Maggie Stiefvater: Ruht das Licht

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Maggie Stiefvater: Ruht das Licht
Verlag
ET (D)
2011
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Linger
ET (Original)
2010
ISBN-13
9783839001189

Informationen zum Buch

Seiten
400

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Erster Satz
Dies ist die Geschichte eines Jungen, der ein Wolf war, und eines Mädchens, das zu einem wurde.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Obwohl alles verloren schien, ist Sam zu Grace zurückgekehrt. Er hat den Wolf in sich besiegt und jetzt liegt ein ganzes Leben in seiner Menschengestalt vor ihm. Doch nun ist es Grace, deren Zukunft ungewiss erscheint. Sie, die sich ihrer menschlichen Haut immer so sicher war, hört nachts die Stimmen der Wölfe und weiß: Sie rufen nach ihr. Wogegen Grace sich mit aller Macht wehrt, wäre Cole hochwillkommen. Cole wünscht sich nur eines: Vergessen. Vergessen, wer er ist. Vergessen, was er getan hat. Die Wolfshaut ist seine Zuflucht. Doch trotz der eisigen Kälte gelingt es ihm nicht, die Wolfsgestalt dauerhaft anzunehmen.Als Coles Vergangenheit ihn einholt und sich immer mehr neugierige Augen auf die Wölfe richten, muss Sam zusehen, wie seine Welt zerbricht: Das Rudel schwebt in größter Gefahr und Grace hält nur noch die Liebe zu ihm in ihrem menschlichen Leben. Sam ahnt, dass der Wolf in ihr eines Tages siegen wird

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2 Bewertungen

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Sprache & Stil 
 
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Ruht das Licht

Achtung, wer Teil 1 noch nicht kennt: Die Rezi enthält Inhalte von "Nach dem Sommer"

Sam kann sein Glück immer noch nicht richtig fassen. Er bleibt ein Mensch und kann nun jede freie Minute mit Grace verbringen. Jede Nacht schleicht sich Sam in das Zimmer von Grace, um dort gemeinsam mit ihr einzuschlafen. Eigentlich müssten die beiden überglücklich sein, doch als Grace immer wieder von Kopfschmerzen und Fieberschüben geplagt wird, ist ihr gemeinsames Glück bedroht, denn leider verrät der Klappentext nur zu deutlich, was das zu bedeuten hat. Das finde ich sehr schade.

Zusätzliche Dramatik erhält die Geschichte, als die Eltern von Grace Angst bekommen, dass ihre Tochter nicht mehr so problemlos nebenbei mitläuft, wie das bisher der Fall war. Grace hat zu funktionieren und das versuchen sie mit allen Mitteln zu erreichen. Erst war ich etwas irritiert, weil es so aussah, als ob sie sich tatsächlich Sorgen um Grace machen, denn das wäre untypisch für sie gewesen. Doch schnell wurde klar, dass es ihnen nur darum geht, dass Grace auch weiterhin die brave Schülerin und Vorzeigetochter sein soll.

Besonders fesselnd fand ich die Handlung um Isabel und den neuen Charakter Cole. Cole ist einer der jungen Leute, die in Band 1 von Beck in Werwölfe verwandelt wurden. Nun erfahren wir endlich wie sich dass alles genau zugetragen hat. Sam sieht es als seine Aufgabe, sich um die neuen Wölfe zu kümmern, doch Cole macht es ihm nicht leicht. Er ist emotional total abgestumpft und kaum etwas kann in emotional berühren. Da begegnet er Isabel, die auch eine Mauer um ihre Gefühle errichtet hat und die fast nichts beeindrucken kann. Mit diesen beiden schwierigen und doch faszinierenden jungen Leuten sind der Autorin zwei interessante Persönlichkeiten gelungen, deren Geschichte mich fast noch mehr gefesselt hat als die von Grace und Sam, auch wenn Coles Wandel schneller kam als ich erwartet hatte.

Die Geschichte wird dieses Mal von vier verschiedenen Ich-Erzählern aus ihrer jeweiligen Perspektive geschildert, was ich ab und zu etwas anstrengend zu lesen fand, denn nicht immer fiel es mir leicht sofort auf den neuen Erzähler gedanklich umzuschalten. Ansonsten lässt sich der Schreibstil der Autorin gut lesen und ich bin regelrecht in der Handlung versunken.

Leider erfahren wir kaum etwas über Olivia. Was hat sie dazu gebracht, sich in einen Wolf verwandeln zu lassen? Ich gehe davon aus, dass diese Frage in Band drei beantwortet wird, wenn sie sich dann wahrscheinlich wieder in einen Menschen verwandelt und wir ihr hoffentlich wieder begegnen.

Das Ende war zwar abzusehen, aber ich fand es trotzdem sehr spannend. Vor allem Coles Theorien bringen eine ganze neue Sichtweise in die Geschichte und dürften ein Teil der Handlung von Band drei sein, genauso wie die Frage, wie es mit Grace und Sam weitergeht.

Insgesamt hat mir das Buch besser gefallen als Band 1. Ich konnte mich besser auf die Geschichte einlassen und habe sie sehr gerne gelesen, was bestimmt an der gelungenen Mischung aus Spannung, Dramatik und der ersten großen Liebe liegt.

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(Aktualisiert: 20 Februar 2012)
Gesamtbewertung 
 
3.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0
Charaktere 
 
3.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Enttäuschender Mittelteil der Trilogie

Zum Buch:

Die Geschichte geht da weiter, wo „Nach dem Sommer“ geendet hat. Sam ist geheilt und ein Mensch. Doch schon der Prolog verrät (leider), dass nun nicht alles einfach und schön bleiben wird. Im Gegensatz zu Band 1 wird hier nicht nur die Sicht von Sam und Grace geschildert, sondern es werden zwei weitere Perspektiven eingeführt, die von Isabel und Cole. Wer Cole ist, enthüllt sich erst nach und nach, Isabel hingegen ist ja schon aus dem ersten Band bekannt.

Eigentlich möchte ich hier gar nichts weiter zum Inhalt schreiben, denn Prolog und Klappentext verraten ja eh schon zu viel.

Meine Meinung:

Nach dem zauberhaften „Nach dem Sommer“ war ich schon sehr gespannt auf diesen Nachfolger. Die Sprache der Autorin ist auch wieder wundervoll und die ersten Seiten flogen nur so dahin. Doch nach und nach verlor die Geschichte leider an Fahrt. Gerade die Hauptcharaktere Sam und Grace konnten mich in dieser Fortsetzung nicht überzeugen und blieben mir zu blass. Unterhaltsam wurde die Erzählung eher durch Cole und Isabel, die Witz und Spannung ins Geschehen brachten.

Irgendwie hinterlässt das Buch bei mir den faden Beigeschmack, nur eine Überleitung zum unvermeidlichen Band 3 zu sein. Dass am Ende reichlich offene Fragen und nicht zu Ende geführte Handlungsstränge bleiben, verstärkt diesen Eindruck. Vielleicht wäre es besser gewesen, die Geschichte gar nicht zwanghaft als Trilogie anzulegen, denn eigentlich war das Ende von Nach dem Sommer wunderschön und völlig ausreichend.

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