Nina Blazon: Silfur - Die Nacht der silbernen Augen

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Nina Blazon: Silfur - Die Nacht der silbernen Augen
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783570163665
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
480

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Fabios Eltern hatten also keinen Witz gemacht.

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Handlungsort

Land
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Sommerferien in Island, einem Land, in dem die Menschen sich am Lagerfeuer Geschichten über Elfenwesen und Wiedergänger erzählen. Doch handelt es sich dabei wirklich nur um Geschichten? Die Brüder Fabio und Tom sind sich da zunehmend unsicher. Gemeinsam mit Elín, dem wilden isländischen Mädchen, das ihnen nicht nur die Hauptstadt Reykjavík zeigt, sondern sie auch mit zu einem Reiterhof in der Nähe der berühmten Hraunfossar-Wasserfälle nimmt, stoßen sie auf eine geheimnisvolle Welt im Verborgenen …

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Phantasie- und temporeiche Geschichte für junge und ältere Leser!

Urlaub auf Island! Fabio und Tom machen gemeinsam mit ihren Eltern Urlaub auf der Insel. Die beiden Brüder verstehen sich gut, auch wenn es manchmal etwas schwierig zwischen ihnen ist. Fabio ist der Ältere, doch Tom ist ihm von der Körpergröße her schon über den Kopf gewachsen und so werden sie oft für gleichaltrig gehalten, außerdem ist Tom auch in der Schule besser, sportlicher, alles scheint ihm irgendwie leichter zu fallen als Fabio. Als die Tochter ihrer Vermieterin Fabio dann auch noch treffend als Zwerg bezeichnet, ist sie schnell bei ihm untendurch. Tom hingegen versteht sich recht gut mit Elin.

Als Fabio beginnt, seltsame Wesen zu sehen, traut er sich zuerst gar nicht, irgendjemandem davon zu erzählen. Doch nachdem seine Nachforschungen auf eigene Faust ihn in ziemliche Gefahr bringen, weiht er die beiden anderen doch ein und gemeinsam erleben sie ein phantastisches Abenteuer.

Ich liebe die Bücher von Nina Blazon und obwohl ich schon lange erwachsen bin, lese ich jedes neue Buch von ihr, so auch dieses hier, obwohl es nicht einmal ein Jugendbuch ist, sondern sich bereits an die Zielgruppe ab 10 Jahren wendet.

Zu Beginn hatte ich diesmal dann auch tatsächlich erst etwas Einstiegsschwierigkeiten, hier zog es sich für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr, bis die Geschichte richtig in Schwung kommt.

Dann aber hat die Autorin mich wieder einmal gepackt und ich habe das Buch in 2 Tagen durchgelesen! So viele spannende und neue Ideen, geschickt verpackt, mir fiel gar nicht mehr auf, wie jung die Protagonisten eigentlich noch sind, ich habe mitgefiebert und mich von ihren Abenteuern mitreißen lassen!

Der Schreibstil und Humor der Autorin beeindrucken mich auch immer wieder, es gab viele Stellen, an denen ich schmunzeln und grinsen musste und insgesamt wurde ich einfach bestens unterhalten!

Eine tolle, phantasie- und temporeiche Geschichte für junge und ältere Leser!

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Geniales Kinderbuch – einfach nur wow!

Inhalt:
Der dreizehnjährige Fabio und der zehnjährige Tom machen mit ihren Eltern Urlaub in Reykjavik. Hier freunden sie sich mit der elfjährigen Elín an. Vor allem Tom ist begeistert von dem wilden Mädchen, das die tollsten Tricks draufhat. Fabio fühlt sich ein bisschen zurückgestoßen und freundet sich mit einem etwas älteren Jungen an, Hansen. Wie Fabio glaubt auch Hansen, dass es auf Island Elfen gibt. Mehr als einmal gerät Fabio dadurch in Gefahr.

Meine Meinung:
„Silfur. Die Nacht der silbernen Augen“ ist ein großartiges Buch für Jungen und Mädchen ab ca. 10 Jahren. Es beinhaltet eine fantastische Geschichte um Elfen und die nordischen Sagen. Diese wird verknüpft mit den Themen Familie, Freundschaft und Anderssein. Alles zusammen ist eine wirklich wunderbare Mischung, die die jungen Leser begeistern wird.

Der Schreibstil ist natürlich der Zielgruppe entsprechend relativ einfach gehalten, aber durchaus auch für Ältere unterhaltsam zu lesen. Im Gegensatz dazu ist die Handlung nicht ganz so einfach, sondern eher komplex mit vielen Wendungen und Überraschungen. So bleibt es immer spannend. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die spritzigen Dialoge reizen immer wieder zum Lachen. Einige Szenen sind auch ein wenig gruselig. Doch werden selbst empfindsame Kinder das gut wegstecken, denn über alles wird immer wieder der Mantel einer liebevollen Familie gebreitet, die viel Geborgenheit verströmt.

Fabio und Tom werden oft für Zwillinge gehalten, denn obwohl Fabio drei Jahre älter ist, sind die Jungs gleich groß, da Fabio einfach nicht mehr wächst. Zudem ist Tom in der Schule viel besser und auch ein sportliches As. Fabio kann einfach in keiner Hinsicht mithalten, und das macht ihm schwer zu schaffen. Trotzdem haben die beiden Brüder ein tolles Verhältnis und sind die besten Freunde. In Island wird diese Freundschaft allerdings auf die Probe gestellt.

Elín ist ein interessanter Charakter. Wo sie ist, ist immer etwas los. Sie hat einerseits ein großes Herz, kann aber auch ganz schön giftig sein. Auch ihre Mutter Björg, ihr Großonkel Gunnar und ihr Onkel Örn, haben gleich mein Herz im Sturm erobert und natürlich auch ihr Islandpferd Faxi.

Nina Blazon gelingt es leicht, einem Island, die Menschen dort und deren Sprache nahezubringen. Romane, aus denen man etwas lernen kann, finde ich einfach toll, und dieser ist einer. Wer Lust hat, kann sich NACH dem Lesen des Buchs auf der Homepage von Nina Blazon noch die Fotos ansehen, die die Autorin während ihrer Recherche auf Island gemacht hat. So kann man Fabio und Tom noch einmal durch Reykjavik und Umgebung folgen.

Fazit:
„Silfur“ ist ein rundum gelungenes Kinderbuch, das trotz der kindlichen Protagonisten auch für Erwachsene viel zu bieten hat: eine tolle Geschichte um Familie, Freundschaft und fantastische Wesen.

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wunderschönes Kinderbuch

Der 13-jährige Fabio und sein jüngerer Bruder Tom verbringen ihre Ferien mit den Eltern auf Island. Dort lernen sie die ungestüme Elin kennen. Während der lebhafte Tom sich schnell mit dem Mädchen anfreundet und deren Begeisterung für waghalsige Kletterpartien und wilde Spiele teilt, hält sich der introvertierte Fabio merklich zurück. Der findet dafür schnell Zugang zu den isländischen Mythen und Sagen und hegt alsbald den begründeten Verdacht, dass an den Geschichten über Elfen und Wiedergänger durchaus was dran sein könnte. Schon bald glaubt er von magischen Wesen verfolgt zu werden und stößt in Elins Vergangenheit auf mysteriöse Vorfälle, die er mit Hilfe des älteren Nachbarsjungen Hansen zu klären versucht. Dabei gerät er schnell in Gefahr.

Egal ob man ein Kinder-, Jugend- oder Erwachsenenbuch sucht. Wer Wert legt auf gut recherchierte Geschichten mit sympathischen lebensnahen Charakteren und einer spannenden Handlung, der liegt bei Nina Blazon immer richtig.

„Silfur“ war seit langem wieder mal ein richtiges Kinderbuch, an dass ich mich nur gewagt habe, da ich die Autorin sehr schätze und einfach keine Leserund mit ihr auslassen wollte. ;) Eine kleine Weile hatte ich am Anfang die Befürchtung, ich könnte zu alt für das Buch sein. Die Sprache ist altersgemäß einfach gehalten und die Hauptakteure legen natürlich ein kindliches Verhalten an den Tag. Aber ziemlich schnell kann man auch als Erwachsener vergessen, wer hier die Zielgruppe ist, denn man erfährt so einiges über Island, die Menschen und die Natur, das Zusammenspiel der Kinder ist sehr unterhaltsam, die Sprüche und Späße lustig, zeitgemäß und immer im Konsens mit dem Spannungsaufbau. Und der zieht gewaltig an und wer schon „Fünf Freunde“ oder „Emil und die Detektive“ mochte, der kommt hier voll auf seine Kosten. Und es ist natürlich – wie oft bei Nina Blazon – eine gehörte Portion Magie dabei, die aber hier so unterhaltsam mit der Realität und der modernen Technik verknüpft war, dass ich meine helle Freude daran hatte.

Silfur ist ein fantastisches Abenteuer voller Situationskomik und Action mit einigen sehr feinsinnigen und lehrreichen Gedanken, einem Schuss Island und einer Prise Grusel. Eine schöne Ergänzung für mein Regal ausgesucht schöner Kinderbücher. :anbet:

Ich freue mich schon, wenn es etwas Neues von Nina Blazon gibt.

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Silfur - Gelungene Unterhaltung

K l a p p t e x t

Mit Speck fängt man Mäuse, mit Silber lockt man Elfen.
Sommerferien in Island, einem Land, in dem die Menschen sich am Lagerfeuer Geschichten über Elfenwesen und Wiedergänger erzählen. Doch handelt es sich dabei wirklich nur um Geschichten? Die Brüder Fabio und Tom sind sich da zunehmend unsicher. Gemeinsam mit Elín, dem wilden isländischen Mädchen, das ihnen nicht nur die Hauptstadt Reykjavík zeigt, sondern sie auch mit zu einem Reiterhof in der Nähe der berühmten Hraunfossar-Wasserfälle nimmt, stoßen sie auf eine geheimnisvolle Welt im Verborgenen …
[by cbt]

R e z i z u m B u c h

Das Cover gefällt mir sehr. Die Flügel und die goldene/silberne Farbtöne passen gut zur Handlung. Man merkt sofort, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Die Aufmachung war es, die mein Interesse an dem Buch geweckt hat, denn Silfur ist mein erstes Buch von Nina Blazon und ich muss sagen: wurde auch mal langsam Zeit, dass ich die Autorin kennenlerne! *grins*

Der Schreibstil ist wunderbar leicht gehalten und flüssig zu lesen. Die Kapitel sind zum größten Teil recht kurz, mir gefallen kurze Kapitel mehr als längere. Zudem sind diese alles andere als langweilig gestaltet worden, denn immer zu Beginn eines Kapitels gibt es kleine, niedliche Zeichnungen! :D Sehr oft begegnen einem isländische Wörter, diese werden aber schnell aufgeklärt, so dass ein Glossar nicht unbedingt notwendig ist.

Mit dem Einstieg in die Handlung habe ich keinerlei Probleme gehabt, vielmehr habe ich direkt zu Beginn so einige Fragen gehabt und das Interesse war somit geweckt. Man lernt zwar detailliert viele Personen zu Beginn kennen, allerdings ist das für den späteren Verlauf von Nutzen.
Die Leser werden nach Island entführt und lernen wunderschöne Mythen sowie Sagen um das Land kennen. Man verliebt sich einfach in das magische Land. Nicht zu übersehen ist zudem, dass die Autorin gründlich recherchiert hat, auch wenn sie mein Appetit mit isländischen 'Köstlichkeiten' nicht wecken konnte. *grins*
Die erschaffene Elfenwelt ist ganz wunderbar. Je näher ich dem Geheimnis um die Elfen kam, desto spannender und interessanter ist die Geschichte in meinen Augen geworden. Es entstehen wirklich jede Menge Fragen und man wird von der Autorin hin und wieder in die Irre geführt, ist jedoch ganz nach meinem Geschmack. Fabios Begegnungen mit den Elfen sind sehr einfallsreich und an witzigen Szenen mangelt es auch nicht.
Man kommt nicht drum herum, einiges ist nun mal vorhersehbar gewesen, aber trotzdem hat die Autorin hier und da unerwartete Wendungen eingebaut, die mich nicht kalt ließen! ;)
Die Autorin schafft es Gefühle glaubhaft zu übermitteln, so dass man nicht nur mit den Hauptprotagonisten, sondern auch mit den Übeltätern mitfühlen kann.
Ab der Hälfte des Buches stieg die Spannung enorm und ich war bis zur letzten Seite gefesselt. Ganz besonders gefiel mir die Idee, dass ein kleinwüchsiger Junge etwas ganz Großes meistern kann, wenn der Wille da ist! Lasst euch am besten selbst überzeugen. (:
Die ganze Auflösung, damit jeder Charakter glücklich ist, ist plausibel und zufriedenstellend. Kurz gesagt, das Buch konnte ich mit einem schmunzeln zuklappen.

Fabio erscheint einem im ersten Moment als ein unglücklicher, kleinwüchsiger Junge, der große Probleme mit seiner Größe hat, aber im Verlauf der Handlung wächst sein Selbstwertgefühl stark und er setzt sich für die Gerechtigkeit mit Haut und Knochen ein. Für mich ist Fabio ganz klar der Held der Geschichte!
Sein jüngerer Bruder Tom ist ein aufgeweckter Junge, der nach Herausforderung sucht und diese auch findet. Erst erscheint es als würde Tom seinen Bruder im Stich lassen, aber nach und nach merkt man, dass die beiden doch vorbildliche Geschwister sind und kleine Streitigkeiten können ja auch mal gut sein, um Probleme aus der Welt zu schaffen. ;)
Auch wenn Fabio der Held der Geschichte ist, mochte ich Elín genau so sehr wie ihn. Sie ist von Anfang an sehr geheimnisvoll, ihre Schlagfertigkeit ist genial, Sarkasmus einzigartig und auch im späteren Verlauf kommen wunderbare Seiten an ihr zum Vorschein. Sie ist der Schrecken in ihrer Stadt, weil ihr viele verrückte Sachen passieren. Ich allerdings habe ihre 'Tollpatschigkeit' sehr genossen.
Die restlichen Nebencharaktere runden die Geschichte ab und selbst die Elfen sind unglaublich interessante sowie sympathische Figuren, die mir ans Herz gewachsen sind. (:

F a z i t

Nina Blazon konnte mich mit der magisch erschaffenen Elfenwelt ausgesprochen gut unterhalten. Silfur kann ich wirklich jedem empfehlen, der etwas für magische Geschichten übrig hat!! :D

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Island, Elfen und Abenteuer

Island scheint ein ganz besonderes Land zu sein, in meinem Kopf ist es das jedenfalls. Ich war noch nie dort und alles was ich davon höre oder lese, macht diese Insel für mich nur noch geheimnisvoller. Relativ kleine Fläche, darauf ziemlich wenige Menschen, ein ganz anderes Leben, als ich es kenne. Oder doch nicht? Nina Blazon hat mit "Silfur – Die Nacht der silbernen Augen" einen Roman für Leser*innen ab 10 Jahren (nach oben gibt’s keine Altersgrenze) geschrieben, der nach Island entführt und phantastische Elemente in Form von Elfen und Widergängern einbaut. Zwei junge Brüder entdecken in den Ferien nicht nur Reykjavík, sondern auch noch die Tochter der Gastfamilie, bei der sie leben, Elín, und mit ihr eine ganz neue Welt.

Elfen gibt’s doch eh nicht! Das denken sich die Brüder Fabio und Tom garantiert, als sie zusammen mit ihren Eltern nach Island aufbrechen. Sie verbringen ihre Zeit bei Björg und ihrer Tochter Elín, ein richtiger Wirbelwind, die so gar nicht damit einverstanden ist, dass sie ihr Zimmer an die beiden Jungs abtreten muss. Doch ist Elín wirklich so frech und biestig, wie sie rüberkommt? Was steckt hinter ihrem Verhalten? Fabio und Tom begeben sich auf Entdeckungsreisen — und besonders Fabio entdeckt immer wieder Ungewöhnliches, das er sich nicht sofort erklären kann. Was ist dran an den Geschichten über Elfen und Widergängern?

Nina Blazon hat es gleich mit den ersten Sätzen geschafft, mich nach Island zu entführen. Die Atmosphäre der Insel und auch die bei der Gastfamilie hat sie perfekt eingefangen, durch kleine Details, die das Leben dort so besonders und auch besonders anders machen. Seien es diverse „Köstlichkeiten“, die es dort zu probieren gibt, oder auch nur die Art der Einwohner, ihre Gelassenheit, ihre Selbstverständlichkeit am Leben, am Miteinander. Dies ist nur einer der Höhepunkte, die "Silfur" mir beschert hat.

Ein weiterer Höhepunkt sind die phantastischen Elemente in dieser Geschichte, auf die ich hier allerdings nicht viel näher eingehen möchte. Es geht um Elfen, so viel sei gesagt. Keine herkömmlichen Eltern, sondern spannende, geheimnisvolle, fiese und liebe, moderne und antiquierte Elfen. Ein toller Mix, der nach und nach enthüllt wird. Als Leser*in wird man zusammen mit den Brüdern Fabio und Tom durch die Geschichte geführt. Die beiden verstehen sich im Grunde ziemlich gut, doch jeder hat so seine eigenen Socken, die nicht immer recht passen wollen. Fabio, der ältere, aber nicht größere der beiden, hat daran zu knabbern, dass er in allem ständig von seinem „kleinen“ Bruder überstrahlt wird. Dieser wiederum möchte es Fabio nicht allzu schwer machen und hält sich, wo es geht, zurück. Das sind nicht gerade die besten Startvoraussetzungen, wenn es um neue Ferienabenteuer auf Island geht. Insgesamt ist "Silfur" damit nicht nur die Geschichte zweier Brüder, die sich auf die Suche nach Elfen machen (oder doch von ihnen heimgesucht werden?), sondern beschäftigt sich auch einfühlsam mit Schwierigkeiten in Familien und Beziehungen.

Oben habe ich es bereits angedeutet, doch ich finde es so wichtig, dass ich es hier im Fazit gern noch mal wiederhole: "Silfur – Die Nacht der silbernen Augen" wird vom Verlag ab 10 Jahren empfohlen, damit lässt es sich wahrscheinlich eher in die Kategorie Kinderbuch einordnen. Nach oben allerdings hat das Buch für mein Empfinden keine Altersgrenze. Jede*r kann es lesen. Und jede*r sollte es lesen, wenn die Stichworte Island, Elfen und Abenteuer in toller, faszinierender und eindringlicher Atmosphäre auch nur ein wenig ansprechend klingen.

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DIe Autorin lässt mein Herz auch mit diesem Buch höher schlagen!

Da ich die Bücher von der Autorin liebe wollte ich Silfur natürlich unbedingt lesen. Den Hinweis mit dem Lesealter habe ich so gar nicht gesehen, und nach dem Lesen muss ich sagen, dass es mich auch nicht gestört hat. Das Cover ist schön, aber ich hätte mir etwas "magischeres" gewünscht, etwas, dass mehr die Stimmung transportiert.

Fabio, sein Bruder Tom und ihre Eltern verbringen ihre Ferien in Island. Sie sind begeistert von dem Land, aber Fabio vermisst seinen Computer bzw. sein Online Game und Tom, ja was ist bloß mit Tom. Er ist plötzlich nett zu Elin, der Tochter ihrer "Vermieterin". Fabio erkennt plötzlich, dass er so vieles über seinen kleinen Bruder, der ihm weit über den Kopf hinaus gewachsen ist, gar nicht weiß. Doch Fabio hat nur wenig Zeit sich darüber Gedanken zu machen, denn plötzlich sieht er einen "Wolfsjungen", der im nächsten Augenblick verschwunden ist. Hat er vielleicht geträumt? Oder hängt das mit den isländischen Sagen und Märchen zusammen. Fabio begibt sich auf eine abenteuerliche Reise.

Ich muss sagen, dass mir die Grundidee unheimlich gut gefallen hat. Wie gewohnt hat die Autorin die Grundidee gut recherchiert umgesetzt, so nimmt man auch noch beim Lesen einige interessante Details über Island mit, als Leser.

Der Spannungspegel war für das Lesealter okay denke ich. Ich fand es hin und wieder etwas zu niedrig, aber je näher man dem Ende kam desto spannender wurde es.

Dieses Buch ist magisch und das Ende war überraschend. Ich hab öfter geschmunzelt über die Beziehung der Brüder und es hat mich an meine Kindheit erinnert. Dieses Buch ist toll für verregnete Tage, sowohl zum Vorlesen als auch schon selbst lesen.
Voller Magie und so vielen tollen Märchen gefüllt, ich bin hingerissen.



Fazit

Die Autorin lässt mein Herz auch mit diesem Buch höher schlagen!

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Da ich die Bücher von der Autorin liebe wollte ich Silfur natürlich unbedingt lesen. Den Hinweis mit dem Lesealter habe ich so gar nicht gesehen, und nach dem Lesen muss ich sagen, dass es mich auch nicht gestört hat. Das Cover ist schön, aber ich hätte mir etwas "magischeres" gewünscht, etwas, dass mehr die Stimmung transportiert.

Fabio, sein Bruder Tom und ihre Eltern verbringen ihre Ferien in Island. Sie sind begeistert von dem Land, aber Fabio vermisst seinen Computer bzw. sein Online Game und Tom, ja was ist bloß mit Tom. Er ist plötzlich nett zu Elin, der Tochter ihrer "Vermieterin". Fabio erkennt plötzlich, dass er so vieles über seinen kleinen Bruder, der ihm weit über den Kopf hinaus gewachsen ist, gar nicht weiß. Doch Fabio hat nur wenig Zeit sich darüber Gedanken zu machen, denn plötzlich sieht er einen "Wolfsjungen", der im nächsten Augenblick verschwunden ist. Hat er vielleicht geträumt? Oder hängt das mit den isländischen Sagen und Märchen zusammen. Fabio begibt sich auf eine abenteuerliche Reise.

Ich muss sagen, dass mir die Grundidee unheimlich gut gefallen hat. Wie gewohnt hat die Autorin die Grundidee gut recherchiert umgesetzt, so nimmt man auch noch beim Lesen einige interessante Details über Island mit, als Leser.

Der Spannungspegel war für das Lesealter okay denke ich. Ich fand es hin und wieder etwas zu niedrig, aber je näher man dem Ende kam desto spannender wurde es.

Dieses Buch ist magisch und das Ende war überraschend. Ich hab öfter geschmunzelt über die Beziehung der Brüder und es hat mich an meine Kindheit erinnert. Dieses Buch ist toll für verregnete Tage, sowohl zum Vorlesen als auch schon selbst lesen.
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