Alexandre Dumas (Vater): Die drei Musketiere

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Alexandre Dumas (Vater): Die drei Musketiere
Verlag
ET (D)
1845
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Le trois mousquetaires
ET (Original)
1844
ISBN-13
9783423205344

Informationen zum Buch

Seiten
509

Sonstiges

Originalsprache
französisch

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Im Jahre 1625 verläßt der junge, aus völlig verarmtem Landadel stammende d'Artagnan seine gascognische Heimat und zieht in die Hauptstadt Paris, um sich der königlichen Garde der Musketiere anzuschließen. Schnell gewinnt er die Freundschaft der drei unzertrennlichen ("Einer für alle, alle für einen") Musketiere Athos, Porthos und Aramis.Vor dem Hintergrund der Rivalität zwischen König Ludwig XIII. und dem Ränkeschmied, Staatsmann und Kardinal Richelieu werden die vier immer wieder in Staatsaktionen verwickelt, aus denen sich haarsträubende Abenteuer ergeben: Vor allem die höchst pikante Affäre um die Diamantspangen der Königin und die Eroberung der letzten Hugenottenfestung La Rochelle. Die Diamantspangenaffäre ist der Höhepunkt einer Reihe von Intrigen, die der Kardinal gesponnen hat, um die aus der spanischen Habsburgerdynastie stammende Königin als Verräterin zu entlarven. Sie steht jedoch in Wirklichkeit loyal zu ihrem Gatten und zu Frankreich, auch wenn sie - eine frauliche Schwäche - ihr Herz an den englischen, Premierminister, den Herzog von Buckingham, verloren, und ihm eben jene ihr vom König geschenkten Diamantspangen überlassen hat. Wie in jedem guten Ritterroman gelingt es den Musketieren letztlich auch, alle Fallen Richelieus zu umgehen und die Ehre ihrer Königin, ihrer höchsten Dame, zu retten.Die Musketiere selbst sind letzte Blüten am alten Stamm idealistischen Rittertums: Der edle, weitblickende, gebildete Athos, dem eine weit zurückliegende Frauenaffäre das Leben verdunkelt; der riesenhafte, dicke, eitle, sinnenfrohe, etwas dumme, aber überaus gutmütige Porthos; der mädchenhaft hübsche, ritterlich galante, intellektuell ambitionierte Aramis, der sich nie zwischen einer geistlichen Laufbahn, einer Karriere im Staatsdienst und einer als Frauenheld entscheiden kann und sich in allen dreien prächtig entwickelt. Und schließlich der anfangs so unendlich naive (und unendlich verliebte) d'Artagnan, der sich zu einem Ausbund der ritterlichen Tugenden von Tapferkeit und Treue entwickelt.

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Abenteuer vom Feinsten

Ich habe das Buch in schwedischer Übersetzung unter dem Titel "De tre musketörerna" gelesen.

Im Jahre 1625 verläßt der junge, aus verarmten Landadel stammende d´Artangnan seine gascognische Heimat und zieht nach Paris, um sich in den Dienst König Ludwigs XIII. zu stellen. In dessen Garde schließt er Freundschaft mit den drei unzertrennlichen Musketieren Athos, Porthos und Aramis. Gemeinsam bestehen sie im Kampf gegen den machhungrigen Kardinal Richelieu gefährliche Abenteuer. Als die Ehre der Königin durch eine infame Intrige des Kardinals und der teuflischen Lady Winter bedroht ist, stehen die Helden vor ihrer schwierigsten Aufgabe.


Eine gekürzte Fassung hatte ich vor mehreren Jahrzehnten gelesen, aber nun also zum ersten Mal eine vollständige Fassung in einer alten, aber trotzdem (oder gerade deswegen?) sehr guten schwedischen Übersetzung.
Und: ich wahr begeistert! Zwar könnte man die Musketiere kritisieren, die nichts außer Ehre und Vergnügen im Kopf haben, und nicht gerade durch Verantwortungsbewusstsein brillieren, aber das nehme ich in einem Abenteuerbuch, das so gelungen ist wie dieses, gerne hin. Es hat alles, was zu seinem Genre gehört: tapfere Männer, schöne Frauen, eine abgrundtief böse Schurkin, die problemlos mit den "besten" Exemplaren dieser vorwiegend männlichen Gattung mithalten kann, Duelle, Humor, ironische Seitenhiebe des Autors auf seine Figuren, eine flüssige, leicht altmodische Sprache, und vor allem eine atemberaubend spannende Handlung!
Ein Schmöker, der zwar kein tiefsinnige Lektüre, aber hervorragende Unterhaltung bietet. Perfekt, um an einem regnerischen Wochenende die Welt um sich herum zu vergessen. Schade nur, dass mir die Fortsetzung "Zwanzig Jahre danach" noch fehlt, sonst würde ich damit gleich weiter machen.

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