Thomas Mann: Der Zauberberg

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Thomas Mann: Der Zauberberg
Verlag
ET (D)
1924
Ausgabe
Taschenbuch
ET (Original)
1924
ISBN-13
9783596294336

Informationen zum Buch

Seiten
1001

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Der 24-jährige Hamburger Patriziersohn Hans Castorp reist vor Antritt seiner Ingenieursausbildung zu Besuch seines lungenkranken Vetters in das Sanatorium Bergfried im schweizerischen Davos. Aus den geplanten drei Wochen Aufenthalt werden sieben Jahre. In der gewissermaßen zeitentrückten, atmosphärisch von Krankheit und Tod geprägten Berg- bzw. Sanatoriumswelt erweist sich der "einfache junge Mensch" als leicht empfänglich für die sinnlichen und geistigen Einflüsse und die von den einzelnen Romanpersonen vertretenen weltanschaulichen Positionen. Hierbei stehen die verführerische Russin Clawdia Chauchat, der "Zivilisationsliterat" Settembrini, der fanatische Jesuitenschüler Naphta sowie die später auftretende "große Persönlichkeit" des Mynheer Peeperkorn sich in wechselnden Konstellationen als aufeinander bezogene Antipoden gegenüber, die gewissermaßen um die Seele des Helden kämpfen. Während der Vetter Joachim nach seiner verfrühten Abreise zurückkehrt und an seiner Krankheit stirbt, findet Hans Castorps Aufenthalt und damit der Roman sein abruptes Ende in dem ausbrechenden Weltkrieg, in dem sich die Spur des Helden verliert.

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Grossartiges Epos tiefer, intriguierender, ironischer Intellektualitaet! Was mich am tiefsten am Zauberberg interessiert ist die Zeitdarstellungen und -diskussionen, die im ganzen Buch gegenwaertig sind. Man kann sich darin auch voellig verlieren und den Begriff von Zeit nicht mehr klar im Kopf haben. Die Lektuere des Zauberbergs ist ein absolut Vergnuegen fuer diejenigen, die an einem intelligenten und hochgebildeten Spass interessiert sind und kein Problem daran sehen, jeden Tag waehrend zwei oder drei Monaten im Lehnstuhl mit einem Buch und ein paar guter mehrsprachiger Lexika zu sitzen.

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Ein noch heute unterschätztes Werk mit vielen ungehobenen Goldadern im verzauberten Berginnern!

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Die dekadente Vorkriegsgesellschaft in ihrer grenzenlosen Dummheit und Selbstüberschätzung! Möglicherweise ist der Leser abgeschreckt durch die vielen Fremdwörter und Fachdiskurse und greift schon nach dem Duden, aber STOPP! Man muss den "Zauberberg" nicht komplett in seine kleinsten Bestandteile zerlegen, um ihn zu verstehen. Es ist wahrscheinlicher, dass die Fremdwortakrobatik gezieltes Mittel zur Verwirrung ist. Außerdem wiedersprechen sich Naphta und Settembrini letztlich selbt - die große Verwirrung.

Viel interessanter ist da die Darstellung und die Rolle der Zeit; sie wird in endlos scheinenden Gesprächen ausdiskutiert und Castorp verliert völlig das Zeitgefühl. Zusätzlich wird ein großes Stück Zeitgeschichte im Roman verarbeitet. Handlungsarm, aber bildungsreich!

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Der Zauberberg

Es ist sehr keine gute Werbung für ein Buch wenn man erleichtert feststellt, dass man es endlich geschafft hat es zu Ende zu lesen, aber genau so erging es mir.
Die Geschichte an sich ist gar nicht uninteressant, aber leider viel zu lang und besitzt meines Erachtens zu viele endlose, langatmige, ermüdende und streckenweise auch sehr langweilige Abschnitte. Viele Themen werden aufgegriffen, aber niemals vertieft, andere wiederum einfach nicht mehr erwähnte. Anscheinend wichtige Personen tauchen auf und verschwinden wieder sang und klanglos, so dass man sich mehr als einmal fragt: „Wie? War‘s das jetzt? Und weiter?“ Viele Begebenheiten verlaufen im Sand ohne Abschluss und ich war nicht in der Lage für die Protagonisten des Buches auch nur Annähernd Sympathie zu empfinden. So nahm ich es dann auch sehr emotionslos zur Kenntnis, als sie verschwanden oder starben. Das  Ende ist einfach nur frustran und man hat das Gefühl, 1000 Seiten lang mit der Geschichte eines Lebens konfrontiert worden zu sein, dass keinerlei Relevanz hatte.
Thomas Mann ist ein Schriftsteller, welcher wunderbar Stimmungen, Menschen und Landschaften beschreiben kann, aber leider hatte ich den Eindruck dass er sehr zum Schwafeln neigt und das ist ausgesprochen anstrengend und ermüdend, weil die Themen teilweise langweilig aber auch völlig irrelevant für die Geschichte sind.
Ich glaube ich brauche noch einige Zeit, bevor ich mich wieder traue ein weiteres Buch dieses Autors in die Hand zu nehmen.

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