Tim Binding: Sylvie und die verlorenen Stimmen

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Tim Binding: Sylvie und die verlorenen Stimmen
Verlag
ET (D)
2008
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Sylvie and the Songman
ISBN-13
9783426663288

Informationen zum Buch

Seiten
319

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Sylvie sagte das Gedicht gemeinsam mit ihren Klassenkameraden auf.

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Handlungsort

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Sylvie wäre gerne ein ganz normaler Teenager. Aber das ist nicht einfach, wenn man einen Vater hat, der Instrumente wie das Aquakkordeon erfindet, um die Musik des Meeres zu spielen. Und dann ist er eines Tages spurlos verschwunden.

Auf der Suche nach ihrem Vater entdeckt Sylvie Erschreckendes: Zuerst kann ihr Hund nicht mehr bellen. Dann hören die Vögel auf zu singen. Und schließlich findet Sylvie heraus, wer dahintersteckt: Der Herr der Lieder will alle Tiere und Menschen verstummen lassen, damit nichts die Schönheit seiner Stimme stört. Dafür braucht er einen besonderen Klang - und Sylvie ist die Einzige, die ihn mit den Instrumenten ihres Vaters spielen kann. Um sich das Mädchen gefügig zu machen, versucht der Schurke, Sylvie mit einem gefährlichen Geschenk zu verführen: Er schenkt ihr ein besonderes Lied. Eins, das die Seele zum Schwingen bringt und alle Sehnsüchte erfüllt. Doch das Glück, das Sylvie bei diesem Lied empfindet, ist gefährlich wie Gift - da es jeden anderen Gedanken sterben lässt ...

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Inhaltsangabe:

Sylvie lebt allein mit ihrem Vater Daniel, einem etwas exzentrischen Musiker. Dieser erfindet laufend neue Musikinstrumente und ist auf der Suche nach „verlorenen Tönen“, aus denen er dann die „Lieder des Meeres“ oder die „Lieder der Erde“ spielen kann.

Eines Tages ist Daniel verschwunden und Sylvie macht sich mit ihrem Freund George auf die Suche nach ihm. Die Spur führt zum „Herrn der Lieder“, der mit Hilfe seiner Musik Tiere zum Verstummen bringt und sie sich gefügig machen kann. Doch diese Macht genügt ihm nicht, und er versucht, Sylvie für seine Zwecke einzuspannen ...

Der erste Satz:

„Sylvie sagte das Gedicht gemeinsam mit ihren Klassenkameraden auf.“

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch ist leider ein Beispiel dafür, wie man trotz einer guten und neuen Idee eine sehr vorhersehbare Geschichte schreiben kann.

Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich begeistert. Es ist wunderschön gestaltet, hat ein tolles, geheimnisvolles Cover und die Illustrationen von Angela Barrett sind zauberhaft und sehr liebevoll gezeichnet. Auch der Klappentext las sich vielversprechend.

Die Geschichte selbst beginnt auch noch interessant. Aber dann lässt sie sehr stark nach und mit den darin neu auftauchenden Figuren (z. B. dem „Spechtmann“) konnte ich nicht mehr viel anfangen, sie agierten völlig konfus, die Geschichte wurde wirr und ärgerlich und enthielt bis zum Schluss kaum Überraschungen, so dass mich das Buch nicht wirklich fesseln konnte. Aber in diesem vorhersehbaren Wirrwarr gab es Szenen, die mir wieder sehr gut gefallen haben, so dass ich das Buch doch zügig zu Ende gelesen habe.

Ganz besonders die Sprache, in welcher der Autor Tiere sprechen lässt, ist einer der Punkte, die mich wirklich begeistert haben. Die Sprache unterscheidet sich von Tier zu Tier und geht von dümmlich (bei den Eseln) über naiv (bei den Hunden) bis poetisch-ausdrucksstark (beim Tiger). Das ist wirklich eine gute Idee und man glaubt zu spüren, dass dem Autor selbst an diesen Szenen sehr viel lag.

Dagegen waren die Charaktere sehr dünn gezeichnet, so dass sie mir (bis auf einen) nicht wirklich nahe gingen. Schade!

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