Kerstin Gier: Smaragdgrün

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Kerstin Gier: Smaragdgrün
Verlag
ET (D)
2010
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783401063485

Informationen zum Buch

Seiten
496

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
"Das wird eine hässliche Narbe geben", sagte der Arzt, ohne den Kopf zu heben.

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Handlungsort

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Gwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwennys Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Rauschende Ballnächte und wilde Verfolgungsjagden erwarten die Heldin wider Willen und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz wirklich heilen kann ...

Autoren-Bewertungen

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Unterhaltsam und Frech ... aber das Ende?

Kommunikation mit dem Angebeteten ist eine schwierige Sache und deshalb hat Gwendolyn am Anfang von Smaragdgrün heftigen Liebeskummer. Dieser darf jedoch nicht zu lange dauern denn immerhin muss sie noch irgendwie ein paar Geheimnisse aufklären - dabei gegen sämtliche Regeln der Wächter verstoßen - und natürlich dem Angebeteten vielleicht doch noch vergeben (wer würde eigentlich daran zweifeln?).

Kerstin Gier schreibt sonst weniger Jugend- als Frauenromane und ich finde das merkt man ihrem Stil an, was jedoch an dieser Stelle nicht negativ verstanden werden sollte. Die Sprache ist erfrischend frech, nicht anspruchsvoll aber angenehm und äußerst flüssig zu lesen. So fliegen die Seiten nur so unter den Fingern hinweg.

Bei Gwendolyn konnte ich mich die ganze Reihe über nicht so recht entscheiden ob ich so doof, naiv oder sympathisch finden sollte. Je nach Gemütslage schwankten die Einordnungen. Eins ist sie allerdings: ein typisches Mädel, auch wenn sie das selbst vielleicht nicht gerne hören mag.

Ihre Liebe zu Gideon und ihren darauf fußenden Liebeskummer kann ich Gwenny aber in diesem wie auch schon in den vorherigen Bänden nicht so ganz abnehmen, da sie im Zusammensein mit Gideon nach wie vor zwischen "Was für ein Mistkerl", "Man, sieht der toll aus" und "Hm, gut küssen kann er aber" schwankt. Zwischentöne sind kaum vorhanden, echte Gefühle werden hier weniger vermittelt, nur etwas Rosa-Rotes-Brillen-Feeling. Seltsamerweise fand ich das aber nicht so schlimm, da ich mich beim Lesen trotzdem recht gut amüsiert habe.

Allerdings drängte sich auch bei diesem Band noch beharrlich die Frage auf, warum das Buch eigentlich in London spielen musste ...

Was mir weniger gefiel: Höhepunkte sind einfach nicht vorhanden. Die Spannung ist zwar da, zeigt sich aber wie bereits bei den Vorgängerbüchern weniger als Kurve als als waagerechte Gerade, die kurz vor dem angedachten Höhepunkt die Biege nach unten macht. Tut mir ja Leid, aber ... Frau Gier, das müssen Sie noch etwas üben, denn das geht weitaus besser. Auch ihre kurz vor Schluss aus dem Hut gezauberte Problemlösung wirkte eher wie eine Verlegenheitslösung und nicht wirklich "echt". Da war die Einbettung in die Geschichte einfach nicht ausgereift genug. Zusammen mit dem Spannungsproblem war der Schluss für mich daher nicht zufriedenstellend.

Mein Fazit: Ein unterhaltsames, amüsantes und durchaus auch mal spannendes Jugendbuch in frecher Sprache. Dummerweise fehlen aber echte Höhepunkte und der Schluss stellt mich nicht wirklich zufrieden. Dafür gibt es 3 Punkte. Eine gute Idee, deren Umsetzung mir aber unausgereift scheint.

PS: Die äußere Gestaltung ist mal wieder gut gelungen, auch wenn das Buch in seiner Dicke etwas unhandlich geraten ist. Was ich mich allerdings frage: warum zum Henker wurde das als Trilogie vermarktet? Das ist eine (!) Geschichte, die sehr grob in drei Abschnitte aufgeteilt wurde, von denen keiner für sich alleine stehen kann. Weder Teil 1 noch Teil 2 weisen irgendwelche geschlossenen Handlungsstränge auf, die Handlung bricht dort einfach ab. Würde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis bewerten, würden die Bücher schlechter weggekommen.

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"Smaraggrün" ist der dritte Teil der Jugendbuch-Trilogie von Kerstin Gier, nach "Rubinrot" und "Saphierblau". Ich habe alle drei Teile hintereinander verschlungen und muss aber ehrlich sagen, dass ich mir gar keine Gedanken über die Teilung gemacht habe. Bei der Teilung muss man vielleicht auch beachten, dass es sich um ein Jugendbuch handelt und man die Kids vielleicht nicht mit einem 1000 Seiten Schmöker verschrecken wollte? Jedoch finde ich, dass sich die 3 Bücher perfekt im Buchregal machen!

Aber zurück zum Buch: Gwen und Gideon springen durch die Zeit, geraten in einige Missverständnisse und müssen auch noch einem dunklen Geheimnis auf die Spur kommen. Dabei spielt ihnen die Liebe einen Streich und alles wird herrlich kommentiert von Xemerius, dem unsichtbaren Gefährten!

Ich muss sagen, dieses Buch hat mich bestens unterhalten. Ich musste ziemlich oft zumindest grinsen, wenn nicht sogar laut lachen und fand auch die Geschichte selber echt gut aufgebaut.

Gewisse Dinge waren wirklich von Anfang an klar, trotz allem konnte mich das Buch am Ende noch richtig gut überraschen! Gwen blieb teilweise sehr naiv, aber ihre sarkastische Art und Weise hat vieles gut gemacht und unschlagbar war einfach Xemerius! Als dann auch noch klar wird, dass er auf Liebesromane steht, hätte ich wirklich abbrechen können vor lauter lachen!

Als Fazit kann ich sagen, dass ich mich herrlich unterhalten gefühlt habe und das Buch gerade bei Stress oder Hektik nur wärmstens empfehlen kann. Die Idee der Geschichte finde ich gut gemacht und für die Zielgruppe, die das Buch ansprechen soll, genau richtig detailliert und ausgeschmückt! Für mich ein absolut empfehlenswertes Jugendbuch!

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Gwendolyn ist bitter enttäuscht: hat Gideon ihr die ganze Zeit nur etwas vorgespielt? War seine angebliche Verliebtheit nur Teil eines höheren Planes? Blöd, dass es ihr ernst war mit ihren Gefühlen! Vor lauter Liebeskummer ist es ihr schon beinahe egal, was aus dem verschwundenen Chronographen, dem ominösen Blutkreis und den finsteren Plänen des mysteriösen Grafen wird, auch wenn sie eigentlich weiß, dass sie eine wichtige Rolle bei dem Versuch spielen soll, größeres Unheil zu verhindern.

Mit Hilfe der quirligen Leslie und angespornt vom großmäuligen Wasserspeierdämon Xemerius rafft sie sich aber doch wieder auf, steigt in die von Madame Rossini meisterhaft geschneiderten historischen Kleider und begibt sich - gezwungenermaßen gemeinsam mit Gideon - erneut in die Vergangenheit.

Der Abschlussband der Trilogie ist wie die beiden ersten Bücher witzig, flott geschrieben und spannend und überrascht mit einigen unverhofften Wendungen, sowohl in Gwendolyns normal anmutendem Teenie-Alltag als auch in den verschiedenen Zeitebenen der Vergangenheit, durch die sie mit dem undurchsichtig wirkenden, aber verdammt gutaussehenden Gideon reist. Ein Logikfehler hat mich kurz geärgert, dafür machte das Buch aber insgesamt wieder so viel Spaß, dass der Ärger darüber schnell verflogen ist. Ansonsten wunderbare Unterhaltung für ein paar nette Lesestunden mit sympathischen Charakteren und pfiffigen Ideen. Und ein überraschendes Ende.

Besonders hübsch fand ich in allen drei Büchern, vor allem aber hier die Beschreibung der historischen Kostüme und Örtlichkeiten. Sehr schön natürlich auch wieder die Ausstattung mit Vorsatzpapier, Kapitelüberschriften, -vorspannen und Seitenzahlen in Dunkelgrün und dem Schutzumschlag im Scherenschnitt-Look.

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