Patricia Schröder: The Perfect

 
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Patricia Schröder: The Perfect
Untertitel
Wie weit gehst du für deinen Erfolg?
ET (D)
2016
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783649667834
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
deutsch

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Adam C. Oulay sucht DICH!
'Teile deine Kreativität, dein Trendgefühl
und deinen Geschäftssinn mit mir –
und vielleicht sogar noch mehr …
BEWIRB DICH JETZT!'

Wie weit würdest du für deinen Erfolg gehen?
Wärest du bereit, ALLES zu tun,
um dieses Casting zu gewinnen?
Auch wenn du niemandem trauen kannst,
außer deiner besten Freundin?
Selbst dann, wenn euer beider Leben in Gefahr wäre?
Es könnte DIE Chance sein – für eine von euch.
Oder aber der Weg in die Hölle …

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Ein etwas anderes Casting - spannend erzählt

Inhalt:
Leena und Jazz haben gerade ihr Abi in der Tasche, als ein gewisser Adam C. Oulay ein mehrwöchiges Designer-Casting veranstaltet, um eine neue Assistentin zu finden. Leena träumt schon lange von einer Karriere in der Modebranche und will sich unbedingt bewerben. Allein traut sie sich aber nicht und bittet ihre beste Freundin Jazz mitzumachen. Tatsächlich werden die beiden zusammen mit sechzehn anderen jungen Frauen aus mehreren Tausend Bewerbern ausgewählt. Doch ist ihnen beiden nicht wirklich klar, worauf sie sich da einlassen. Und ziemlich schnell verwandelt sich die Sache von einem Traum in einen Albtraum …

Meine Meinung:
Ich habe nun schon mehrere Jugendbücher von Patricia Schröder gelesen, und sie konnte mich mit ihrem lockeren, mitreißenden Schreibstil und ein paar Prisen Humor immer sehr gut unterhalten. Auch „The Perfect“ habe ich gerne gelesen. Obwohl ich mit Castings weder in der Realität noch im Fernsehen oder sonst wo etwas am Hut habe, gelang es der Autorin, mir diese Welt etwas näherzubringen. Wobei man sagen muss, dass es sich hier nicht gerade um ein normales Casting handelt. Die Umstände sind schon ziemlich abgedreht. Aber die Atmosphäre der Konkurrenz, der immense Druck, der auf den Teilnehmern lastet, wurde sehr gut dargestellt.

Die Geschichte wird in Ich-Form von der Protagonistin Jazz erzählt. Eine hervorragende Wahl! Denn so führt diese sympathische Figur den Leser eng an ihrer Seite durch die Handlung und man bekommt ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihre Zweifel und ihre Hoffnungen hautnah mit. Man weiß kaum mehr als Jazz selbst, und das ist nicht allzu viel. Einige wenige Perspektivwechsel führen für ein paar Seiten zu einem personalen Erzähler, der uns ein bisschen Einblick in zwei andere Charaktere gibt, trotzdem bleibt die Geschichte lange Zeit mysteriös und damit spannend.

Bei vielen Romanen habe ich schon erlebt, dass sich der Mittelteil etwas zieht. Das kann man hier wirklich nicht behaupten. Im Gegenteil, den Mittelteil fand ich am absolut fesselndsten. Nach einem spannenden, weil beunruhigenden Prolog wird man erst mal über viele, viele Seiten in das Setting und die Charaktere eingeführt. Hier hat mich vor allem gestört, dass quasi von allen Personen die Augen genau beschrieben wurden. Beim einen sind sie kupferfarben, beim anderen grün, manche haben goldene Sprenkel, andere petrolfarbene usw. Das war mir einfach zu viel. Denn mal ehrlich: Fallen einem solche Details wirklich im Vorübergehen auf?

Aber wie gesagt, der Mittelteil war dann wirklich super spannend. Hier konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Alles war sehr mysteriös, und ich habe mich mehr als ein Mal gefragt, warum die jungen Leute, vor allem Jazz, die ja eigentlich gar kein Interesse an dem Casting hat, so mit sich umgehen lassen. Die Macher des Castings waren mir sehr suspekt und die Bedingungen für die Teilnehmer teilweise schon menschenverachtend. Immer wieder habe ich gerätselt, was damit eigentlich bezweckt wird. Und leider ist es mir bis zum Schluss nicht ganz klargeworden. Die Erklärungen, die hier geliefert wurden, waren mir einerseits zu einfach, also nichts Originelles, andererseits zu hanebüchen. Doch das ist einfach nur mein ganz persönliches Empfinden.

Eine kleine Liebesgeschichte darf bei so einem Jugendbuch natürlich nicht fehlen. Zum Glück nimmt sie aber nicht besonders viel Raum ein. Andererseits kann sie sich dadurch leider auch nicht langsam und mit Bauchkribbeln entwickeln, sondern fällt praktisch mit der Tür ins Haus. Das wirkte für mich ein wenig plump.

Wie oft bei Patricia Schröder gibt es auch in „The Perfect“ eine Botschaft. Dabei geht es vor allem um unsere Daten, die wir tagtäglich so sorglos Fremden überlassen, sei es in sozialen Netzwerken oder auf andere Art.

Fazit:
Auch wenn Patricia Schröder mich mit „The Perfect“ nicht restlos begeistern konnte, hat mir das Lesen doch ein paar spannende und unterhaltsame Stunden beschert, und ich empfehle das Buch gerne weiter. Meine Kritikpunkte fand ich alle nicht so dramatisch. Die positiven Seiten überwiegen auf jeden Fall.

Herzlichen Dank an den Coppenrath Verlag und Literaturschock, die mir ein Rezensionsexemplar zugeschickt haben.

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Ich bin kein Casting-Fan, aber dennoch mochte ich das Buch

Inhalt
Als die beiden Freundinnen Jazz und Leena von einem geheimnisvollen Designer-Casting erfahren, wittert Leena ihre Chance. Leena zu Liebe bewirbt sich auch Jazz für das Casting und zusammen bestreiten sie dieses ohne zu wissen auf was sie sich wirklich eingelassen haben. Ausgerichtet wird es von Adam C. Oulay, doch keiner weiß wer dahinter steckt. Als dann 18 Teilnehmerinnen ausgewählt werden beginnt ein Wettstreit, der es in sich hat und es folgen mysteriöse Vorfälle...

Meine Meinung
"The Perfect- Wie weit gehst du für deinen Erfolg?" ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, aber ich wurde direkt neugierig. Zwar mag ich im Fernsehen keinerlei Castings und bin auch so kein Fan davon, aber dennoch konnte es mich neugierig machen, da es nach einem etwas anderen Casting klang und ich muss sagen, dass es mir recht gut gefallen hat.

Was allerdings wohl daran liegt, dass man direkt zu Beginn erfährt, dass Leena etwas schreckliches zustoßen wird. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich mich lange Zeit wohl ziemlich gelangweilt, da ich das Casting an sich nicht sonderlich interessant fand. Aber ich wollte wissen, wie es dazu kommt, dass Leena so etwas (ich werde hier nicht verraten, was es ist) passiert und was hinter allem steckt und das konnte mich wirklich ans Buch fesseln.
Außerdem fand ich es spannend, dass die Teilnehmer selber nicht wussten, was auf sie zukommt und sie durchweg überwacht wurden, was eine teils beklemmende Atmosphäre heraufbeschwört.

Jazz als Protagonistin mochte ich sehr, allerdings konnte ich nicht wirklich verstehen, warum sie ihren Traum nach Australien zu gehen für ein Casting verschiebt auf das sie gar keine Lust hat. Klar, sie möchte ihre Freundin unterstützen und ich finde es toll, dass die beiden so befreundet sind. Aber sie verzichtet dafür auf Monate ihres Traumes und manchmal sollte man vielleicht auch mal an sich denken. Dennoch war mir Jazz sehr sympathisch, weil sie immer menschlich bleibt und so ihre Fehler hat.
Leena dagegen wirkt wie eine Träumerin, die etwas naiv ist und für ihren Traum alles tun würde. Sie wendet sich sogar bei dem Casting von Jazz ab um bessere Chancen zu haben, wofür ich allerdings keinerlei Verständnis hatte, weil Jazz ja ihren Traum ihretwegen verschiebt. Deshalb war sie mir auch weniger sympathisch als Jazz.
Doch die beiden reifen und entwickeln sich durch das Geschehen und ich muss sagen, dass alle Protagonisten wirklich gut ausgearbeitet sind.
Wie für so ein Buch typisch, darf auch hier keine Liebesgeschichte fehlen. Diese fand ich süß, wenn auch teils vorhersehbar. Aber sie passt gut zu dem Ganzen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und sehr atmosphärisch. Ich konnte gar nicht anders als mit Jazz zu fühlen, sodass ich sie sehr gerne begleitet habe. Alles wird aus der Ich-Perspektive von Jazz geschildert, mit einigen wenigen Perspektivwechseln zu einer Person bei der man nur raten kann, wer es ist (personaler Erzähler). Diese Perspektivwechsel konnten mich aber ebenfalls neugierig machen und so habe ich das Buch trotz des Casting-Themas gerne gelesen.

Es gibt so einige Überraschungen und vor allem das Ende konnte mich mitreißen und überraschen. Die Aufklärung des Ganzen war nach meinem Geschmack und bietet einen gelungenen Abschluss. "The Perfect- Wie weit gehst du für deinen Erfolg?" wird wohl nicht mein letztes Buch von der Autorin gewesen sein.

Fazit
"The Perfect- Wie weit gehst du für deinen Erfolg?" hat mir recht gut gefallen und das obwohl ich wirklich kein Casting-Fan bin, aber ich wusste ja worauf ich mich einlasse und deshalb war ich schon fast positiv überrascht. Das Buch konnte mich wirklich fesseln und ich war gespannt darauf, was mit Leena passiert und was hinter allem steckt. Casting-Fans kommen hier bestimmt noch mehr auf ihre Kosten, aber auch so kann ich das Buch empfehlen.

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