Michael Peinkofer: Phönix

 
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Michael Peinkofer: Phönix
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783492703772
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
352

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Da war das Dorf.

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Die 15-jährige Callista und ihr 16-jähriger Freund, der Jäger Lukan, leben in einem kleinen Dorf, deren Bewohner ein einfaches, bäuerliches Leben führen. Tagsüber scheint alles friedlich, doch mit Anbruch einer jeden Nacht beginnt der Schrecken: Geheimnisvolle Wesen, die noch niemand je zu Gesicht bekommen hat, gehen im Dunkel des Waldes auf die Jagd nach Menschen. Als Callistas kleiner Bruder verschwindet und sie und Lukan sich aufmachen, ihn zu suchen, offenbart sich ihnen die erschütternde Wahrheit. Denn die Welt, die sie zu kennen glaubten, existiert nicht. Und ihre Feinde sind ebenso unberechenbar wie mächtig ...

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Ein gelungener Auftakt

Inhalt
Callista und ihre Familie führen ein abgeschiedenes Leben in einem kleinen Dorf umgeben von einem Wald. Außer ihr Dorf und ein kleines Stück vom Wald hat sie nie etwas kennengelernt. Die Menschen leben mach den strengen Regeln des Phönix, der einst ihre Welt vor endgültigen Zerstörung bewahrte. Doch ist sich Callista nicht sicher, ob sie den Platz in der Gemeinschaft einnehmen kann, der ihr vorbestimmt ist. Als eines Tages ihr Bruder Jona im Wald verschwindet, der von einer gefährlichen Kreatur heimgesucht wird, versucht sie alles um ihn zusammen mit ihrem Freund Lukan zu retten und stößt dabei auf Unglaubliches.

Meine Meinung
Schon als ich zum ersten Mal von dem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig. Bisher kannte ich noch kein Buch des Autors, aber "Phönix" klang einfach unglaublich spannend. Nach dem Lesen muss ich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat, es mir aber schwer fällt eine Rezension zu schreiben ohne zu viel zu verraten. Schon alleine die Genreeinteilung ist nicht leicht. Alles hat ein Fantasyfeeling, die Welt in der Callista lebt, wirkt aber eher wie ein postapokalyptische Welt, denn es gab einmal Maschinen, diese sind aber mittlerweile verboten, weil sie beinahe die Erde zerstört haben. Beschützt werden die Menschen von Phönix, der sie alle gerettet hat, was dem Ganzen auch einen religiösen Touch verleiht.

So ist das Buch vielschichtig und hat viel mehr zu bieten als man zunächst denkt. Ich fand es wirklich spannend, auch wenn es zunächst recht ruhig anfängt. Man lernt die Welt des Buches kennen. Doch verbirgt sich hinter allem ein großes Geheimnis. Das Geheimnis der Welt konnte ich schon viel zu früh lüften, was mir einiges an Lesespaß genommen hat, dabei ist die Wendung eigenlich grandios und die ganze Idee bietet ein riesiges Potenzial, das in den Folgebänden noch mehr ausgebaut werden kann.
Außerdem ist das Buch voller Gefahren und auch actionreiche Szenen finden ihren Platz.

Die Figuren des Buches gefielen mir im Großen und Ganzen ebenfalls. Callista muss noch einen Platz in der Welt finden, liebt Lukan und ist eigentlich genervt von ihrem kleinen Bruder. Doch als er verschwindet unternimmt sie alles um ihn zu finden, ist tapfer und zielstrebig und dazu hat sie von Lukan das Bogenschießen gelernt. Allerdings ging es mir etwas auf die Nerven, wie oft Callista von Lukan schwärmt und sie sich nur noch mehr in ihn verliebt. Es hat fast den Anschein, dass sie ihn vorher gar nicht richtig kannte und ihn erst im Laufe des Buches richtig kennenlernt.
Lukan dagegen blieb mir etwas zu blass dargestellt. Ich konnte keinen richtigen Bezug zu ihm finden und es wunderte mich, dass er Callista auch die abwegigsten Sachen glaubte.
Jona dagegen fand ich sehr liebenswürdig, wenn auch etwas seltsam. Auch er muss einen Platz in der Welt noch finden.

Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch, dabei leicht und locker zu lesen und voller Emotionen. In meinem Kopf entstand ein wahres Kopfkino und ich habe das Buch sehr genossen. Der Fokus des Buches liegt auf Callistas Perspektive, es werden aber auch andere Perspektiven geschildert, was sehr gut zusammenpasst.

Das Ende ist hochemotional und bietet einen ziemlichen Cliffhanger, sodass ich mehr als gespannt darauf bin, wie es weitergeht. Für mich war dieses Buch ein sehr gelungener Auftakt, auch wenn mir nicht alles gefallen hat.

Fazit
"Phönix" bietet einen spannenden Weltenentwurf und einen Plot der durchaus zu unterhalten weiß. Mich konnte das Buch zwar nicht komplett überzeugen, aber dennoch bekommt es sehr gute vier Sterne von mir und ich bin gespannt, was mich im nächsten Band erwarten wird.

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Zwar keine neue Idee, aber voller Spannung und Nervenkitzel

Zwar keine neue Idee, aber voller Spannung und Nervenkitzel

Klappentext
„Die 15-jährige Callista und ihr 16-jähriger Freund, der Jäger Lukan, leben in einem kleinen Dorf, deren Bewohner ein einfaches, bäuerliches Leben führen. Tagsüber scheint alles friedlich, doch mit Anbruch einer jeden Nacht beginnt der Schrecken: Geheimnisvolle Wesen, die noch niemand je zu Gesicht bekommen hat, gehen im Dunkel des Waldes auf die Jagd nach Menschen. Als Callistas kleiner Bruder verschwindet und sie und Lukan sich aufmachen, ihn zu suchen, offenbart sich ihnen die erschütternde Wahrheit. Denn die Welt, die sie zu kennen glaubten, existiert nicht. Und ihre Feinde sind ebenso unberechenbar wie mächtig ...“

Gestaltung
Das Cover finde ich richtig gelungen, da die Grüntöne gut zu dem Wald passen aus dem heraus der Betrachter die Stadtruinen sowie das Mädchen auf dem Stein anschaut. Der Baumstamm mit den (Farn)Blättern sieht dabei sehr real aus mit all seinen Schattierungen. Auch die dunkleren Farben finde ich sehr passend und vor diesen kommt der goldgelbe Titel auch super zur Geltung. Insgesamt passt das Cover auch toll zum Inhalt des Buches, da es diesen wiederspiegelt.

Meine Meinung
„Phönix“ ist mein erstes Buch vom sehr bekannten Fantasyautor Michael Peinkofer und ich habe mich sehr gefreut, endlich einmal etwas von ihm zu lesen, da er auf einer Lesung, die ich besucht hatte, sehr sympathisch wirkte. Der Schreibstil des Autors hat mich direkt von der ersten Seite an überzeugt, denn Herr Peinkofer schreibt locker leicht und nicht zu detailliert, da er ganz ohne lange, allzu verschachtelte Sätze auskommt. Nichtdestotrotz konnte ich mir die Handlungsorte super vorstellen und auch die Atmosphäre empfand ich als sehr greif- und spürbar.

Die Geschichte wird von einem personalen Erzähler in der dritten Person Singular erzählt, sodass ich hier Einblicke in die Erlebnisse von Callista und Lukan erhielt. So lernte ich beide Figuren gut kennen und konnte die Handlung aus ihren Perspektiven mitverfolgen. Ich fand sowohl Callista als auch Lukan sehr sympathisch, da die beiden gute Freunde sind und sie mir wie ganz normale Jugendliche vorkamen (wobei sie nicht mit heutigen Jugendlichen vergleichbar sind, denn Lukan ist z.B. ein Jäger). Callista ist sehr charakterstark und Lukan mochte ich aufgrund seiner Freundlichkeit auf anhieb richtig gerne. So hat das Buch zwei super Hauptfiguren, die sich sofort in mein Herz geschlichen haben.

Die Handlung hat mich einerseits gut unterhalten, da ihr Verlauf spannend ist und auch an Tempo zunimmt. Es gibt interessante Entdeckungen, Enthüllungen und Erkenntnisse, die dafür sorgen, dass dem Leser nicht langweilig wird. Gleichzeitig empfand ich manches auch als vorhersehbar, da für mich die Idee hinter dem Buch nicht komplett neu war. „Phönix“ ist eine Mischung aus Fantasy und Dystopie, da es sich hier um eine Welt handelt, die nach der Unseren aus vielen Kriegen entstanden ist und mit den Folgen zu kämpfen hat. Gut fand ich allerdings, dass es hierbei gefährliche Wesen gibt, die ich mir so im Traum nicht hätte vorstellen können.

Trotz dieser nicht ganz neuen Idee kann das Buch gut unterhalten und für schöne Lesestunden sorgen, da die Handlung klasse aufgebaut ist und „Phönix“ einfach dafür sorgt, dass man alles um sich herum vergisst und völlig in die Welt von Lukan und Callista eintaucht. Michael Peinkofer hat eine tolle Atmosphäre geschaffen, die mich für sich eingenommen hat. Gerade am Ende konnte mich „Phönix“ dann nochmal so richtig mitreißen und begeistern.

Fazit
Mit „Phönix“ hat Autor Michael Peinkofer ein Buch geschaffen, das zwar mit keiner allzu neuen Idee aufwartet, das aber dennoch überzeugen kann. So steigert sich die Spannung in der Handlung mit jeder Seite, die man weiter liest, wodurch ich die Welt um mich herum vergessen konnte. Auf diese Weise macht es großen Spaß, das Buch zu lesen und in die phantastisch-dystopische Welt abzutauchen. Die Hauptfiguren mochte ich dabei auch richtig gerne, da ich sie sehr sympathisch fand.
4 von 5 Sternen!

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Ein cooler Einstieg für die Young Adults ins Science-Fantasy-Genre!

Mit "Phönix" startet der Fantasyautor Michael Peinkofer seine neue Trilogie und wagt sich damit ins Genre der Young Adults vor.

Callsista und ihr Freund Lukan leben in einem kleinen Dorf im Wald. Die Geschichte spielt im der Zukunft, in der Maschinen auf Todesstrafe verboten sind, da der Phönix, der Gott, den die Menschen anbeten, sie vor vielen Jahren von der Technik und den Maschinen befreit hat.
Eines Tages landen die Beiden jedoch unversehens im Wald, wo unheimliche Gefahren lauern und stoßen auf ein unglaubliches Geheimnis, das ihre gesamte Weltanschauung zerstören wird.

Meine Meinung: Ich habe mich als 16-jährige Fantasyleserin an dieses Buch gewagt, und muss sagen, für unsere Altersgruppe braucht man guten Willen, die teilweise gestellten Szenen ernst zu nehmen, aber dafür ist das Genre ja eigentlich auch nicht ausgelegt ;)
Jüngeren fällt so etwas sicherlich nicht so stark ins Auge, aber die Protagonistin "Cally" hätte vielleicht 13 oder 14 Jahre alt sein können, um die Altersgruppe passender zu vertreten.

Der Handlungsstrang im Allgemeinen ist sehr klar gehalten, es gibt zwar ein paar Perspektivwechsel, die allerdings eher dem Verständnis dienen als dass sie Verwirrung stiften.
Die Geschichte verläuft also ziemlich glatt, was sie sehr spannend macht.

Außerdem findet der Autor eine gute Balance zwischen der ausführlichen Beschreibung von Szenen und dem Fortgang der Handlung. So spürt man zwar die geheimnisvolle Atmosphäre, fühlt sich aber nicht gelangweilt durch die Beschreibung von jedem Blatt, salopp gesagt. ;)
Und übrigens wird diese Atmosphäre super vom Cover eingefangen! Der düstere Wald, Callista wird aus dem Dickicht heraus beobachtet und schaut in epischer Position auf die Ruinenstadt unter ihr... Gefällt mir sehr gut!

Auch mit dem Worldbuilding hat sich Michael Peinkofer große Mühe gegeben und keine Verständnislücken oder Logikfragen gelassen.

Die Charaktere sind sehr stark und klar gestaltet und zeigen auch nicht übermäßig viele überraschende Facetten, gerade so, dass es für die jüngeren Leser verständlich und übersichtlich bleibt.

Fazit: Ein klar strukturiertes Buch, das kaum Fragen aufwirft, wodurch es besonders für die "Young Adults" empfehlenswert ist.
Es endet mit einem Cliffhanger und zeigt am Ende schon die Anfänge einer Dreiecksbeziehung im nächsten Teil.

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