Nova Weetman: Lily Frost

 
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Nova Weetman: Lily Frost
Untertitel
Fluch aus dem Jenseits
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
The Haunting of Lily Frost
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783407746542
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
235

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Als ich fünf Jahre alt war, wäre ich beinahe gestorben.

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Handlungsort

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Düstere Botschaften aus der Vergangenheit …  Lily Frost zieht mit ihrer Familie in ein altes Haus in einer verschrobenen Kleinstadt. Ihr Zimmer auf dem Dachboden ist ihr unheimlich: Immer wieder fällt der Strom aus, die Tür verriegelt sich von selbst und Lily entdeckt Buchstaben, die in die alten Dielen geritzt sind – sie ergeben ihren Namen. Jemand – etwas – scheint mit ihr kommunizieren zu wollen. Ist es Tilly, das Mädchen, das früher hier gelebt hat? Warum traut sich niemand über ihr Verschwinden zu sprechen? Lily gerät auf ihrer Suche nach Antworten in tödliche Gefahr und begreift: Ihr Schicksal ist auf unheilvolle Weise mit Tilly verbunden. Ein atmosphärisch dicht gewebter und fesselnder Mystery-Thriller mit Gänsehaut-Garantie!

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Botschaft aus dem Jenseits

Lilly ist fünfzehn Jahre alt und eigentlich recht zufrieden mit ihrem Leben. Sie lebt in einem netten Haus, hat eine beste Freundin und die Familie (Eltern und ein zehnjährige Bruder) sind auch ganz in Ordnung. Als der Vater sein Job verliert und einige Zeit arbeitslos ist, wollen die Eltern deren Glück in einem neuen Ort ausprobieren. Ein Ort auf dem Land, nicht einmal 5000 Einwohner. Dort , in dem neuen Haus ( das etwas alt ist und sehr günstig war) wollen die Eltern ein neues Leben anfangen. Seit dem Moment als Lily das Haus betrifft, hat sie ein komisches Gefühl. Als ob das eine bestimmte Zimmer will, dass sie dort einzieht. Das Haus ist meistens kalt, vor allem ihr Zimmer. Dort soll einmal nicht vor lange Zeit ein Mädchen gelebt haben, die Plötzlich verschwunden ist.

Lily sieht Schatten, sie spürt das jemand bei ist. Dann entdeckt sie auf dem Boden ihren Namen geritzt. Liegt ein Fluch auf das Haus ? Wäre sie bloß nie in das Haus eingezogen.....

Meine Meinung: Ich finde das Buch ist der Autorin sehr gelungen und kann es gar nicht glauben, dass es tatsächlich für das Jugendalter geschrieben ist. Vor allem am Anfang , als Lily mit ihrer Familie in das alte Haus einzieht, und die ersten Mysteriösen Dinge passieren hatte ich leicht Gänsehaut. Das Buch hat nur 235 Seiten und die Geschichte ist genau richtig erzählt worden, ohne sich in die Länge zu ziehen. Das hat mir gut gefallen, aber mir hat ein Punkt in der Geschichte gefehlt. Ich hätte das Buch noch besser gefunden, wenn die Perspektive sich kurz geändert hätte und das verschwunden Mädchen ihre Vision darstellen könnte. Da tauchen einige Fragen auf, die leider nicht beantwortet werden.
Lily gefällt mir gut. Sie ist typisch Teenager, die mit dem Umzug nicht klar kommt, weil sie ihre beste Freundin durch den Umzug nicht mehr regelmässig sieht und auch die Eltern dafür verantwortlich macht. Ihre Reaktion gegenüber den Eltern ist verständlich. Die Schreibweise der Autorin ist gut. Man liest das Buch am Stück, weil es spannend ist und sich auch ein wenig gruselt.

Ich möchte nicht zu detailliert schreiben, um die Spannung des Buches zu erhalten, aber ich kann soviel sagen, Lily erlebt einige übernatürliche Dinge die nicht nur für ein Teenager gruselig sein können. Bei einigen Begegnungen wäre auch ich etwas überfordert.

Wer Grusel Geschichten und übernatürliche Phänomen gerne mag, dem wird das Buch definitiv gefallen.

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Neue Geschichte - altes Schema

Inhalt
Die 15-jährige Lily Frost lebt mit ihrer Familie in Melbourne. Alles ist soweit paletti, bis ihre Eltern ihr eines Tages offenbaren, dass sie aufs Land ziehen werden. Lily ist geschockt: Muss sie wirklich ihre beste Freundin Ruby verlassen und in dieses Kaff am Ende der Welt ziehen? Und dann auch noch in ein gruseliges, altes Haus, in dem sich seltsame Gestalten hinter Fenstern bewegen, Türen klemmen und unheimliche Atemgeräusche zu hören sind? Ja, sie muss. Doch was verbirgt sich wirklich hinter der Geschichte des Hauses? Lily Frost begibt sich auf Spurensuche und zweifelt bald an ihrem Verstand. Denn Atemgeräusche und klemmende Türen sind erst der Anfang ...

Meine Meinung
Was Horror- bzw. Gruselgeschichten anbelangt, bin ich ein ziemliches Weichei. Deshalb dachte ich mir, dass ein Jugendbuch vielleicht nicht ganz so schlimm ist und ich es ohne große Schockzustände lesen kann. Anfangs beginnt das Buch auch ganz harmlos. Lily und Ruby, zwei beste Freundinnen, werden eingeführt ... eine typische Teenagerfreundschaft eben. Und Lily ist ein typischer Teenager. Man erfährt einiges über ihre Vorgeschichte und ihre Familie und bekommt durch die Ich-Perspektive auch ihre Gefühle mit. Alle anderen Charaktere bleiben leider etwas blass, besonders über Ruby oder Danny hätte ich gerne noch mehr erfahren, besonders, was deren Hintergründe und Meinungen anbelangt. Neben Lily wirken manche Charaktere wie Schablonen einer bestimmten Charaktereigenschaft. Das fand ich etwas schade, man hätte da bestimmt noch etwas mehr differenzieren können.

Das Haus und die mysteriösen Begebenheiten dort haben mich anfangs tatsächlich etwas schaudern lassen. Eine schemenhafte Figur hinter dem Fenster, ein verschwundenes Kind, Berührungen aus dem Nichts ... solche Ereignisse bringen mich zum Gruseln. Stück für Stück arbeitet sich Lily an Informationen heran und so erfährt auch der Leser nach und nach, was in diesem Haus passiert ist. Die Stimmung ist sehr düster, die Kleinstadt Gideon mehr als trostlos und auch die sozialen Kontakte für Lily sehr eingeschränkt. Das hat mir gut gefallen, an so einen Ort wünscht man sich wirklich nicht.

Nach einiger Zeit wurde die Handlung jedoch sehr vorhersehbar. Sie läuft mehr oder weniger nach Schema xy ab, wer schon ein paar Geisterfilme gesehen hat, weiß, was kommt. Überraschen konnte da nur noch das Ende, allerdings eher im negative Sinne. Die "Erklärung" für die ganzen Ereignisse, wie mysteriös sie auch sein mögen, bleibt leider aus. Sehr schade, ich denke, da wäre noch mehr zu machen gewesen.

Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, aber nicht überrascht. Ich denke aber, dass Jugendliche, für die das Buch ja gedacht ist, mehr Vergnügen damit haben werden als ich. Das Schema der Handlung ist für mich einfach schon zu abgenutzt, wer damit aber noch nicht so viel Erfahrung hat, hat sicherlich seinen Spaß an der Geschichte.

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Wo ist Tilly?

Die 15jährige Lily wird von ihren Eltern vor vollendete Tatsachen gestellt: Da der Vater schon eine ganze Weile arbeitslos ist, verkaufen sie ihr Haus und ziehen ins 170 km entfernte Gideon. Für Lily bedeutet das, ihre einzige und beste Freundin Ruby zurück zu lassen. Alle ihre Einwände und Argumente gegen einen Umzug finden jedoch bei ihren Eltern kein Gehör und so muss sich Lily in ihr Schicksal fügen.

Von Anfang an hat Lily das Gefühl, dass mit dem Haus in Gideon etwas nicht stimmt. In einem Fenster im oberen Stockwerk haben sich die Gardinen bewegt. Doch wie kann das sein, das Haus ist seit 7 Monaten unbewohnt? Fast zwanghaft fühlt Lily sich zu einem Zimmer auf dem Dachboden hingezogen. Obwohl ihr dieses Zimmer unheimlich ist und dort seltsame Dinge geschehen, macht Lily genau dieses Zimmer zu ihrem Jugendzimmer. Irgendwie scheint dieses Haus, dieses einzelne Zimmer, mit Lily zu kommunizieren. Immer mal wieder fällt der Strom einfach aus, die Luft wird kalt und auf dem Boden finden sich Wasserlachen. Manchmal hat Lily das Gefühl, jemand wolle sie festhalten – sie „klebt“ bewegungslos an der Wand und kann sich nicht aus eigener Kraft befreien. Und von jetzt auf gleich ist der Spuk auch schon wieder vorbei. All das passiert jedoch nur in diesem Zimmer und auch nur Lily, der Rest von Lilys Familie bleibt unbehelligt.

Dann findet Lily Buchstaben in den Dielenboden ihres Zimmers eingeritzt und als sie erkennt, dass es sich dabei um ihren Namen LILI FROST handelt, ist sie sicher, dass jemand zu ihr Kontakt aufnehmen möchte. Handelt es sich um Mathilda (Tilly), die früher in diesem Haus gewohnt hat und von jetzt auf gleich verschwunden ist?

Lily fängt an in der Vergangenheit zu wühlen und bringt sich damit selbst in Gefahr.

Bei „Lily Frost: Fluch aus dem Jenseits“ handelt es sich um das Jugendbuch-Debüt der Autorin Nova Weetmann. Die Altersempfehlung liegt bei 14 – 17 Jahren.

Die Beschreibung verspricht einen „Mystery-Thriller mit Gänsehaut-Garantie!“
Die eine oder andere Szene fand ich schon ein wenig gruselig, aber für mich hätte es gerne noch etwas mehr sein dürfen. Leider bin ich altersmäßig von der Zielgruppe schon sehr weit entfernt, so dass ich nicht beurteilen kann, ob ein Jugendlicher sich hier mehr (oder gar weniger?) gegruselt hätte als ich.

Gideon scheint echt ein verschlafenes Nest zu sein. Jeder kennt jeden und in der Schule wird Lily gleich mit Julia und Danny konfrontiert. Julia ist wohl die Klassenzicke und Danny versucht sich mit Lily anzufreuden. Über Danny versucht Lily auch mehr über Tilly herauszufinden, stößt dort jedoch auf taube Ohren. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Dannys Verhalten und Tillys Verschwinden?

Da ihre Freundschaft zu Ruby aufgrund der Distanz etwas ausgebremst ist, hat Lily jede Menge Zeit herauszufinden was mit Tilly passiert ist. Das Ende der Geschichte war für mich vorhersehbar und so ganz zufrieden bin ich mit dem Schluss nicht gewesen. Mehr dazu zu schreiben würde in einem Spoiler enden, von daher lasse ich das mal so stehen.

Es gibt nicht sehr viele Charaktere in dieser Geschichte. Lily, die oftmals recht sperrig ist und es dem Leser schwer macht sie zu mögen, ihre Eltern bei denen der Vater auf jeden Fall die sympathischere Person ist, Bruder (Sport-Ass und sofort-Freunde-Finder) Max, die Freundin Ruby und Danny sowie Julia. Die Spannung im Buch ist direkt an die Vorkommnisse in Lilys Zimmer gekoppelt – passiert dort gerade nix, plätschert das Buch so leicht vor sich hin und oft kommt dann Zicke Julia zum Einsatz.

Bei diesem Buch fällt es mir schwer eine gerechte Bewertung zu vergeben. Ich bin von der Zielgruppe des Buches weit entfernt und fast sicher, dass ein Jugendlicher im empfohlenen Alter deutlich mehr mit dem Buch anfangen kann als ich. Die Geschichte ist schön, der Gruselfaktor auch in gewissem Maße vorhanden, so ganz überzeugen konnte mich das Buch jedoch leider nicht.

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