Charlotte Brontë: Jane Eyre

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Charlotte Brontë: Jane Eyre
Verlag
ET (D)
1848
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Jane Eyre. An Autobiography
ISBN-13
9783442724116

Informationen zum Buch

Seiten
668

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Handlungsort

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Jane Eyre, früh verwaist und arm, nimmt mit achtzehn Jahren eine Stelle als Hauslehrerin auf Thornfield Hall an, wo sie Adele, die uneheliche Tochter des Hausherrn betreut. Zu ihm, dem düsteren, jähzornigen Edward Rochester, fühlt sie sich bald hingezogen. Rochester, von Janes Aufrichtigkeit, Intelligenz und Mut tief beeindruckt, erwidert ihre Gefühle und macht ihr einen Heiratsantrag. Doch in der Nacht vor der Hochzeit entdeckt Jane ein furchtbares Geheimnis: Im oberen Stockwerk des Hauses hält er seine wahnsinnig gewordene Frau versteckt. Die Entdeckung, dass der geliebte Mann Bigamie begehen wollte, stürzt Jane in tiefe Verzweiflung. Obwohl sie Rochester immer noch leidenschaftlich liebt, flieht sie und entschließt sich, ihren Vetter St. John Ives zu heiraten, der plant, als Missionar nach Indien zu gehen. Doch eines Nachts glaubt sie, Rochesters Stimme zu hören. Sie eilt nach Thronfield Hall - und macht eine grausame Entdeckung.

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Am Anfang fand ich das Buch sehr angenehm zu lesen, Janes Kindheit und ihre Jugendzeit im Internat waren spannend geschildert, die kleine Jane wirkte sehr aufgeweckt und wirkte trotz ihrer eigensinnigen Art sehr sympathisch. Die Sympathie ging aber sehr schnell verloren, als sie älter wurde. Zu sehr hat sie sich meiner Meinung nach verändert, zu schnell in alle Situationen ergeben ohne je wirklich nach ihrem eigenen Glück zu streben.

Ihre Gefühle und auch die Gefühle und Motive der anderen Personen sind mir nie so wirklich klar geworden, selten konnte ich die Handlungsweise der Personen nachvollziehen. Der Funke ist bei mir einfach nicht so richtig übergesprungen und von der "großen Liebe" konnte ich nichts spüren, sie war für mich einfach nicht so beschrieben, dass ich mit den Charakteren hätte mitfühlen können.

Einige Stellen waren durchaus spannend, die "Geheimniskrämerei" fand ich allerdings eher anstrengend, weil ich immer das Gefühl hatte, etwas überlesen zu haben und deshalb der Handlung nicht richtig folgen zu können. Über die Auflösung und das Ende des Buches war ich auch nicht überrascht, da ich durch "Der Fall Jane Eyre" von Jasper Fforde doch schon vieles wusste, vielleicht hat mir auch das etwas den Spaß am Buch verdorben.

Die schon erwähnten Zufälle fand ich dann auch etwas zu viel des Guten, so klein ist die Welt nun wirklich nicht und damals war sie es sicher auch nicht.

"Jane Eyre" war für mich nur teilweise ein lesenswertes Buch, teilweise auch nur anstrengend und langweilig.

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Ein Klassiker der Weltliteratur, der mich weit mehr mitgerissen hat, als es bei "Sturmhöhe" der Fall war. Jane Eyre ist eine starke, intelligente Persönlichkeit mit all ihren Ecken und Kanten, wie sie jeder Mensch hat. Charlotte Bronte schafft mit ihren detailllierten Beschreibungen ein genaues Bild der Umgebung und Atmosphäre dieser Zeit. Kraftvoll, scharfsinnig, witzig und wie Diamanten geschliffen sind auch die Dialoge zwischen Jane und Edward Rochester bzw. zwischen Jane und St. John. Schon alleine diese Tatsache macht aus diesem Buch einen wahren Genuss.

Die Charaktere beziehen sich immer wieder auf Bibelsprüche, Gedichte, Romane der damaligen Zeit. Dabei sind manche Aussagen beinahe prophetisch, wie man im Verlaufe des Buches merkt. Jane selbst ist eine Frau, die ihre Stellung in der Gesellschaft behauptet, die sagt, was sie denkt und für ihre Prinzipien einsteht - was für die damalige Zeit recht ungewöhnlich war. Dies machte den Roman auch zu einem Vorreiter für das Umdenken über die Frau in der Gesellschaft.

Dieses Buch wurde gemeinsam im Klassikerforum gelesen und diskutiert.

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Jane macht es einem nicht schwer, sie zu mögen. Im Haus der Tante mit dem brutalen John durchläuft sie ein Tal der Düsterniss. Düstere Wolken, wiederwärtig, fahles Nichts aus Dunst und Nebel, klagende Boen, eine Stimmung "die geisterhaftüber einem Friedhof liegt", auf dem Rücken eines Diebes ein Dämon, eine Menschenmenge umsteht einen Galgen. Solche Beschreibungen erinnern ans Horror-Genre.
Erst 10 Jahre alt, kommt Jane von diesem Regen in die Traufe der Lowood-Schule, die auch nur ein paar menschlich-wärmende Stellen wie Hellen Burns und vor allem Maria Temple für sie bereit hält.


Die Dialoge mit der schicksalsergebenen Hellen lassen Jane´s Geisteshaltung langsam deutlich werden.
Später- bereits in Thornfield Hall- ist ihre Haltung zur Stellung der Frau in der Gesellschaft bereits ausgeprägt. Eine ungewöhnliche und sehr beachtenswerte Haltung in ihrer Zeit- der ersten hälfte des 19. Jahrhunderts.


Intelligente Dialoge mit Rochester, der Konflikt zwischen Moral und Gefühl, die Odyssee nach Moor House. Superb!
Bronte führt die Geschichte weiter, ohne den Hauch der Möglichkeit, das Ende zu erahnen (für mich jedenfalls). Grandios!
Dann das Ende. Ein Bild, so finster wie in den ersten Kapiteln. Das alte, dunkle Gemäuer mit dem blinden Rochester. Aber die Finsterniss hat keine Chance sich festzusetzen. Weder in den Köpfen der Protagonisten, noch in meinem.
Neben dem Bedauern, die letzte Seite erreicht zu haben, gesellt sich das Gefühl etwas gutes und schönes erlebt zu haben. Nach dem Ende der Lektüre blieb das Buch ungewöhnlich lange auf meinem Knie liegen- noch so viele Bilder im Kopf.

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Jane Eyre, ein Name, der einem in der Literatur immer wieder begegnet. Als große Heldin der Frauen wird sie gefeiert, als romantische Protagonistin geliebt, von mir aber vor allem für ihre Standhaftigkeit und dafür, dass sie stets auf ihre Prinzipien bestanden hat.

Aufgewachsen in einer alles andere als liebevollen Umgebung, ausgegrenzt von der einzigen Familie, die ihr noch bleibt, ist Jane froh, ins Internat zu dürfen, wo es ihr zwar wenig besser geht, sie jedoch zumindest unter Gleichen ist.

Nach 8 Jahren an dieser Schule zieht sie aus um als Gouvernante im Haus von Mr. Rochester zu arbeiten. Zwischen den beiden entwickeln sich zarte Gefühle, zuerst noch verborgen, dann voller Leidenschaft. Doch Mr. Rochester hütet ein Geheimnis, welches sein und das Glück Jane Eyres auf eine harte Probe stellen soll.

Man fiebert von der ersten bis zur letzten Seite mit Jane mit und kann sich weder dem Bann der Geschichte noch dem außergewöhnlichen Charme Edward Rochesters entziehen. Für Frauen ist dies ein Muss unter den klassischen Werken der Literatur.

Die Sprache hat mich ebenfalls fasziniert, weil sie, obwohl altmodisch, wie ja zu erwarten, in einem fast modernen Stil die Geschichte dieser modernen Frau erzählt. Charlotte Bronte spart nicht an Details, Beschreibungen wirken jedoch nie überladen. Man hat stets das Gefühl, genug zu wissen, aber auch nichts zu verpassen.

Besonders schön fand ich das Ende, das obwohl im Großen und Ganzen gut, doch einen tragischen Unterton mitschwingen lässt und dadurch das Buch nicht wie ein Hollywood-Skript wirken lässt. Für Jane Eyre gibt es von mir die volle Punktezahl, denn dies ist ein Buch, was ich bestimmt noch viele Male lesen werde.

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