Klaus Mann: Mephisto

Hot
 
0.0
 
3.0 (2)
3285   1  
Bewertung schreiben
Add to list
Klaus Mann: Mephisto
Untertitel
Roman einer Karriere
Verlag
ET (D)
1936
Ausgabe
Taschenbuch
ET (Original)
1936
ISBN-13
9783499227486

Informationen zum Buch

Seiten
344

Kaufen

[Werbung / Affiliate-Link]

Bei Amazon kaufen Bei Booklooker kaufen Bei Thalia kaufen

Handlungsort

Stadt
Region
Kontinent
Handlungsorte
Karte anzeigen (Gesamtübersicht)

Nach schauspielerischen Erfolgen in Hamburg bekommt Hendrik Höfgen Ende der 1920er Jahre ein erstes Engagement am Berliner Staatstheater. Seine Bekanntheit steigert sich stetig und in der Rolle des Mephisto wird er zum Star. Zum Zeitpunkt der Machtergreifung der Nazionalsozialisten befindet sich Höfgen im Ausland und befürchtet zunächst wegen seiner ehemaligen Mitarbeit in einem kommunistischen Kabarett nicht nach Deutschland zurückkehren zu können. Durch die Fürsprache einer Kollegin erlangt Höfgen dann aber das Wohlwollen des Ministerpräsidenten und setzt seine Arbeit in Berlin fort.Seine vitale Darstellung der mephistotelischen Figur wird für die Nationalsozialisten zu einer faszinierenden, ästhetisch überhöhten Darstellung des Bösen. Die eigene Situation klar reflektierend, erreicht Höfgen mit der Ernennung zum Intendanten und Staatsrat einen neuen Höhepunkt seiner Karriere. Ganz mit der Sorge um sein selbst empfundenes schauspielerisches Versagen in der Rolle des Hamlet beschäftigt, lehnt er am Ende des Romans in der Konfrontation mit einem kommunistischen Widerstandskämpfer jede politische Verantwortung ab und zieht sich voller Selbstmitleid auf seine Position als "gewöhnlicher Schauspieler" zurück.

Karte

Move Map
Start/Ziel tauschen

Benutzerkommentare

2 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
3.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
3.0  (2)
Charaktere 
 
3.0  (2)
Sprache & Stil 
 
3.0  (2)
Bewertung (je höher desto besser)
Plot / Unterhaltungswert
Charaktere
Sprache & Stil
Rezensionen
Gesamtbewertung 
 
4.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
4.0

Typisches Schulbuch welches gut zu lesen und leicht zu verstehen ist. Die Personenkonstellation ist ein wenig verwirrend, aber die Handlung dafür umso interessanter. Anfangs kommt einem die hiesige Situation langweilig vor, Spannung bzw. Bezug zum Titelbild kommt recht spät. Also nur mal so zwischendurch würde ich es nicht lesen, da es den Interessen einer anderen Epoche entspricht. Aber wer ein wenig Zeit (Buch liest sich schnell) und Theaterbegeisterung besitzt, sollte sich dieses Werk nicht entgehen lassen.
8,90 ? sind auch ok ;) für den Wälzer.

Ich musste dieses Buch der Schule wegen lesen (13.Klasse BGy Sachsen). Hier ist es Prüfungsbuch und kommt sehr wahrscheinlich nächstes Abi (2004) dran..da dieses Jahr Kohlhaas dran war ;-)

War diese Rezension hilfreich für Sie? 
Gesamtbewertung 
 
2.0
Plot / Unterhaltungswert 
 
2.0
Charaktere 
 
2.0
Sprache & Stil 
 
2.0

Es gibt unterschiedliche Auflagen dieses Buches, die sich zwar nicht hinsichtlich des Inhaltes unterscheiden- sondern auf die Gestaltung (in dem Fall das Cover) bezogen, soll heißen, das Buch bietet vom Aussehen keine besonderen Reize für einen Durchschnittsschüler. Die Handlung ist leicht verständlich, der Anfang etwas "stockend" (was aber durch gemeinsames Einsteigen in diese Literatur der Klasse vereinfacht wird), die Personenkonstellation könnte etwas klarer sein. Das Buch ist "leichte Kost" und für "Schmökerer" und den Schulbetrieb geeignet. Geschichtliches Grundwissen ist Vorraussetzung für diesen Roman. Dagegen zu setzten ist allerdings, die Frage, ob man dieses Buch wirklich lesen muss? Mitschüler (Klasse 10) laßen blos mehrere Rezensionen, Zusammenfassungen und Co. und erziehlten so ähnliche Erfolge im Test, wie die fleißigen Leser.

War diese Rezension hilfreich für Sie? 

Für eine werbefreie Plattform und literarische Vielfalt.

unterstuetzen books

 

 

Affiliate-Programm von Amazon, um Literaturschock zu unterstützen. Weitere Möglichkeiten, Danke zu sagen.

Tassen, Shirts und Krimskrams gibt es übrigens im

Buchwurm-Shop

I only date Booknerds

Diese Seite nutzt Cookies.

Datenschutz & Widerspruchshinweise

Erlauben
© 2018 Susanne Kasper, Literaturschock

Mobile-Menue