Jane Austen: Mansfield Park

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Jane Austen: Mansfield Park
Verlag
ET (D)
1994
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Mansfield Park
ET (Original)
1814
ISBN-13
9783442726950

Informationen zum Buch

Seiten
510

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Fanny Price, Tochter aus ärmlichen Verhältnissen, wächst bei ihrem begüterten Onkel Sir Thomas Bertram in Mansfield Park auf. Vor allem ihre Cousinen Maria und Julia aber machen der armen und in ihren Augen ungebildeten Verwandten das Leben schwer. Einzig Sir Thomas' Sohn Edmund bemüht sich um Fanny und bringt ihr wahre Zuneigung entgegen - bis Edmund eines Tages in den Bann der geistreichen Lady Crawford gerät und sich um ihre Hand bemüht. Ihr Bruder Henry Crawford macht unterdessen unverblümt Edmunds beiden Schwestern, Maria und Julia, den Hof. Als er sein Glück auch bei Fanny versucht und von ihr abgewiesen wird, muß sie zur Strafe zurück in ihr ärmliches Elternhaus in Portsmouth. Und weil Edmund immer noch in Mary Crawford verliebt ist, scheint es für Fanny keinen Ausweg aus der bedrückenden Atmosphäre ihres ungeliebten Elternhauses zu geben. Doch dann erhält sie die Chance, noch einmal nach Mansfield Park zurückzukehren ...

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Mansfield Park ist von allen Austen-Büchern das ungewöhnlichste. Schon alleine die große Anzahl von Seiten schreckt einen leicht ab, doch frohen Mutes beginnt man in der Hoffnung, einfach doppelt so lange Spaß dran zu haben, wie an zB Pride and Prejudice oder Sense and Sensibility.

Mansfield Park braucht aber sehr, sehr lange, um in die Gänge zu kommen. In den ersten Kapitel und über die ersten 150 Seiten hinweg wird der Leser mit Charakteren und Namen nur so beworfen, von denen im Endeffekt eh nur eine Handvoll für den Verlauf der Geschichte wichtig sind.

Darüber hinaus fällt es oft schwer, die Protagonistin Fanny Price sympathisch zu finden. Schüchter bis zum geht-nicht-mehr und immer drauf bewandt, das Richtige zu tun, nagt sie schon an den Nerven des Lesers.

So richtig spannend wird die Geschichte etwa ab der Hälfte des Buches, vielleicht ein bisschen vorher, wenn die eingeführten Charaktere auch endlich mal ihren Charakterzügen gerecht werden und sich in feinster Austen-Manier verbal fertig machen ;)

Intrigen, heimliche Liebe, Affären und dunkle Geheimnisse sind natürlich auch wieder mit dabei.

Gegen Ende wurde das Buch noch so mitreißend, dass ich meine anfangs eher negative Meinung revidieren musste und nun doch 4 Leseratten vergeben kann. Und obwohl, wie gesagt, der Anfang etwas mühsam ist, freue ich mich schon auf das nächste Mal Mansfield Park.

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Obwohl ich ein großer Austen-Fan bin, hat mich dieser Roman, der umfangreichste und letztlich wohl auch stilistisch reifste der Autorin, nicht so zu fesseln vermocht wie es etwa bei "Stolz und Vorurteil" der Fall war. Über der Geschichte liegt eine stille Melancholie, welche den Austen'schen Humor, ihre feinsinnige, satirische Kritik an den Eigenheiten der ländlichen Gesellschaft des frühen 19. Jahrhunderts vermissen läßt.

Die Figuren bleiben blaß, der zentrale weibliche Charakter hilflos und wenig charismatisch. Betrachtet man die Selbstständigkeit, die innere Reife und das Selbstbewußtsein, welches Austen ihren Protagonistinnen sonst mitgab und die für die damalige Zeit erstaunlich emanzipiert wirken, so kommt es einem vor wie ein Schritt zurück, eine Anpassung an herrschende Verhältnisse.

Ein durchaus lesenswertes Buch, meines Erachtens allerdings kein ausgesprochener "Pageturner".

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Nachdem ich bereits Jane Austens Werke "Pride and Prejudice", "Sense and Sensibility" und "Anne Elliot" gelesen hatte, wurde ich von der Farblosigkeit der Charaktere dieses Buchs schwer enttäuscht. Besonders die zwar gutherzige, doch offen gesagt langweilige Art der Protagonistin ließ mich das ganze Buch über hoffen, ihr Charakter würde sich etwas lebhafter und liebreizender wie die der Protagonistinen der anderen Werke entwickeln, doch war dem leider nicht so. Um ehrlich zu sein musste ich mich größtenteils zwingen, das Buch zu Ende zu lesen, und auch die Tatsache, dass die Protagonisten am Ende zueinander fanden, wurde recht unbefriedigend geschildert. Ich finde, dass dies Jane Austens ungelungenstes Werk ist, das nicht in dem gewöhnlichen Maße von der Austen eigenen Ironie, die einen schmunzeln lässt und Lesevergnügen bereitet, gespickt ist.

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