentlich war die Handlung auch vorher schon nicht spektakulär, hat mich aber durch das Rätsel der Identität der beiden Männer sehr gut unterhalten. Als die Auflösung dann da war, flachte die Story für mich etwas ab, der Fokus verschiebt sich auf die Gabe, über die Lia verfügt und die vorher kaum eine Rolle gespielt hatte.

Es handelt sich um den Auftaktband einer Trilogie. Da dieser erste Teil eigentlich mitten in der Handlung endet, ist es schön, dass der zweite Band bereits für Mai 2017 angekündigt ist und ich hoffe, dass der Verlag auch den dritten Band dann schnell herausbringen wird, im Original ist er bereits erschienen.

Im Nachhinein habe ich durchaus einige Kritikpunkte, beim Lesen selbst hat das Buch allerdings doch einfach einen gewissen Sog auf mich ausgewirkt.

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Hoffentlich ist der zweite Band besser...

Die erste Seite beschreibt einen kleinen Teil von Gaudrels Vermächtnis…
Die Königstocher von Morrighan, Arabella, von Freunden Lia genannt, sollte heute heiraten. Doch dazu kam es nicht.…
Lia war geflohen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Pauline war sie unterwegs nach Terravin…
Der sitzen gelassene Prinz war zornig. Denn das konnte er sich nicht bieten lassen….
Dann gab es noch einen anderen Mann, der den Auftrag hatte, die Prinzessin zu töten….
Alle drei, Prinzessin, Prinz und Attentäter, lernten sich in Terravin kennen. Die beiden Männer wussten, wer sie war, nur sie war ahnungslos…
Beide waren ihr sympathisch. Doch dann geschah ein Unglück und sie glaubte, nach Hause zurückkehren zu müssen, egal was passieren würde…
Doch unterwegs hatte sie Pech… Pauline ließen sie gehen, zurück nach Terravin….
Was ist Gaudrels Vermächtnis? Wieso kam es nicht zur Hochzeit Arabellas mit dem Prinzen von Dalbreck? Warum war Lia ausgerissen? Was wollten die beiden Mädchen in Terravin? Was tat der Prinz, nachdem er sitzen gelassen worden war? Wer wollte die Prinzessin tot sehen? Und warum sollte sie sterben? Gefielen ihr die beiden Männer? Gefiel ihr einer besser als der andere? Was geschah, das die Prinzessin veranlasste, nach Hause zurückkehren zu wollen? Inwiefern hatte sie unterwegs Pech? Und wieso durfte Pauline gehen? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Zwar ließ sich das Buch ganz gut lesen, aber: Es fing schon mit Gaudrels Vermächtnis an. Ich habe oben geschrieben, dass alle Fragen beantwortet werden, Das stimmt nicht ganz, denn genau die Frage, was Gaudrels Vermächtnis ist, ist mir nicht klargeworden. Ich habe diese Seiten, die immer mal wieder zwischendrin auftauchen, nicht verstanden. Dann zog sich das Buch bis etwa Seite 327 doch sehr. Spannend war der Anfang mit der Flucht, doch diese Spannung konnte die Autorin nicht halten, es plätscherte einfach so dahin. Man erfuhr was alles so passierte, bis die beiden in Terravin ankamen. Und dann auch noch das Leben in Terravin, das Kennenlernen der beiden Männer, alles nichts Besonderes. Keine Spannung, Erst als Lias Bruder beim zweiten Mal auftauchte, wurde das Buch spannend. Denn danach geschah endlich etwas, nämlich ab dem Zeitpunkt wo Lia dachte, sie sollte nach Hause zurückkehren. Weiter schreib ich jetzt darüber nichts, ich will nicht spoilern. Auf jeden Fall heißt das, dass von 556 Seitenminus Buch gerade mal 20 Seiten mäßig spannend (Anfang) und dann hinterher noch etwa 240 Seiten dann wirklich spannend waren. Gut, es war natürlich nicht uninteressant, aber es war so, dass ich es jederzeit aus der Hand legen konnte. Erst, wie gesagt, die letzten 240 Seiten haben mich wirklich gefesselt, und ich habe diesen Rest auch in einem Rutsch gelesen. Noch etwas ist mir negativ aufgefallen: Nicht immer stand unter dem Kapiteltitel, aus wessen Sicht gerade erzählt wird. Da las man zum Beispiel vorher aus der Sicht des Attentäters, und wenn dann nichts dabeisteht, erwarte ich, diese Sicht weiter zu lesen. Aber weit gefehlt. Und das passierte zu oft. Insgesamt hat mich dieses Buch nicht überzeugt. Man hätte die ersten 316 Seiten auf mindestens die Hälfte, wenn nicht noch weniger, kürzen können, denn es gehörte schon dazu, aber eben nicht so viel und so entsetzlich langatmig. Ich hoffe sehr, dass die Autorin die Spannung der letzten 240 Seiten in den zweiten Band retten kann.

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