Kerstin Gier: Silber. Das erste Buch der Träume

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Kerstin Gier: Silber. Das erste Buch der Träume
ET (D)
2013
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783841421050

Informationen zum Buch

Seiten
416

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Der Hund schnüffelte an meinem Koffer.

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Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.

Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett. 

Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen ...

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Geheimnisvoll, romantisch - wunderschön

Liv, die eigentlich Olivia heißt, und ihre Schwester Mia sind Umzugsprofis. Innerhalb der letzten fünf Jahre mussten sie viermal umziehen, weil der Hang ihrer Mutter, eine Literaturprofessorin, zu immer neuen Herausforderungen in fernen Ländern befriedigt werden musste. Nun, nachdem sie die Ferien bei ihrem Vater in der Schweiz verbracht haben, hoffen die beiden Mädchen auf etwas mehr Ruhe in Großbritannien. Ihre Mutter hat endlich eine lange ersehnte Stelle ergattert und alle freuen sich auf ein Leben in einem schnuckeligen kleinen Cottage. Doch als Liv und Mia in England angekommen sind, zerschlagen sich erneut ihre Pläne. Das Cottage sei heruntergekommen und als Notlösung müssen sie nun eine Wohnung mitten in London beziehen. Außerdem ist da noch der haarlose Ernest, in den sich ihre Mutter unsterblich verliebt zu haben scheint. Immerhin läuft es in der neuen Schule für die Mädchen ganz gut, wären da nur nicht diese vier überirdisch gutaussehenden, blonden Jungs - und die rätselhaften Träume, die sich viel zu real anfühlen.

"Silber. Das erste Buch der Träume" ist mein erstes Buch von Kerstin Gier und ich frage mich, weshalb ich die Autorin so lange ignoriert habe. Sie schreibt nicht nur unglaublich routiniert, sondern auch mit einem herrlichen Augenzwinkern. Die Dialoge sind humorvoll, die Charaktere zum liebhaben (und weniger liebhaben) und die Handlung ist spannend und bietet so einige romantische und überraschende Momente.

Normalerweise kann ich mit Traumszenen selten etwas anfangen, aber die hier beschriebenen haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Kerstin Gier beschreibt die Traumwelten der Jugendlichen mit so viel Gefühl und Leben, dass man sich sehr schnell wünscht, selbst so träumen zu können. Erwähnenswert ist natürlich auch noch die Gestaltung des Buches. Hier hat sich der Verlag selbst übertroffen. Der Schutzumschlag besteht aus einem Relief, über das man ständig streicheln will. Das legendäre "Tittle-Tattle-Blog", das Blog der noch geheimnisvollen Secrecy, hebt sich stilistisch vom Rest der Geschichte ab und alle paar Seiten wurden Blumenornamente neben den Text gedruckt. Sogar die Buchbindung selbst ist nochmals wunderschön verziert.

Diesem ersten Teil werden noch zwei Fortsetzungen folgen. "Das erste Buch der Träume" endet zwar mit einigen Hinweisen auf das Kommende, aber man liest nicht den letzten Satz mit einem What-the-fuck?-Gefühl. Livs erstes Abenteuer ist weitgehend abgeschlossen und der Ausblick am Ende des Buches, ein Kommentar der Autorin, lässt darauf schließen, dass der Sherlock-Holmes-Fan auch im zweiten Buch einen Fall lösen muss, wobei natürlich der rote Faden der Geschichte, die seltsamen Träume, vermutlich erst in Buch drei aufgeklärt werden.

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(Aktualisiert: 29 Juli 2013)
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Grandios

Inhalt:
Liv und ihre Schwester Mia sind in den letzten Jahren zig mal umgezogen und würden eigentlich gerne mal ein dauerhaftes zu Hause haben. Daher freuen sie sich sehr, dass ihre Reise diesmal nach England geht und sie in ein schnuckeliges Cottage ziehen.
Doch kaum am Flughafen angekommen, tritt eine kleine Planänderung in Kraft. Diese Planänderung heißt Ernest und ist der neue Freund ihrer Mutter. Und zu allem Übel sollen sie auch noch bei ihm wohnen.
Ernest hat ebenfalls zwei Kinder, die Zwillinge Grayson und Florence, die natürlich ebensowenig davon begeistert sind, ihr Haus in Zukunft teilen zu müssen.
Als ob das noch nicht genug wäre, bekommt Liv aufeinmal ganz komische Träume.....

Meine Meinung:
Auch mit diesem Buch hat sich Kerstin Gier wieder selber übertroffen. Das tolle ist ja, dass ihre Bücher All-Age Romane sind. Ich bin eigentlich schon sehr weit von der empfohlenen Altersgrenze entfernt, fühlte mich aber trotzdem bestens unterhalten.
Ich liebe Kerstin Gier`s "besonderen" Humor schon seit der Müttermafia und ich kam auch hier wieder voll auf meine Kosten.
Aber auch Themen wie die erste Verliebtheit werden wunderbar und einfühlsam beschrieben.
Besonders gut hat mir die Aussage von Henry gefallen: "Es war schön mit Dir zu Träumen". Überhaupt finde ich die Idee, einen Traumroman zu schreiben, genial. Und es ist enorm, was der Autorin hierzu alles eingefallen ist und bestimmt in den anderen beiden Teilen noch einfallen wird.
Ich bin sehr traurig, dass ich das Buch schon ausgelesen habe und jetzt eine ganze Weile auf die Fortsetzung warten muß.
Aber wenigstens hat uns Kerstin Gier nicht mit einem Cliffhänger im Regen stehen lassen. Es bleiben natürlich etliche Fragen offen, die betreffen jedoch eher die Familienmitglieder (wer kommt mit wem zusammen usw.).
Die Traumgeschichte an sich ist abgeschlossen. Daher bin ich schon sehr gespannt, welche Aufgabe Liv im nächsten Traum zu bestehen hat.
Eine absolute Leseempfehlung für junge aber auch ältere Leser.

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