Lynn Raven: Werwolf

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Lynn Raven: Werwolf
ET (D)
2008
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783800054305

Informationen zum Buch

Seiten
300

Sonstiges

Erster Satz
die Nacht brach in dieser Gegend überraschend schnell herein.

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Handlungsort

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Frankreich, 1765: Eine Serie brutaler Morde versetzt die Bevölkerung einer abgelegenen Ortschaft in den Pyrenäen in Angst und Schrecken. Der junge André wird vom Bischof beauftragt, dem Aberglauben, der Teufel selbst sei zugange, ein Ende zu bereiten. Doch welches Geschöpf ist wirklich verantwortlich für die entstellten Leichen? André setzt sich auf die Spur der Bestie und gerät immer tiefer in einen nicht enden wollenden Albtraum.

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Inhaltsangabe:

Frankreich 1756: Der junge André Darnaux wird von seinem Vormund, dem Bischof Noriér, in ein abgelegenes Pyrenäendorf geschickt. Dort geschehen brutale Morde, die auf eine Art Raubtier hinzuweisen scheinen, und die Bevölkerung lebt in Angst und Schrecken. André soll die „Bestie“ fangen und töten, sehr zum Missvergnügen des verantwortlichen Wildhüters Pierre Chastel, der von dem „zugereisten Städter“ keine hohe Meinung hat.

Doch André ist ein überragender Jäger und Spurenleser, und so kommt er der Bestie gefährlich nahe – gefährlich auch für seinen Verstand ...

Der erste Satz:

„Mon Seigneur, voller Erleichterung und Dankbarkeit setzen wir Eure Exzellenz hier mit in Kenntnis, dass es Monsieur Antoine de Beauterne mit der Hilfe und Gnade des Allmächtigen heute, am 21. September 1765, vergönnt war, jede Kreatur, die man gemeinhin als „die Bestie von Gévaudan“ genannt hat, unter Gefahr für sein eigenes Heil an den Hängen des Mont Mouchet zu erlegen.“

Meine Meinung zum Buch:

Die Autorin legt hier eine eigene Interpretation der Legende um die "Bestie von Gévaudan" vor. Dabei legt sie weniger Wert auf überraschende Effekte, denn die Richtung ihrer Interpretation ist schon mit dem Titel des Buches eindeutig. Zunächst hat mich das etwas irritiert, denn zumindest dem ersten Teil des Buches wird dadurch etwas Spannung genommen und man fragt sich nur noch, WER letztendlich der Werwolf sein wird. Aber wie die Autorin dann im zweiten Teil sozusagen aus dem Kopf des Werwolfs heraus schauend beschreibt, wie sich die Verwandlung vom Menschen zum Wolf vollzieht, war richtig toll und fesselnd mit zu erleben.

Das Buch ist mit seinen knapp 250 Seiten, die auch noch mit großzügigem Zeilenabstand gesetzt sind, zu dünn, um eine tiefe und facettenreiche Charakterisierung der handelnden Personen zuzulassen. Aber das ist in dieser Geschichte jetzt kein großer Fehler, denn der Fokus liegt weniger auf der persönlichen Entwicklung der Figuren, sondern mehr auf den Geschehnissen innerhalb der wenigen Tage, die das Buch beschreibt. Ich kann daher auch keine Person nennen, die mir besonders sympathisch oder besonders unsympathisch gewesen wäre.

Zu lesen ist das Buch angenehm und flüssig, gegen Ende hin steigt die Spannung kontinuierlich an, so dass ich den Schluss an einem Stück lesen musste. Die Autorin zeigt die Geschehnisse chronologisch auf, so dass man der Handlung ohne Mühe folgen kann.

Eine schöne Idee fand ich, die unterschiedlichen „Erlebenswelten“ in unterschiedlichen Schriften darzustellen. Die Gedanken des Menschen sind in anderer Schrift gesetzt als die Gedanken des Wolfes, das hat mir sehr gut gefallen. Es sind auch einige Briefe im Buch abgedruckt, die wieder in einer anderen Schriftart gesetzt sind, das macht das Buch in meinen Augen irgendwie wertvoller, weil ich das Gefühl habe, hier hat sich jemand bei der Gestaltung richtig Mühe gegeben.

Trotzdem kann das alles nicht davon ablenken, dass die Geschichte an sich etwas dünn geraten ist. Aber ich habe die Lesezeit nicht bereut, es gibt durchaus Stellen im Buch, die das Lesen lohnen.

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