Beatrix Gurian: Stigmata

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Beatrix Gurian: Stigmata
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783401069999

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Sie versteckte den Brief in ihrer Rocktasche und eilte in ihr Büro im oberen Stockwerk, von dem aus sie einen guten Überblick über das Gelände hatte und jede Drückebergerin sofort entdecken konnte.

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Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …

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Jugend-Mystery-Thriller

Emmas Mutter ist vor kurzem gestorben und das junge Mädchen ist immer noch verzweifelt, denn ihr Unfall geschah ausgerechnet nach einem Streit, so dass ihre letzte Begegnung keine schöne war. Emma schämt sich und wünscht sich natürlich, sie könnte das rückgängig machen. Eines Tages erhält sie eine alte Fotografie. Wer ist das Kleinkind, das darauf abgebildet ist? Und warum schickt ihr jemand dieses Bild? Emma kann sich keinen Reim auf die Sache machen. Noch mysteriöser ist die beigelegte Aufforderung, sich zu einem Jugendcamp anzumelden, denn nur dort könne sie den Mörder ihre Mutter finden. War der Unfall also gar kein Unfall? Emma googelt und stellt fest, dass es die Organisation und das Camp wirklich gibt und dass das anscheinend alles seriös ist. Natürlich ist sie fest entschlossen, dem Hinweis nachzugehen und die Umstände des Todes ihrer Mutter aufzuklären.
Im Camp lernt sie drei andere Jugendliche kennen. Philipp, Sophia und Tom, jeder von ihnen scheint seine Gründe zu haben, warum er oder sie in diesem Camp ist. Und schnell wird Emma klar, dass sie niemandem trauen kann, auch nicht den Betreuern, die den Jugendlichen einiges abverlangen. In den Tests geht es nicht nur um körperliche Stärke, sondern vor allem um mentale. Die Psychotricks, mit denen hier gearbeitet wird, ließen es mir als Leser ziemlich mulmig werden. Jeder spielt gegen jeden und die Motive der einzelnen Figuren sind lange unklar.

Immer wieder in die aktuelle Handlung eingeschoben werden Tagebuchausschnitte aus der Vergangenheit. Von wem diese stammen, bleibt dabei erst einmal offen, aber es enthüllt sich eine tragische Geschichte.

Wo ist die Verbindung zur Gegenwart? Dass es eine geben muss, ist für den Leser natürlich klar, aber wie sie aussehen könnte, lange Zeit absolut nicht und die Spannung steigert sich dadurch immer weiter. Man rätselt mit und stellt immer wieder Vermutungen an, die Autorin führt aber auch geschickt in Sackgassen und so muss man immer wieder umdenken – toll gemacht und nicht nur Jugendliche werden von diesem Buch gefesselt sein, ich als Erwachsene war es auch!

Ein Lob gebührt auch dem Arena Verlag für die tolle Aufmachung. Großartige Fotos (vom Ehemann der Autorin gemacht) untermalen die düstere Atmosphäre des Buches und bieten so ein Leseerlebnis der Extraklasse!

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Spannung und Gänsehaut garantiert

Die junge Emma hat vor zwei Monaten ihre Mutter bei einem Unfall verloren, Emma fühlt sich schuldig, weil sie sich vor dem Unfall heftig gestritten haben. Da erhält Emma ein Paket mit einem Fotoalbum, in dem sich nur ein einziges Foto befindet – und dem Hinweis, daß sie sich in einem renommierten Camp für Jugendliche anmelden soll, wenn sie erfahren möchte, wer die Mörder ihrer Mutter sind. Die Polizei konnte bei dem Unfall jedoch keine Fremdeinwirkung nachweisen.
Das Jugendcamp findet in einem ehemaligen Jagdschloß statt, neben den Betreuern und Emma halten sich noch drei Jugendliche dort auf. Während Emma versucht, etwas über ihre Mutter herauszufinden, entdeckt sie immer wieder alte Fotos, die mit ihrer Mutter in Zusammenhang zu stehen scheinen.

Bereits ab der ersten Seite schafft es die Autorin, eine unheimliche Spannung aufzubauen und diese bis zum Schluß aufrechtzuerhalten. Sehr interessant finde ich die Vorgehensweise, daß die Fotos, um die es in dem Buch geht, nicht nur beschrieben, sondern auch abgebildet sind. Dadurch wird das Gelesene noch eindrücklicher, ohne aber der Phantasie des Lesers vorzugreifen. Das Rätsel um Emmas Mutter und ihren Tod wird immer weiter aufgebaut und selbst, wenn ein Rätsel gelöst ist, wartet bereits das Nächste auf Emma und den Leser. Der Aufenthalt in dem Jagdschloß wird immer skurriler und mysteriöser, ziemlich schnell ist der Leser an dem Punkt, an dem er nicht mehr entscheiden kann, wem Emma überhaupt noch trauen kann.

Die Kapitel im Jagdschloß werden immer wieder unterbrochen durch Rückblenden aus der Jugendzeit von Emmas Mutter, die sich hauptsächlich durch Strafen und Lieblosigkeit auszeichnet. Außerdem geben Rückblicke auf die letzten beiden Monate seit dem Unfall der Mutter Aufschluß darüber, wie Emma in das Jugendcamp kommt.

Die Darstellung der Charaktere hat mir gut gefallen, zumal sie, außer Emma, sehr schwer einzuschätzen waren. Emma hat sich, wie viele Teenager, kaum für das frühere Leben ihrer Mutter interessiert. Außerdem war sie von deren Fürsorglichkeit und Sanftmütigkeit oftmals genervt. Jetzt, wo ihre Mutter nicht mehr da ist, bedauert sie es, daß sie sich nicht mehr für ihre Mutter interessiert hat. Außerdem fühlt sie sich schuldig an dem Unfall, da sie sich das letzte Mal heftig gestritten haben. In dem Jagdschloß muß sie Stück für Stück erkennen, daß sie so gut wie nichts über ihre Mutter und deren traurige Vergangenheit weiß.

Zusammen mit Emma befinden sich Philipp, Sophia und Tom in dem Jagdschloß, die sich zusammen verschiedenen Aufgaben stellen, die den Zusammenhalt der Gruppe und die Persönlichkeit jedes Teilnehmers stärken sollen. Lange Zeit ist nicht klar, ob und inwiefern die Drei mit Emmas Mutter in Verbindung stehen. Ich hatte zwar die eine oder andere Vermutung, die sich teilweise als richtig herausgestellt hat, aber das große Ganze war wurde mir erst zum Schluß klar.

Betreut wird die Jugendgruppe durch den Psychologen Dr. Michael Becker sowie Dr. Nicoletta Bruns und dem Assistenten Sebastian. Was wissen sie über Emmas Mutter – wissen sie überhaupt etwas? Und welchen Zweck verfolgen die Aufgaben, die Emma an den Rand ihrer nervlichen Belastbarkeit bringen? Die Fotos, über die Emma immer wieder stolpert, gleichen einer Spur, von der Emma hofft, daß sie ihr Klarheit über den Tod der Mutter verschaffen – oder sind sie nur eine Falle?
Das Ende des Buches beantwortet alle offenen Fragen und beinhaltet auch eine nachdenkliche Komponente, auf die ich aber nicht näher eingehen möchte, um nicht zuviel von der Handlung zu verraten.

Mir hat die Mischung aus Roman mit den zugehörigen Fotos sehr gut gefallen, zumal die in düsteren Farben gehaltenen Fotos zur näheren Betrachtung und Spekulation einladen. Auch die Gestaltung der Kapitelüberschriften fand ich sehr ansprechend.

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Ausgefeilter Jugendthriller, auch für Erwachsene lesenswert!

Inhalt:
Emma hat vor wenigen Wochen durch einen Unfall ihre Mutter verloren. Der Vater starb schon vor ihrer Geburt. Nun ist die Jugendliche ganz auf sich gestellt. Sie macht sich heftige Vorwürfe, denn ihre letzte Begegnung mit ihrer Mutter endete im Streit. Da erhält sie einen Hinweis, dass es sich gar nicht um einen Unfall, sondern um Mord gehandelt haben könnte. Auf der Suche nach den Mördern gelangt Emma in ein äußerst dubioses Camp für Jugendliche in den Bergen. Schon bald ist klar, dass es hier um Leben und Tod geht …

Meine Meinung:
„Stigmata“ konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern. Es war mein erstes Buch von Beatrix Gurian aka Beatrix Mannel, aber ganz sicher nicht mein letztes.

Der Plot ist sehr ausgefeilt. Die Autorin überschüttet einen mit Details, die zusammen ein dichtes Netz ergeben. Manches davon ist wichtig, anderes ist eine falsche Fährte. Man wird geradezu gezwungen, über die Zusammenhänge zu spekulieren, und das macht wahnsinnig viel Spaß! Auf manche Dinge bin ich leichter als auf andere gestoßen, aber das große Ganze hat sich mir erst am Ende offenbart. Obwohl im Nachhinein alles logisch erscheint, tappte ich bis zum Schluss im Dunkeln, wer nun wirklich der Drahtzieher hinter der Geschichte ist. Es gibt jede Menge Verdächtige, die sich mit wechselnder Intensität die Favoritenrolle teilten. Kaum glaubte ich, Anhaltspunkte dafür zu haben, dass es nur „X“ sein könnte, wurden diese ein paar Seiten weiter wieder entkräftet und dafür schien nun „Y“ verdächtig. Hier hat die Autorin mich wirklich gekonnt an der Nase herum geführt und immer wieder überrascht.

Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die sich abwechseln. Einmal befinden wir uns mit Emma in der Gegenwart im Camp. Diese Szenen werden in der Ich-Form von Emma im Präsens erzählt. Die Geschehnisse einige Wochen zuvor werden von Emma in der Vergangenheitsform berichtet. Und schließlich erfahren wir Dinge aus der Vergangenheit von Agnes, Emmas Mutter.

Über Fotos, die ihr zugespielt werden, taucht Emma immer weiter in die Vergangenheit ihrer Mutter ein. Diese Fotos sind im Buch auch abgebildet und lassen einen noch tiefer in die Handlung hineinrutschen, weil sie einfach perfekt passen. Überhaupt ist die Aufmachung des Buches sehr schön, ein echter Hingucker im Regal!

Der Spannungsbogen ist perfekt und steigt immer mehr an. Einmal konnte ich mich wirklich nicht mehr zurückhalten und musste vorblättern, weil ich das Ende einer Szene vor Anspannung nicht erwarten konnte. Die rätselhaften Vorkommnisse werden immer schlimmer und gruseliger. Gleichzeitig entwickeln sich aber auch die Protagonisten weiter und gehen schließlich mit der Situation souveräner um als am Anfang. Die Interaktionen zwischen den Jugendlichen im Camp fand ich sehr interessant und gut dargestellt.

Fazit:
Ein Buch, das viele Rätsel aufgibt und zum Spekulieren einlädt. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht. Ich kann diesen Roman allen jugendlichen und jung gebliebenen Thrillerfreunden wärmstens empfehlen!

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Ein Leseerlebnis der besonderen Art, das vor Spannung übersprudelt

Klappentext:
„Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …“

Gestaltung:
Das Cover und die gesamte Aufmachung von „Stigmata“ sind wirklich sehr gut gelungen. Das abgebildete Medaillon spielt im Roman eine Rolle und das Foto, das man sieht, findet sich auch in der Handlung wieder. Vor allem aber gefallen mir die Silber-Applikationen und das düstere Grün. Auch im Buch sind die Fotos in diesen Farbtönen gehalten, sodass „Stigmata“ einfach in sich stimmig ist.

Meine Meinung:

„Stigmata“ ist wirklich ein besonderer Jugendthriller. Die Vernetzung von geschriebenem Text und Fotos, die in der Handlung aufgegriffen werden, machen es zu einem besonderen Leseerlebnis. Hinzu kommt der wirklich angenehme Schreibstil der Autorin. Es lässt sich flüssig und schnell lesen und dennoch kann man sich alles sehr bildreich vorstellen.

Interessant ist vor allem auch die Erzählweise des Romans. Erzählt wird in der 3. Person Singular. Da es verschiedene Erzählstränge gibt, wird einmal in Gegenwarts- und einmal in Vergangenheitsform berichtet. So heben sich die Geschehen voneinander ab. Die aktuellen Erlebnisse der Protagonistin Emma trennen sich so von ihren Erlebnissen von vor ein paar Wochen oder von den Einblicken in die Vergangenheit ihrer Mutter.

Richtig spannend fand ich, wie diese verschiedenen Handlungsstränge miteinander verwoben wurden. Zunächst war ich zwar von den unterschiedlichen Zeiten und Handlungen etwas überfordert, jedoch habe ich mich schnell dran gewöhnt und durch diese unterschiedlichen Handlungsstränge wurde die Lektüre sogar noch besonderer. Grund: Man bekommt als Leser so immer wieder Hinweise auf mögliche Täter, aber gleichzeitig werden auch immer neue Fragen aufgeworfen, sodass man weiterhin im Dunkeln tappt. Aber dennoch erkennt man die Verbindungen zwischen den Strängen und kann sich so eigene Vermutungen aufbauen.

So war ich mir bis zum Ende von „Stigmata“ nicht sicher, was sich genau abgespielt hat mit Emmas Mutter. Ist sie wirklich tot? Im See ertrunken? Lebt sie vielleicht doch noch? Wer sind die Mörder? Wer hat Emma das Fotoalbum geschickt? Das waren nur einige Fragen, die mich geradezu an den Seiten kleben ließen. Hat man „Stigmata“ einmal begonnen, will man dieses Rätsel sofort mit Emma zusammen lösen und kann sich daher kaum von den Seiten trennen.

Zusammen mit Emma versucht der Leser hinter das Rätsel um das Verschwinden ihrer Mutter, um das Fotoalbum und das mysteriöse Jugendcamp zu kommen. Dabei rätselt man als Leser gebannt mit ihr mit, versucht das Geheimnis zu lösen und wird am Ende dennoch überrascht! Einige Vermutungen bestätigen sich, jedoch nicht alle und gerade das Ende hat mich dann doch wirklich überrascht, da ich damit (ich verrate nicht was ;) um das herauszufinden, müsst ihr „Stigmata“ schon selber lesen!) wirklich nicht gerechnet habe!

Zudem waren auch die Charaktere wirklich super gestaltet. Die Protagonistin Emma war mir von Anfang an sympathisch, sodass ich immer mit ihr mit gefühlt habe und auf ihrer Seite stand. So bin ich, genau wie Emma, allen anderen mit einer gesunden Portion Skepsis begegnet.

Die anderen Jugendlichen aus dem Camp habe ich jedoch auch schnell ins Herz geschlossen und das, obwohl ich mir nie sicher war, ob sie etwas mit dem Mord zu tun haben oder nicht. Genauso unsicher, was die anderen Jugendlichen angeht, war ich mir auch bei den Betreuern. Eigentlich wusste man bei „Stigmata“ nur sicher, dass Emma auf der Hut sein muss, sodass man alle anderen Charaktere wirklich genau betrachtet hat und sie immer hinterfragt hat. Das hat auch dazu geführt, dass man sich intensiv mit den Figuren und der Handlung auseinander gesetzt hat, denn: jeder ist verdächtig und könnte Emmas Mutter getötet haben!

Fazit:
Ein wirkliches Leseerlebnis, das nicht nur durch die Einbindung von Fotos in die Handlung glänzt, sondern auch durch wunderbar miteinander verwobene Handlungsstränge. So wird die Spannung für den Leser immer weiter gesteigert, sodass man geradezu an den Seiten klebt und „Stigmata“ in einem Atemzug verschlingen möchte, um endlich zu erfahren, in was für ein Spielchen Protagonistin Emma da geraten ist.
5 von 5 Sternen!

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Stigmata - Eine Spannungsinsel!

Emma erfährt vom Autounfall ihrer Mutter und hadert mit dem Schicksal und mit sich selber, im Streit auseinandergegangen, sahen sie sich niemehr wieder. Eine Welt bricht für Emma auseinander, die Schuld drückt sie nieder. Eines Tages kommt ein mysteriöses Päckchen ohne Absender, ein altes Fotoalbum befindet sich darin, alle Bilder, bis auf das Letzte herausgerissen, da steht etwas geschrieben, sie keucht auf und bekommt keine Luft mehr, ihr ist schwindelig und plötzlich verschiebt sich die Wahrheit:
"Finde die Mörder deiner Mutter!"
Sie soll sich in einem Camp anmelden um Antworten zu finden, die sie sich nie gestellt hatte.
---
1968
Agnes wuchs in einer Klosterschule auf. Die Mutter Oberin quälte sie unbegründet mit Strafarbeiten, Hunger, Einzelhaft, sogar einen Exorzismus fragte sie in Rom an, doch eines Tages trifft Agnes auf Karl, in dem sie die wahre Liebe sieht und Mutter Gertrud nimmt ihr etwas, was nur ihr gehörte, sie und ihre Freundin Martha fliehen.
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Als Emma im Camp ankommt, einem verfallenen Jagdschloss, trifft sie auf 3 weitere Jugendliche und 3 Betreuer. Nach und nach kann sie niemandem mehr trauen, alle scheinen sich gegen sie verschworen zu haben, ein ausgeklügeltes Psychospiel beginnt, perfide und manipulativ, Emma bleibt keine Zeit um Luft zu holen - und dem Leser auch nicht!
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Die Tage sind düster und die Nächte voller Geräusche, die Lage eskaliert, doch Emma ist zäh und hält durch.
Ein Familiengeheimnis wird aufgedeckt, spannend bis zur letzten Seite!
Ein rasanter Jugendthriller, bei dem man das Licht nicht löschen möchte..
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An dieses Buch werde ich noch oft denken, man kann gar nicht drüber weglesen, öfters kommt ein Punkt,über den man in der Tiefe über sich selber stolpert..
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Liebe Lesegrüße, SABO

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Stigmata - Ich war fasziniert

Zum Inhalt:
Emma ist verzweifelt. Ihre Mutter ist tödlich verunglückt und das ausgerechnet nach einem Streit mit Emma. In ihrer Verzweiflung will sie das gelieferte Päckchen fast nicht öffnen. Um so überraschter ist sie als sie es an Ende doch tut. Sie findet in dem Päckchen ein Fotoalbum. Das Album ist leer bis auf ein Foto. Beigelegt ist außerdem der Flyer zu einem Camp mit dem Hinweis, das hier die Mörder ihrer Mutter zu finden sind.

Meine Meinung:
Diese Geschichte entwickelt eine regelrechte Sogwirkung. Emma, die nach dem Tod ihrer Mutter zunächst in tiefe Verzweiflung verfällt, setzt dann alles daran, mehr über ihre Mutter herauszufinden. Im Camp sucht sie nach Hinweisen und gerät selbst immer mehr zur Zielscheibe. Was in diesem Camp alles passiert ist unglaublich.

Die Geschichte lädt so richtig zum spekulieren ein. Man erfährt in Rückblicken mehr über die Jugend von Emmas Mutter und auch hier ist die Geschichte mehr als spannend. Die Möglichkeiten, die sich aus der Geschichte entwickeln, sind wirklich vielfältig.

Auch die Auflösung am Ende ist schlüssig. Eine tolle Geschichte, die ich gerne weiterempfehle!

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Stigmata

Mit dem Buch „Stigmata“ schafft es die Autorin Beatrix Gurian einen Jugendthriller zu schreiben, der auch die Großen begeistert.

Inhaltsangabe (Quelle: Lovelybooks):
Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …

Schon die Gestaltung des Buches ist sehr liebevoll und achtet auch auf Details – man erkennt, dass der Autorin das Buch wichtig ist. Das Cover weckt die Neugier und man kann schon gut über den Inhalt des Buches spekulieren. Das besondere ist aber, dass in dem Buch Bilder eingeflochten werden, die auf den Inhalt abgestimmt sind – beziehungsweise entdeckt Emma im Verlauf des Buches Bilder und auch der Leser darf daran teilnehme. Das ist nochmal ein ganz anderes Leseempfinden.
Der Schreibstil von Beatrix Gurian ist einfach gehalten und sie schafft es, den Leser gekonnt mit auf die Reise zu nehmen, man kann sich die einzelnen Szenarien sehr gut vorstellen. Das Buch lässt sich flüssig lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Innerhalb des Buches „Stigmata“ erfährt man auch viel aus der Vergangenheit, diese Erzählstränge sind sehr gekonnt in die Geschichte der Gegenwart eingebaut wurden, man möchte immer mehr von beiden Perspektiven erfahren und fragt sich dabei immer, was eigentlich hinter all dem steckt. Was der Beweggrund dafür ist. Der Spannungsbogen wird dabei permanent aufrechterhalten und es kommen immer neue Rätsel hinzu, sodass man wunderbar spekulieren kann. Die einzelnen Charaktere werden gut vorgestellt und trotzdem bleiben manche ein Rätsel. Mit Sympathien für die einzelnen Personen wird gespielt und am Ende wird auch manche Charaktere ein ganz anderes Licht geworfen, als man es zu Beginn des Buches vermutet hätte. Inhaltlich ist das Buch sehr ansprechend und hat es geschafft, mich zu begeistern. Bis zum Ende fragt man sich, was eigentlich der wirkliche Sinn hinter dieser ganzen Geschichte ist – warum dieses perfide Spiel getrieben wird. Dabei gibt es einige gruselige Szenarien, wobei Kopfkino hervorgerufen wird. Auch das Ende ist gekonnt umgesetzt und beantwortet die Fragen, die im Verlauf des Buches aufgeworfen wurden sind.

„Stigmata“ ist ein spannender Jugendthriller, der durch seine mysteriöse und gruselige Atmosphäre besticht und durch seine gekonnt eingesetzten Bilder zu etwas ganz besonderem wird. Das Buch bietet auch Erwachsenen viele spannende Lesestunden. Dafür bekommt „Stigmata“ von mir 4,5 Sterne.

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