Arthur Cravan: König der verkrachten Existenzen

Arthur Cravan: König der verkrachten Existenzen

 
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Arthur Cravan: König der verkrachten Existenzen
Untertitel
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Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
E-Book
Originaltitel
Trois suicidés de la société
ISBN-13
9783944543338

Informationen zum Buch

Seiten
96

Sonstiges

Originalsprache
französisch
Erster Satz
Oscar Wilde, von dem einige behaupten, dass er mit einer über der Augenbrauenpartie zwar gut ausgeprägten, aber fliehenden Stirn ausgestattet gewesen wäre, während sich sein edler ovaler Schädel nach hinten aufblähte, sagte, dass die wirklichen Fähigkeiten des Menschen sich nicht im vorderen, sondern im hinteren Teil des Schädels befänden, und er versicherte, dass Menschen mit großen Fähigkeiten ihre Ideen ... im Hinterkopf hätten.

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Aus dem Französischen von Hanna Mittelstädt und Pierre Gallissaires. Auswahl aus der Gesamtausgabe erschienen bei Edition Nautilus. Hochstapler, Hoteldieb, Neffe Oscar Wildes und Preisboxer: Arthur Cravan war zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Paris ein der gesamten Avantgarde gut bekannter Herumtreiber und Herausgeber einer Subkultur-Zeitschrift (Maintenant), die er auf einem Gemüsekarren verteilte. Seine angriffslustigen Texte machten sich über die etablierten Kunstsalons lustig und provozierten die stickige Welt der Pariser Literaturszene. In seinen Texten fand er eine eigene, großmäulige, naive und doch zärtliche Sprache.

Das E-Book enthält eine Auswahl der zu Lebzeiten veröffentlichten Texte Cravans, alle Liebesbriefe an die US-amerikanische Künstlerin, Dichterin, Futuristin, Schauspielerin und Lampendesignerin Mina Loy, außerdem Schwarz-Weiß-Porträts von Arthur Cravan und Mina Loy sowie Abbildungen von damaligen Plakaten und von Cravans Zeitschrift. Die Gesamtausgabe ist gedruckt bei Edition Nautilus erschienen. Arthur Cravan, geboren am 22. Mai 1887 in Lausanne, ist das Pseudonym des Dichters, Amateurboxers und Dada-Vorläufers Fabian Avenarius Lloyd. Zuletzt gesehen im November 1918 in Salina Cruz, Mexiko. Wahrscheinlich wenig später im Pazifischen Ozean ertrunken. Die Schwester seines Vaters war die Ehefrau Oscar Wildes, der für Arthur Cravan ein Vorbild war. Nach Auslandsaufenthalten in Kalifornien (als Boxer, Orangenpflücker und Holzfäller) und Berlin (Chauffeur) lebt er ab 1909 in Paris, wo er Teil der künstlerische Avantgarde ist. Ab 1912 Publikation seiner Zeitschrift Maintenant (Jetzt). Ab 1913 Wegbereiter der Dada-Bewegung mit provokativen Soiréen. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges: Cravan geht im Herbst 1915 als Deserteur nach Spanien, New York, Kanada, Mexiko, wo er in Mexiko-Stadt eine Boxschule eröffnet. 23. April 1916: legendärer Boxkampf in Barcelona gegen den schwarzen Weltmeister Jack Johnson. Knockout von Cravan in der 6. Runde. Im März 1918 heiratet er die englische Dichterin Mina Loy in Mexiko-Stadt und hat mit ihr eine Tochter, die nach seinem Tod geboren wird.

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