Ross Welford: Zeitreise mit Hamster

Ross Welford: Zeitreise mit Hamster

 
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Ross Welford: Zeitreise mit Hamster
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Time Travelling with a Hamster
ET (Original)
2016
ISBN-13
9783649622376
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
368

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Mein Dad ist zweimal gestorben.

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Handlungsort

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„Hätte mich früher einer gefragt, ich hätte gesagt, dass eine Zeitmaschine vermutlich wie ein U-Boot aussieht. Oder vielleicht wie eine Rakete. Stattdessen schaue ich jetzt auf einen Laptop und eine Zinkwanne aus dem Gartencenter.
Das ist Dads Zeitmaschine. Und sie wird die Welt verändern. Na ja, auf jeden Fall meine.“

Al Chaudhury hat eine unglaubliche Chance. Er kann das Leben seines verstorbenen Vaters retten. Das Einzige, was er dafür tun muss: in das Jahr 1984 zurückreisen, um einen schicksalsvollen Gokart-Unfall zu verhindern …

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Spannend und warmherzig erzähltes Zeitreiseabenteuer

An seinem 12. Geburtstag erhält Al einen Brief von seinem Vater, der vor 4 Jahren verstorben ist. In diesem Brief erfährt er, dass sein Vater eine Zeitmaschine erfunden hat, mit der man erfolgreich in der Zeit reisen kann. Nun bittet ihn sein Vater in das Jahr 1984 zu reisen und einen Unfall in seiner Kindheit zu verhindern, der für seinen Tod verantwortlich ist.
Da Al aber inzwischen mit seiner Mutter bei Steve und seiner Tochter Carly, der Welt-schlimmsten-Stiefschwester wohnt, und die Zeitmaschine sich in seinem alten Zuhause befindet, gestaltet sich sein Vorhaben schwieriger als es sein Vater vorhersehen konnte...

Natürlich fragt man sich als Leser, warum Als Vater nicht einfach selbst in die Vergangenheit gereist ist und den Unfall verhindert hat. Ganz einfach, weil ein Mensch nicht zweimal im gleichen Moment existieren kann. Deshalb kann man nicht in seine eigene Kindheit reisen, oder zu einem Zeitpunkt zurückkehren zu dem man bereits eine Zeitreise unternommen hat. Das und noch vieles mehr wird zum Verständnis von Zeitreisen, deren Möglichkeiten und Grenzen, im Verlauf der Handlung erklärt.

In der ersten Hälfte des Buches erzählt Al dem Leser einiges über sich selbst und die Menschen in seinem Umfeld und natürlich über die Planung der bevorstehenden Zeitreise. Vor allem sein indischer Großvater Byron hat mir sehr gut gefallen. Er ist ein wahrer Gedächtniskünstler, kümmert sich liebevoll um Al und hat für fast jede Situation eine Weisheit parat.

Sobald die Zeitreise beginnt wird es richtig spannend, denn das Schicksal und die Vergangenheit lassen sich nicht so leicht überlisten. Al ist ein Junge, der das Herz auf dem richtigen Fleck hat und sich mit Intelligenz und einer gewissen Naivität an die Lösung der sich ihm stellenden Probleme macht. Wird es ihm gelingen die Vergangenheit so zu verändern, wie er sich das wünscht? Lässt sich das Schicksal überlisten?

Mit Herz und Humor erzählt der Autor Als Zeitreiseabenteuer. Der Schreibstil liest sich flüssig und ist der Zielgruppe entsprechend angepasst.
Das Buch ist für junge Leser ab 10 Jahren gedacht, ist aber auch für erwachsene Leser, die sich für eine fantasievolle und warmherzige Geschichte begeistern können, bestens geeignet.

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Kurzweilige, liebevoll geschriebene Geschichte

Ich habe bei dem Buch „Zeitreise mit Hamster“ ein eher humorvolles Kinderbuch erwartet, doch dem war nicht ganz so. Aber das heißt noch lange nicht, dass ich von der Geschichte enttäuscht bin – im Gegenteil, denn der Autor schafft es, die Story gefühlvoll und mit viel Herz zu erzählen.

Das Buch dreht sich um Al Chaudhury, er an seinem 12. Geburtstag ein Brief von seinem verstorbenen Vater erhält. Dieser Brief stellt sein Leben ganz schön auf den Kopf, denn sein Vater besitzt eine etwas andere Zeitmaschine und bittet seinen Sohn darum, seinen Tod ungeschehen zu machen. Alles was er dafür tun muss: In das Jahr 1984 reisen und den schlimmen Gokartunfall verhindern, der ihm einst das Leben kostete. Eine turbulente Zeit beginnt…

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden und die Hauptfigur Al ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen. Seine schlaue, aber auch etwas naive Art hat mich an meine Tochter erinnert. Und deshalb hatte Al schon einmal bei mir gewonnen.
Der Schreibstil ist ok und locker-leicht – genau richtig für die jüngere Zielgruppe. Obwohl ich ein Kinderbuch erwartet habe, war dem nicht wirklich so, denn an manchen Stellen wurde es doch sehr emotional und ich musste schwer schlucken, denn Als Erlebnisse sind mir sehr nah gegangen. Aber die humorvollen Stellen haben dann wieder eine gewisse Leichtigkeit hinein gebracht. Es ist zudem ein schöner Lesefluss gegeben und die Kapitel sind schön kurz gehalten, was ich sehr mag.

Außerdem lernt man bei der Geschichte auch noch etwas dazu – über die Zeit und dem Universum, so dass auch Erwachsene bestimmt noch das ein oder andere Neue erfahren. Die kurzweilige, liebevoll geschriebene Geschichte hat mich auf jeden Fall gut unterhalten. Dieser etwas andere Zeitreiseroman ist nicht nur für junge Leser sehr geeignet, sondern auch für ältere Leser.

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Spannendes Abenteuer

Albert, auch Al genannt, ist nicht gerade ein glückliches Kind. Sein Vater starb vor vier Jahren, und als die Mutter einen neuen Mann kennen lernte, mussten sie auch noch umziehen. Nun lebt er mit seiner Mutter, Steve und Carly (die Welt-schlimmste-Stiefschwester) unter einem Dach.
An Als zwölften Geburtstag überreicht die Mutter ihm einen Brief von seinem Vater. Darin bittet er ihn um einen großen Gefallen. Mit seiner Zeitmaschine, die der Vater heimlich im alten Haus gebaut und versteckt hat, soll er in die Zeit zurückreisen und ihm das Leben retten.

Das Buch habe ich zusammen mit meinen Kindern (9 und fast 11) gelesen.
Da die Kapitel ziemlich kurz gehalten sind, eignet sich das Buch prima zum vorlesen: "Och, bitte noch ein Kapitel...".
Die Kinder waren wirklich begeistert, auch wenn sie fanden das die "Einleitung" etwas lang war.
Es hat nämlich gedauert bis die eigentlichen Zeitreisen losgehen, denn vorher musste Al noch einiges erledigen und er erzählt auch vieles über die Menschen die ihm wichtig sind, und das nimmt einige Kapitel in Anspruch.
Ab dem Moment aber wo die Zeitreisen losgehen, wird es irre spannend und unvorhersehbar. Selbst ich als Erwachsene konnte nie vorhersehen welche "Zeit-Katastrophe" sich als nächstes anbahnt.
Es wird nur aus Als Sicht in der Ich-Form erzählt. Die Kinder mochten ihn direkt weil er so eine fesselnde und witzige Art hat. Sie hörten ihm gerne zu, denn er redet auch so wie ein Zwölfjähriger in "echt" reden würde. Manchmal spricht er auch seine Leser direkt an: "Was würdet ihr tun wenn..."
Der Stil des Autors ist für Kinder in dem empfohlenem Alter genau richtig. Zwar einfach gestrickt, aber doch mit einem ordentlichen Wortschatz. Meine Kinder hatten nur Schwierigkeiten zu folgen wenn es um die Fachbegriffe in Sachen Zeitreisen ging. Da wurde es aber wirklich etwas kompliziert. Einstein und seine Relativitätstheorie, Raum-Zeit-Kontinuum und solche Sachen sind ja nicht gerade leichte Kost. Der Autor hält sich aber damit zum Glück nicht lange auf.
Unlogisch wurde es auch nie, was ja öfter mal vorkommt in Zeitreise-Geschichten.
Meine Kinder fanden das Buch insgesamt toll. Die Große war hinterher am überlegen was man mit einer Zeitmaschine alles anstellen könnte. Die Kleine hatte es etwas schwerer sich die Konsequenzen beim manipulieren der Zeit vorzustellen. Es ist aber auch ein komplexes Thema. Auf jeden Fall regt das Buch die Phantasie an.

Fazit: Ein spannendes Abenteuer für Jungen und Mädchen und alle ab 10 Jahre.

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