Ernst Theodor Amadeus Hoffmann: Die Elixiere des Teufels

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Ernst Theodor Amadeus Hoffmann: Die Elixiere des Teufels
Verlag
ET (D)
1815
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783423123778

Informationen zum Buch

Seiten
382

Sonstiges

Erster Satz
Gern möchte ich dich, günstiger Leser! unter jene dunkle Platanen führen, wo ich die seltsame Geschichte des Bruders Medardus zum ersten Male las.

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Der Mönch Medardus kann dem im Kloster aufbewahrten Teufelselixier nicht widerstehen und wird von finsteren Mächten in Liebeswahn, Ehebruch und Mord getrieben. Auf der Flucht begegnet er einem Doppelgänger, der ihn auf seinen fluchbeladenen und blutigen Irrfahrten verfolgt. Mit einer Fülle von grausigen Motiven und schaurigen Requisiten öffnen sich die Abgründe von Leidenschaft, Wahnsinn und Verbrechen.

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Heinrich Heine bezeichntere "Die Elixiere des Teufels" als gefährliches Buch, da es das „Furchtbarste und Entsetzlichste, das der Geist erdenken kann ...“ enthalte. Heutzutage mag man darüber streiten. Tatsache ist, dass es in E.T.A. Hoffmanns Roman um einen kranken Geist in einem kränker werdenden Körper handelt. Die Hauptrolle spielt Bruder Medardus, der als Franz auf die Welt kam und schon in frühester Kindheit von Frauen geprägt wurde. Seinem verfluchten Vater hat er eine schwere "Erbsünde" zu verdanken, doch im Kloster tut er Buße und wirkt vermeintlich glücklich.

Rasch steigt er in der Hierarchie auf, wird vom einfachen Mönch zum Reliquienverwalter und Prediger, der die Menschen begeistert. Doch gerade dieser Aufstieg bringt ihn zu Fall, denn bei einer Reliquie - man möge daran glauben oder nicht - handelt es sich um das "Elixier des Teufels": Trinke man davon, so erliegte man den Verlockungen des Teufels. Medardus, einerseits abgeschreckt, andererseits von Fremden ob seiner Reliquiengläubigkeit aufgezogen, reagiert mit Trotz ... und trinkt den vermeintlichen Wein.

Der erneute Fluch lässt nicht lange auf sich warten. Medardus flieht nahezu aus dem Kloster und begibt sich auf seine Reise, auf der er fast dem Wahnsinn verfällt. Konnte er vorher seine fleischlichen Begierden unter Kontrolle erhalten, erliegt er nun den Versuchungen. Auch vor Mord macht er bald nicht mehr halt und es scheint, als ob eine dunkle Macht ihn vor seinen Verfolgern beschützen würde. Auf seinem ruchlosen Weg trifft er immer wieder auf alte und neue Bekannte, die allesamt mehr oder weniger mit ihm verwandt sind. Dies macht "Die Elixiere des Teufels" zu einem sogenannten Stammbaumroman, bei dem man recht schnell den Überblick verliert, wer denn nun was und mit wem....

Leider verwirrte mich E.T.A. Hoffmann eher, als dass er mich mit seinem "Gruselklassiker" fesseln konnte. Die Erzählung ist meistens so wirr und undurchdringlich, dass ich ganze Passagen eher gelangweilt überflog, anstatt sie aufmerksam zu lesen. Auch moralisch empfinde ich das Buch als fragwürdig, da Medardus ungestraft mordet, dafür dann leidlich Buße tut und ihm vom Himmel - und den Klosterbrüdern - verziehen wird. Was macht eine solche Erzählung zum Klassiker der Weltliteratur? Ich habe leider keine Antwort darauf gefunden.

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Ich habe mir das Buch vor ca. 1 Jahr gekauft und es ist mein absosutes Lieblingsbuch.Momentan lese ich es bereits das vierte, aber bestimmt nicht das letzte mal. Das Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Das faszinierensde für mich war die abstarakte, aber auch sehr geheimnisvolle Abstammung des Medardus.

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Eigentlich ist ja die Figur des Bruder Medardus mehr als nur unsympatisch. Er tötet, versucht zu vergewaltigen und erwartet dennoch das man ihm vergibt, vielmehr das Gott ihm vergibt. Trotzdem, ich mag dieses Buch! Die Familienverbindungen der einzelnen Personen ist zwar teilweise ein bissl arg an den Haaren herbeigezogen aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Toll finde ich auch das man als Leser manchmal selbst nicht mehr so richtig weiß ob nun die Hauptfigur wirklich Wahnsinnig ist oder doch nicht. Auch das leicht gruselige und mystische hat meinen Geschmack voll getroffen.Ich selbst kann es daher nur wärmstens empfehlen und wünsche viel Spaß beim lesen!

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