Nina Blazon: Totenbraut

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Nina Blazon: Totenbraut
ET (D)
2009
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783473353040

Informationen zum Buch

Seiten
429

Sonstiges

Erster Satz
Der Fremde klopfte mitten in der Nacht an unsere Tür.

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1731, in den Wäldern Serbiens: Für eine Handvoll Gold wird das Mädchen Jasna von ihrem Vater an einen reichen Gutsbesitzer verkauft. Der rätselhafte Fremde nimmt das Mädchen mit auf seinen Hof an der Grenze zum Osmanischen Reich. Dort wird Jasna mit seinem Sohn Danilo verheiratet. Schnell stellt die junge Braut fest, dass ein schrecklicher Fluch auf der Familie lastet. Gibt es in Danilos Familie wirklich einen Vampir, wie im Dorf gemunkelt wird? Während sich die mysteriösen Vorkommnisse häufen, gerät Jasna in den Bann des faszinierenden Duschan. Aber auch er hat ein dunkles Geheimnis ...

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Jasna lebt mit ihren Schwestern und dem trinkfreudigen Vater in armseligen Verhältnissen. Nach dem Tod der Mutter hat sich das Leben verändert. Die Mädchen tun ihre Pflichten und träumen ihre unerreichbaren Träume. Eines abends klopft ein Fremder an die Tür und bittet um Unterkunft. Es ergibt sich, dass Jasna ihn unfreiwillig in die Fremde begleiten muss... als Braut für dessen Sohn. Jasna erzählt nun ihre Geschichte, vom Gottesglauben, Aberglauben und der Totenbraut.

Dieses Buch ist perfekt für kalte Herbst- und Winterabende. Eine düstere, magisch anziehende Stimmung breitet sich aus und zieht sich durch die gesamte Geschichte. Mir gefiel das sehr gut. Jasna kommt als Fremde auf ein gespenstisches Gut und wird dort kurzfristig zur Hausherrin. Gezwungen zur Hochzeit und mit so vielen offenen Fragen und Rätseln versucht sie ihren vorbestimmten Platz zu finden. Tapfer und kühn schlägt sie sich durch.

Hierbei handelt es sich nicht um eine typische Vampirromanze. Nina Blazon schlägt vielmehr den Weg der alten Legenden im Osmanischen Reich ein. Was hat es mit den Vampiren auf sich? Wie bestimmt der Aberglaube das Geschehen und die Menschen? Natürlich darf auch ein wenig Liebe nicht fehlen. Hier wirkt sie aber echt, voller Gefahren und Hürden. Der Schreibstil ist eindringlich, ich mochte ihn sehr. Auch die Charaktere sind auf ihre Art lebendig mit Ecken und Kanten.

Wer mal wieder Lust auf eine richtige Untotenstory hat und prima ohne Kitsch und Schmalz auskommen kann, der sollte "Totenbraut" lesen.

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