Cornelia Funke: Tintenherz

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Cornelia Funke: Tintenherz
Verlag
ET (D)
2003
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783791504650

Informationen zum Buch

Seiten
573

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Es fiel Regen in jener Nacht, ein feiner, wispernder Regen.

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Handlungsort

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In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Er warnt ihren Vater vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor ... Elinor verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, um das sich alles dreht. Ein Buch, das Mo vor vielen Jahren zum letzten Mal gelesen hat und das jetzt in den Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers rückt - eines Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie nicht nur das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät.

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[Hörbuch] Cornelia Funke – Tintenherz, gelesen von Rainer Strecker

Die zwölfjährige Meggie lebt schon lange alleine mit ihrem Vater Mo(rtimer), der ein Buchbinder, ein Buchdoktor ist. Eines Nachts sieht Meggie im Garten einen unheimlichen Fremden, der, wie sich zeigt, ihrem Vater kein Unbekannter ist. Er warnt Mo vor einem weiteren „alten Bekannten“ und schon einen Tag später befinden sich Mo, Meggie und der geheimnisvolle Staubfinger auf der Flucht. Zunächst führt die Reise sie zu einer Verwandten, die eine ebenso große Büchernärrin wie Mo und Meggie ist. Doch schon bald holen sie die Ereignisse auch dort ein und Mo muss sich seiner Vergangenheit stellen, einer Vergangenheit, die ihm den Namen Zauberzunge eintrug und die daran schuld ist, dass Mo Meggie noch niemals eine Geschichte vorgelesen hat …

Leider konnte mich Tintenherz nicht überzeugen. Die Idee ist toll, die Sprache ist ansprechend, aber die Geschichte ist mir viel zu langatmig. Es dauert ewig, bis etwas passiert und selbst dann kommt kaum Schwung in die Sache, sondern auch die an sich spannende Handlung zieht sich zäh wie zu lange gekautes Kaugummi. Der Sprecher Rainer Strecker hat mir nicht so gut gefallen. Er liest die einzelnen Worte zu stark akzentuiert, das war mir zu übertrieben, trotzdem schwingt insgesamt viel zu wenig Emotion in seinen Worten mit. Ich habe mir mehrmals ausgemalt, wie wohl ein Leser mit Mos Qualitäten diese Geschichte vorgelesen hätte.

Sehr gut gefallen haben mir die kurzen Musikstücke, die die Kapitel unterbrochen haben. Ich fand sie sehr stimmungsvoll und passend zu den Textstellen. Von mir aus darf solch stimmungsvolle Musik gerne als Standarduntermalung für Hörbücher verwendet werden, ich habe bei Tintenherz gemerkt, dass mir das bei anderen Hörbüchern durchaus fehlt.

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Zuerst war ich - zugegeben - eher skeptisch, weil Bestseller oft nicht meinen Geschmack treffen, wurde aber schnell positiv überrascht. Auch ich konnte von Anfang an ins Buch abtauchen und habe mit Meggie, Mo und Staubfinger mitgefiebert. Vor allem Staubfinger, aber auch der großväterliche Fernoglio sind mir dabei ans Herz gewachsen. Besonders überzeugt hat mich die wunderbare Sprache, die streckenweise geradezu poetisch ist. Und natürlich die Passagen über Bücher und das Lesen. Dass die Geschichte stellenweise leicht zu durchschauen war fand ich nicht schlimm, im Gegenteil war ich bei solchen Gelegenheiten eher gespannt, ob meine Vermutung tatsächlich eintritt und habe so immer und immer weiter gelesen - und das ist schließlich ein gutes Zeichen. Störend fand ich lediglich Kleinigkeiten, etwa die ständige Erwähnung, dass Zauberzunge alle Gefühle ins Gesicht geschrieben sind, Staubfinger jedoch absolut verschlossen ist.

Insgesamt bleibt eine bezaubernde Geschichte sowohl für junge Leser als auch für Erwachsene, für die durch die ein oder andere Assoziation die Geschichte sicherlich an Tiefe gewinnt.

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Der Schreibstil ist flüssig und hat mich zum Weiterlesen animiert, ohne genau zu wissen warum. Vielleicht war es ja auch die Hoffnung, endlich einen Zugang zu der Geschichte zu finden - denn gefesselt hat mich das Buch nicht. Irgendwie kam ich über ein "nett" im negativen Sinn nie hinaus.

Die Grundidee war für mich weder überraschend noch neu (habe mich das schon als Jugendliche gefragt), was allein aber nicht so dramatisch gewesen wäre. Es kommt schließlich darauf an, was man aus dieser Idee macht. Der Ansatz war ja noch ganz gut, allerdings habe ich immer auf etwas mehr, auf eine Steigerung oder genauere Ausführungen gewartet.

Richtig schlimm fand ich dann aber die farblosen und flachen Figuren, nicht eine davon konnte mich reizen. Dabei gab es wirklich viel Potenzial, allein Mo und Meggie mit ihrer Bücherliebe. Und erst recht der mysteriöse Staubfinger!

Auch wurde ich nur selten überrascht, die meisten Entwicklungen waren schon sehr früh absehbar. Und dann dieses ewige hin und her, das fand ich irgendwann schon nervend. Na, wenigstens eine Emotion!

Den vielen Begeisterungsstürmen kann ich mich wirklich nicht anschließen, auch die liebevolle Gestaltung des Buches kann mir über den enttäuschenden Inhalt nicht hinweghelfen...

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Die kleine Meggie lebt mir ihrem Vater Mo in einem kleinen Häuschen voller Bücher. Mo verdient sein Geld als Buchrestaurateur und vererbte seiner Tochter schon früh die Liebe zu Büchern. Über ihre Mutter weiß das Mädchen so gut wie nichts, denn sie verschwand vor neun Jahren und Mo erzählt nicht viel darüber. Als eines nachts der unheimliche Fremde auftaucht, einen gehörnten Marder im Rucksack und von Mo "Staubfinger" genannt, bekommt Meggie es zum ersten Mal in ihrem Leben mit der Angst zu tun. Anscheinend berechtigt, denn am nächsten Morgen will sich Mo mit ihr von Staubfinger unerkannt zu Meggies Tante Elinor aufmachen. Doch der Fremde lässt sich nicht abschütteln und Meggie versucht verzweifelt herauszufinden, was gerade geschieht und wer sowohl Staubfinger, als auch der ominöse Capricorn, über den sich die Erwachsenen unterhalten, sind. Doch Mo will Meggie vor zu viel Wissen beschützen und so bittet er Elinor ein Buch in ihrer gigantischen Bibliothek zu verstecken, das das Rätsel vielleicht lösen könnte. Tatsächlich ist "Tintenherz" das Buch, das die Geschichte von Staubfinger und Capricorn erzählt. Capricorn mit einem Herzen, das so schwarz ist wie Tinte. Und nicht nur Staubfinger hat es in unsere Welt verschlagen.

"Tintenherz" ist ein Buch, in dem man sich gleich zu Anfang verlieren kann, in dessen Schönheit man versinkt und von dessen Figuren man nachts träumt. Mehrere Tage lang begleitete ich Meggie, Mo, Staubfinger, Elinor, Capricorn und viele andere auf ihrem Weg durch unsere Welt, in die manche von ihnen gar nicht gehörten. Staubfinger ist eine sehr tragische gestalt, immer verzehrt vor Heimweh nach seiner Welt, trotz der Ungewissheit seines dortigen Schicksals. Doch auch Meggie, Mo "Zauberzunge" und Elinor werden mich für eine ganze Weile nicht mehr loslassen, obwohl sie auf mich auch stellenweise recht blaß wirkten.

Man merkt es dem Buch am Schluß etwas an, dass es als Trilogie ausgerichtet ist. Zwar hat "Tintenherz" einen durchaus passablen Schluß, doch das Gefühl, dass etwas fehlt, bleibt bestehen. Cornelia Funkes Buch besticht aber vor allem durch die wirklich bezaubernde Sprache. In Kombination mit fast gänzlich fehlender Brutatlität eignet es sich sogar noch für die Jüngsten zum (Vor)lesen. Sehr schön sind natürlich vor allem die (bibliophilen) Passagen über Bücher und ihren Stellenwert für Maggie und Mo. Ein gutes Buch dabeizuhaben ist das wichtigste.

Vergleiche mit Harry Potter bleiben natürlich wie so oft nicht aus. Doch mit Harry Potter hat "Tintenherz" nichts gemeinsam außer der Tatsache, dass es sich in beiden Fällen um Kinder/Jugendbücher handelt. Auch soll die Autorin nun von PR-Leuten ähnlich Joanne K. Rowling im Ausland gepusht werden. Für eine deutsche Autorin jedenfalls hat Cornelia Funke im Ausland bisher ganz beachtlichen Erfolg. Man mag sich streiten, welches Buch, Harry Potter oder Tintenherz, nun besser oder schlechter ist. Ein Urteil darüber möchte ich nicht fällen, da beide auf ihre ganz besondere Art faszinierend sind.

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Ein Kinder- oder Jugendbuch erfährt und erlebt man am besten beim Vorlesen. Lautes Lesen eröffnet einen ganz anderen Zugang. Ich habe "Tintenherz" von Cornelia Funke meinen Söhnen (7 und 10 Jahre) vorgelesen. Während des Vorlesens schwankte meine Meinung ständig zwischen Zustimmung und Ablehnung. Um es vorwegzunehmen: Am Ende tendierte ich mehr zur Ablehnung.

Das Buch ist spannend, aber nicht spannend geschrieben. Es ist spannend, weil man wissen will, wie geht's denn aus. Doch durch die einzelnen Szenen muss man sich viel zu oft hindurch quälen. Und zudem verliert man sich im Geflecht der vielen Personen. Nach der Lektüre dreier Bücher von Cornelia Funke kommt mir der Verdacht, dass das eine Schwäche der Autorin ist. Sie kann sich in ihren Geschichten nicht konzentrieren. Eine Flut von Personen wird vorgestellt: Meggie, Zauberzunge, Staubfinger, Elinor, Capricorn, Basta, Flachnase, die Elster, Fenoglio...

Das zieht eine Flut von nebeneinanderliegenden Handlungssträngen nach sich. Auch die Rollenverteilung ist nicht glücklich. Wer ist denn nun der Held oder die Heldin, wer der Bösewicht? Na klar, wird man sagen, hier: Meggie, dort: Capricorn. Aber dann kommen immer wieder die Ansätze der anderen. Ist nicht auch der Junge (Farid) aus dem Stoff, aus dem Helden gefertigt sind? Und Staubfinger? Bei den Bösewichten schwankt man zwischen Capricorn und Basta. Wer ist gemeiner? Und dann kommt auch noch die Elster. Ist sie vielleicht die echte Böse? Und am Ende sind sie einfach weg. Und niemanden kümmerts?

Im Gegensatz zur Literaturschock-Rezension bin ich nicht der Meinung, dass Brutalität fast gänzlich fehlt. Zerschnittene Gesicher, terrorisierte Dorfbewohner und verbrannte Bücher sind Brutalität, auch wenn sie nicht detailiert beschrieben werden. Die Sprache ist blumig, doch wirkten die Metaphern auf mich meist aufgesetzt und an den Haaren herbei gezogen. Ich habe lange darüber nachgedacht, warum mich dieses Buch schon während des Vorlesens immer wieder mit Unbehagen erfüllte. Es ist die vollkommene Abwesenheit von Humor. Stattdessen über lange Strecken düstere Ausweglosigkeit. Selbst in Tolkiens "Herr der Ringe", dessen letzter Teil an düsterer Ausweglosigkeit kaum zu überbieten ist, haben wir den Hobbit Sam, über dessen Sprache und Redeweise wir lächeln und schmunzeln können. Das gelingt der Autorin in Tintenherz an keiner Stelle.

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"Tintenherz" hat mich sehr begeistert. Ich habe es innerhalb von 1 tag gelesen und es hat mich so gefesselt, dass ich während dem Lesen nur eine Pause um etwas zu essen oder auf die Toilette gehen zu gehen gemacht habe. Ich habe in meinen 12 Jahren Lebenszeit schon einiges an Bücher verschlungen und konnte mich nie auf ein Lieblingsbuch einigen, da ich viele Bücher gerne gelesen habe. Doch jetzt liegt meine Entschluss fest: Tintenherz is das beste Buch, welches ich je gelesen habe. Immer, wenn ich das Buch zuschlug, kam es mir vor, als würde ich den Fernseher ausmachen, so sehr war ich in "Tintenherz" versunken. Ich lege das Buch jede Nacht unter mein Kopfkissen (woher wahrscheinlich auch meine Genickschmerzen kommen), wie Meggie es bei ihren Lieblingsbüchern getan hat, und hoffe, dass es mir seine Geschichte zuflüstert. Ich habe "Tintenherz" mindesten drei mal, innerhalb einer Woche gelesen und ich war vorallem von Basta und Staubfinger begeistert, die ständig ihre Streitereien ausführten. In den meisten Büchern fühle ich mich immer zu den "Bösewichten" hingezogen, genauso wie auch hier Basta und den Rest der schwarzen Männer.

Ich kann verstehen, dass andere Leute Kriterien an diesem Buch haben, denn jede Meinung ist verschieden. Doch werde ich niemals zu den Menschen gehören, die schlecht über "Tintenherz" denken. Wenn es möglich wäre, würde ich am liebsten 10 Leseratten abgeben, denn wie ich schon erwähnt habe, ist "Tintenherz" mein wirkliches Lieblingsbuch. Es hat meiner Meinung nach sogar "Harry Potter" und "Der Herr der Ringe" getoppt. Trotzdem wünsche ich mir, dass es nie verfilmt wird, da es wahrscheinlich nur "verhunst" werden würde, indem man die wichtigsten Teile heraus schneiden alles ändern würde.

Ich danke Cornelia Funke, die mir eine wunderbare Welt geöffnet hat, die Welt von Tintenherz.

Lissy A. (12)

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Ich habe mir nun endlich dieses Buch vorgenommen, weil ich von vielen meiner Schüler weiß, dass sie es gelesen haben.

Während des Lesens überkam mich regelmäßig die Lust, das Buch einfach wieder wegzulegen und es gut sein zu lassen. Einige sprachliche Seltsamkeiten haben mich ja schon von Anfang an stutzig gemacht (um nicht zu sagen, geärgert), aber die Hoffnung, dass die Geschichte irgendwann mal anfängt, hat mich weiterlesen lassen.

Jetzt bin ich beim letzten Fünftel angelangt, und so langsam beschleicht mich das Gefühl, dass der vielversprechende Einband mit den wunderschönen Zeichnungen nichts, aber auch rein gar nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun hat. Bis auf den nervigen Marder.

Und: Ja ja, Frau Funke, wir lieben Bücher ja auch. Und es gibt bestimmt auch noch gute Kinder auf dieser Welt, die nicht nur Playstation spielen, sondern auch hin und wieder ein Buch lesen. Meggie würde ich allerdings eine Playstation zu Weihnachten schenken.

Ich werde jetzt den Computer ausschalten und "Tintenherz" zuende lesen - vielleicht passiert ja noch was Spannendes.

Die eine Leseratte ist für die schönen Illustrationen und die seltenen sehr schönen Sätze, die in diesem Buch stehen.

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Ich habe mir das Hörbuch angehört und muss gestehen, ich bin enttäuscht! Die Geschichte an sich ist durchaus interessant, aber die Figuren bleiben blass und leblos. Das fängt schon bei den Namen an. Namen wie "Staubfinger" oder "Zauberzunge" sind mir einfach zu albern und machen die Figuren noch unglaubwürdiger in meinen Augen. Capricorn und Basta wirken auf mich überhaupt nicht beängstigend, sondern eher etwas lächerlich und ihre Drohungen scheinen mir reichlich stereotyp und zahnlos. Außerdem erscheinen mir die zahllosen Metaphern sehr an den Haaren herbeigezogen und auf die Dauer recht ermüdend. Es kommt kaum Spannung auf und das Ende ist geradezu enttäuschend. Warscheinlich werde ich es mir ersparen weitere Teile zu lesen oder anzuhören.

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Ich empfinde die grundlegende Idee von Frau Funke als sehr gut: ein kleines Mädchen ist mit ihrem Vater auf der Flucht vor Ganoven, die sie aufgrund der Fähigkeit ihres Vaters bedrohen:
Er kann nämlich die Protagonisten eines jeden Buches in die Realität rufen.Leider bringt das auch jede Menge Gefahren mit sich... Doch leider halten die Idee und auch der Name der Frau Funk nicht ständig das, was sie versprechen.



Die Geschichte wird trotz ihres fulminanten Starts im Fortgang der Erzählung immer langwieriger und zäher, sodass man sehr zu meinem Bedauern nicht von allzu großer Dauer. Doch gibt es etwas Kleines, das mich sehr an diesem Buch begeistert hat und das sind die netten und intelligenten teilweise sehr gut passenden Schriftstücke am Anfang jeder Erzählung. Leider ist das im Endeffekt wohl kaum ausschlaggebend.



Trotz gewisser schwerwiegender Mängel werde ich mich jedoch hüten, von "Tintenherz" abzuraten.

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