Renée Ahdieh: Rache und Rosenblüte

Renée Ahdieh: Rache und Rosenblüte

 
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Renée Ahdieh: Rache und Rosenblüte
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
The Rose and the Dagger
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783846600405
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
432

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in

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Handlungsort

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Einhundert Leben für das eine, das du nahmst. Ein Leben bei jedem Sonnenaufgang. Gehorchst du auch nur an einem einzigen Morgen nicht, nehme ich deine Träume von dir. Ich nehme deine Stadt von dir. Und ich nehme von dir dieses Leben tausendfach.

Shahrzad und Chalid haben sich gefunden. Und obwohl ihre Gefühle füreinander unverbrüchlich sind, lauert da immer noch der Fluch, der dem jungen Kalifen auferlegt wurde. Sie wissen beide, dass diese Last ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg steht. Und so verlässt Shahrzad den Palast. Sie verlässt Chalid. Aber kann sie einen Weg finden, ihre große Liebe nicht zu verlieren? Und kann sie verhindern, dass noch mehr Unschuldige sterben?

Autoren-Bewertungen

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Abenteuer und Romantik im orientalischen Flair

"Rache und Rosenblüte" beginnt recht genau da, wo "Zorn und Morgenröte" aufhört und knüpft direkt an das Ende von Band 1 an. In Ray sind Aufräumungsarbeiten nach dem großen Unwetter im Gange, an denen Chalid, der Kalif von Chorasan, sich inkognito beteiligt. Shahrzad musste währenddessen die Stadt verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen, und befindet sich nun im Lager der Aufständischen unter dem Schutz von Tarik und Scheich Omar.

Die Ausgangssituation ist also eine völlig andere als in Band 1. Shahrzad und Chalid sind voneinander getrennt. Die Dynamik zwischen ihnen, die einen Gutteil des Reizes von Band 1 ausmachten, fehlt hier anfangs. Folglich gibt es in der ersten Buchhälfte einige Längen. Shahrzads ganzes Streben ist es, den Fluch, der auf Chalid und damit auf ganz Chorasan lastet, zu brechen. Hierbei muss sie einiges leisten, und auch ihre Liebe und Treue zu Chalid unter Beweis stellen.

Ganz 1001-Nacht-gemäß werden zwischendurch auch Märchen erzählt, und magische Elemente fügen sich unaufdringlich in die Geschichte ein. Wunderschön geschildert ist wieder die orientalische Atmosphäre: mit Ortsbeschreibungen, Essen, Trinken, Gerüchen und Gebräuchen und einem dazu passenden blumigen, bildhaften, ausschweifenden Schreibstil. Der Leser begegnet Nebenfiguren aus Band 1 wieder, aber lernt auch neue Personen kennen. Shahrzads Familie ist nun stärker präsent. Doch da sind auch die Aufständischen, die Chalid stürzen wollen und die sind nicht zu unterschätzen. Sie bringen mehr als nur einen Hauch Spannung und Abenteuer in die Geschichte.

Die Handlung ist zwar originell und bietet überraschende Wendungen, dafür lässt die Logik hin und wieder zu wünschen übrig. Besonders in den Gesprächen der jungen Leute war manches nicht nachzuvollziehen, die Dialoge manchmal allzu knapp und in Andeutungen steckenbleibend. Shahrzad verhielt sich des öfteren zickig und unklug. Auch andere Personen konnte ich manchmal nicht verstehen. Am Ende löste sich alles recht simpel auf, wobei auf den letzten Drücker wohl noch etwas Dramatik in die Handlung gebracht werden sollte, und es mir im allgemeinen etwas zu politisch korrekt zuging. Hier passte für mich einiges nicht gut zusammen, so dass das Buch im Hinblick auf die Konsistenz und Stringenz der Handlung meinen Ansprüchen leider nicht ganz genügte. Aber wer einfach nur eine romantische, leichte Liebesgeschichte mit etwas Spannung und Abenteuer in orientalischem Flair lesen will, der ist mit diesem Buch gut beraten, doch sollte man Band 1 (Zorn und Morgenröte) unbedingt zuvor gelesen haben.

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Kommt nicht an Band 1 heran

Achtung, es handelt sich um den zweiten Band und diese Rezension kann somit Spoiler zu Teil 1 enthalten!

Die Handlung setzt unmittelbar nach den Ereignissen des ersten Teils „Zorn und Morgenröte“ ein. Es gibt keine großen Nacherzählungen, was vorher passiert ist, somit ist es empfehlenswert, die beiden Bücher ohne allzu große Pause zu lesen. Bei mir ist Band 1 schon eine ganze Weile her gewesen und dementsprechend hatte ich etwas Mühe, wieder in die Geschichte einzusteigen.

Chalid, der Kalif von Chorasan, kehrt zurück in seine Hauptstadt und findet sie völlig verwüstet vor. Ein unheimlicher Sturm hat vieles zerstört. Doch am schlimmsten für Chalid ist das Verschwinden von Shahrzad, der Frau, die er über alles liebt. Als pflichtbewusster Herrscher erkennt er aber auch, dass es nun für ihn Wichtigeres zu tun gibt, als ihr nachzureiten, denn er muss sich um den Wiederaufbau der Stadt kümmern und außerdem hatte Shahrzad ja auch Gründe für ihr Weggehen.

Sie befindet sich nun mitten in der Wüste in einem Zeltlager voller Feinde ihres Ehemanns und sucht nach einem Weg, wie sie seinen Fluch brechen und die Menschen überzeugen kann, dass er nicht das Monster ist, das sie alle in ihm sehen.

Den ersten Band hatte ich seinerzeit verschlungen und trotz einiger kleiner Kritikpunkte für gut befunden. Dementsprechend gespannt war ich nun auf die Fortsetzung, die aber meiner Meinung nach leider das Niveau nicht halten konnte.

Die Trennung der beiden Liebenden über sehr weite Strecken in der Geschichte bedeutete für mich ein Fehlen des Zaubers, den sie im ersten Band zusammen verbreiten konnten. Ihr jeweils alleiniger Kampf liest sich hier recht zäh und irgendwie passiert oft kapitellang nicht wirklich etwas.

Interessante Nebenfiguren aus dem ersten Band spielen hier plötzlich kaum eine Rolle mehr, dafür überraschen dann auf einmal andere.

Richtig enttäuscht hat mich aber das Ende. Hier wird in ein paar Zeilen plötzlich das vorher unlösbar scheinende Problem einfach beiseite geschafft. Natürlich mussten vorher einige Dinge passieren und Rädchen ineinander greifen, aber letztlich ging mir das dann zu schnell und vor allem zu einfach.

Immerhin ist die Geschichte mit diesem zweiten Teil abgeschlossen. Es gibt noch 3 ebook-Kurzgeschichten, die man als kleine Zusatzhäppchen zwischen den beiden Büchern lesen kann, man verpasst aber auch nichts, wenn man sie nicht kennt.

Insgesamt kommt das Buch für mich leider nicht an den ersten Teil heran, aufgrund des schönen Schreibstils und der interessanten Ideen werde ich die Autorin aber grundsätzlich auf jeden Fall im Blick behalten!

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Anders als erwartet, dennoch ist der Autorin der Abschluss der Reihe gut gelungen !!

Klappentext:
"Einhundert Leben für das eine, das du nahmst. Ein Leben bei jedem Sonnenaufgang. Gehorchst du auch nur an einem einzigen Morgen nicht, nehme ich deine Träume von dir. Ich nehme deine Stadt von dir. Und ich nehme von dir dieses Leben tausendfach. Shahrzad und Chalid haben sich gefunden. Und obwohl ihre Gefühle füreinander unverbrüchlich sind, lauert da immer noch der Fluch, der dem jungen Kalifen auferlegt wurde. Sie wissen beide, dass diese Last ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg steht. Und so verlässt Shahrzad den Palast. Sie verlässt Chalid. Aber kann sie einen Weg finden, ihre große Liebe nicht zu verlieren? Und kann sie verhindern, dass noch mehr Unschuldige sterben?"

Meine Meinung:
Mit "Rache und Rosenblüte" hat die Autorin Renée Ahdieh die Dilogie, die im Orient spielt, beendet. Da mir der erste Teil "Zorn und Morgenröte" sehr gut gefallen hat, war ich wahnsinnig glücklich als der zweite Teil nun erschien. Wichtig ist, dass ihr die beiden Werke in der korrekten Reihenfolge lest, da die Handlung hier stark aufeinander aufbaut. Desweiteren gibt es in "Rache und Rosenblüte" nicht wirklich eine Rückblende, sondern die Geschehnisse knüpfen direkt an die vorangegangen Ereignisse an. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen, es fiel mir auch nicht schwer, wieder in die Handlung einzusteigen. Ich mag den Schreibstil der Autorin Renée Ahdieh wahnsinnig gern, oftmals wirkt er richtiggehend poetisch, er sticht in jedem Fall hervor. Auch dieser Teil der Geschichte hat mich innerhalb weniger Seiten schon ans Buch gefesselt. Die Entwicklung der Charaktere hat mich stellenweise ein wenig überrascht, ich fand es auch schade, dass Chalid und Shahrzad voneinander getrennt sind. Bei Shahrzad habe ich ihre Entwicklung als sehr positiv empfunden, wobei ich sie vorher auch schon mochte. Sie ist eine sehr temperamentvolle und willensstarke Frau, echt bewundernswert. Es werden neue Charaktere eingeführt, die mir größtenteils auch zugesagt haben. Ganz besonders mochte ich Artan, da er einfach wahnsinnig sarkastisch ist ;-), aber auch Shahrzads kleine Schwester spielt eine wichtigere Rolle, was mir gut gefallen hat. Hervorheben muss ich auch einfach die verbalen Auseinandersetzungen zwischen Shahrzad und Chalid. Man spürt die Dynamik zwischen den beiden einfach so toll. Die Autorin hat es durch unerwartete Wendungen einige Male geschafft mich zu überraschen. Die liebevollen und detaillierten Beschreibungen vieler Situationen haben es mir ermöglicht mich voll und ganz auf die Geschichte einzulassen. Ich habe "Rache und Rosenblüte" binnen kürzester Zeit durchgelesen.

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