H.G. Wells: Die Insel des Dr. Moreau

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H.G. Wells: Die Insel des Dr. Moreau
Verlag
ET (D)
1992
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Island of Doctor Moreau
ET (Original)
1976
ISBN-13
9783423122641

Informationen zum Buch

Seiten
189

Sonstiges

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Auf einer abgelegenen Pazifikinsel treibt der teuflisch-geniale Physiologe Dr. Moreau mit seinem Assistenten Montgomery seltsame Forschungen. Als ein junger Engländer auf das Eiland verschlagen wird, entdeckt er die haarsträubenden Machenschaften und gerät selbst in den mörderischen Aufstand von Monster-Geschöpfen.

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Die Insel des Dr.Moreau ist eines der interessantesten Bücher, welche ich kenne. Mit Liebe zum Detail aber nicht zu detaillastig schildert der Schiffbrüchige Edward Prendick seine Erlebnisse auf einer von Tiermenschen bewohnten Insel. H.G.Wells beschreibt lebendig das Tiervolk, lässt dem Leser aber dennoch genug Raum sich ein eigenes Bild vom Leben und Treiben des Dr.Moreau zu machen. Das Ende ist zwar ganz und gar nicht unerwartet, aber trotzdem bleibt das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ich mochte es, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen. Ein schönes Buch um über die Ethik und die Grenzen der Forschung nachzudenken oder um einfach nur unterhalten zu werden.

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H.G. Wells schaffte mit seinem Roman eine spannende Mischung aus Gothic-, Mad Scientist- & Abenteuerroman, verbunden mit einer karikaturesken Kritik der Gesellschaft.

Meinen Geschmack hat er jedenfalls besonders gut getroffen. Auf eine Art lässt sich Dr. Moreau mit Frankenstein vergleichen, doch obwohl ihm die Unterschiede zwischen seinen Kreaturen mit echten Menschen deutlich werden, entsetzen diese ihn zu keinem Zeitpunkt derart, dass er sie um jeden Preis wieder zerstören wollte. Im Gegenteil strebt Moreau nach der perfekten Imitation oder sogar Perfektion eines Menschen.

Würde H.G. Wells heute leben, hätte er Moreau vielleicht mit DNA-Mutation arbeiten lassen, aber so nutzt der Wissenschaftler die grausame Vivisektion, um Tiere in Menschen zu verwandeln. Gefangen auf der merkwürdigen Insel, mit seinen merkwürdigen Bewohnern, Moreau, Montgomery und dem 'Beast Folk', erlebt der Leser durch die entsetzten und verwirrten Augen des Protagonisten einen Einblick in diese fremde Lebenswelt, die sich ab seiner Ankunft zunehmens verändert. Der Roman wirft Fragen darüber auf, was den Unterschied zwischen Mensch & Tier ausmacht, welche Rolle Religion in einer atheistisch-aufgeklärten Gesellschaft spielt und wie sich in Fabeltradtion doch das Sprichwort 'homo homini lupus' bewahrheitet. Besonders schön fand ich die Darstellung des Hundemenschen in den letzten Teilen des Romans.

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