Hermann Hesse: Der Steppenwolf

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Noch nie habe ich so ein pessimistisches und deprimierend-langweiliges Buch gelesen.
Dem einem mögen diese simplen und banalen Sichtweisen der Welt eines psychisch kranken Mannes als genial vorkommen, doch an sich besteht Hesses Steppenwolf aus unzähligen scheinhaft brillanten Gedankengängen, die sich im Endeffekt als bloße primitive Lebensverneinung entpuppen. Auch die Idee, Humor als Lösungsweg zu betrachten, scheint ganz nett zu sein, ist aber an sich plump und sinnlos. Außerdem wird hier deutlich, wie unterentwickelt Hesses Geist und Charakter sein müssen.
Jugendliche und in der Entwicklung zurückgebliebene Erwachsene könnten dies tatsächlich als eine sinnvolle Problemlösung erachten und sich mit dem Protagonisten identifizieren, der sich nicht anders zu helfen weiß, als alles zu verneinen und sich dann in ein Nest aus brutaler Phantasie zu flüchten.

Meinst Meinung nach erfährt man mit zunehmender Reife und Lebenserfahrung, dass Humor an sich nichts bewirkt, es sind beispielsweise die Liebe und Zugehörigkeit, die das Leben lebenswert macht, sei es Familie oder Freunde. Das sind tatsächliche Werte, die ein Mensch vor Augen hat und die Rückhalt geben.
Sich dazu zu treiben, immer Spaß und Humor vorzutäuschen, endet ebenfalls im Selbstmord, da dies kein stabiler Wert im Leben eines Menschen ist.

Abgesehen davon, dass ich den Roman inhaltlich als vollkommen verdorben ansehe, erscheint mir der Stil und die Sprache Hesses als regelrecht einschläfernd.
Ständige Wiederholungen des Immergleichen machen es unmöglich, das Buch ohne einzuschlafen zu lesen. Vor allem sind die ersten 80 Seiten der Horror gewesen.

Jedem geistig stabilen und nicht zu Depression tendierendem Menschen rate ich von diesem Roman ab. Vor allem Jugendlichen in der Entwicklungsphase sollte man nicht den Steppenwolf aussetzen, da dieser Roman den für viele Dummheiten anfälligen Jugendlichen die Lebenslust nehmen wird und ihre Gedanken gänzlich mit dieser Bitterkeit vergiften wird.

Es ist eine Schande, den Steppenwolf als Klassiker der deutschen Literatur zu bezeichnen. Er verdient diesen Platz nicht.
E
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