Katja Brandis: Vulkanjäger

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Katja Brandis: Vulkanjäger
Verlag
ET (D)
2014
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783407811592

Informationen zum Buch

Seiten
365

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Als mir der Brandgeruch in die Nase stieg, wusste ich, dass etwas gewaltig schief lief.

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Handlungsort

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Ein atemberaubender Roman über den schmalen Grat zwischen Mut und Besessenheit, Liebe und Selbstaufgabe. Eine Reise zu den Vulkanen der Welt! Als Jan von seinem Vater, dem berühmten Dokumentarfilmer und Vulkanologen, eingeladen wird, freut er sich auf Abenteuer und Exotik. Mit der Besessenheit seines Vaters hat er nicht gerechnet. Auf der Jagd nach spektakulären Ausbrüchen begibt der sich regelmäßig in Lebensgefahr. Erst ein Abstecher nach Neapel zum schlafenden Vesuv verspricht ruhige Tage – und Jan begegnet der wunderbaren Giulia, die ihn in ihren Bann zieht. Dass der Vesuv einer der gefährlichsten Vulkane der Welt ist, wird Jan erst klar, als Beben die Stadt erschüttern. Steht eine Katastrophe bevor? Jan würde am liebsten abhauen, doch wie könnte er Giulia zurücklassen? Und seinen Vater, der um jeden Preis bleiben will? Plötzlich steht Jan vor der gefährlichsten Entscheidung seines Lebens …

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Viel Wissenswertes in einem Jugendbuch verpackt!

Der 16 jährige Jan wächst bei seiner Mutter auf, Kontakt zum Vater gibt es recht selten. Daher ist die Freude groß, als dieser ihn einlädt, die Ferien mit ihm zu verbringen. Es soll eine ganz besondere Zeit werden: Vater André ist Vulkanologe und dreht gerade eine Dokumentation. Jan darf ihn auf der Reise zu den vulkanischen Brennpunkten dieser Welt begleiten.

Katja Brandis erzählt die Geschichte in der Ich-Form aus Sicht von Jan. Als Leser kann man dadurch wunderbar folgen und auch in sein Gefühlschaos eintauchen. Es geht nicht nur um die Vater-Sohn-Beziehung, sondern auch um Liebe und Ängste. Die Autorin streut außerdem sehr viel Wissenswertes über Vulkane ein, dass eine gesunde Faszination dazu entstand. Dabei hilft ebenfalls das Glossar, welches am Ende des Buches viele Details ausführlich erklärt.

Jan selbst ist als Charakter gut gelungen. Anfangs wirkt er noch sehr schüchtern, ein Teenager der unter der Trennung leidet. Er entwickelt sich jedoch im Laufe der Geschichte und kann überraschen. Oftmals ist er sogar besonnener als André, der den schmalen Grat zwischen Forschung und Lebensgefahr unterschätzt. In dem Zusammenhang sind die Nebenfiguren auch wichtig. Für mich war Fred der ruhende und sympathische Gegenpart.

Das Ende ist konsequent und spannend erzählt. Für mich bleiben die Vulkane die heimlichen Stars der Geschichte. Manche menschliche Handlungen in Sachen Liebe und Eifersucht hätte ich nicht gebraucht. Sie passen aber zum Jugendbuch und werden bei der eigentlichen Zielgruppe auch gut platziert sein.

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Vulkanjäger

Der sechzehnjährige Jan kennt seinen Vater André kaum. Die Eltern haben sich schon früh getrennt und Jan lebt bei seiner Mutter. Aufgrund der Berufstätigkeit der Mutter muss Jan zu Hause viele häusliche Aufgaben übernehmen. Er kennt seinen Vater mehr aus Berichten in Zeitungen und Journalen als aus dem wahren Leben, denn André ist ein berühmter Vulkanologe und Dokumentarfilmer und deshalb dauernd unterwegs. Als der Vater seinem Sohn nun anbietet ihn in den Ferien mit auf eine seiner Reisen zur Erstellung eines Dokumentarfilms zu nehmen, ist Jan voller Begeisterung. Er freut sich auf das bevorstehende Abenteuer und darauf seinen Vater näher kennenzulernen. Doch die Reise nimmt einen ganz anderen Verlauf, als Jan es erwartet hat. Das erste Reiseziel ist Neapel mit dem Vesuv. Dort geht es zunächst noch ruhig zu und Jan erkundet die Stadt. Dabei lernt er die junge Giulia kennen und fühlt sich zu ihr hingezogen. Die beiden haben aber kaum die Möglichkeit Zeit miteinander zu verbringen und schon geht es für Jan weiter zum Kilauewa nach Hawai. Dort und auch auf den weiteren Stationen ihrer Reise muss Jan mehr und mehr feststellen wie versessen sein Vater ist, wenn es um das Thema Vulkane geht. Um hier außergewöhnliche Aktivitäten drehen zu können, geht André große Risiken ein und bringt dabei nicht nur sich, sondern auch seine Mitreisenden in große Gefahr. Mehrfach ist Jan kurz davor die Reise mit seinem Vater abzubrechen, aber immer wieder raufen die Männer sich zusammen. Nach Stationen in Indonesien und auf den Philippinen geht die Reise zurück nach Neapel, doch dort, wo die Welt anfänglich für Jan noch so in Ordnung schien, brodelt es unter der Erde. Die Stadt wird von Erdbeben erschüttert und der Vesuv zeigt, welche Urgewalten in ihm stecken.

Die Autorin Katja Brandis siedelt ihre Geschichte in der nahen Zukunft an und lässt in eine zauberhafte Liebesgeschichte ihr Wissen über Vulkane einfließen. Hier kann man wirklich etwas lernen, aber eben auch erfahren welche Risiken mit einem Leben in Vulkannähe verbunden sind und wie leichtsinnig manche Menschen mit der Gefahr umgehen. Wer alles ganz genau erlesen will, dem sei das Glossar am Ende des Buches ans Herz gelegt, welches wirklich jeden verwendeten Begriff über Vulkane ausführlich erklärt.

„Vulkanjäger“ ist Abenteuer, Liebesgeschichte und Mahnung zugleich. Die Naturgewalten sind unberechenbar und es scheint schwierig für den Menschen hier seine Grenzen zu erkennen, denn der Forscherdrang in ihm ist einfach zu stark.

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Eine junge Liebe und gefährliche Vulkane

Die Eltern des 16-jährigen Jan Bendert leben getrennt, umso mehr freut er sich darüber, als sein Vater André ihn während der Sommerferien einlädt, ihn bei seiner Arbeit zu begleiten. André ist ein bekannter Vulkanologe und Dokumentarfilmer. Die Reise führt sie nach Neapel, wo er sich in Giulia verliebt. Leider bleiben den Beiden nur wenige Tage, da Jan und sein Vater auf dem Weg nach Hawaii und Indonesien sind. Bald findet Jan heraus, daß André geradzu besessen von den Vulkanen ist und dafür manches Risiko eingeht, ohne Rücksicht auf seine Mitreisenden.

Dieses Jugendbuch ist mein erster Roman der Autorin Katja Brandis und mich hat hauptsächlich das Thema Vulkane angesprochen, das ich sehr spannend finde. Dieses Thema hat die Autorin hervorragend umgesetzt, die Beschreibungen der unterschiedlichen Vulkanarten und -ausbrüche, der pyroklastischen Ströme usw. sind sehr lebendig. Auf diese Weise wird dem Leser viel Wissen vermittelt, welches geschickt in die Handlung eingebaut ist. Zusätzlich gibt es am Ende des Buches ein Glossar mit ausführlichen Erklärungen zu den vulkanspezifischen Begriffen und Phänomenen.

Aber es geht in diesem Buch nicht nur um Vulkane: es geht auch darum, wie sich Vater und Sohn annähern, nachdem die Beiden sich aufgrund des Berufs von André nicht so oft gesehen haben. Die Annäherung ist nicht ganz umproblematisch und der anfänglichen Begeisterung und Bewunderung Jans gegenüber seinem Vater weicht bald die Erkenntnis, daß sein Vater auch seine Schattenseiten hat.

Der Roman war für mich leicht zu lesen, das Ende ist sehr spannend und berührend. Ich war mir zuerst sicher, zu wissen, wie das Buch ausgehen würde, aber es kam dann doch anders – und ich mußte dabei die eine oder andere Träne verdrücken.

Jan Bendert ist mehr der introvertierte Typ, der sich für unaufällig hält, außerdem ist er etwas schüchtern und eher ängstlich. Er leidet etwas unter der Situation, daß seine berufstätige Mutter wenig Zeit für ihn hat und er dadurch of den ganzen Haushalt organisieren muß, was nicht unbedingt typisch für einen 16-jährigen ist. Für seinen Vater, den weltweit bekannten André Bendert, empfindet er Bewunderung und freut sich natürlich riesig, als ihm dieser anbietet, ihn bei seiner Arbeit zu begleiten. Welcher Jugendliche wäre nicht begeistert, in den Sommerferien nach Neapel, Hawaii und Indonesien zu reisen. Als Jan jedoch mitbekommt, daß sein Vater unnötige Risiken für seine Arbeit in Kauf nimmt, muß er sich fragen, ob es das alles wert ist. Jans Entwicklung hat mir sehr gut gefallen und konnte mich überzeugen.

André Bendert, Jans Vater, ist ein Frauentyp, der mit seinem Charme die Menschen für sich einnehmen kann. Sein Bekanntsheitsgrad tut sein Übriges dazu. Der Leser fragt sich, warum er ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt seinen Sohn einlädt, ihn zu begleiten, nachdem sich die Beiden zuvor eher sporadisch gesehen haben. Unangenehm fällt bei André auf, daß er für spektakuläre Aufnahmen ein lebensgefährliches Risiko eingeht und damit nicht nur sich selbst in Gefahr bringt. .

Daher hat mir Andrés Partner und guter Freund Federico, Fred genannt, gefallen. Anfangs erscheint er ziemlich brummelig, aber das gibt sich; außerdem ist er der ruhende Pol im Team, der nicht viel von Andrés Risikobereitschaft hält.

Giulia ist eher das Gegenteil von Jan: sie macht gerne auch mal Sachen, die ungewöhnlich sind. Jan gefällt ihr gut, weil er anders ist als die Jungs, die sie bisher kennengelernt hat.

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn meines Erachtens der Handlungsstrang um Giulias Exfreund Nino nicht hätte sein müssen, aber die „feurigen“ Beschreibungen konnten mich voll und ganz überzeugen.

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(Aktualisiert: 11 April 2014)
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Vulkane – faszinierend und tödlich

Jan ist 16 Jahre alt und lebt bei seiner Mutter. Seine Eltern haben sich vor Jahren getrennt und der Kontakt zu seinem Vater ist eher sporadisch und unregelmäßig. André ist Vulkanologe und durch seinen Job als Dokumentarfilmer der gefährlichsten Vulkane der Erde sehr viel auf Reisen. Umso überraschter ist Jan, dass sein Vater ihn in den Sommerferien mitnehmen möchte zu einer seiner Dokumentationen.

Ihre Reise führt sie zuerst nach Neapel. Dort verliebt Jana sich unsterblich in Giulia. Dann geht es weiter zum Kilauea nach Hawaii, zum Merapi in Indonesien und zum Pinatubo auf den Philippinen.

André ist auf gewisse Art und Weise süchtig, fast schon besessen, von den gefährlichsten Vulkanen diese Welt und mehr als einmal bringt er sich, aber auch Jan und seine Crew in Gefahr nur um ganz besonders spektakuläre Bilder bzw. Filme machen zu können. So bleibt es dann auch nicht aus, dass André sein Schicksal zu sehr herausfordert und beim Dreh auf den Philippinen verunglück. Jan ringt seinem Vater noch auf dem Krankenhausbett das Versprechen ab fortan nur noch Dokumentationen über ruhende Vulkane zu machen und so schließt sich der Kreis: Sie reisen zurück nach Neapel.

Der Vesuv ist einer der gefährlichsten Vulkane der Welt – aber er ruht seit vielen Jahren. Daß sich dieser Zustand ändert und sie alle in Lebensgefahr schweben, wird ihnen bewusst als in Neapel immer öfter die Erde bebt.

Durch seine Liebe zu Giulia wächst Jan über sich hinaus.

Zum Buch:
Das Cover des Buches ist dem Thema entsprechend in rot gehalten. Es vermittelt einem schon beim Anschauen das Gefühl von Hitze.

Die Hauptakteure Jan und André rufen bei mir gegensätzliche Gefühle hervor. Jan ist ein typisch 16jähriger Junge der anfangs etwas schüchtern und zurückhaltend scheint, aber durch die Erlebnisse mit seinem Vater sehr schnell an Reife gewinnt. André muss sich erst einmal in seine Vaterrolle hineinfinden weswegen er seinen Sohn das eine oder andere Mal in Gefahr bringt ohne sich seiner Verantwortung so ganz bewusst zu sein. Als Leser würde man ihn gerne mal nehmen und schütteln. Aber auch André wächst an seinen Aufgaben.

Das Ende des Buches hat mich total überrascht.

Im 16seitigen Glossar werden die im Buch benutzten vulkanspezifischen Bezeichnungen sehr ausführlich erläutert. Aufgrund der hervorragenden Recherche kann man so ganz nebenbei auch noch richtig viel über Vulkanismus lernen.

Auch wenn es ein Jugendbuch ist und ich dem Jugendalter schon eine ganze Zeit lang entwachsen bin, bekommt es von mir 5 Sterne.

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Vulkanjäger

Vulkanjäger von Katja Brandis

Zum Inhalt:
Jan freut sich auf die Sommerferien. Diese wird er gemeinsam mit seinem Vater verbringen. Andre ist ein bekannter Vulkanexperte und Dokumentarfilmer und nun soll Jan ihn bei einem Dreh begleiten. Für Jan ist das ein wirkliches Highlight, denn der Kontakt zu seinem Vater ist eher unregelmäßig. Zuerst reisen die beiden nach Neapel. In Neapel lernt Jan die Italienerin Guillia kennen und verliebt sich gleich in das Mädchen. Doch der Aufenthalt in Italien ist nur kurz, von dort geht es weiter nach Hawaii. In Hawaii macht Jan seine ersten Erfahrungen mit einem Vulkan, spannend und gefährlich……

Meine Meinung:
Mit Vulkanjäger hat Katja Brandis ein spannendes Jugendbuch geschrieben, in dem sie sehr gut recherchiertes Wissen über Vulkane spannend vermittelt. Ich war sehr überrascht, wie die Menschen, die in der Nähe eines Vulkans leben, mit dieser Gefahr umgehen.

Jan ist zunächst ein noch relativ unsicherer Junge. Durch die Trennung seiner Eltern und den Beruf seines Vaters, hat er nicht so wirklich viel Kontakt zu diesem gehabt. Die beiden müssen sich nun zuerst einmal einander annähern. Oft habe ich über Andre den Kopf geschüttelt. Viel zu leichtsinnig geht er als Vater mit den Gefahren seines Jobs und seinem Sohn um. Doch Jan lernt schnell sehr viel eigenständiger zu werden und seine eigenen Entschlüsse zu treffen und setzt diese dann auch um.

Auch die anderen Figuren der Geschichte waren sehr gut dargestellt und von ihren Persönlichkeiten her gut nachvollziehbar. Ich werde definitiv bei Büchern von Katja Brandis immer wieder zugreifen.

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Ein informativer und spannender Jugendroman

Klappentext:
Ein atemberaubender Roman über den schmalen Grat zwischen Mut und Besessenheit, Liebe und Selbstaufgabe. Eine Reise zu den Vulkanen der Welt! Als Jan von seinem Vater, dem berühmten Dokumentarfilmer und Vulkanologen, eingeladen wird, freut er sich auf Abenteuer und Exotik. Mit der Besessenheit seines Vaters hat er nicht gerechnet. Auf der Jagd nach spektakulären Ausbrüchen begibt der sich regelmäßig in Lebensgefahr. Erst ein Abstecher nach Neapel zum schlafenden Vesuv verspricht ruhige Tage – und Jan begegnet der wunderbaren Giulia, die ihn in ihren Bann zieht. Dass der Vesuv einer der gefährlichsten Vulkane der Welt ist, wird Jan erst klar, als Beben die Stadt erschüttern. Steht eine Katastrophe bevor? Jan würde am liebsten abhauen, doch wie könnte er Giulia zurücklassen? Und seinen Vater, der um jeden Preis bleiben will? Plötzlich steht Jan vor der gefährlichsten Entscheidung seines Lebens…

"Vulkanjäger" von Katja Brandis war das erste Jugendbuch, das mich so richtig überrascht hat. Schon ganz zu Beginn fiel mir der Schreibstil auf, denn dieser ist nicht so "kindisch", wie ich ihn mir für ein Jugendbuch vorstelle, sondern wirklich irgendwie anspruchsvoll, trotzdem leicht verständlich und bildhaft. Der Schreibstil hat dazu beigetragen, dass ich sofort ganz locker ins Geschehen gezogen worden bin und nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
Die Geschichte selbst fand ich unglaublich interessant und spannend. Sehr gut gefallen haben mir auch die vielen Informationen über Vulkane, die wir während des Lesens bekommen haben. Die Handlung war fesselnd und beinhaltete viele überraschende Wendungen.
Auch die Protagonisten fand ich sehr gut gelungen. Jan, ein Jugendlicher, der während des Buches immer weiter über sich hinauswächst, André, Jans Vater, der für Vulkane lebt und nicht ohne Risiko leben kann, Fred, der zuerst etwas seltsam wirkte, aber doch ein richtiger Freund war, und noch viele weitere Protagonisten rundeten das Buch ab und machten es perfekt.

Alles in allem kann ich sagen, dass das Buch alle meine Erwartungen übertroffen hat. Es hat richtig Spaß gemacht, das Buch zu lesen und die guten und genauen Erklärungen über Vulkane und alles was dazu gehört, haben mich dazu gebracht, dass ich jetzt noch mehr über Vulkane wissen möchte.
Wer gerne informative Jugendromane liest, sollte "Vulkanjäger" auf jeden Fall lesen! 5 von 5 Sternen.

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