Paige McKenzie, Alyssa Sheinmel: Sunshine Girl: Die Heimsuchung

Paige McKenzie, Alyssa Sheinmel: Sunshine Girl: Die Heimsuchung

 
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Paige McKenzie, Alyssa Sheinmel: Sunshine Girl: Die Heimsuchung
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
The Haunting of Sunshine Girl
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783845814032
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
336

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Sie ist heute sechzehn geworden.

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Handlungsort

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Kurz nach ihrem sechzehnten Geburtstag zieht Sunshine mit ihrer Mutter Kat vom sonnigen Texas ins verregnete Washington. Obwohl Sunshine adoptiert ist verbindet sie mit ihrer Mutter ein besonders enges Band – sie ist ihre beste Freundin und engste Vertraute. Doch von dem Moment an, in dem die beiden in ihr neues Haus gezogen sind, weiß Sunshine, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist.

Die Welt ist dunkler und kälter geworden und auch wenn ihre Mutter Kat, die voll und ganz von ihrem neuen Job im Krankenhaus in Beschlag genommen ist, es nicht wahrhaben will: Etwas an ihrem neuen Zuhause fühlt sich einfach nur gruselig an. Und die Dinge werden immer merkwürdiger: Türen schließen sich von selbst, kalter Wind zieht durch geschlossene Fenster, nachts hört Sunshine Lachen und Seufzen – doch niemand glaubt ihr. Ihre Mutter und selbst ihre beste Freundin in Texas vermuten einfach nur einen schlimmen Fall von Heimweh.

Als die Geister immer bedrohlicher werden und Sunshine erkennt, dass Kat in großer Gefahr schwebt, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen – und ihre Mutter vor einem Schicksal bewahren, dass schlimmer ist als der Tod.

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Packendes Buch mit leichtem Gruselfaktor

Die 16jährige Sunshine zieht mit ihrer Mutter aus dem sonnigen Texas in ein düsteres, nebeliges kleines Städtchen und passend dazu in ein gruseliges Haus. Bereits beim Einzug hat Sunshine ein mulmiges Gefühl und lernt bald, dass sie sich ihr Zuhause mit einem Geist teilt. Jedoch ist der Geist nicht ihr Problem und bald muss sie mit Entsetzen mit ansehen, wie sich ihre Mutter immer stärker verändert und irgendwas Schreckliches in dem Haus vorgeht. Unterstützung findet sie unverhofft in ihrem Mitschüler Nolan, der ihr hilfreich zur Seite steht.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Sunshine geschrieben, schafft es aber, dass auch die anderen Charaktere gut näher gebracht werden und ich mir ein gutes Bild von allen Personen machen konnte. Sunshine hat zwar einen gewöhnungsbedürftigen Namen, jedoch klärt sich sogar im Laufe des Buches was es mit diesem Namen auf sich hat, und ist auch noch ein sehr sympathischer Charakter. Bis auf einen echten Teenager-Anfall im Buch, den ich immer noch nicht so ganz nachvollziehen kann und nicht verstehe, warum der eingebaut wurde, benimmt sich Sunshine so, dass ich mich gut in sie hinein versetzen konnte und nicht andauernd die Augen rollen musste.

Gleichzeitig gibt es noch einen Beobachter, der immer mal wieder ein kurzes Kapitel einsetzt, dessen Identität aber fast bis zum Schluss ein Rätsel bleibt.

Was mir auch gut gefällt ist, dass das Buch ohne Liebesgeschichte auskommt und sich Sunshine wirklich auf die wichtigen Dinge konzentriert und sich nicht in irgendwelchen Liebestaumeln verliert.

Das Gruseln selber hält sich für mich sehr gut in Grenzen und war genau so viel, dass ich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht, aber nicht so viel, dass ich mich mit Alpträumen plagen musste.

Das Buch ist der Auftakt zu auf jeden Fall noch mindestens einem Band und dafür gefällt mir gut, dass die Geschichte in sich abgeschlossen ist, aber noch so viele Fragen offen bleiben, dass mich die Fortsetzung auf jeden Fall interessiert.

Einige Dinge waren zwar in sich nicht immer ganz stimmig und inwiefern Sunshine die Welt retten soll, ist mir auch noch nicht klar, aber trotz allem hat mich das Buch gut unterhalten und ich habe es gerne gelesen.

Für alle, die sich gerne ein bisschen gruseln und Spaß am Rätsel raten haben, kann ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.

Alles in allem vergebe ich vier Sterne.

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sehr, sehr spannend

Kurz nach ihrem sechzehnten Geburtstag zieht Sunshine mit ihrer Mutter ins verregnet Washington. Kaum dort angekommen weiß Sunshine, dass hier irgendwas Ungewöhnliches vor sich geht!
Nach und nach gerät alles aus dem Ruder, alles rund um Sunshine ist dunkler und kälter geworden. Ihre Mutter Kat, vollkommen in Beschlag genommen durch den neuen Job, will dies jedoch nicht wahrhaben und schiebt es auf Heimweh - nach dem sonnigen Texas!
" Türen schließen sich von selbst, kalter Wind zieht durch geschlossene Fenster, nachts hört Sunshine Lachen und Seufzen – doch niemand glaubt ihr."
Zum Glück trifft sie dann auf Nolan...

Aufmerksam auf das tolle Buch wurde ich durch das doch eher ungewöhnliche Cover. Die Inhaltsangabe hat mich dann so fasziniert, dass ich das Buch unbedingt lesen musste!
Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil und der Geschichte sehr gefesselt und vollkommen überzeugt!
Ein Buch, das man einfach nicht zur Seite legen kann!

Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem vorest noch unklar bleibt, wer diese Person eigentlich ist ... im Laufe des Buches taucht derjenige immer wieder auf und eigentlich erst zum Ende hin, wird klar um wen es sich hier handelt!
Sunshine war mir von Anfang an sympathisch, sie sticht von den anderen ab und hat absolut kein Problem damit, sie ist wie sie ist und steht dazu! Auch Nolan ist ein absolut sympathischer Charakter in diesem Buch und die beiden zusammen sind wirklich mehr als goldig!

Alles in allem eine sehr spannende, gruselige Geschichte, die auf einen ebenso tollen zweiten Teil hoffen lässt!
Das Buch hat mich vollkommen überzeugt und ich will auf jeden Fall wissen wie es im zweiten Teil weitergeht!
Ich kann dieses Buch wirklich sehr empfehlen!

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Was passiert mit Sunshines Mom?

An Ihrem 16. Geburtstag hat Sunshine zum ersten Mal etwas davon gespürt, doch es war ihr nicht bewusst…
Sunshine und ihre Mutter Katherine sind von Austin in Texas nach Ridgemont in Washington gezogen. Sunshine gefiel es hier gar nicht…… Zumal auch noch das Haus gruselig war….
Und dann hörte Sunshine zum ersten Mal den Geist. Doch ihre Mutter glaubte ihr nicht…
Als sie dann eines Nachts aufwachte und ein Kind schreien hörte, das ihre Mutter seltsamerweise auch hörte, versuchten sie das Badezimmer aufzubrechen, doch es war zu spät….
Und am nächsten Morgen waren alle Merkmale verschwunden und Katherine wusste von nichts mehr…..
Doch zum Glück war Sunshine nicht ganz allein mit ihrem Glauben an Geister. Denn da gab es noch Nolan, der ihr zuhörte…
Und Nolan war es auch, der etwas über Sunshine herausfand, was sie einfach nicht glauben wollte…
Doch die große Gefahr drohte Sunshines Mutter….
Was hatte Sunshine an ihrem sechzehnten Geburtstag gespürt? Wieso war es ihr nicht bewusst? Warum war sie mit ihrer Mutter umgezogen? Wieso war das Haus, in das sie zogen, so gruselig? War für einen Geist hörte Sunshine? Warum glaubte ihre Mutter ihr nicht? Doch wieso hörte ihre Mutter das Kind eines Nachts auch schreien? Aber warum stritt sie am nächsten Morgen alles ab? Warum wusste sie nichts mehr davon? Wieso glaubte Nolan ebenfalls an Geister? Was fand er über Sunshine heraus? Warum wollte sie es nicht glauben? Welche Gefahr drohte ihrer Mutter? Alle diese Fragen – und noch viel mehr - beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen. Da der Schreibstil der Autorinnen unkompliziert ist, tauchen auch keine Fragen nach dem Sinn und Zweck von Wörtern oder Sätzen auf. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Sunshine tat mir leid, als sie mit ansehen musste, wie ihre Mutter sich kontinuierlich veränderte. Die Autorinnen haben die Spannung langsam aufgebaut, weshalb es sich auch zu Anfang etwas zog, aber das machte der Rest des Buches wieder wett. Denn als es schließlich richtig spannend war, blieb es das auch bis zum Ende. Letztendlich hat mich das Buch dann so gefesselt, dass ich es fast nicht aus der Hand legen konnte. Es hat mir sehr gut gefallen und ich kann

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Eine Idee mit Potential, aber zu geringem Gruselfaktor !!

Klappentext:
"Kurz nach ihrem sechzehnten Geburtstag zieht Sunshine mit ihrer Mutter Kat vom sonnigen Texas ins verregnete Washington. Obwohl Sunshine adoptiert ist verbindet sie mit ihrer Mutter ein besonders enges Band – sie ist ihre beste Freundin und engste Vertraute. Doch von dem Moment an, in dem die beiden in ihr neues Haus gezogen sind, weiß Sunshine, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Türen schließen sich von selbst, kalter Wind zieht durch geschlossene Fenster, nachts hört Sunshine Lachen und Seufzen – doch niemand glaubt ihr. Einzig ihr Mitschüler Nolan, dessen Vater ein berüchtigter Geisterjäger war, erklärt sie nicht für verrückt. Gemeinsam mit Nolan forscht Sunshine den merkwürdigen Erscheinungen nach. Doch als die Geister immer bedrohlicher werden und Sunshine erkennt, dass Kat in großer Gefahr schwebt, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen- und ihre Mutter vor einem Schicksal bewahren, das schlimmer ist als der Tod..

Meine Meinung:

Wenn ich richtig informiert bin, ist "Sunshine Girl" das Debüt der Autorin Paige McKenzie. Ich bin in diesem Fall durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Alleine durch die recht düstere und geheimnisvolle Gestaltung fällt es einem direkt ins Auge. Der Inhalt sprach mich auch schnell an, denn ich mag Geschichten, in denen der Gruselfaktor höher als üblich ist und auch übernatürliche Phänomene, die hier thematisiert werden, finde ich wirklich spannend, wenn gleich ich nicht daran glaube. Leider hatte ich doch höhere Erwartungen, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte. Wir begleiten die Protagonistin Sunshine durch ihr Leben. Sie ist gerade in eine neue Stadt gezogen und fühlt sich dort von Beginn an überhaupt nicht wohl. Es ist immerzu neblig, kalt und das Wetter passt eindeutig zu der Stimmung, die auch im neuen Haus herrscht. Sunshine zweifelt erst an ihrer eigenen Wahrnehmung, nach kurzer Zeit ist sie sich jedoch sicher, dass mit dem Haus etwas nicht stimmt. Ich konnte sie wirklich gut verstehen, dass sie erst einmal mit sich hadert, da die Stimmen niemand außer ihr hört. Ihre beiden Tiere scheinen jedoch auch zu spüren, dass etwas nicht stimmt, man sagt ja, dass Tiere wesentlich sensibler als Menschen sind. So muss Sunshine, da ihr niemand glaubt, zunächst alleine klar kommen. Ich finde, für ein Mädchen ihren Alters macht sie das erstaunlich gut. Ich wäre an ihrer Stelle sicher sehr schnell hysterisch geworden und hätte nicht mehr in diesem Haus leben wollen. Sunshine ist ein eher ruhiges Mädchen, die sich nicht viel aus Modetrends macht, sondern eher durch außergewöhnliche Kleidung auffällt.Ich mochte sie schnell, weil sie ihren eigenen Stil hat. Dennoch tut sie anfangs wenig, um sich ein Bild von den ganzen Ereignissen zu machen, wie ich finde. Ein weiterer wichtiger Charakter ist Nolan, der quasi die Forschungen um das Haus und die Geschichte der Geister ins Rollen bringt. Er ist sehr aktiv, schnell haben die beiden eine emotionale Verbindung und er ist immer für Sunshine da. Ihn habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen.

Man ist schnell mitten im Geschehen und mir hat es gut gefallen, dass die Handlung aus Sunshines Sicht, in der Ich-Perspektive, erzählt wird. Trotzdem habe ich eine Weile gebraucht, um in der Geschichte anzukommen. Ich hatte das Gefühl, dass es immer wieder Abschnitte gibt, die sich ein wenig ziehen, weil dort recht wenig passiert. Ab der Mitte des Buchs konnte ich das Buch gefühlt, dann kaum noch zur Seite legen. Der Schreibstil ist recht angenehm zu lesen und er hat die düstere Stimmung wirklich gut aufbauen können. Trotzdem waren mir nicht genug gruselige Szenen enthalten, da hatte ich eine viel höhere Erwartung, die leider nicht erfüllt wurde. Das Buch endet mit einem recht fiesen Cliffhanger, dennoch weiß ich noch nicht, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.

Ich gebe 3,5 von 5 Punkten.

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Horrorbuch ohne Gruselstimmung

Kurz nach ihrem 16. Geburtstag zieht Sunshine mit ihrer Mutter Kat vom sonnigen Texas in das verregnete Washington. Schon vor dem Haus überkommt sie ein ungutes Gefühl und schnell wird klar: es spukt im neuen Zuhause. Ihre Mutter tut Sunshines Beobachtungen als Symptome von Heimweh ab und auch ihre beste Freundin Ashley glaubt ihr nicht. Mal ernsthaft, Geister? Einzig ihr neuer Klassenkamerad Nolan glaubt ihr und zusammen versuchen sie, der Sache auf den Grund zu gehen. Als Sunshines Mutter sich immer rätselhafter verhält, muss Sunshine sich beeilen, ansonsten ist ihre Mutter für immer verloren.

Sunshine Girl beruht auf einer Youtube-Serie von Paige McKenzie, die mit Hilfe von Alyssa Sheinmel nun auch eine Buchserie bekommt.
Das Buch liest sich recht schnell und flüssig. Zwischen den einzelnen Kapiteln, die alle aus der Sicht von Sunshine erzählt werden, berichtet auch ein unbekannter Beobachter von seiner Überwachung Sunshines.
Sunshine Girl soll ein Horrorbuch sein, dementsprechend habe ich einige Gruselstunden erwartet. Bis auf einmal kam aber keine wirkliche Spannung auf (und besagtes eine Mal hatte ich kurz vorher gerade erst wieder Supernatural geguckt…). Hauptcharakter Sunshine ist mit ihren Gedanken zu ihren Haaren und Nolan zwar ein typischer Teenager, trägt ansonsten aber recht wenig zur Handlung bei. Ab dem Zeitpunkt, an dem Nolan sich ihrer Suche nach Antworten anschließt, bekommt sie eben jene und Lösungen zu ihren Problemen nur noch vorgesetzt. Die meiste Arbeit macht Nolan, und Sunshine bricht als Antwort ohne ersichtlichen Grund einen Streit vom Zaun.
Atmosphäre kommt keine auf. Das Vokabular beschränkt sich auf „gruselig“ in verschiedenen Ausprägungen (supergruselig, gruseltastisch, etc.), das Haus riecht grundsätzlich modrig nach Schimmel, Sunshine ist immer kalt. Dass Sunshine Sätze, von denen sie nicht weiß, wie sie sie beenden soll, regelmäßig mit einem „…bla!“ abbricht, wirkt ebenfalls stümperhaft. Ich bin mir durchaus bewusst, dass Teenager so reden können, aber in einem Buch erwarte ich mehr Abwechslung in der Sprachgestaltung!
Hinzu kommt, dass fast allen Personen eine wichtige Rolle in der Gruselwelt zukommt und sie Sunshine weiterhelfen. Das ist mir einfach zu viel des Guten, es gibt außer der Mutter keinen normalen Menschen in Sunshines Umfeld.

Insgesamt ist dieses Buch leider einfach nichts Besonderes. Weder kommt eine Gänsehautatmosphäre auf noch sind die Charaktere auf Dauer sympathisch genug, als dass man mit ihnen mitfiebern würde. Das Ende kommt etwas überhastet und ist mir unterm Strich zu viel heile Welt.
Für die vorgesehene Altersgruppe ab 14 ist es sicherlich passend, da keine Splatterszenen vorkommen und ich mich in dem Alter bestimmt mehr gegruselt hätte. Für Ältere empfielt sich allerdings der Griff zu Altbewährtem wie Stephen King.

Ein Gedanke noch zur Übersetzung: Doris Hummel hat auch Fire Girl übersetzt, das ich Anfang des Monats gelesen und rezensiert habe. Dort hat mir die Übersetzung ausgesprochen gut gefallen. Bei Sunshine Girl schien sie aber Probleme zu haben, die englische/amerikanische Jugendsprache adäquat ins Deutsche zu übersetzen, und so wirken manche Dialoge etwas sehr gewollt. Schade.

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Enttäuschend

Sunshine ist ein 16jähriges Mädchen, das Secondhand-Klamotten liebt und sich super mit seiner Mutter versteht. Doch das ist nicht das einzig ungewöhnliche an ihr: Seit ihrem Umzug in ein altes Haus in einer nebelverhangenen Kleinstadt gehen dort merkwürdige Dinge vor. Sie hört Stimmen, Dinge in ihrem Zimmer stehen auf einmal an einem anderen Platz und Sunshine muss feststellen, dass sie offenbar Geister wahrnehmen kann.

Das Buch macht optisch einen guten Eindruck, auch unter dem Schutzumschlag versteckt sich eine Großaufnahme des Coverbildes. Leider konnte mich der Inhalt nicht so sehr überzeugen. Der Schreibstil war in Ordnung und ist mir weder positiv noch negativ in Erinnerung geblieben.

Sunshine ist ein sehr interessanter Hauptcharakter, sie hat bereits ihre eigene Persönlichkeit und ihren eigenen Stil entwickelt und es ist ihr auch egal, was andere davon halten. Nolan, den Sunshine in der neuen Schule kennenlernt, ist ihr in vielen Punkten so ähnlich, dass es schon wieder langweilig wird. Neben den beiden, einer gruseligen Lehrerin und Sunshines Mutter gibt es keine relevanten Personen. Diesen Mangel an abwechslungsreichen Charakteren hätte man eventuell durch eine spannende Story ausgleichen können.

In der Geschichte passiert jedoch lange Zeit fast nichts. Das Buch soll gruselig sein, leider war es das nur in zwei Szenen ansatzweise. Auch Sunshines Emotionen haben mich komplett kalt gelassen. Manche Kleinigkeiten wurden ständig wiederholt (wie z.B. Sunshines „Jane-Austen-Wörter“ oder dass ihre Mutter ihre beste Freundin ist), so dass ich froh war, als ich das Buch zuklappen konnte. Das vorhersehbare Ende mit einem überstürzten und übertriebenen Showdown fügte sich nahtlos in die dahinplätschernde Handlung ein.

Das Buch ist der Auftakt zu einer Trilogie. Ich persönlich werde den nächsten Band jedoch nicht mehr lesen.

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