Alana Falk: Sternensturm

 
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Alana Falk: Sternensturm
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783401602905
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Die Toten verschwanden nicht.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Es ist der größte Moment in Lilianas Leben und sie fürchtet ihn genauso sehr, wie sie ihn herbeisehnt. Endlich soll sie in die Gemeinschaft des Hohen Rates aufgenommen und mit ihrer Quelle verbunden werden. Denn jeder Magier braucht eine menschliche Energiequelle, um zaubern zu können. Doch es ist ausgerechnet Chris, der Liliana zugeordnet wird. Chris, der sich der Gemeinschaft verweigert und dessen früherer Magier auf ungeklärte Weise ums Leben kam. In seinen Augen sieht Liliana nichts als Hass. Es beleibt nicht viel Zeit, um sein Vertrauen zu gewinnen, denn in den Tiefen unter Neuseeland braut sich eine schreckliche Katastrophe zusammen und nur Liliana und Chris können sie aufhalten.

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Schöne, unterhaltsame Jugendfantasy

Liliana lebt in Auckland, Neuseeland – und sie ist eine angehende Magierin. Bisher lebt sie ein relativ normales Leben, das wird aber an dem Tag endgültig vorbei sein, an dem eine passende Quelle für sie gefunden und sie mit dieser verbunden wird.
Magier können nur mithilfe der Quellen zaubern, nur diese haben Zugriff auf die Magie und stellen sie den Magiern zur Verfügung. Gemeinsam können diese Magier-Quellen-Teams dann Großes vollbringen und die Gemeinschaft der Magier sorgt schon lange dafür, dass Naturkastastrophen verhindert und eingedämmt werden und die Menschheit somit geschützt wird. Es ist also eine wichtige und ehrenvolle Aufgabe, die auf Liliana wartet und auf die sie ihr ganzes Leben lang vorbereitet wurde. Doch als sie ihre Quelle kennenlernt, sieht das alles erst einmal sehr schwierig und kompliziert aus.

In einem zweiten Handlungsstrang geht es um Adara, ebenfalls eine Magierin, die einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat und nun alles daransetzt, um diesen quasi rückgängig zu machen.

Lilianas und Adaras Geschichte werden abwechselnd erzählt und so fügt sich nach und nach ein Bild zusammen, das am Ende einen ganz anderen Blick auf die Geschichte erlaubt als noch zu Beginn.

Die Figuren, allen voran Liliana, sind meiner Meinung nach sehr realistisch und somit glaubwürdig geschildert. Ich mochte ihr Verhalten und Denken nicht immer, konnte es aber nachvollziehen und sie so auch verstehen. Mit den männlichen Nebenrollen in beiden Handlungssträngen hatte ich ein bisschen mehr Probleme, die blieben beide deutlich rätselhafter und somit schwieriger zu greifen.
Die Handlung selbst weist einige spannende Wendungen und eine große Überraschung auf, auf die ich persönlich erst relativ spät gekommen bin, die man vielleicht aber auch früher erahnen kann.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und mich wirklich gut unterhalten!

Es handelt sich um den ersten Band eines Zweiteilers, die Fortsetzung ist für Anfang 2018 geplant.
Dieser erste Teil kann durchaus für sich stehen, endet nicht mit einem Cliffhanger, aber durchaus mit einigen offenen Fragen, die dann hoffentlich in Teil 2 beantwortet werden.

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Für mich ein echtes Highlight

Inhalt
Endlich ist es soweit. Liliana bekommt ihre Quelle zugewiesen und wird damit in die Gemeinschaft der Magier aufgenommen. Doch ausgerechnet Chris, der sie zu verabscheuen scheint, wird ihre Quelle und ohne ihn kann Liliana nicht zaubern. Liliana weiß nicht, was sie machen soll, denn die Zeit drängt und ein großer Einsatz erwartet die jungen Magier.

Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass ich auf dieses Buch wegen seinem wunderschönen Cover aufmerksam wurde, doch auch die Geschichte an sich kann überzeugen. Das Buch spielt teils in Neuseeland und teils in Rom. Es gibt Magier, die die schlimmsten Naturkatastrophen verhindern und den Menschen helfen. Liliana gehört zu ihnen. Doch die Magier sind machtlos, wenn sie nicht eine menschliche Quelle haben, die die Magie für sie bereithält. Die Idee dahinter finde ich grandios und auch die komplette Ausarbeitung konnte mich überzeugen. Das ist mal eine eine Art der Magierdarstellung, die mich wirklich überzeugen konnte.

Neben Lilianas Geschichte gibt es aber noch einen zweiten Handlungsstrang. Dabei wird die Geschichte von Adara erzählt, die ihre Quelle verloren hat und alles versucht um sie wieder zum Leben zu erwecken. Beide Perspektiven sind komplett gegensätzlich und haben auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun.
Lilianas Perspektive zeigt ein Leben voller Hoffnung in die Zukunft, Angst vorm Versagen und den Problemen mit Chris. Sie steht hinter der Gemeinschaft und glaubt an das Gute der Magier.
Adaras Perspektive zeigt dagegen ein Leben voller Trauer, Wut, aber auch Angst und Einsamkeit. Sie arbeitet gegen die Gemeinschaft und den hohen Rat der Magier und hat Angst als Verräterin enttarnt zu werden.

Ich mochte beide Perspektiven auf ihre Art. Die Figuren des Buches sind wunderbar ausgearbeitet. Neben Liliana und Adara stehen noch Chris und Seth im Vordergrund. Sie sind ebenfalls sehr unterschiedlich. Chris ist voller Hass und Auflehnung und handelt unbedacht und kopflos, Seth dagegen zeigt keine Emotionen und handelt kühl und überlegt. Ich mochte diese Gegensätze sehr.

Nach und nach wird dann klar, was die beiden Perspektiven miteinander zu tun haben und gegen Ende gibt es eine ungaubliche, faszinierende und tolle Wendung, die das Ganze für mich zu etwas Besonderem macht. Der Plot ist spannend, emotional, erst geheimnisvoll, aber voller Intrigen und Gefahren. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen. Es war mein erstes Buch der Autorin und es wird bestimmt nicht mein letztes gewesen sein, denn sie schreibt nicht nur leicht und locker, sondern auch voller Emotionen und so bildlich, dass ich mir alles wunderbar vorstellen konnte und mit den Protagonisten mitgefiebert habe.

Das Ende bietet einen stimmigen Abschluss, der zwar kein Cliffhanger ist, aber dennoch neugierig auf die Fortsetzung macht, auf die ich mich schon jetzt sehr freue.

Fazit
"Das Herz der Quelle- Sternensturm" war für mich ein echtes Highlight. Nicht nur die Idee dahinter ist gelungen, sondern auch die Protagonisten und der Plot an sich. Das Buch konnte mich unglaublich in seinen Bann ziehen und ich kann es jedem empfehlen, der nach einer etwas anderen Darstellung von Magiern sucht.

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Vertaruen ist alles

Inhalt:

Wir befinden uns überwiegend in Auckland, Neuseeland, das von Vulkanausbrüchen bedroht wird. Nur die Magier und ihre Quellen können die Naturkatastrophen aufhalten, aber es gibt viel zu wenige Magier.
Liliana ist eine angehende Magierin, und sie, sowie alle anderen jungen AnwärterInnen werden ins kalte Wasser geworfen um eine Katastrophe ungeheuren Ausmaßes zu verhindern, denn die erfahrenen MagierInnen sind zu Einsätzen anderswo.
Liliana hat allerdings ein Problem: ihre Quelle gibt ihr nicht die Magie, die sie braucht, sondern sträubt sich dagegen.
Sie reagiert wie ein trotziges Kleinkind und behandelt ihre Quelle sehr mies -- aber sie stößt nicht an damit, halten die Magier sich doch für etwas Besseres.

In der zweiten Ebene haben wir die Magierin Adara und Seth, einen Wächter.
Adara ist verzweifelt, wurde ihre Quelle doch als Verräter gebrandmarkt und verbrannt.

Sie fliegt nach Rom, um herauszufinden, wie sie ihre Quelle zurück ins Leben bringen kann.
Sie findet ein paar Antworten, aber sie wird überwacht und kann nicht so handeln, wie sie möchte. Am Ende muss sie eine wichtige Entscheidung treffen.

Meine Meinung:

In ihrem Buch Sternensturm - Das Herz der Quelle nimmt uns Alana Falk mit ins Neuseeland der Jetzt-Zeit, die allerdings eine Besonderheit aufzuweisen hat: es gibt Magie und Magier.
Die Magier können ohne ihre Quellen keine Magie wirken, und darum ist der Prozess der Verbindung zwischen Magier und Quelle sehr bedeutend.

Diese Idee ist neu, denn Magier und Quelle müssen zum erfolgreichen zaubern so eine Art Symbiose eingehen.
Dass das nicht immer so problemlos funktioniert, ist ein Thema des Buches.
Natürlich gibt es eine Menge anderer Probleme und dadurch ist das Buch spannend und unterhaltsam.
Es ist flüssig geschrieben und liest sich gut. Den einen oder anderen Punkt konnte man vermuten, aber insgesamt war die Geschichte nicht vorhersehbar und wartete bis zum Schluss mit Überraschungen auf.
Die Charaktere haben ihre Ecken und Kanten und entwickeln sich, nicht zuletzt dadurch, dass sie aufeinander angewiesen sind. Auch die Nebenfiguren sind gut beschrieben und interessant.
Eine Fortsetzung ist geplant, aber das Buch kann ohne Probleme als Standalone gelesen werden, da alles aufgelöst wird, wobei es natürlich noch genügend Aspekte gibt, die in einem Nachfolgeband aufgegriffen und erläutert werden können.
Ein vorzügliches Jugendbuch das Spaß gemacht hat.

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Ein unglaublich tolles Buch! Sehr detailliert und es gibt viel zu entdecken!

Klappentext
„Es ist der größte Moment in Lilianas Leben und sie fürchtet ihn genauso sehr, wie sie ihn herbeisehnt. Endlich soll sie in die Gemeinschaft des Hohen Rates aufgenommen und mit ihrer Quelle verbunden werden. Denn jeder Magier braucht eine menschliche Energiequelle, um zaubern zu können. Doch es ist ausgerechnet Chris, der Liliana zugeordnet wird. Chris, der sich der Gemeinschaft verweigert und dessen früherer Magier auf ungeklärte Weise ums Leben kam. In seinen Augen sieht Liliana nichts als Hass. Es bleibt nicht viel Zeit, um sein Vertrauen zu gewinnen, denn in den Tiefen unter Neuseeland braut sich eine schreckliche Katastrophe zusammen und nur Liliana und Chris können sie aufhalten.“

Gestaltung
Ich liebe die Farben des Covers! Der Hintergrund sieht aus wie eine Galaxie und das finde ich richtig cool. Gleichzeitig wirkt er auch magisch, was super zur Geschichte passt. Mein Highlight ist auch eindeutig das Schimmern des Schutzumschlages, denn solche Besonderheiten finde ich einfach immer richtig toll, weil sie das Buch zu einem Hingucker machen. Die beiden Schatten einer Frau und eines Mannes an den beiden Bildseiten verdeutlichen gut, um wen es in der Geschichte geht, gleichzeitig rahmen sie den Titel des Buches schön ein.

Meine Meinung
Schon als ich auf der Frankfurter Buchmesse von diesem Buch erfuhr, war für mich klar: Das muss ich lesen! Eine Geschichte, die in Neuseeland spielt und in der es um Magie geht? Daran kann man doch gar nicht vorbei gehen! Und nun nach dem Lesen kann ich sagen: an diesem tollen Buch DARF man gar nicht vorbeigehen, denn dann entgeht einem ein unfassbar tolles Leseerlebnis! „Das Herz der Quelle – Sternensturm“ ist von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur spannend und richtig, richtig gut!

Das Setting von „Sternensturm“ hat mir sehr gut gefallen, denn in dem Buch wird unsere reale Welt mit magischen Aspekten verbunden. So ging für mich ein kleiner Traum in Erfüllung, denn als Kind habe ich mir oft ein wenig Magie in unsere Welt gewünscht. Autorin Alana Falk erschafft so einen Ort, der uns Lesern einerseits bekannt ist und der andererseits aber auch viel Neuartiges bietet. Ich konnte so im Rahmen unserer Realität spannende Fantasyaspekte entdecken, die mir sehr gut gefallen hat.

Allen voran fand ich die Idee von Magiern und sogenannten Quellen, die sozusagen die Lieferanten der Magie sind, richtig toll. Beide Parteien – Magier und Quelle – sind aufeinander angewiesen, um zaubern zu können und somit sind sie sehr eng miteinander verbunden. Gleichzeitig bietet diese Verbindung auch Gefahren und gerade für die Quellen ist sie auch mit Unterdrückung verbunden. Diese Grundidee des Buches hat mich absolut überzeugt, denn dieses Konzept ist mir bisher noch nirgendwo begegnet. Es bietet viele Möglichkeiten und hat so viel Potenzial, gerade weil man einerseits die Stärken einer solchen Verbindung sieht, es andererseits aber auch vieles gibt, das bedenklich ist.

Diese komplexe Idee hat Alana Falk sehr schön in ihrem Buch beschrieben und dargelegt. Ich musste sie allerdings auch erstmal richtig durchdringen und verstehen, weil sie so vielseitig ist. Die Autorin hat viele Details in ihrem Buch versteckt, die einem nur auffallen, wenn man das Buch genau liest. So bietet das Buch allerhand zu entdecken, was ich richtig super fand. Gerade bei der Handlung konnte ich miträtseln und Vermutungen anstellen, weil in ihr so viel versteckt war, das es aufzuspüren galt. Einfach super!

Klasse fand ich auch den Aufbau der Geschichte und das damit verbundene, überraschende Ende. Die Handlung umfasst zwei Handlungsstränge: zum einen den von Liliana und zum anderen den von Adara. Während die Geschichte von Liliana für viel Spannung und Rasanz gesorgt hat, habe ich bei Adaras Erlebnissen stets mehr erfahren und meinen Fragen auf den Grund gehen können. Am Ende hält die Geschichte einen tollen Twist bereit, der mich absolut begeistert sowie von den Socken gehauen hat und der vor allem Lust auf den zweiten Teil macht. Zwar gibt es keinen fiesen Cliffhanger, aber dennoch brenne ich darauf, den zweiten Band zu lesen, da ich unbedingt erfahren möchte, wie es mit den Figuren weiter geht.

Die Charaktere waren auch sehr unterschiedlich. Mir gefiel, dass beispielsweise Liliana eine Studentin ist und sie sich somit nicht wie andere Jugendbuchprotagonisten im Schüleralter befindet. Mit ihrem Charakter musste ich mich zunächst ein wenig anfreunden, denn ich hoffte stets, dass sie sich charakterlich weiterentwickeln würde, was sie auch tat. Insgesamt gefielen mir die männlichen Charaktere etwas besser, auch wenn sie schwerer zu verstehen waren was ihre Intentionen und Verhaltensweisen anging. Sie waren etwas mysteriöser und haben meine Neugierde mehr angefeuert, während die weiblichen Figuren (bzw. Liliana) mich mit ihrem Verhalten manchmal zum Stirnrunzeln veranlasst haben.

Fazit
„Das Herz der Quelle – Sternensturm“ ist ein packendes Buch, das mich vor allem durch die tolle, neuartige Grundidee der Verbindung von Magier und Quelle überzeugt hat. Auch das Setting fand ich mit seiner Kombination aus Realität und Magie super. Einzig mit Protagonistin Liliana musste ich mich etwas anfreunden, aber es hat sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen! Die Handlung war sehr spannend und sie wartet am Ende mit einem überraschenden Twist auf, der sehr neugierig auf den zweiten Teil macht.
Sehr gute 4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Das Herz der Quelle 01 - Sternensturm
2. ??? (soll voraussichtlich 2018 erscheinen)

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(Aktualisiert: 10 Februar 2017)
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Sternensturm.1

Alana Falk - Sternensturm - Arena

Auckland, Neuseeland
Die Welt ist in Gefahr: Große Naturkatastrophen biblischen Ausmaßes, wie Vulkanausbrüche und Tsunamis erschüttern die Erde. Zu Lande und unter dem Meer, das Magier-Kollektiv von Neuseeland hält sich für den Ernstfall bereit.
Der hohe Rat beschließt die Prüfungen der jungen Magier vorzuziehen. Eile ist geboten, Menschenleben stehen auf dem Spiel.

Große Zauber können nicht allein gewirkt werden, also bekommt jeder Magier eine Quelle zugewiesen. Eine Quelle ist ein Mensch mit ungeheurem Energiepotenzial, sie beherbergt eine große Kraft in sich, an der sich der Magier, wie an einer Batterie bedient.
Doch nicht jeder Power-Lieferant tut dies freiwillig, nicht jedes verbundene Paar harmoniert zusammen, es gibt sogenannte Zwischenfälle, die tödlich enden können.
Die Mitglieder der Gilde halten sich für etwas Besseres und haben ihre Nachkommen auch in diesem Wissen erzogen und manchmal kommt es deswegen zu Problemen mit widerspenstigen Quellen.
Kein Magier würde jemals zugeben, dass er ohne eine Quelle nutzlos ist und vielen ist es noch nicht einmal bewusst.

Die junge Magierin Liliana versteht dies auch nicht, soll sie doch die Welt retten und ihre Quelle verweigert sich ihr? Dieser Kerl mit den türkisgrünen Augen ist doch echt das Letzte, was erlaubt er sich. Seine rebellischen Gedanken müssen genauso wirr sein, wie seine strubbelige Frisur. Er widersetzt sich ihr, was ihm, ihrer Meinung, nicht zusteht. Streit ist vorprogrammiert.

Liliana ist die Einzige, die bei der großen Verbindungszeremonie versagt. Scham und Wut steigen in ihr auf, doch aufgeben will sie nicht. Sie fühlt, dass Chris ihr perfektes Gegenstück ist. Sie gibt ihn nicht frei. Dieser Chris stülpt ihr gesamtes bisheriges Weltbild um und das kann sie nicht zulassen. Sie hält sich weiter an das Protokoll, es fällt ihr schwer, davon abzuweichen.
Liliana sagt und tut Dinge, die ihr später leid tun.

Unter den Menschen herrscht Unverständnis, sie beschimpfen die Gemeinschaft als Sekte, die sich Sklaven hält. Zunächst sieht Liliana sämtliche Machenschaften als gerechtfertigt an, doch dann geschieht etwas Unglaubliches.
Es fliegen die Fetzen und Funken sprühen kometenhaft. Liliana verliebt sich in Chris, doch das darf nicht sein,es ist ein Tabu..

Spannende Jugenfantasy mit einer trotzigen Heldin, die denkt, dass sie alles richtig macht und einem widerspenstigen Partner, der ihr, mit seinem Rebellentum, die Hölle heiß macht.

Wer ebenso "rebellisch" denkt, den fordert dieses Buch, es befeuert die kritischen Gedanken. Das Ende lässt mich etwas ratlos, aber neugierig zurück, doch 2018 soll ein zweiter Teil folgen. Ich bin gespannt.
Ein Jugendbuch, wie es sein soll, unterhaltsam, rasant und trotzig. Viel Spaß!

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