Janet Clark: Singe, fliege, Vögelein, stirb

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Janet Clark: Singe, fliege, Vögelein, stirb
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783785577523

Informationen zum Buch

Seiten
336

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Letzte Woche hatte ich noch ein Leben.

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Handlungsort

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Letzte Woche hatte ich noch ein Leben. Einen Job. Einen Freund.
Vor fünf Minuten hatte ich zumindest Hoffnung.
Jetzt habe ich nur noch Angst.

Seit Ina die Leiche einer getöteten Mitschülerin gefunden hat, läuft ihr Leben mehr und mehr aus dem Ruder. Weil sie ihren Freund Aaron, der wegen der Tat befragt wird, vehement gegen die Anschuldigungen verteidigt, zieht ein riesiger Shitstorm über sie und ihre Familie hinweg. Dann wird sie plötzlich selbst des Mordes verdächtigt. Und zu allem Überfluss taucht wie aus dem Nichts ein Freund von früher auf, der eine alte Schuld einfordert. Bald versinkt Ina in einem Netz aus Lügen und kann niemandem mehr trauen nicht einmal Aaron.

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(Aktualisiert: 30 März 2014)

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Spannende Geschichte mit brisanten Themen

Ina steht mittem im Leben: Die 18-jährige liebt ihren Freund Aaron ebenso wie ihr Praktikum im Tierheim, das sie auf ihren Beruf als Tierärztin vorbereiten soll. Inas Eltern betreiben einen Bioversandhandel und alles könnte so schön sein, wäre da nicht Casey Lorell, eine Nachhilfeschülerin von Aaron, die ein bisschen zu sehr Gefallen an ihrem Freund zu finden scheint. Nach einem Streit wird Casey tot aufgefunden und der Verdacht fällt rasch auf Aaron. Schnell formiert sich im Internet ein Mob, der den jungen Man am liebsten lynchen würde. Als Ina für ihn in die Bresche springt, wird sie nicht nur ebenfalls Ziel dieses Shitstorms, sondern auch Verdächtige in dem Mordfall. Unerwartete Rückendeckung erhält sie von Janosch, einem alten Freund.

Janet Clark reitet auf der Trendwelle, denn zur Zeit sind Themen wie Cybermobbing und Massentierhaltung in aller Munde. Man merkt jedoch rasch, dass sie sich zwar bei ersterem auskennt, ihre Recherchearbeit im Bereich Tierrechtler ein Ungenügend verdient. Janosch ist ein Tierrechtler. Ein Tierbefreier. Er ist einer von denen, die "undercover" in Tierfabriken eindringen und einzelne Tiere befreien, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen und vor allem: Um Zeichen zu setzen. Er ist einer, den man auf Anti-Tierversuchs-Demos antreffen kann. Und er ist einer, der selbst Tierprodukte konsumiert - darunter nicht nur Milch, und Käse, sondern auch Fisch. Vermutlich auch Fleisch, aber das wurde im Buch nicht erwähnt.

Das Problem dabei ist: Anders als Tierschützer sind Tierrechtler der Überzeugung, dass der Mensch Tiere gar nicht nutzen darf. Fleisch, Eier, Milch, Leder, Honig, Fell, Wolle – all diese Produkte sind für diese Menschen tabu. Den meisten Lesern wird diese Tatsache nicht bekannt sein, ich weiß aber sehr wohl darum, weshalb mich diese Charakterisierung besonders geärgert hat. Gerade Janosch, der für mich die interessanteste Figur des Buches war, wirkt so völlig unglaubwürdig.

Die Auflösung des Täters mag für manchen überraschend daher kommen, ab einem bestimmten Zeitpunkt jedoch, kann es sich nur um eine gewisse Person handeln. Janet Clarks Schreibstil ist für ein Jugendbuch angemessen: Klar, nicht zu komplex, aber auch nicht zu schlicht. Man wird direkt von der ersten Seite an in das Geschehen katapultiert und liest gerne weiter.

"Singe, fliege, Vögelein, stirb" ist sicher kein Buch, das mir lange in Erinnerung bleiben wird - weder in besonders positiver, noch in negativer. Als schöner Zeitvertreib ist es allemal empfehlenswert.

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