Ursula Poznanski: Elanus

 
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Ursula Poznanski: Elanus
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783785582312
Empfohlenes Alter

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Der Zug hielt mit einem Ruck.

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Handlungsort

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Es ist klein. Es ist leise. Es sieht alles.

Jona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jonas auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme.
Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr.

Drohnen, Überwachung, Manipulation, dunkle Geheimnisse – gekonnt webt Ursula Poznanski hochaktuelle Themen in ihren neuen Thriller. Die Spiegel-Bestseller-Autorin legt nach den Jugendbuch-Bestsellern Erebos, Saeculum, der Eleria-Trilogie (Die Verratenen, Die Verschworenen, Die Vernichteten) und Layers ihren neuen Jugendbuch-Thriller vor: Elanus.

Mehr Infos und Extras zum Buch unter:
www.elanus-buch.de

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Spannender Jugendthriller mit einem ganz besonderen Protagonisten

Inhalt:
Jona ist 17, als er jüngster Student der Elite-Universität Rothenheim wird. Mit seinem Spielzeug Elanus, einer hochleistungsfähigen Drohne, spioniert er seinen Kommilitonen nach. Dummerweise tappt er dabei in ein Wespennest, was ihn und Elanus in große Gefahr bringt.

Meine Meinung:
Ursula Poznanski machte es mir anfangs nicht leicht, den Protagonisten Jona zu mögen. Er weiß alles besser und liebt es, damit anzugeben. Er ist hochintelligent, sozial aber ziemlich inkompetent. Er versteht es erstklassig, sich Feinde zu machen. Freunde sind dagegen Mangelware. Da kommt sein Nachbar Pascal gerade recht, ein immer gut gelauntes Sonnenscheinchen, dem sich nicht mal Jona entziehen kann. Von ihm kann Jona einiges lernen, was den Umgang mit anderen Menschen angeht.

Doch nicht nur soziale Kontakte stellen für Jona ein Problem dar. Kurz nach seiner Ankunft in Rothenheim wird einer seiner Dozenten tot aufgefunden. Viele Menschen benehmen sich sehr merkwürdig und Jona fühlt sich verfolgt. Offensichtlich war seine Drohne an einem bestimmten Ort, wodurch jemand sich bedroht fühlt.

Von Kapitel zu Kapitel wird es für Jona brenzliger. Und durch seine aufbrausende und wütende Art reitet er sich immer noch weiter in den Schlamassel. Poznanski gelingt es, Jona und den Leser so zu verwirren, dass man nicht mehr weiß, wem man noch trauen kann. Plötzlich wirken alle irgendwie verdächtig.

Die Autorin versteht es einfach, spannende Geschichten zu erzählen. Dabei sorgt sie auch immer wieder für überraschende Wendungen. Und doch ist alles in sich logisch und wird am Ende auch relativ komplett aufgelöst, von ein paar eher unwichtigen Details abgesehen. Aufmerksame Leser haben so auch die Chance, mit zu rätseln, was hinter der ganzen Sache steckt. Poznanski versucht zwar immer wieder, einen auf eine falsche Fährte zu führen, aber wenn man konsequent mitdenkt, muss man nicht unbedingt darauf hereinfallen. Trotzdem ist die Handlung alles andere als vorhersehbar.

Fazit:
Ein spannender Jugendthriller, der sich mit aktuellen Themen befasst und für Jungen wie Mädchen geeignet ist. Aber auch mancher Erwachsene wird seine Freude an diesem Buch haben.

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Spion unterwegs

Jona war nach Rothenheim gefahren, denn er war eingeladen worden dort an der Uni zu studieren, Der Rektor selbst hatte ihn eingeladen, er freue sich auf ihn…
Doch in Rothenheim angekommen musste er erst mal eine geraume Zeit auf Abholung durch seine Gastfamilie warten. Seine Eltern hatten auf diese Art der Unterbringung bestanden…..
Jona ist erst 17, ein Ausnahmetalent. Doch leider wurde er auch schnell wütend, wenn etwas nicht so lief wie es sollte, bzw. er wollte. Und so hatte er mit seiner Gastfamilie keinen sonderlich guten Start…
Seine Gastfamilie hieß Helmreich und das WLAN sei in seinem Zimmer einwandfrei, was für Jona fast lebenswichtig war…
Eigentlich sollte Jona mit dem dritten Semester beginnen, lt. Rektor, doch er was ins erste gesteckt worden, was ihm gar nicht passte. So wurde er wütend und benahm sich sehr dumm….
Auf dem Campus wollte er ein Mädchen für sich gewinnen, doch die hatte kein Interesse, und wieder tat er etwa sehr Dummes…
Und dann war da noch Direktor Schratter, mit dem er unbedingt reden wollte, doch dieser war nie da…
Warum betonte der Direktor so sehr, dass er sich auf Jona freue? Warum hatte Silvia Helmreich Jona am B Bahnhof so lange waren lassen? Warum wurde Jona so schnell wütend? Wieso hatte er bei seiner Gastfamilie keinen guten Start? Warum war der WLAN-Empfang für Jona so wichtig? Wieso war Jona doch zum ersten Semester eingeteilt worden statt, wie versprochen, zum dritten? Inwiefern benahm sich Jona dumm? Beide Male? Warum war Schratter nie da bzw. Hatte nie Zeit für Jona? Alle diese Fragen- und noch viel mehr, beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, genau so, wie ich es von Ursula Poznanski gewohnt bin. Die Autorin schreibt unkompliziert, man muss sich nicht dauernd fragen, was sie mit diesem oder jenem Wort/Satz gerade meint. In der Geschichte war ich schnell drinnen, auch wenn ich es nicht gut fand, dass Jona seine Mitmenschen so ausspionierte. Allerdings erwies sich das im Laufe des Buches auch als wichtig. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Am Ende geriet Jona gar in Lebensgefahr. Doch zum Glück war er nicht ganz ohne Freunde. Dieses Buch der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen und es bekommt von mir eine Lese-/Kaufempfehlung sowie volle Bewertungszahl.

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Boah, war das spannend!

Jona ist erst siebzehn und für sein Alter überdurchschnittlich intelligent. Er ist sogar ein richtiges Genie. Er kommt nach Rothenheim um dort zu studieren. Aufgrund seines Alters und seiner besserwisserischen Art hat er Schwierigkeiten Anschluss zu finden. Und an seinem ersten Tag in der Uni zeigt er sich nicht gerade von seiner besten Seite, seine ersten Feinde hat er sich gleich gemacht. Aber das macht nichts denn er hat seine Drohne mit der er jedem der ihm dumm kommt, beschatten kann. Bis er eines Tages etwas entdeckt das besser verborgen geblieben wäre.

Ich bin dermaßen begeistert von dem Buch, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Bisher kannte ich die Autorin nicht, was habe ich verpasst bisher.

Der Leser bekommt nur Jonas Sichtweise mit. In der Ich-Form ist es aber nicht geschrieben. Jona ist ein schwieriger Character. Er ist furchtbar schlau, aber was er im mathematischen Bereich zuviel hat, fehlt ihm im zwischenmenschlichen. Er zeigt anderen ihre Unwissenheit auf und lässt gerne den Klugscheißer raushängen. Das kommt bei den anderen Studenten natürlich nicht gut an. Es wird dem Leser schwer gemacht ihn zu mögen. Aber gerade weil er so unperfekt ist fand ich ihn authentisch.

Jona liebt seine selbstgebaute Drohne und mit ihrer Hilfe kann er andere Menschen beobachten. Nach einem dummen Streich seinerseits gerät er allerdings schnell in Schwierigkeiten. Und er wird immer schneller und tiefer in eine Sache hineingezogen die er noch nicht mal versteht. Schnell merkt er das er keinem mehr vertrauen kann. Was ich an dieser Stelle am besten fand war das der Leser genau wie Jona ratlos bleibt. Man hat zwar Vermutungen aber es tun sich immer neue Möglichkeiten auf. Und genau wie Jona weiß man nicht mehr wer von den ganzen Figuren nun mit drin steckt, denn die Autorin lässt sie alle verdächtig aussehen.

Die Handlung ist sehr rasant, ständig passiert irgendwas, die meiste Zeit tappt man im Dunkeln. Es tun sich immer mehr Fragen auf und man hat den Eindruck das diese niemals beantwortet werden. Eher tauchen noch mehr Fragen auf. Das Buch war von der ersten Seite an spannend und bleibt es bis zum Ende auch. Manchmal steigert sich die Spannung sogar noch. Am Ende wird man zufrieden sein.
Das Buch war für mich ein wahrer Page Turner und von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung. Die anderen Bücher der Autorin werde ich mir jedenfalls auch noch alle besorgen.

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Spannend bis ( zum / auf den ) Schluss

Der 17jährige Jona bekommt einen Studienplatz an der renommierten Victor-Franz-Hess Universität angeboten.

Er gilt als hochbegabtes Wunderkind und nimmt diese Chance gerne wahr.

Vor Ort wohnt er bei Gasteltern, da seine leiblichen Eltern Sorge um seine sozialen Kompetenzen haben. Und wirklich ist Jona zwar außerordentlich intelligent, hat jedoch so seine Schwierigkeiten mit den zwischenmenschlichen Beziehungen. Allerdings weiß er um seine Schwachstelle, was ihn in meinen Augen schon gleich wieder sympathischer hat wirken lassen.

Mit im Gepäck ist seine (geheime) selbstgebastelte und hochtechnologisierte Drohne, mit der er Menschen, deren Handy-Nummer er in ein spezielles, selbstentwickeltes Programm eingibt, beobachten kann.

Diese Drohne ist sein ganzer Stolz und wird von ihm des öfteren eingesetzt. So auch, als er frisch an der Uni anfängt. Mehr durch Zufall spioniert er einem Mädchen hinterher und kommt dabei einigen Ungereimtheiten auf die Schliche, die er (fast im Alleingang) lösen möchte und welche seine Neugierde entfachen. Allerdings sticht er damit in ein Wespennest und bringt sich selbst ins Fadenkreuz dubioser Machenschaften.

Der Roman ist durchweg flüssig und äußerst spannend geschrieben. Die Autorin versteht es, viel Raum für Spekulationen zu geben und viele verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen, so dass man selbst permanent am rätseln und überlegen ist. Jona mit seinen Gefühlen und Gedanken hat mir gut gefallen. In manchen Situationen konnte ich es sehr gut nachempfinden, wie und warum er so reagiert, wie er reagiert. Das war für mich sehr lebensnah erzählt (auch, wenn ich keinen Hochbegabten kenne ;-))

Allerdings war für mich das Ende nicht richtig gelungen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Auflösung zwar nicht unbedingt spektakulärer, aber dennoch ungewöhnlicher gewesen wäre, als es der Fall war.

Zum Ende hin hatte man mehrfach die Hoffnung, dass man nun eine handfeste Fährte geboten bekommt und selbst auch auf die richtige Auflösung des Falles kommt. Irgendwie konnte das jedoch nicht zu meiner vollen Zufriedenheit gelöst werden. Zwar waren mehrere Eindrücke richtig und man hatte selbst den Eindruck, dass es evt. so und so sein könnte, aber immer die Ansätze als zu offensichtlich, zu merkwürdig oder ähnliches, verworfen.

Entsprechend enttäuscht war ich persönlich dann letzten Endes vom recht simpel gestrickten Ende. Ohne hier zu viel verraten zu wollen, war mir einfach nicht der richtige Kick an der ansonsten außergewöhnlichen Geschichte dran.
Und auch das vielversprechende Thema Drohne und Überwachung bzw. Bespitzelung ist mir beim Lesen nicht mehr richtig präsent gewesen und ein bisschen in den Hintergrund gerutscht. Irgendwie ist es für meinen Geschmack, obwohl es in der Geschichte auch thematisiert wird, etwas zu kurz gekommen. Wenngleich es jedoch überzeugend behandelt wurde, als kurz die Rede auf z.B. das schlechte Gewissen bei solchen Handlungen kam.

Alles in allem hat mir das Buch gefallen und ich habe es gerne gelesen, jedoch mit einem kleinen Abzug.

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Fesselnde und spannende Handlung mit kleinen Makeln !!

Klappentext:


“Es ist klein. Es ist leise. Es sieht alles.
Jona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jonas auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme. Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr.”

Meine Meinung:
Nachdem ich “Layers” gehört hatte, was mir leider nicht zugesagt hat, wollte ich gerne noch einmal ein Buch der Autorin lesen, um mir eine Meinung bilden zu können. Ich hatte Glück und durfte dieses Buch, in einer Leserunde diskutieren. Alleine das hat schon sehr viel Spaß bereitet. In ihrem neusten Thriller “Elanus” verbindet sie sehr aktuelle Themen wie den Einsatz von Drohnen und die damit verbundene Überwachung mit düsteren Geheimnissen und Verschwörungen. Ich bin ganz ehrlich, mir ist die Entwicklung der Technik in dieser Hinsicht ein wenig befremdlich. Mir behagt es nicht, dass man Menschen in jeglicher Situation überwachen kann, wenn es gewollt ist. Es schränkt die Privatssphäre zu stark ein. Wir begleiten Jona, den Protagonisten des Buchs, durch seinen Alltag. Gerade zu Beginn der Geschichte hatte ich keinerlei Sympathie für ihn übrig. Er erscheint selbstbewusst, arrogant und rechthaberisch. Wie man sich gut vorstellen kann, eckt er durch sein Verhalten überall an und findet kaum Kontakt zu seinen Mitstudenten. Jona ist hochintelligent, hat aber sehr wenig Sozialkompetenz. Schnell hatte ich das Gefühl, dass er sich durch seine überdurchschnittliche Intelligenz auch für einen besseren Menschen hält, was natürlich vollkommener Blödsinn ist. Seine Entwicklung, die er innerhalb der Geschichte durchläuft, hat mir jedoch sehr zugesagt. Man spürt, wie er versucht sich zu ändern, auf einige wenige Menschen versucht zuzugehen und ihnen letztendlich sogar richtig nahesteht. Wichtig zu erwähnen sind auch die beiden Charaktere, mit denen sich Jona anfreundet: Marlene und Pascal. Pascal erscheint recht unbedarft, hat viel Humor und ist sehr offen. Ich mochte ihn sofort gerne leiden. Marlene ist anfangs ein wenig verschlossen, zeigt nur wenig Facetten von sich. Ihre Beziehung zu Jona entwickelt sich für mich ein wenig zu plötzlich bzw. wird zu schnell positiv verändert.

Die Handlung wird aus Sicht von Jona, aber leider in der dritten Person geschildert. Ich vermute ja, dass ich mich anfangs besser in ihn und seine Lage hätte hineinversetzen können, wenn sie in der Ich-Perspektive erzählt würde. Das ist aber wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt. “Elanus” hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen und die Autorin versteht es wirklich, mit ihrer Geschichte zu fesseln. Sie baut unzählige Wendungen ein, mit denen ich so nicht gerechnet habe. Wie bei kaum einem anderen Buch habe ich hier intensiv gerätselt und überlegt, was wohl hinter all den Ereignissen stecken könnte, wie sie ausgelöst werden. Ursula Poznanski bezieht den Leser sehr mit in ihre Handlung ein, dass hat mir richtig gut gefallen. Die Spannung wird konstant aufgebaut und zieht sich durch das ganze Buch. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und ich konnte der Handlung durchweg gut folgen. Am Ende waren sogar ein Teil meiner Spekulationen richtig, von der restlichen Auflösung hingegen wurde ich überrascht.

Fazit:

“Elanus” ist eine spannende Geschichte voller Verschwörungen, in die die Autorin wunderbar aktuelle Themen wie die Überwachung per Drohne eingebaut hat. Für mich ist es ein gelungenes Buch, das ich Euch gerne ans Herz lege !!

Ich gebe gute vier von fünf Funkelchen.

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Charaktere 
 
4.0
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Ich sehe was was du nicht siehst

Inhalt:

Jona ist ein 17-jähriger Geek der mit großem mathematischen und technischen Wissen aber defizitärem Sozialverhalten. Als er ein Stipendium an einer Elite Uni erhält ist er aufgeregt, wenngleich er auf Wunsch seiner Eltern bei einer Familie leben soll, da sie ihm nicht zutrauen, mit seinen Kommilitonen klar zu kommen.

Jona entspricht anfangs den Erwartungen seiner Eltern und fällt an der Uni direkt unangenehm auf, obwohl er sich Mühe gibt, sich in das Familienleben einzufügen. Die Familie wirkt anfangs spießig, aber nach und nach wird sie immer unheimlicher. Jona fühlt sich bald bedroht und ausspioniert, dabei ist er derjenige, der alle anderen ausspioniert, und zwar mit seiner Drohne Elanus.

Zum Glück hat er es geschafft, doch ein paar Freunde zu finden, aber kann er sich auf die verlassen?



Meine Meinung:



Wie in ihren anderen Büchern schafft es die Autorin auch hier, eine bedrohliche, geheimnisvolle Atmosphäre herzustellen, und zwar mit einfachsten Mitteln. Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit über aufrecht erhalten, der Leser wird immer tiefer in die Geschehnisse hineingezogen.

Ich muss zugeben, dass es mir nicht leicht fiel, mich in Jona hineinzuversetzen, erstens bin ich aus dem Alter längst raus, zweitens bin ich kein Junge, und drittens bin ich kein Wunderkind. Im richtigen Leben könnte ich mir so einiges nicht vorstellen, was im Buch beschrieben wird, aber bei Fiktion ist mein Maßstab doch wesentlich großzügiger, und wenn man sich darauf einlässt, ist alles irgendwie schlüssig. Jona schießt eben ständig hoch über das Ziel hinaus, aber das ist stimmig mit dem Charakter, den er darstellt.

Die Lösung war vollkommen überraschend. Man hatte zwar die Vermutung, dass eine bestimmte Sache mit allem zusammenhing, aber keinen Schimmer wie, und warum.

Die Charaktere der Hauptdarsteller werden gut beschrieben, und sie alle machen eine Entwicklung durch, insbesondere Jona, der es auch am nötigsten hat. So ist er einem am Schluss nicht mehr ganz so unsympathisch wie am Anfang, aber Lieblingspotential hat er nicht.

Wer nach einem spannenden Jugendbuch sucht kann hier bedenkenlos zugreifen.

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