John Steinbeck: Die Straße der Ölsardinen

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John Steinbeck: Die Straße der Ölsardinen
Verlag
ET (D)
1946
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Cannery Row
ET (Original)
1945
ISBN-13
9783423106252

Informationen zum Buch

Seiten
160

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Cannery Row ist mehr als nur eine Straße, es ist die Gegend der Ölsardinen und Konservenbüchsen, es ist ein Gestank, ein Knirschen und Knarren, ein Leuchten und Tönen, es ist eine schlechte Angewohnheit, ein Traum.

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Gelegenheitsarbeiter, Taugenichtse, Dirnen und Sonderlinge bevölkern die Cannery Row im kalifornischen Fischerstädtchen Monterey. Sie leben in alten Lagerhallen wie Mack und seine vier Kumpane, denen jede geregelte Arbeit verhasst ist; sie hausen in ausrangierten Dampfkesseln und verrosteten Röhren auf dem »leeren Platz«, der alles andere als leer ist oder wie Henri, der Maler, in einem Boot Marke Eigenbau, an dem er seit zwanzig Jahren herumbastelt und in dem es keine seiner Frauen und Freundinnen lange aushält. Sie treffen sich im unerschöpflichen Kramladen des Chinesen Lee Chong, um auf Pump einzukaufen, in den Kneipen rund um die Fischkonservenfabriken, in Doras Etablissement und im Laboratorium des einsiedlerisch lebenden Meeresbiologen »Doc«, den sie eines Tages mit einer grandiosen Party überraschen. Und das alles spielt sich unter den misstrauischen Blicken der ordentlichen Bürger von Monterey ab ...

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(Aktualisiert: 25 April 2013)
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Unterhaltsam

Dies ist eine Geschichte über Menschen und ihr Zusammenleben. John Steinbeck beschreibt hier die Lebensbedingungen und den Alltag der einfachen Leute aus einer bestimmten Straße in Monterey.

Diese Leute führen ein hartes, entbehrungsreiches Leben unter meist schwierigen Bedingungen. Trotzdem jammern sie nur selten, sondern sind meistens optimistisch. Sie akzeptieren was ihnen gegeben wird, und versuchen das Beste daraus zu machen. Dabei gibt es tragische, aber vor allem jede Menge lustige und komische Begebenheiten.

Die Menschen werden geschildert wie sie sind, niemand ist hier perfekt, aber es ist auch niemand hundertprozentig schlecht. Es wird angedeutet, wie es zu bestimmten sozialen Defiziten kommt, die einige Personen aufweisen. Aber nicht das ist der Hauptaspekt des Buches. Steinbeck wertet nicht, sondern blickt mit Sympathie und Akzeptanz auf diese Menschen.

Die Sprache ist eine Mischung aus einfacher Sprache einfacher Leute (manche Sätze erscheinen grammatisch ziemlich holprig) und gewollt hochgestochen scheinenden Wendungen. Gestört haben mich die vielen Aufzählungen, die es besonders in den ersten Kapiteln des Buches gibt. Dadurch fiel es mir anfangs schwer, beim Lesen den Faden zu behalten und die Beschreibungen von Gegend und Leuten aufzunehmen.

Dennoch ist das Buch unterhaltsam und angenehm und leicht zu lesen, durch die kurzen Kapitel wirkt es sehr episodisch. Etwas mehr Tiefe hätte ich aber doch erwartet.

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Die Straße der Ölsardinen

John Steinbeck entwirft in diesem Roman das Bild eines amerikanischen Fischerstädtchens, der 30er Jahre. ?Steinbeck nimmt den Leser mit auf eine Reise zu den aberwitzigsten und zugleich liebevollen Charakterzügen seiner Protagonisten. ?Es wird weniger Wert gelegt auf die Beschreibung der Umgebung, dafür liegt hier aber mehr Detailreichtum in der Darstellung der Bewohner und das macht die Faszination dieses Buches aus. Es lebt von diesen, in ihren Charakteren, grundverschiedenen Personen. Sie alle haben gute und schlechte Eigenschaften, aber zumeist werden die schlechten von den guten in hohem Maße wieder wettgemacht. Steinbeck zeigt hier ganz deutlich, dass die menschliche Spezies nicht schwarz oder weiß ist, sondern dass sie lebt, durch ihre Schattierungen und der Verrücktheit ihrer Handlungen. Dieses Buch ist mit sehr viel Humor gewürzt und trotzdem sind auch immer wieder sehr vernünftige, ja zu weilen sogar sehr weise Ansichten zu finden. Steinbeck gelingt es, dass dem Leser diese Menschen sehr schnell ans Herz wachsen. ?Es ist kurzweilig und man liest es oft mit einem Lächeln auf den Lippen. ?

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